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Insofern lässt sich hier ein entscheidender Bedeutungswandel des Begriffes feststellen: in den Vordergrund tritt das subjektive Empfinden, das persönliche Bild von der Welt als Summe eben nicht nur rationaler Erkenntnis, sondern auch von Erfahrung und Gefühl.
Weltanschauung by 80.130.173.50, u.a. () [WPD17/W00/27562]
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der Begriff der Anschauung als dem bloßen intellektuellen Verstehen entgegengesetzt und wohl überlegen: versucht doch der Blick, das Ganze in seinem organischen Zusammenhang zu fassen, während das Verstehen – das ein Hören oder Hören als Lesen ist
Weltanschauung by 80.130.173.50, u.a. () [WPD17/W00/27562]
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– das ein Hören oder Hören als Lesen ist – stets nur ein Bearbeiten des Partikularen sein kann, das der Sache nicht gerecht wird. In dieser Hinsicht ist Goethes Optizismus, seine Bevorzugung des Augenscheins gegenüber einer intellektuellen
Weltanschauung by 80.130.173.50, u.a. () [WPD17/W00/27562]
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Bedürfnis nach „Tiefsinn“. Julian Schmidt gegen Friedrich Hebbel: „Es ist mit jener Anforderung, das Drama solle eine 'Weltanschauung' geben, nicht viel zu machen. Dieses leidige Wort […] ist
Weltanschauung by 80.130.173.50, u.a. () [WPD17/W00/27562]
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diesen Zusammenhang gehört auch die Vorstellung, dass es sich bei einer Weltanschauung um ein begrenztes Gehäuse handele (das allerdings im Sinne Simmels auch der Überschreitung, des „Mehr-Lebens“ fähig sei). Einen wichtigen Beitrag zur
Weltanschauung by 80.130.173.50, u.a. () [WPD17/W00/27562]
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Totalität gehen sie hervor.“ Damit ist für Dilthey die Weltanschauung an den Begriff des Lebens geknüpft, das in seiner Endlichkeit immer nur perspektivisch und in Ausschnitten zur Anschauung die niemals zu erreichenden Ganzen kommt. Weltanschauungen sind
Weltanschauung by 80.130.173.50, u.a. () [WPD17/W00/27562]
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den Komponisten der Wiener Klassik über Johannes Brahms bis Gustav Mahler. Als gemeinsames Kompositionsprinzip dieser Vorläufer, an das man theoretisch anknüpfte, sah man die Verarbeitung von musikalischen Motiven und Themen in der Variationsform. Diese bewusste Weiterführung
Wiener Schule (Moderne) by Sujalajus, u.a. () [WPD17/W00/38222]
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er erlebt eine Walpurgisnacht mit Julius Streicher auf dem fränkischen Hesselberg. Der Roman war das einzige Werk, das Hoegner unter diesem Pseudonym veröffentlichte. 1939/40 entwarf er zusammen mit Hans Nawiasky, Otto Braun und Joseph Wirth eine
Wilhelm Hoegner by Heiner Strauß, u.a. () [WPD17/W00/36651]
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zu reformieren. Am 31. Januar 1956 stellte er vor dem Bayerischen Landtag sein „Pfalz-Manifest“ vor, das der Pfalz im Falle der Rückkehr zu Bayern weitgehende Zusagen machte, doch das entsprechende Volksbegehren vom April 1956 erreichte
Wilhelm Hoegner by Heiner Strauß, u.a. () [WPD17/W00/36651]
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von anderen Wahlberechtigten gewählt zu werden. Üblicherweise ist das passive Wahlrecht strenger geregelt als das aktive Wahlrecht, das heißt, nicht jeder der wählen darf, darf sich auch wählen lassen: So gilt etwa ein Wahlalter von
Wahlrecht by 81.131.143.184, u.a. () [WPD17/W00/25560]
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Europa Gemäß AEUV besitzt jeder Unionsbürger in seinem Wohnsitzland, wenn es nicht das Land seiner Staatsbürgerschaft ist, das passive Wahlrecht bei Kommunalwahlen und Europawahlen. Damit können sich EU-Bürger aus anderen Staaten sowohl in Deutschland wie in Österreich
Wahlrecht by 81.131.143.184, u.a. () [WPD17/W00/25560]
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vielfach mit 18 vollendeten Lebensjahren definiert ist. In Österreich wurde das Wahlalter zuletzt auf 16 Jahre gesenkt, das Volljährigkeitsalter blieb bei 18 Jahren. War die Ausübung des Wahlrechts lange Zeit an das persönliche Erscheinen vor der zuständigen
Wahlrecht by 81.131.143.184, u.a. () [WPD17/W00/25560]
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Frauenwahlrecht in Deutschland. Zugleich wurde auch das bis dahin in Preußen noch geltende „Dreiklassenwahlrecht“ abgeschafft, das die besitzenden (zum Beispiel Hausbesitzer) und einkommensstarken Bevölkerungsschichten bei der Zuteilung von Mandaten im Preußischen Landtag bis dahin
Wahlrecht by 81.131.143.184, u.a. () [WPD17/W00/25560]
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Nationalversammlung Deutschösterreichs vom 16. Februar 1919 wurde ein eigenes Wahlgesetz geschaffen. Übergang zum Verhältniswahlrecht (Proporzwahlrecht), das v. a. von der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) gefordert wurde. 1929: Reform der Bundesverfassung, dabei auch
Wahlrecht by 81.131.143.184, u.a. () [WPD17/W00/25560]
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der Bundesverfassung, dabei auch Reform des Wahlgesetzes (Volkswahl des Bundespräsidenten) 1933 bis 1938: Ständestaat, das Parlament wurde aufgelöst und nicht wieder eingesetzt 1938 bis 1945: durch den „Anschluss“ ein Teil des Deutschen
Wahlrecht by 81.131.143.184, u.a. () [WPD17/W00/25560]
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. Eine Wahl kann ungleich, aber dennoch allgemein sein. In Preußen durften alle männlichen Untertanen wählen, das galt (zusammen mit einigen Wahlrechtsausschlüssen zum Beispiel für Entmündigte oder Armeeangehörige) als allgemeine Wahl. Ihre Stimmen hatten
Wahlgleichheit by FNBot, u.a. () [WPD17/W00/38528]
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. Ihre Stimmen hatten jedoch nicht das gleiche Gewicht. In Bayern wiederum gab es umgekehrt ein Zensuswahlrecht, das heißt, dass nicht jeder wählen durfte, sondern nur derjenige, der direkte Steuern zahlte (es war also
Wahlgleichheit by FNBot, u.a. () [WPD17/W00/38528]
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aus Flachlandwisent und Bergwisent mit weiterer Einkreuzung von Amerikanischen Bisons). Alle reinblütigen Tiere sind im Weltwisentzuchtbuch, das im Białowieża-Nationalpark geführt wird, registriert. In den 1920er Jahren war der Wisent akut vom Aussterben bedroht; der
Wisent by Hopman44, u.a. () [WPD17/W00/20812]
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Individuen treten jedoch helle Hornspitzen auf. Ältere Bullen haben häufig abgestumpfte Hornspitzen. Das Euter der Kühe, das zwei Zitzenpaare aufweist, ist klein und hoch angesetzt. Der Hodensack der Bullen liegt dicht am Unterbauch und ist
Wisent by Hopman44, u.a. () [WPD17/W00/20812]
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Silikateinlagerungen). Dies unterscheidet ihn vom Rothirsch, der den sogenannten Intermediärtyp vertritt, und vom Reh, das als sogenannter Konzentratselektierer nur energiedichte Pflanzenarten und -teile frisst. Die drei Arten sind deshalb keine Konkurrenten um Nahrungsressourcen
Wisent by Hopman44, u.a. () [WPD17/W00/20812]
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oder beleckt und beschnuppert ihre Schamgegend. Der hohe Erregungszustand des Bullen drückt sich durch ein Verhalten aus, das den Handlungen kurz vor einem Kampf mit einem anderen Bullen gleicht. Sehr häufig sind von ihnen knörende Rufe zu
Wisent by Hopman44, u.a. () [WPD17/W00/20812]
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aufgeführt. Die Beschreibung, die Miklós Kretzoi 1946 durchführte, erfolgte anhand eines vollständigen Skelettes einer Kuh, das aber keine Hörner mehr besaß, und einem Teilschädel eines Bullen mit einem vollständigen Horn. Die Form unterscheidet sich
Wisent by Hopman44, u.a. () [WPD17/W00/20812]
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relativ unvermittelt zu Beginn des Holozäns im nördlichen Zentraleuropa und in Skandinavien auf. Ursprünglich wurde davon ausgegangen, das mit dem Ende der letzten Eiszeit und dem Abschmelzen der Gletscher sowie dem Ausbreiten der Wälder, was zur Verringerung
Wisent by Hopman44, u.a. () [WPD17/W00/20812]
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Tierhetzen zu zeigen. Plinius der Ältere beschrieb den Wisent allerdings noch als ein Rind mit einer Pferdemähne, das so kurze Hörner habe, dass diese im Kampf von keinerlei Nutzen seien. Statt zu kämpfen laufe der Wisent
Wisent by Hopman44, u.a. () [WPD17/W00/20812]
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Auerochsen dessen Bezeichnung auch für den Wisent verwendet wurde. Das erste literarische Werk der polnischen Literatur beispielsweise, das sich mit Sicherheit auf den Wisent bezieht, ist ein anonym gebliebenes Gedicht aus dem 16. Jahrhundert, das als
Wisent by Hopman44, u.a. () [WPD17/W00/20812]