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freiweltliches Damenstift mit relativ lockeren Regeln. Im 14. Jahrhundert verlor das Stift seine Güter im Vorarlberg und im Rheintal. 1405 ging das Stift Schänis ein Burgrecht mit der Stadt Zürich ein. Das Stift besass folglich am Münsterhof ein eigenes Amtshaus, das die Einkünfte des Klosters im Stadtgebiet einzog. Durch den Übergang der Herrschaft Windegg an die Kantone Glarus und Schwyz 1438 kam das Kloster als Teil der gemeinen Herrschaft Windegg zur schweizerischen Eidgenossenschaft. Obwohl der deutsche Kaiser noch 1442 die Rechte
Kloster Schänis by Sidonius; Anathema; 0 () [WPD/KKK/05802]
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1442 die Rechte des Klosters bestätigte, riss damit die Verbindung zum Reich ab. Glarus und Schwyz betrachteten sich als fortan als Rechtsnachfolger der königlichen Vögte. Dennoch trug die Äbtissin den Titel einer Fürstin des Heiligen Römischen Reiches. Trotz mehrmaliger Versuche, das Kloster zu reformieren, gab es im Stift Schänis keinen Gelübtezwang und nur adlige Damen wurden aufgenommen. Diese mussten zuerst vier, später bis zu 16 hochadlige Vorfahren nachweisen können. Dadurch wurde Schänis zu einer Art Versorgungsanstalt für den unverheirateten Nachwuchs des
Kloster Schänis by Sidonius; Anathema; 0 () [WPD/KKK/05802]
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bedeutendste erhaltenen Verzeichniss für den deutschen Raum wird das der Abtei von Werden um 900 genannt. 1.8. Die Stadt Werden Die Anfänge der Stadt Werden liegen zwar im Dunkeln, doch kann gemutmaßt werden, dass sich schon bald neben dem Kloster, das ja ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für seine Umgebung war, eine kleinere Siedlung mit Markt, Kaufleuten und Handwerkern etablierte. Im 12. Jahrhundert bezeugen dann vereinzelte Quellenhinweise - u.a. die Bezeichnung der Siedlung als civitas und die Nennung einer (Stadt?-) Mauer - die Entwicklung
Kloster Werden by Aglarech; ErikDunsing; Anathema; u.a. () [WPD/KKK/05886]
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alexandrinische Papstschisma (1159-1177) sah Tegernsee weitgehend vom politisch-kirchlichen Gegeneinander verschont, aber versehen mit königlichen und päpstlichen Privilegien. Die Grafen von Andechs als Tegernseer Vögte und der für Tegernsee zuständige Bischof Otto II. von Freising (offenbaren dann nochmals das adlige Netzwerk, das an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert hinter der Ernennung Manegolds von Berg zum Abt dieses bayerischen Klosters (1189/1190-1206) stand. Der Tegernseespruch Walthers von der Vogelweide († ca.1230) gehört in diese Zeit (vor 1206, 1212?). Der Abbatiat Manegolds von Berg
Kloster Tegernsee by Filzstift; Toolittle; GerberAurill; u.a. () [WPD/KKK/05848]
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St. Georg geweihte Kloster wurde 1145 vom ursprünglichen Gründungsort Schützing an der Alz verlegt. Dieses Kloster war 1143 gegründet durch Graf Wolfher von Tegernbach und seine Frau Hemma worden. Der Grund- und Güterbesitz des Klosters wurde durch Schenkungen recht groß, das Kloster war z.B. auch Weingutbesitzer in Niederösterreich. Dem Kloster inkorporiert waren einige Kirchen bei Altötting, die Pfarreien Burghausen, Halsbach, Niederbergkirchen sowie Hadersdorf am Kamp in Niederösterreich und Ostermiething in Oberösterreich. Der Komponist Anton Diabelli war von 1800 bis 1803
Kloster Raitenhaslach by FlaBot; Florian.Keßler; Lou.gruber; u.a. () [WPD/KKK/05734]
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so umgebaut, wie es noch heute besteht. Unter anderem wurden 1732 die Klostergebäude neu erbaut. Im Juli 1752 begann man mit dem Neubau der Kirche, der sechs Jahre dauerte. 1802 wurde durch die Säkularisation das Reichsstift vom Bayrischem Militär besetzt, das Konvent aufgelöst und der letzte Abt seines Amtes enthoben 1986 zogen erstmals seit langer Zeit wieder Prämonstratenser ins Kloster ein. Inzwischen entstand unter ihrer Obhut eine Bildungsstätte für Familie, Umwelt und Kultur, eine Gastronomie, ein Museum und ein Haus für
Kloster Roggenburg by Joooo; Florian.Keßler; Lou.gruber; u.a. () [WPD/KKK/05744]
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III. von Lechsgemünd-Graisbach und seine Frau Adelheid von Cypern gegründet; es wurde 1803 im Zuge der Säkularisierung in Bayern aufgelöst. 1803 bis 1825 waren die Klostergebäude Sitz des staatlichen Rentamtes. Ein 1842 von König Ludwig I. von Bayern unternommener Versuch, das Kloster wiederzuerrichten, blieb erfolglos. 1849 wurde die Anlage zu einer Strafanstalt umgebaut. 2. Weblinks Weitere Informationen, siehe: Klöster in Bayern
Kloster Niederschönenfeld by FlaBot; Florian.Keßler; Lou.gruber; u.a. () [WPD/KKK/05707]
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es wurde 1803 im Zuge der Säkularisierung in Bayern aufgelöst. Wertgegenstände, Archivalien und Bücher kamen nach München. Der übrige Besitz und die Klostergebäude wurden verkauft und versteigert. Die Klosterapotheke blieb bestehen. 1847 übernahmen Dominikanerinnen die Gebäude und errichteten ein Mädchenpensionat, das heute als Realschule St. Maria des Klosters der Dominikanerinnen Niederviehbach geführt wird. 2. Weblinks Weitere Informationen, siehe: Klöster in Bayern
Kloster Niederviehbach by FlaBot; Lou.gruber; Anathema; u.a. () [WPD/KKK/05708]
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Das Kloster Niedermünster Regensburg ist ein ehemaliges Kanonissenstift in Regensburg in Bayern in der Diözese Regensburg. 1. Geschichte Das Maria Himmelfahrt, St. Erhard geweihte Kloster wurde um 889 erstmals erwähnt; die erste Kirche existierte wohl bereits um 700, das Stift wurde vor 788 durch Herzog Tassilo III. gegründet. Es wurde 1803 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst. Ab 1820 wurde das Stift teilweise vermietet. 1821 bekam der Bischof Räume als Wohnung zugewiesen, auch das Ordinariat wurde in Räume des ehemaligen
Kloster Niedermünster Regensburg by FlaBot; Florian.Keßler; Lou.gruber; u.a. () [WPD/KKK/05705]
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die Wurzeln benediktinischen Lebens zum Ziel hatten. Meist lösten die Reformen einen geistlichen, personellen und ökonomischen Aufschwung aus, der sich dann auch in neuen Baumaßnahmen und Kunstaufträgen niederschlug. Die gegenreformatorische Energie fand ihren bleibenden Ausdruck im Bau eines mächtigen Barockklosters, das zwischen 1696 - 1726 errichtet wurde. So prägt der Klosterkomplex St. Mang, zusammen mit dem Hohen Schloss, heute wesentlich das Stadtbild Füssens. Außerordentliches zu schaffen war ja auch das Bestreben des Bauherrn, des Abtes Gerhard Oberleitner (reg. 1696-1714) und seines Konvents
Kloster Sankt Mang Füssen by Florian.Keßler; Thomas Riedmiller; FlaBot; u.a. () [WPD/KKK/05769]
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Das Kloster Plasy (deutsch: Plaß) liegt bei Pilsen, Tschechien. Im romantischen Tal des Flusses Střela befindet sich ein ehemaliges Zisterzienserkloster, das 1146 vom Fürsten Vladislav II. gegründet wurde. Die Klosteranlage wurde öfters umgebaut. Die umfangreichsten Umbauten fanden 1711 - 1740 statt als auch der Konvent nach den Plänen von Santini und Dienzenhofer im sumpfigen Boden erbaut wurde. Die wertvolle Architektur wird in
Kloster Plasy by AHZ; Popie; Anathema; u.a. () [WPD/KKK/05728]
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nochmals aufgehoben. 1530 warfen Bilderstürmer die Reliquien des Hl. Gebhard in den Rhein. 1583 erfolgte die Vereinigung mit der fast ausgestorbenen Abtei St. Georgen in Stein am Rhein. Das Kloster wurde 1802 aufgehoben. 1832 trug man die baufällige Kirche ab, das Klostergebäude wurde 1813 als Militärspital und später als Kaserne verwendet. 1. Literatur Manfred Krebs: Petershausen. In: Lexikon für Theologie und Kirche. 2. Auflage, 8. Band. Herder, Freiburg i. B. 1960
Kloster Petershausen by Hreid; Anathema; 1 () [WPD/KKK/05723]
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Kloster erhielt eine umfangreiche Erstausstattung: Grundbesitz, die zwei Pfarreien Altbelgern und Weßnig und die Torgauer Kirche, u.a. aus wettinischen Besitz, der ein Mal 1119 für das Benediktinerkloster Reinhardsbrunn vorgesehen gewesen war. Neben der materiellen Absicherung gelang es dem Markgrafen, das Nonnenkloster rechtlich zu verankern. Dies geschah durch Inkorporation in den Zisterzienserorden (1244), wobei als Mutterkloster für die Nonnen das Männerkloster Pforte bestimmt wurde. Mönche von Pforte sollten in den folgenden Jahrhunderten Beichtväter der Marienthroner Nonnen werden, die Äbte das Frauenkloster
Kloster Nimbschen by GerberAurill; Matze12; Rosenzweig; u.a. () [WPD/KKK/05709]
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Diözese Regensburg. 1. Geschichte Das St. Katharina geweihte Kloster wurde 1656 durch die Bayerische Reformatenprovinz der Franziskaner am Ort einer der bedeutendsten bayerischen Marienwallfahrten gegründet und war erst Hospiz, ab 1661 Konvent. Es erfolgte keine Aufhebung im Zuge der Säkularisierung, das Kloster wurde 1802 als Zentralkloster eingerichtet. 1855 wurde das Kloster offiziell wiedererrichtet. 2000 wurde der lange nicht mehr genutzte Nordbau des Klosters zum "Grenzüberschreitenden Wallfahrts- und Begegnungszentrum" umgebaut. 2. Weblinks Weitere Informationen, siehe: Klöster in Bayern
Kloster Neukirchen beim Heiligen Blut by FlaBot; Lou.gruber; Anathema; u.a. () [WPD/KKK/05696]
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Januar 1230 von Graf Nicolaus Bronisius gestiftet und in einem Sumpfgebiet am Zusammenfluss von Obra und Paklica (Packlitz) bei dem Dorf Gostichowo in der Nähe von Międzyrzecz (Meseritz) errichtet. Die Besiedlung erfolgte wahrscheinlich erst 1236 durch Mönche des Klosters Lehnin, das rund 25 Kilometer südwestlich von Potsdam liegt. Laut Stephan Warnatsch bestand die Intention des Stifters darin, deutsche Wirtschaftsformen ins Land zu ziehen, denn schon 1236 befreite Herzog Wladislaus die Zisterze von allen Abgaben und Zöllen sowie vom polnischen Recht. Das
Kloster Paradies by ErikDunsing; Roughneck; Lienhard Schulz; u.a. () [WPD/KKK/05721]
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der Anlage von Mühlen, beim Anbau von Wein oder bei Ackerbau und Viehzucht. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass der polnische Graf von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Ordens profitieren wollte. Das Kloster Paradies war die erste Tochtergründung (Filiation) von Lehnin, das selbst 56 Jahre zuvor 1180 vom zweiten brandenburgischen Markgrafen Otto I. gestiftet worden war. Dessen Vater, Albrecht der Bär, hatte 1157 die Mark Brandenburg gegründet. Die Klostergründung Lehnin gehörte zur der Politik der askanischen Markgrafen, die junge und noch unsichere
Kloster Paradies by ErikDunsing; Roughneck; Lienhard Schulz; u.a. () [WPD/KKK/05721]
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mit dem polnischen Grafen zur Grenzsicherung gegen Pommern und Vorbereitung der Neumark, also der Ausdehnung über die Oder hinaus nach Osten (Jahrhunderte später gab es hier den preußischen Landkreis Meseritz). Laut Warnatsch war die Stiftungsausstattung seitens des polnischen Grafen großzügig, das Kloster erhielt das Dorf Gostichowo und neun weitere Orte im Gebiet südlich von Meseritz ... mit aller Nutzung an Äckern, Gewässern, Wiesen und Wäldern, Bienenständen, Weiden, Biber- und Fischfängen .... Nach wirtschaftlichen Anfangserfolgen scheint sich das Kloster schon rund fünfzig Jahre nach
Kloster Paradies by ErikDunsing; Roughneck; Lienhard Schulz; u.a. () [WPD/KKK/05721]
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Altarbilder der Vetter Johann Jakob und Franz Anton Zeiller aus Tirol, Stuckfiguren von Johann Joseph Christian, Stuckarbeiten von Johann Michael Feuchtmayer, zwei barocke Chororgeln von Karl Joseph Riepp und das Chorgestühl von Martin Hermann (Schreinerarbeiten) und Johann Joseph Christian (Reliefs), das als eines der schönsten des süddeutschen Barock gilt. Mittelpunkt der Kirche ist ein romanisches Kruzifix (um 1220). Die ungewöhnliche Nord-Süd-Ausrichtung der Kirche ist durch ihre Lage innerhalb der Gesamtanlage bedingt, deren Grundriss die Form eines Kreuzes hat. 1926 wurde die
Kloster Ottobeuren by FlaBot; Florian.Keßler; Lou.gruber; u.a. () [WPD/KKK/05719]
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Kloster der Augustinereremiten in Münnerstadt in Bayern in der Diözese Würzburg. 1. Geschichte Das St. Michael und St. Augustinus geweihte Kloster wurde 1279 durch die Stadt Münnerstadt gegründet. Nach schweren Verwüstungen in den Bauernkriegen mussten die Mönche nach Würzburg fliehen, das Kloster stand bis 1652 leer. Im Zuge der Säkularisierung erfolgte keine Aufhebung. Das 1803 geschlossene Gymnasium wurde 1806 wieder geöffnet. Der Konvent wurde 1895 zum Ausgangspunkt für die Neuerrichtung der deutschen Augustinerprovinz durch Pater Pius Keller. Zusammen mit dem Münnerstadter
Kloster Münnerstadt by FlaBot; Lou.gruber; Anathema; u.a. () [WPD/KKK/05689]
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Zisterzienser des Konvents aus Amelungsborn nieder. Die Gründung eines Klosters war seit 1143/44 durch Ludolf von Wenden vorbereitet worden, der in Personalunion Ministerialer Heinrichs des Löwen und Vogt von Braunschweig und Amelungsborn war. 1145 wurde das Amelungsborner Tochterkloster "Marienzelle" gründeten, das kurz darauf den Namen des benachbarten Dorfes Riddagshausen annahm. 1. Riddagshausen: Ort und Zisterzienserkloster Als Ort wird Riddagshausen 1146 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, eben in jenem Jahr, in dem Heinrich der Löwe dem in Gründung befindlichen Kloster das Dorf
Kloster Riddagshausen by Raymond; Stefan Kühn; Michael Gäbler; u.a. () [WPD/KKK/05740]
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1136–1149) von Halberstadt die Ansiedlung der Zisterzienser in seinem Bistum. 1216 begann man, die Klosterkirche durch einen Neubau zu ersetzen. Schon im 13. Jahrhundert waren die Zisterzienser wirtschaftlich unabhängig. Anfang des 14. Jahrhunderts entstand außerhalb der Klosteranlage das Dorf Neuhof, das den heutigen Ortskern bildet. 1605 gab es in Neuhof zwei große Ackerhöfe, acht Kothöfe und ab 1683 auch ein Rittergut. 1822 wurde Neuhof mit der Klosterdomäne zu einer Kirchengemeinde vereinigt. Vorbild der Riddagshäuser Klosterkirche war das Zisterzienserkloster Cîteaux in Burgund
Kloster Riddagshausen by Raymond; Stefan Kühn; Michael Gäbler; u.a. () [WPD/KKK/05740]
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einer Kirchengemeinde vereinigt. Vorbild der Riddagshäuser Klosterkirche war das Zisterzienserkloster Cîteaux in Burgund, wo der Orden entstanden war. Die architektonische Konzeption folgte zunächst dem verbindlichen Prinzip asketischer Strenge - der Schmuckreichtum anderer zeitgenössischer Bauten wurde nicht kopiert. Erst als begonnen wurde, das Mittelschiff einzuwölben, hatte sich in der Architektur der klassisch-gotische Stil durchgesetzt, so dass im weiteren Verlauf zunehmend von der Idee einer puristischen Zisterzienserkirche abgewichen wurde. Nach gut 60jähriger Bauzeit wurde die Klosterkirche 1275 geweiht. Das Torhaus (in dem sich heute
Kloster Riddagshausen by Raymond; Stefan Kühn; Michael Gäbler; u.a. () [WPD/KKK/05740]
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Das Kloster Marienthal in der Stadt Norden in Ostfriesland war ein Benediktinerkloster, das am nördlichen Stadtrand vermutlich vor 1250 gegründet wurde. "Vallis sanctae Mariae" war ein Doppelkloster für Mönche und Nonnen. An der Spitze stand ein Abt; die Nonnenabteilung leitete eine Priorin. Zum Klosterbesitz gehörten die beiden Grashäuser Osterloog und Westerloog, das Vorwerk
Kloster Marienthal (Norden) by H0tte; GregorHelms; Historiograf; u.a. () [WPD/KKK/05667]
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Benediktinerkloster, das am nördlichen Stadtrand vermutlich vor 1250 gegründet wurde. "Vallis sanctae Mariae" war ein Doppelkloster für Mönche und Nonnen. An der Spitze stand ein Abt; die Nonnenabteilung leitete eine Priorin. Zum Klosterbesitz gehörten die beiden Grashäuser Osterloog und Westerloog, das Vorwerk Bargebur-Lütetsburg und das Vorwerk Terheide. Auch in der Westermarsch, in der Ostermarsch, bei Großheide und Menstede und im Wolterhuser Hammrich besaß das Kloster beträchtliche Ländereien. Kloster Marienthal war das Hauskloster der Cirksena-Familie; sie hatte hier - wie auch andere vornehme
Kloster Marienthal (Norden) by H0tte; GregorHelms; Historiograf; u.a. () [WPD/KKK/05667]
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einem wirtschaftlichen Aufschwung (Klosterländereien erstreckten sich bis nach Magdeburg, Jüterbog und Braunschweig) begann Ende des 14. Jahrhunderts der Niedergang. 1569 endet die zisterziensische Klostergeschichte. Nach der Reformation beherbergt das Kloster von 1542 bis 1745 eine evangelische Klosterschule und ein Lehrerseminar, das 1773 nach Helmstedt verlegt wird. Heute ist die Anlage Eigentum des Braunschweigischen Vereinigten Kloster- und Studienfonds; die Klosterkirche gehört der evangelischen Kirchengemeinde Mariental. 1. Weblinks Kloster Mariental
Kloster Mariental (Helmstedt) by ErikDunsing; WeißNix; Anathema; u.a. () [WPD/KKK/05665]