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dessen Bischofs nahm im Reich ebenfalls deutlich zu. Nie allerdings sollte es Lullus und seinen Nachfolgern gelingen, das damals berühmte Kloster Fulda unter die Jurisdiktion der Mainzer Oberhirten zu bringen. 765 wurde Fulda Reichsabtei und blieb es
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Verdun 843 kam auch das Bistum Chur zu Mainz; Chur hatte bis dahin zum Erzbistum Mailand gehört, das nunmehr lothringisch war. Spätestens 847 muss auch Augsburg zur Kirchenprovinz gehört haben, da in diesem Jahr ein Augsburger
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. Dieses Krönungsrecht konnten die Mainzer Erzbischöfe bis 1024 gegen Kölner Ansprüche behaupten. Otto I. bemühte sich, das Königtum gegenüber dem Stammesherzogtum zu stärken. Da er die Erblichkeit der Ämter und Würden anerkannte, suchte er nach
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Erzbischof von Salzburg dem „Noricum“ zugeordnet waren. Friedrich erwirkte daher ein weiteres Schreiben des Papstes, das die Vikariatsgewalt Friedrichs über Germania und Gallia klarstellte . Die Vorstellung Friedrichs von einem ständigen Vikariat, das auf Dauer
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, das die Vikariatsgewalt Friedrichs über Germania und Gallia klarstellte . Die Vorstellung Friedrichs von einem ständigen Vikariat, das auf Dauer mit der Person des Erzbischofs verbunden war, wurde von Leo jedoch zurückgewiesen. Das Vikariat musste daher
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Mainzer Doms und das Ende der Verklammerung zwischen Erzkapellanat und Erzkanzleramt. Dem Mainzer blieb nur das Erzkanzleramt, das nunmehr auf deutschen Reichsteil beschränkt war . Investiturstreit [[Datei:Heinrich 4 g.jpg|mini|Heinrich IV.
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Nachsichtigkeit und geschickte Politik eine Entschärfung der Situation. Ihm lag vor allem an der Überwindung des Schismas, das durch die Erhebung von Gegenpapst Klemens ausgelöst worden war. Weitgehend unbestrittene Anerkennung als oberste Autorität der abendländischen Kirche erreichte
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Erzbischof, der durch Wahl in sein Amt gekommen war. Die Wahl wurde von einem Klerikerkollegium vorgenommen, das sich vermutlich aus Domkapitel und bedeutendem Stadtklerus zusammensetzte. Erst ein halbes Jahrhundert später besaß das Mainzer Domkapitel das alleinige
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Thüringen. Dieses Territorium gedachten die Mainzer auszudehnen. Dies führte Streitigkeiten um das Territorium der Thüringer Landgrafschaft, das die Mainzer für sich beanspruchten, das aber auch von Sophie von Brabant, einer Tochter der Hl. Elisabeth und
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auszudehnen. Dies führte Streitigkeiten um das Territorium der Thüringer Landgrafschaft, das die Mainzer für sich beanspruchten, das aber auch von Sophie von Brabant, einer Tochter der Hl. Elisabeth und ihrem Sohn Heinrich I. beansprucht wurde.
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Mainzer Kurfürsten das Recht, zur Wahl einzuladen und diese zu leiten. Wahlort war Frankfurt am Main, das zum Erzbistum Mainz gehörte. Zudem bestätigte das Reichsgesetz die Beschlüsse des Rhenser Kurvereins, wonach der mit Stimmenmehrheit Gewählte
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Situation. Dann aber, im April des Jahres, wählten die Kardinäle – nun wieder in Rom, das „Exil von Avignon“ hatte Gregor XI. 1376 beendet – Urban VI. (1378–1389) zum neuen
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unternahmen Kardinäle beider Obödienzen einen Lösungsversuch zur Beilegung des Schismas. Sie beriefen das Konzil von Pisa ein, das sowohl den Papst in Avignon als auch den in Rom für abgesetzt erklärte und stattdessen Alexander V. (1409–1410)
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1. Oktober 1461 wurde Adolf inthronisiert. Da Diether von Isenburg nicht resignierte, bestand abermals ein Schisma, das beide Parteien militärisch zu lösen suchten. Das Ergebnis war die so genannte Mainzer Stiftsfehde. Diether gelang es,
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Helding war es auch, der als Domprediger von 1542 bis 1544 24 Predigten über das apostolische Glaubensbekenntnis, das Vater unser, das Ave Maria, die Zehn Gebote und die sieben Sakramente hielt, die 1551 als deutscher
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, der als Domprediger von 1542 bis 1544 24 Predigten über das apostolische Glaubensbekenntnis, das Vater unser, das Ave Maria, die Zehn Gebote und die sieben Sakramente hielt, die 1551 als deutscher „Catechismus, das
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Karl V. ließ daraufhin von Theologen, unter denen sich auch Michael Helding befand, einen eigenständigen Religionskompromiss, das so genannte „Augsburger Interim“ ausarbeiten. Noch 1548 wurde es Reichsgesetz. Außerdem wies der Kaiser die Bischöfe
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Wiederherstellung der Glaubenseinheit auf einem Konzil nicht aufgegeben. Er drängte Papst Julius III. (1549–1555), das Trienter Konzil wieder einzuberufen, was der Papst 1551 tat. Erzbischof Sebastian und die beiden anderen geistlichen Fürsten nahmen an
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beiden anderen geistlichen Fürsten nahmen an den ersten Beratungen teil. Die protestantischen Fürsten weigerten sich jedoch weiterhin, das Konzil mit einer Delegation zu beschicken. Sie sahen in den kaiserlichen Bemühungen den Versuch, ihre Eigenständigkeit zugunsten einer
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betraf das Erzstift zunächst nicht. Alsbald jedoch begann der den aufständischen Fürsten angehörige Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach, das Erzstift zu bekriegen. Seine Truppen überfielen Oppenheim, Worms, Speyer, Aschaffenburg und schließlich Mainz, wo er
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erholen, zudem warf Erzbischof Sebastian dem Kaiser, der zeitweise mit Albrecht Alcibiades paktiert hatte, vor, das Erzstift im Stich gelassen zu haben. Auch Sebastian befürwortete anschließend den Abschluss eines Reichsreligionsfriedens, der ihm als einzige
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von 1561 bis zu seinem Tod, Pater Lambert Auer (1533–1573). Den Jesuiten gelang es, das darniederliegende katholische Religionswesen wieder zu beleben. Die in Teilen der Bevölkerung vorherrschenden protestantischen Lehren verschwanden wieder. Der zweite
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. Erzbischof Daniel befürchtete, dass der Pfalzgraf Friedrich III. während seiner Abwesenheit seine Drohung wahrmachen könnte, das Erzstift zu säkularisieren. Auch hätten die Protestanten in einem Besuch des Konzils den Bruch des Religionsfriedens sehen können.
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die Rekatholisierung vor allem des Eichsfelds und die Bewahrung der übriggebliebenen katholischen Stifte. Daniel gelang es 1572, das Mainzer Domkapitel auf das tridentinische Glaubensbekenntnis zu verpflichten, was damals im generell protestantisch geprägten deutschen Stiftsadel ein großer Erfolg
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im generell protestantisch geprägten deutschen Stiftsadel ein großer Erfolg war. Danach wendete er sich dem Eichsfeld zu, das damals einen beträchtlichen Teil des Erzstifts ausmachte, aber zum größten Teil protestantisiert war. Dazu reiste der Erzbischof 1574
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