2,914,778 matches
-
Wiehert. Ich bin sehr froh, daß die Sozialdemokratische Partei Deutschlands seit dem Godesberger Parteitag — wir haben darüber schon einmal gesprochen — sich an die Lebensbedingungen des 20. Jahrhunderts angepaßt hat. Aber ein Nachteil ist damit eingetreten, daß nämlich das sorgfältige Marx-Studium, das früher ein sozialdemokratischer Funktionär in der Regel betrieben hat, stark zurückgetreten ist. Das Demokratieverständnis, Herr Kollege Wichert, das Sie uns heute vorgetragen haben, das uns von einigen Leuten vorgetragen wird, das ist das, was Marx die deutsche Ideologie genannt hat
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.03.1971 () [PBT/W06/00106]
-
einmal gesprochen — sich an die Lebensbedingungen des 20. Jahrhunderts angepaßt hat. Aber ein Nachteil ist damit eingetreten, daß nämlich das sorgfältige Marx-Studium, das früher ein sozialdemokratischer Funktionär in der Regel betrieben hat, stark zurückgetreten ist. Das Demokratieverständnis, Herr Kollege Wichert, das Sie uns heute vorgetragen haben, das uns von einigen Leuten vorgetragen wird, das ist das, was Marx die deutsche Ideologie genannt hat, was er zusammen mit seinem Freund Engels, der übrigens nicht Mitglied der CDU war, (Heiterkeit) in zwei ganz
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.03.1971 () [PBT/W06/00106]
-
des 20. Jahrhunderts angepaßt hat. Aber ein Nachteil ist damit eingetreten, daß nämlich das sorgfältige Marx-Studium, das früher ein sozialdemokratischer Funktionär in der Regel betrieben hat, stark zurückgetreten ist. Das Demokratieverständnis, Herr Kollege Wichert, das Sie uns heute vorgetragen haben, das uns von einigen Leuten vorgetragen wird, das ist das, was Marx die deutsche Ideologie genannt hat, was er zusammen mit seinem Freund Engels, der übrigens nicht Mitglied der CDU war, (Heiterkeit) in zwei ganz grundlegenden Schriften in der Luft zerrissen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.03.1971 () [PBT/W06/00106]
-
das, was Marx die deutsche Ideologie genannt hat, was er zusammen mit seinem Freund Engels, der übrigens nicht Mitglied der CDU war, (Heiterkeit) in zwei ganz grundlegenden Schriften in der Luft zerrissen hat, (Zurufe von der SPD) und dieses Demokratieverständnis, das Sie uns hier einbläuen wollen oder von dem Sie offenbar ausgehen, daß in einer hochkomplizierten arbeitsteiligen Gesellschaft in jeder beliebigen Frage jeder ein gleichwertiges Mitspracherecht hat, das ist die deutsche Ideologie von 1830. Ich darf Sie noch einmal bitten, diese
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.03.1971 () [PBT/W06/00106]
-
Dr. Lohmar (SPD) : Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Ich möchte mich bei Ihnen, Herr Kollege Kotowski, für Ihre Einlage als gutdotierter Spaßmacher der Opposition, als den Sie sich uns hier vorgestellt haben, bedanken, aber ansonsten zum Thema zurückkehren, über das wir heute reden. (Abg. Dr. Schober: Hatten Sie nicht den Eindruck, daß es mehr war? Es war wesentlich mehr! — Abg. Dr. Probst: Herr Lohmar, verstehen Sie den „Spaß" nicht?) Ich möchte einige Fragen aufnehmen, die Herr Minister Vogel in einer
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.03.1971 () [PBT/W06/00106]
-
beschäftigen hätten. Aber wir kämen aus der verdeckten und versteckten Art vorab ausgehandelter Kompromisse heraus, die die Transparenz der wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Diskussion in den letzten Jahren oft vernebelt hat. Meine nächste Bemerkung bezieht sich auf das Stichwort der Demokratisierung, das sich in den beiden Reden von Herrn Kollegen Dr. Martin und Frau Dr. Walz wiederholt fand. Wenn Sie Ihre eigenen Reden noch einmal nachlesen, werden Sie eine Häufung von Begriffen wie „modern", „organisch", „sachgerecht", „wissenschaftsimmanent" oder „wissenschaftsgerecht", um nur ein
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.03.1971 () [PBT/W06/00106]
-
den Eigenarten der wissenschaftlichen Arbeit komplexe Zusammenhänge erkennen und akzeptieren muß, aber auch wissend, daß wir mit einem Entwurf, der es bei — um es in der beruflichen Sprache meines Freundes Meinecke zu sagen - Placebos beläßt, wie der der CDU/CSU, das Problem nicht lösen. (Beifall bei der SPD. — Abg. Dr. Probst: Sie gehen den Berliner Weg! — Abg. Dr. Schober: Wir arbeiten nicht mit Placebos!) Vizepräsident Dr. Schmitt-Vockenhausen: Das Wort hat der Abgeordnete Dr. Dichgans. Dichgans (CDU/CSU) : Herr Präsident! Meine sehr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.03.1971 () [PBT/W06/00106]
-
es die Fahrgäste sein müßten, die demokratisch über die Erhöhung der Straßenbahnfahrpreise zu beschließen hätten. Demokratisierung um jeden Preis und zur Hölle mit den Konsequenzen! Ich sagte „sogenannte Demokratisierung"; denn es ist dabei ja gar nicht so, daß der Demos, das Volk, herrschen solle. Wenn es etwa das Volk von Berlin wäre, das in der Universität Berlin herrschte, so gäbe es dort keinerlei Probleme. (Sehr richtig bei der CDU/CSU. — Abg. Raffert: Andere! — Abg. Hansen: Oder andere und ganz neue!) — Jedenfalls
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.03.1971 () [PBT/W06/00106]
-
zu beschließen hätten. Demokratisierung um jeden Preis und zur Hölle mit den Konsequenzen! Ich sagte „sogenannte Demokratisierung"; denn es ist dabei ja gar nicht so, daß der Demos, das Volk, herrschen solle. Wenn es etwa das Volk von Berlin wäre, das in der Universität Berlin herrschte, so gäbe es dort keinerlei Probleme. (Sehr richtig bei der CDU/CSU. — Abg. Raffert: Andere! — Abg. Hansen: Oder andere und ganz neue!) — Jedenfalls diese Probleme nicht, Herr Hansen. (Lachen bei der SPD.) Nicht Herrschaft des
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.03.1971 () [PBT/W06/00106]
-
nicht ändern. Im Gegenteil! Wir müssen uns die Frage vorlegen: Was ist nur die Wurzel der übrigen 95 %, die unsere Leistung bestimmen? (Zuruf des Abg. Dr. Lohmar.) Ich nehme an, das ist die Lebenserfahrung, Herr Lohmar, die Erfahrung unserer Berufstätigkeit, das Lesen und das Fernsehen, die Musik und das Bergsteigen, das Reisen und die Gespräche. Und in den meisten Fällen ist die Formung, die wir unserer Frau verdanken, weit bedeutsamer als die akademische Ausbildung. (Heiterkeit.) Wenn das so ist, sollten wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.03.1971 () [PBT/W06/00106]
-
Was ist nur die Wurzel der übrigen 95 %, die unsere Leistung bestimmen? (Zuruf des Abg. Dr. Lohmar.) Ich nehme an, das ist die Lebenserfahrung, Herr Lohmar, die Erfahrung unserer Berufstätigkeit, das Lesen und das Fernsehen, die Musik und das Bergsteigen, das Reisen und die Gespräche. Und in den meisten Fällen ist die Formung, die wir unserer Frau verdanken, weit bedeutsamer als die akademische Ausbildung. (Heiterkeit.) Wenn das so ist, sollten wir die Bedeutung der Hochschule nicht überschätzen. (Abg. Hansen: Sondern Kassettenfernsehen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.03.1971 () [PBT/W06/00106]
-
Ich weiß, daß es in einem zentralen Bereich noch keine volle Übereinstimmung gibt: ich meine die Gesamtschule. Allerdings habe ich den Eindruck, daß man sich auch in dieser Frage einander anzunähern beginnt. Wir in der Bundesregierung halten es, wenn ich das hier noch einmal sagen darf, nicht für gerecht, auch nicht für vernünftig, wenn die Eltern gezwungen werden, für die Zehnjährigen oder auch die Zwölfjährigen lebensentscheidende Weichen dadurch zu stellen, daß man die Kinder entweder aufs Gymnasium oder auf die Realschule
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
und den Möglichkeiten menschlicher Existenz. Bildung orientiert sich am Menschen und seiner Freiheit. (Unruhe bei der SPD.) Sie wendet sich deshalb in erster Linie an den einzelnen. Bildung soll mithelfen, daß der einzelne sein Glück findet. Keineswegs dürfen ihm Kollektive das ihre aufzwingen. Es gibt keinen moralischen Erziehungsanspruch von Gruppen mit einem „aufgeklärten Bewußtsein". Bildungspolitik kann und soll soziale Sperren, nämlich des Einkommens, des Wohnoder Lernorts, der Herkunft wegräumen oder abmindern. Sie kann aber keinen Erfolg gewährleisten, wo Leistungswille fehlt. Aus
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
Hochschulrahmengesetzes — entgegen der Auffassung, die Sie hier vertreten haben, Herr Bundeskanzler — im Widerspruch zur Konzeption des Bildungsgesamtplanes die integrierte Gesamthochschule als politisches Ziel der Bundesregierung bezeichnet wird. Da bleibt nur zu hoffen, daß das negative Urteil über diese vorzeitige Festlegung, das in der Anhörung in unserem Ausschuß von einer breiten Front von Sachverständigen vorgetragen wurde, noch zu einer Korrektur führt. Bedauerlich ist auch, daß in drei Fragen, nämlich der Frage der integrierten Gesamtschule, der Frage der Orientierungsstufe und der Frage der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
in der Frage der Umstrukturierung unseres beruflichen Bildungssystems nur Ihren Mut bewundern. Aber Mut haben Sie in der letzten Zeit ja ohnehin an bestimmten Stellen bewiesen. Sie strukturieren eben dieses System um. Damit wird ein im Grunde gut funktionierendes System, das in der Welt viele Nachahmer gefunden hat, zerstört. Es gibt weder das Geld noch das Personal, ein neues und dann sicher auch sehr bürokratisches System aufzubauen. Ohne absehbaren Erfolg brauchen Sie für eine neue Bürokratie allein eine Startmannschaft von 3000
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
Menschen, und deshalb, Herr Minister, weg mit Ihren Vorschlägen und Entwürfen! (Beifall bei der CDU/CSU.) Sammeln Sie erst noch mehr Erfahrungen mit dem 1969 erst verabschiedeten Berufsbildungsgesetz. Verbessern Sie dieses dort, wo es nötig ist. Beseitigen Sie aber nicht das zwar verbesserungsfähige, aber im Grunde gut funktionierende Ausbildungssystem. Lassen Sie mich am Schluß noch einen Gedanken anfügen. Die Bildungspolitik ist heute nicht mehr im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses wie noch vor einigen Jahren. Auch der Herr Bundeskanzler sprach davon. Das
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zum erstenmal, daß ein Bundeskanzler über die Bildungspolitik spricht, und zwar sehr fundiert. Das sollten wir einmal feststellen. (Beifall bei den Regierungsparteien. — Abg. Pfeifer: Das stimmt zweifellos nicht!) Zweitens. Herr Kollege Probst, es tut mir leid, das hier sagen zu müssen: Sie haben die Namen Leussink und Hamm-Brücher erwähnt, die wohl beide nicht hier sein können. Aber dann haben Sie den Namen Lohmar erwähnt und haben dabei so unterschwellig anklingen lassen: Na ja, der spielt ja bei
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
zurückgezogen hat? Das ist eine Tatsache. (Abg. Wehner: Über Geschmack läßt sich nicht streiten! — Abg. Dr. Meinecke [Hamburg] : Aber so ist doch Ihre Begabung freigesetzt! Was wollen Sie denn?) Dr. Slotta (SPD) : Herr Kollege Dr. Probst, es ist, glaube ich, das Recht eines jeden Abgeordneten, sich zu entscheiden, wo er seine Prioritäten setzen will. (Zustimmung bei der SPD.) Daß Herr Lohmar als Vorsitzender des Ausschusses für Forschung und Technologie auch über bildungspolitische Fragen Entscheidendes sagt und dabei Kontakt zu unserem Ausschuß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
bei der SPD.) Daß Herr Lohmar als Vorsitzender des Ausschusses für Forschung und Technologie auch über bildungspolitische Fragen Entscheidendes sagt und dabei Kontakt zu unserem Ausschuß für Bildung und Wissenschaft hält, ist ja wohl unbestritten. Ich will ein drittes Problem, das Sie angesprochen haben, aufgreifen. Die CDU/CSU behauptet immer wieder, die integrierte Gesamtschule sei ein unerprobtes Modell. Aber Sie müssen doch auch einmal über unsere Grenzen hinausschauen. Schauen Sie nach Schweden, schauen Sie sich die Comprehensive School in England an
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
müssen wir auch feststellen ist der Bildungsgesamtplan in der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt. Im Mittelpunkt des Interesses und der öffentlichen Diskussion stehen heute vielmehr bildungspolitische Teilprobleme wie vor allem die Mengenlehre, die Ganzheits- oder Ganzwortmethode, zu große Klassen, zuwenig Lehrer, das Bundesausbildungsförderungsgesetz oder der Numerus clausus — zweifellos Probleme, die den einzelnen direkt oder indirekt gegenwärtig betreffen. Das ist leicht zu verstehen, und dafür wird auch jeder Verständnis haben. Der Bildungsgesamtplan hat dagegen bisher nur geringe Beachtung gefunden. Dafür gibt es mehrere
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
alle in einem den veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen angepaßten verbesserten Bildungssystem ist trotz vieler Bemühungen noch nicht so anerkannt, wie es gewünscht wird und notwendig ist. Drittens. Die Bildungspolitiker haben ein bildungspolitisches Vokabular teils von den Fachleuten übernommen, teils selbst entwickelt, das eigentlich nur der begreifen und verstehen kann, der sich ständig mit der Materie befaßt. (Abg. Dr. Probst: Und vor allen Dingen Phantasie hat!) — Da scheint es bei Ihnen nicht so weit her zu sein, Herr Dr. Probst. (Abg. Dr. Probst
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
Ausschusses für das Erziehungs- und Bildungswesen, eine weitgehend einheitliche Konzeption für die Gestaltung und Fortentwicklung unseres Bildungswesens bis 1985 vor. Für die SPD-Fraktion besitzt der Bildungsgesamtplan einen ähnlich hohen politischen und geschichtlichen Stellenwert wie das Reichsgrundschulgesetz vom 28. April 1920, das auf Art. 146 Abs. 1 und Art. 147 Abs. 3 der Verfassung des Deutschen Reichs vom 11. August 1919 basiert. Die Weimarer Republik brachte durch die Aufhebung der Vorschulen und die Einführung der vierjährigen Grundschule die erste Demokratisierung unseres Bildungswesens
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
Tat, das müssen wir. Ich darf daran erinnern — das wissen vielleicht auch einige, die aus Landesparlamenten kommen —, daß die FDP, solange sie die integrierten Gesamtschulen fordert, auch ihre wissenschaftliche Begleitung fordert, und wir machen überhaupt keinen Hehl daraus, daß uns das in vielen Ländern ausgesprochen unterbelichtet erscheint. (Beifall bei der FDP. — Abg. Dr. Gölter: Die Frau Hamm-Brücher hat dazu etwas sehr Vernünftiges gesagt!) Gerade in der letzten Zeit, im Zeichen des nicht mehr uneingeschränkten Zugangs aller Abiturienten zu den Hochschulen, hat
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
Um diesem Notstand zu begegnen, wird man gezwungen sein, die vorzeitige Festlegung auf bestimmte Bildungsgänge zu vermeiden. Dies bedingt aber die Form der integrierten Gesamtschule. Was auffallen mußte — auch an der Rede von Herrn Probst —, war, daß man das Numerus-clausus-Problem, das an der Hochschule auf uns zukommt (Abg. Dr. Probst: Zukommt?) wieder zurückverlegen will auf die Eingangsvoraussetzungen zum Gymnasium. Dies zu verhindern, war vor vielen Jahren unser Ziel, und wir werden uns gegen alle Bestrebungen wehren, die das Numerus-clausus-Problem lediglich in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]
-
und Bildungsplanung betreiben, wird politisch entschieden, was eine wissenschaftliche Entscheidung sein sollte. (Sehr wahr! bei der SPD.) Dies ist ein sehr trauriger Zustand. Aber das ist ein Auftrag an die Länder, hier bitte für Bundeseinheitlichkeit und für ein Bundesinstitut, um das einmal am Rande zu erwähnen, zu sorgen. Insgesamt ergeben sich folgende Erwartungen: Erstens. Zur Durchführung des Bildungsgesamtplans sind in Erfüllung des Verwaltungsabkommens Stufen- und Teilpläne zu entwerfen. Zweitens. Zur Verbesserung der Datensituation ist ein Bildungsstatistikgesetz des Bundes zu schaffen. Die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1974 () [PBT/W07/00086]