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Bomben sollten verzögert detonieren, vermutlich, um die zu Hilfe kommenden Einsatzkräfte zu verletzen. Die Sprengsätze wurden später kontrolliert gesprengt, einer davon soll die Kraft gehabt haben, den zu Rushhourzeiten stark frequentierten Madrider Hauptbahnhof Atocha komplett zu zerstören. Ein verdächtiges Auto, das vor dem Bahnhof geparkt war, wurde ebenfalls kontrolliert gesprengt. Wie später bekannt wurde, befand sich unter den in einer Polizeistation eingelagerten Koffern und Taschen ein brauner Rucksack mit einem weiteren Sprengsatz, der vermutlich durch ein Mobiltelefon gezündet werden sollte. Die
Madrider Zuganschläge by RobertMichel; Wvrollmann; Aglarech; u.a. () [WPD/MMM/00403]
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ETA-Anschlages in der Öffentlichkeit erhalten bleiben sollte. Andererseits ähnelt der Anschlag dem Muster von ETA-Aktivitäten in der jüngeren Vergangenheit: Am Heiligabend 2003 wurde ein Anschlag auf den Bahnhof Chamartín in Madrid vereitelt, und am 29. Februar 2004 wurde ein ETA-Kommando, das eine halbe Tonne Sprengstoff in einem LKW mitführte, auf dem Weg nach Madrid verhaftet. Zudem berichten mehrere europäische Geheimdienste übereinstimmend, dass die ETA ihre Gangart ändern wolle. Dies erkläre die ETA-fremde Handschrift des Anschlages. In der Vergangenheit hatte die ETA
Madrider Zuganschläge by RobertMichel; Wvrollmann; Aglarech; u.a. () [WPD/MMM/00403]
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zu sein, dass die Tat von islamischen Terroristen verübt wurde. Am Abend des 13. März verkündete der spanische Innenminister Angel Acebes die Verhaftung von fünf Männern, drei Marokkanern und zwei Indern. Die Verhaftungen sollen im Zusammenhang mit dem Mobiltelefon stehen, das bei einem der nicht explodierten Sprengsätze gefunden wurde. Zwei weitere Verdächtige werden noch verhört. 3.3. Die Fahndung konkretisiert sich In der Nacht zum 14. März wurde ein Videoband gefunden, auf dem der angebliche Militärsprecher Al-Qaidas mitteilt, dass Al-Qaida hinter den
Madrider Zuganschläge by RobertMichel; Wvrollmann; Aglarech; u.a. () [WPD/MMM/00403]
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war Soldat. Ihre Mutter, Anne Marie, brachte sie nach Bern, wo sie hinzog, um als Hausmädchen für Dr. Philippe Curtius zu arbeiten, der sich seinen Doktortitel selber gegeben hatte. Curtius (*1741) war Bader. Er hatte Erfahrung im Umgang mit Wachs, das er zum Veranschaulichen der Anatomie benutzte. Später fing er an, Portraits zu formen. Marie Grosholtz nannte ihn "Onkel". Curtius zog 1765 nach Paris, wo er begann, ein Wachsfiguren-Kabinett einzurichten. In diesem Jahr fertigte er eine Wachsfigur von Marie Jean du
Madame Tussauds by Voyager; Chrkl; Discostu; u.a. () [WPD/MMM/00324]
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Großbritannien und Irland. Im Jahre 1821 oder 1822 folgte ihr zweiter Sohn. Sie gründete ihre erste permanente Ausstellung in der Baker Street im Jahre 1835 (auf dem "Baker Street Bazaar"). 1838 schrieb sie ihre Memoiren. 1842 fertigte sie ein Selbstportrait, das heute am Eingang zu ihrem Museum hängt. Eine der größten Attraktionen ihres Museum war die Kammer des Schreckens ("Chamber of Horrors"). Dieser Teil der Ausstellung schloss einige Opfer der Französischen Revolution ein, aber auch Figuren von Mördern und anderen Verbrechern
Madame Tussauds by Voyager; Chrkl; Discostu; u.a. () [WPD/MMM/00324]
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den Römern jedoch verloren. Die sogenannten Medici-Karte von 1351 zeigt drei der afrikanischen Küste vorgelagerte Inseln, Porto Séo, Deserta und Isola de Lolegname. Erst im Mittelalter wurden die bis dahin unbewohnten Inseln wiederentdeckt und ab 1420 von den Portugiesen besiedelt, das kostbare Lorbeerbaumholz vor allem für den Schiffbau gebraucht. Zum europäischen "Wiederentdecker" wurde 1418 der portugiesische Seefahrer João Gonçalves Zarco. Recht schnell wurden von den portugiesischen Siedlern auf den Inseln der Getreideanbau und die Viehzucht eingeführt. Das dafür notwendige Land wurde
Madeira by T.blau; ErikDunsing; Reids; u.a. () [WPD/MMM/00340]
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gebraucht. Zum europäischen "Wiederentdecker" wurde 1418 der portugiesische Seefahrer João Gonçalves Zarco. Recht schnell wurden von den portugiesischen Siedlern auf den Inseln der Getreideanbau und die Viehzucht eingeführt. Das dafür notwendige Land wurde durch Brandrodung gewonnen. Allerdings soll das Feuer, das Zarco 1420 legen ließ, noch sieben Jahre später gewütet haben. Aber auch der Anbau des aus Sizilien eingeführten Zuckerrohrs spielte eine immer wichtigere Rolle. Bereits 1452 wurde die erste Wassermühle zur Zuckerrohrverarbeitung errichtet. Schon Mitte des 15. Jahrhunderts belieferte Portugal
Madeira by T.blau; ErikDunsing; Reids; u.a. () [WPD/MMM/00340]
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Kaiserin Elisabeth (Sisi) (1837 - 1898) verbrachte hier im Winter 1860/61 ein halbes Jahr, sie fand Madeira langweilig und reiste lieber an den Genfersee. 6. Kulinarisches 6.1. Espada und Espetada Eine der Hauptspezialitäten der madeirensischen Küche ist die Espada, ein Degenfisch-Filet, das meist mit einer Banane serviert wird. Nicht zu verwechseln mit der Espada ist die Espetada, ein etwa ein Meter langer Fleischspieß. Traditionellerweise ist der Spieß aus Lorbeerholz gefertigt. 6.2. Madeirawein Der Madeirawein, oft auch nur kurz "Madeira" genannt ist eine
Madeira by T.blau; ErikDunsing; Reids; u.a. () [WPD/MMM/00340]
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UNESCO-Weltnaturerbe ist. Jedes Frühjahr landen hier tausende von Säugetieren und Seevögel zum Brüten. Von Biologen werden insbesondere die Lebensweisen von Königspinguinen und See-Elefanten studiert. Am 23. Dezember 2004 ereignete sich ein von der Weltöffentlichkeit kaum beachtetes Erdbeben der Stärke 8.1, das keine größeren Schäden verursachte. Siehe auch: Subantarktische Inseln. 1. Weblinks UNESCO Webseite AAD Webseite Karte von Macquarie Island
Macquarieinsel by Heinz Lohmann; Voyager; Manu; u.a. () [WPD/MMM/00287]
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Signale in der Zelle geöffnet und geschlossen werden können. Ionenkanäle sind u. a. für die Funktion des Nervensystems und der Muskeln wichtig. Das Aktionspotential in Nervenzellen wird erzeugt, wenn ein Ionenkanal auf der Oberfläche einer Nervenzelle durch ein chemisches Signal, das von einer nahe gelegenen Nervenzelle ausgesendet wird, geöffnet wird, woraufhin sich ein elektrischer Spannungspuls entlang der Nervenzellenoberfläche dadurch fortpflanzt, dass im Verlauf von einigen Millisekunden eine ganze Reihe von Ionenkanälen geöffnet und geschlossen werden. 1. Weblinks Biographie (engl.) Autobiografie für
Roderick MacKinnon by Sk-Bot; Creando; Waelder; u.a. () [WPD/MMM/00265]
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Unabhängigkeitsbewegung gegründet. Nach mehreren Aufständen wurde Madagaskar 1958 Republik in der Communauté Française und 1960 wieder in die Freiheit entlassen. 1971 wurde das Land von Bauernunruhen erschüttert. Zwischen 1972 und 1975 herrschte eine Militärdiktatur. Ab 1975 herrschte ein sozialistisches Regime, das sich erst Anfang der 80er wieder dem Westen näherte. Eine neue Verfassung beschneidet seit 1992 die Macht des Präsidenten. Siehe auch: Madagaskar-Plan
Madagaskar by Filzstift; Herrick; Albinfo; u.a. () [WPD/MMM/00320]
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wieder nach Amerika. 3. Forschung Wieder in den USA folgten Stationen in Yale, Harvard, Cornell und Chicago, bevor er 1938 eine Stelle als Assistant Professor in Harvard annahm. 1941 veröffentlichte er zusammen mit Garret Birkhoff A Survey of Modern Algebra, das schnell das Standardlehrbuch für Algebra wurde. Während des zweiten Weltkrieges lehrte und forschte MacLane in angewandter Mathematik an der Columbia-Universität in New York und wurde 1947 auf einen Lehrstuhl in Chicago berufen. Seit 1943 arbeitete er mit Samuel Eilenberg auf
Saunders MacLane by Stefan Kühn; Mazbln; Momo; u.a. () [WPD/MMM/00271]
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mit benachbarten Landkreisen zu größeren Verwaltungseinheiten zusammen geschlossen wurden. 2.2.2. Zweiter Weltkrieg Im Zweiten Weltkrieg wurde die Industrieproduktion durch Beschäftigung von Zwangsarbeitern aufrechterhalten (siehe auch: http://www.zweitausendeins.de/pdf/ZA.pdf). Die Brikettenbraunkohle-Benzin-AG (Brabag) als größter Treibstofflieferant der Wehrmacht errichtete 1944 sechs KZ-Außenlager. Eines davon, das KZ „Magda“ befand sich in Magdeburg-Rothensee. Die anderen fünf befanden sich woanders in Sachsen (Lausitz) und heutigem Sachsen-Anhalt. Zwischen Juni 1944 bis Februar 1945 arbeiteten dort 2172 Juden, von denen etwa 65 Prozent starben. Von 1943 bis 1945 befand sich
Magdeburg by Humpyard; Horst; Atan; u.a. () [WPD/MMM/00482]
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1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. ¹ Volkszählungsergebnis 2.5. Religionen Die Stadt Magdeburg gehörte anfangs zum Bistum Halberstadt. 936 wurde das St.-Moritz-Kloster in Magdeburg gegründet, das 962 in ein Domstift umgewandet wurde. Damit wurde das Erzbistum Magdeburg gegründet. Eine zweite Urkunde zur Gründung des Bistums datiert von 968. Zum Erzbistum Magdeburg gehörten zunächst die Suffragane Merseburg, Zeitz-Naumburg, Meißen, Brandenburg und Havelberg, wobei Meißen im 15. Jahrhundert
Magdeburg by Humpyard; Horst; Atan; u.a. () [WPD/MMM/00482]
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gibt es in Magdeburg heute auch mehrere Freikirchen und sonstige religiöse Gruppierungen. Die meisten Einwohner sind jedoch konfessionslos. 3. Politik An der Spitze der Stadt stand in Zeiten des Erzbistums Magdeburg ein vom Erzbischof eingesetzter Schultheiß. Daneben bestand das "Burding", das Organ der Bürgergemeinde ohne besondere Befugnisse. Ab 1244 bestand ein Rat, der ab 1294 auch das Schultheißenamt erwerben konnte. In der Folgezeit konnte der Rat immer mehr Befugnisse an sich ziehen und die Stadt sich damit immer mehr vom Erzbistum
Magdeburg by Humpyard; Horst; Atan; u.a. () [WPD/MMM/00482]
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Wappen der Stadt Magdeburg zeigt in Silber eine zweitürmige gezinnte rote Burg mit geöffnetem goldenen Tor, zwischen den Türmen wachsend eine grüngekleidete Jungfrau (Magd), in der erhobenen Rechten einen grünen Kranz haltend. Die Stadtfarben sind grün-rot. Das Wappen ist "redend", das heißt die Wappensymbole Magd und Burg spiegeln den Namen der Stadt wider. Beide Symbole sind schon in alten Siegeln der Stadt aus dem 13. Jahrhundert nachweisbar, wobei der Kranz als Zeichen der Reinheit erst später hinzu kam. 3.2. Städtepartnerschaften Magdeburg
Magdeburg by Humpyard; Horst; Atan; u.a. () [WPD/MMM/00482]
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und in Richtung Südosten nach Halle-Leipzig führt. Die Stadt liegt auch an den Eisenbahnhauptstrecken Hannover-Magdeburg-Berlin, Wittenberge-Halle (Saale) und an verschiedenen Nebenstrecken, die im Hauptbahnhof zusammentreffen. Zum Eisenbahnknotenpunkt gehört auch der Rangierbahnhof Magdeburg-Rothensee. In und um Magdeburg wird eine S-Bahn betrieben, das zusammen mit einem Straßenbahn- und Busliniennetz der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) den ÖPNV versorgt. Alle Linien im Stadtgebiet sind zu einheitlichen Preisen benutzbar. Südlich der Stadt befindet sich ein Regionalflughafen. Zu den Straßennamen in Magdeburg und deren Entwicklung und Bedeutung siehe
Magdeburg by Humpyard; Horst; Atan; u.a. () [WPD/MMM/00482]
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Theater an der Angel ImprovisationsTheater Hechtsprung 5.2. Kabarett "Die Kugelblitze" Magdeburger Zwickmühle politisch-satirisches Kabarett 5.3. Museen Kulturhistorisches Museum Museum für Naturkunde Technikmuseum Kunstmuseum Schulmuseum Museumsschiff Württemberg mit Museum zur Geschichte der Elbschifffahrt Historische Schiffmühle am Petriförder 5.4. Bauwerke Magdeburger Dom, das Wahrzeichen der Stadt, Bischofskirche der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen Sonstige Kirchen: Johanniskirche mit Lutherdenkmal (in den 90er Jahren renoviert) Kloster Unser Lieben Frauen Petrikirche Magdalenenkapelle St.-Sebstian-Kirche, seit 1994 römisch-katholische Bischofskirche des Bistums Magdeburg Wallonerkirche (St. Augustini) Rathaus mit
Magdeburg by Humpyard; Horst; Atan; u.a. () [WPD/MMM/00482]
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Unser Lieben Frauen Petrikirche Magdalenenkapelle St.-Sebstian-Kirche, seit 1994 römisch-katholische Bischofskirche des Bistums Magdeburg Wallonerkirche (St. Augustini) Rathaus mit Ratskeller sowie "Magdeburger Reiter" Hasselbachplatz, die Kneipenecke der Stadt Hubbrücke und die 2004 wiederaufgebaute Sternbrücke Mehrzweckhalle Hyparschale im Stadtpark Rotehorn Jahrtausendturm, das höchste Holzgebäude der Welt (Ausstellung zu 6000 Jahre Menschheitsgeschichte) im Elbauenpark, dem ehemaligen Bundesgartenschau-Gelände (BUGA-Gelände). 5.5. Sonstige Sehenswürdigkeiten Wasserstraßenkreuz Magdeburg mit dem Schiffshebewerk Rothensee Pretziener Wehr Zoologischer Garten 5.6. Große Einkaufszentren Allee-Center City Carree Ulrichshaus Bördepark Florapark Karstadt 5.7. Freizeit
Magdeburg by Humpyard; Horst; Atan; u.a. () [WPD/MMM/00482]
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Lebens auf dem direkten Mainzer Stadtgebiet. Bedingt durch den Rhein, der von Anfang an die Lebensader der Stadt war, fand vor allem nach Ende der Steinzeit gegen 10.000 v. Chr. ein reiches Kultur- und Völkerleben im heutigen Mainzer Raum statt, das sich über die Bronzezeit durch alle Epochen zieht. In der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends v. Chr. waren die Kelten die bestimmende Macht am Oberrhein. Sie besiedelten auch den Mainzer Raum und benannten diese Siedlung, die mit dem Stadtbegriff jedoch
Mainz by Moguntiner; Horgner; Zumbo; u.a. () [WPD/MMM/00967]
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v. Chr. endete, orientierte sich das Imperium Romanum unter Gaius Julius Caesar und später Augustus Richtung Rhein und Germanien. Die Römer eroberten zunächst die linksrheinischen Gebiete, um von dort aus das rechtsrheinische Germanien (Germania Magna) zu unterwerfen. Eines der Lager, das im Zuge dieses Planes am Rhein errichtet wurde, war das 13/12 v. Chr. von Nero Claudius Drusus angelegte spätere Mogontiacum. Die Stadt gehört somit zu den ältesten Städten in Deutschland. 2.2. Römische Zeit Mogontiacum gehörte fast 500 Jahre zum Römischen
Mainz by Moguntiner; Horgner; Zumbo; u.a. () [WPD/MMM/00967]
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Hauslegion" bis zur Mitte des 4. Jahrhunderts n. Chr.) stationiert. In Vorbereitungen zu diversen Feldzügen nach Germanien waren zeitweilig sogar bis zu 4 Legionen sowie Auxiliartruppen in Mainz stationiert. Ein Teil dieser zusätzlichen Truppen wurde in einem zweiten großen Militärlager, das bis zum Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. bestand, untergebracht. Es lag bei Weisenau auf dem Gelände des heutigen Steinbruchs und ist archäologisch nicht mehr nachweisbar. Dadurch zog der Militärstützpunkt Mogontiacum auch Händler, Handwerker und Wirtsleute an. Die um das
Mainz by Moguntiner; Horgner; Zumbo; u.a. () [WPD/MMM/00967]
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nach der Niederschlagung des Saturninus-Aufstands, wurde die Stadt zusätzlich zu ihrer militärischen Funktion als wichtigstes Heerlager an der Rheingrenze auch zum zivilen Verwaltungszentrum und zur Hauptstadt der neugebildeten Provinz Germania Superior (Obergermanien). Die Provinz reichte vom Oberrhein bis nach Koblenz, das damals Confluentes hieß. Nördlich davon lag die Provinz Germania Inferior mit Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) als Provinzhauptstadt. Ein umfassendes Bauprogramm speziell des flavischen Kaiserhauses (Ausbau des Legionslagers in Stein, Aquäduktbau, dauerhafte Pfahlrostbrücke mit massiven Steinpfeilern) sowie die Eroberung der
Mainz by Moguntiner; Horgner; Zumbo; u.a. () [WPD/MMM/00967]
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13. November 1244 unter ungeklärten Umständen ein weitgehendes Stadtprivileg von Erzbischof Siegfried III. von Eppstein. Dieses enthielt nicht nur die Bestätigung früherer Privilegien sondern auch die Erlaubnis zur Bildung eines 24-köpfigen gewählten Stadtrats. Ferner wurde der Gefolgszwang aufgehoben. Dies bedeutete, das Mainzer Bürger dem Erzbischof außer zur Stadverteidigung keinen Kriegsdienst mehr leisten und ihm auch keinen Krieg mehr finanzieren mussten. Da das mächtige Mainzer Domkapitel den Bestand der Privilegien auch nach zukünftigen Bischofswahlen garantierte, wurde Mainz, obwohl der Erzbischof immer noch
Mainz by Moguntiner; Horgner; Zumbo; u.a. () [WPD/MMM/00967]
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zu Hochzeiten waren in Mainz 26 Klöster niedergelassen). Auch nach dem Ende des Interregnums 1273 konnte die Stadt weiter aufblühen. Inbesondere Erzbischof Peter von Aspelt machte sich als Reichspolitiker einen Namen. Neben der Krönung Johanns (1311) zum König von Böhmen (das bis 1348 ebenfalls zur Kirchenprovinz Mainz gehörte!) unterstützte er die Wahl Ludwigs des Bayern zum deutschen König, was der Stadt und auch der Bürgerschaft, die 1317 das Kaufhausprivileg erhielt, ebenfalls zum Wohl gereichte. Zur selben Zeit verordnete der König auch
Mainz by Moguntiner; Horgner; Zumbo; u.a. () [WPD/MMM/00967]