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missionarische Bemühungen gegeben zu haben scheint. Aber in diese Zeit fällt auch bereits der Beginn des Schismas, das hier im Donatismus seinen Ausgang nahm und repressive Maßnahmen auf Seiten des römischen Staates zur Folge hatte, dazu in
Geschichte Nordafrikas by Roxanna, u.a. () [WPD17/G51/10913]
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nordafrikanischen Staaten werden ließ. Die Aghlabiden, die in Tunesien herrschten, expandierten ab 827 nach Sizilien, das sie in langwierigen Kriegen von den Byzantinern eroberten. Damit kontrollierten sie eine strategisch wichtige Position zwischen dem westlichen und
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1270 richtete sich der 7. Kreuzzug, beeinflusst von Karl von Anjou unter Ludwig d. Heiligen gegen Tunis, das belagert wurde. 1415 eroberten die Portugiesen Ceuta und griffen bei ihrer Eroberung Tangers 1471 in innermuslimische Zwistigkeiten ein.
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alsbald von Bagdad unabhängigen Spanien mit den Zentren in Andalusien (Córdoba, Granada, Sevilla, Toledo) das erst ein Emirat war, später ein unabhängiges Kalifat (Umayyaden, Almoraviden, Almohaden, Nasriden). Die
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auch im weitesten Sinne nicht mehr Teil Nordafrikas. Auch der Nachfolgestaat von Meroe, einer von dreien, das kuschitisch-christliche Reich von Dongola, das nach 800jährigem Bestehen 1317 von den Muslimen zerstört wurde, ist hier nicht berücksichtigt
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Teil Nordafrikas. Auch der Nachfolgestaat von Meroe, einer von dreien, das kuschitisch-christliche Reich von Dongola, das nach 800jährigem Bestehen 1317 von den Muslimen zerstört wurde, ist hier nicht berücksichtigt, ebenso wenig wie die im
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Hilfe zum Islam bekehrte. Aus diesen kleinen Anfängen entstand im Laufe des 13. Jahrhunderts ein gewaltiges Reich, das sich von der Sahara im Norden bis zum tropischen Urwald im Süden und vom Atlantik bis zum östlichen Nigerbogen erstreckte
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besetzt hielten, und die Unterwerfung der Fulani und Dogon beseitigte 1468 die unmittelbare Gefahr für das Reich, das nun zwar klein, aber wohlhabender Mittelpunkt des Goldhandels aus Ghana geworden war, und es zog nun auch viel
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Ausdehnung und den Gipfel von Reichtum und Macht, die auch durch ein großes stehendes Heer gesichert wurde, das für die Überwachung der Karawanenstraßen unerlässlich war. Im Norden allerdings hatte es dieselben Probleme wie die anderen Reiche später
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Heiligen Kriegen bis weit in den Süden vordrangen und nach und nach das letzte Gebiet der ethnischen Religionen, das Ghana noch war, zu islamisieren trachteten. Die dadurch verursachte Verunsicherung der Karawanenwege samt den Flüchtlingsströmen, die durch
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Empire), ein ursprünglich unbedeutendes Turkvolk aus dem Kreise der sog. Rum-Seldschuken (Rum zu Rom), das in Anatolien einen kleineren Staat gegründet hatte, ein Gebiet, das ähnlich groß war wie das des Byzantinischen Reiches
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Rum-Seldschuken (Rum zu Rom), das in Anatolien einen kleineren Staat gegründet hatte, ein Gebiet, das ähnlich groß war wie das des Byzantinischen Reiches während seiner größten Ausdehnung und das den Balkan, Kleinasien, Griechenland
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Landesinneren Algeriens erklärte sich Abd el-Kader als Emir für unabhängig. Erst 1840 ging König Louis Philippe daran, das Land vollständig zu erobern. Die Kolonisierung Algeriens durch französische Siedler war ebenfalls keineswegs von Anfang an geplant, und
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Pied-noir. Ägypten und Tunesien Beide Länder kamen im Laufe der 1880er Jahre unter europäische Kontrolle. Ägypten, das seit Anfang des 19. Jahrhunderts unter Muhammad Ali und seinen Nachfolger faktisch unabhängig vom Osmanischen Reich regiert wurde, kam
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erklärte 1912 Marokko zum Protektorat, wobei Spanien der Rif zugesprochen wurde. Libyen (Tripolitanien) Tripolitanien, das spätere Libyen (die Bezeichnung Libyen für das gesamte heutige Staatsgebiet stammt erst von den Italienern), geriet wie
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durch spanische Truppen okkupiert. Seither tobten dort Aufstände, erst gegen die Spanier, dann gegen Marokko, das ebenfalls versucht, das Gebiet zu besetzen. Dieser Konflikt dauert bis heute an. Die Befreiungsfront Frente Polisario ist
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. Seither tobten dort Aufstände, erst gegen die Spanier, dann gegen Marokko, das ebenfalls versucht, das Gebiet zu besetzen. Dieser Konflikt dauert bis heute an. Die Befreiungsfront Frente Polisario ist dabei der Hauptakteur.
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Nebenfront des Zweiten Weltkrieges. Der französische Teil Nordafrikas gehörte zum von den Nazis geduldeten und kontrollierten Vichy-Regime, das bis 1944 den nicht-besetzten Teil Frankreichs regierte und von Marschall Pétain geführt wurde. Der westliche Teil Nordafrikas wiederum wurde
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die vom französischen Militär mit aller Härte niedergeschlagen wurde. Italien verzichtete 1947 auf seine Besitzungen in Libyen, das zu einem unabhängigen Königreich unter Idris I., dem religiösen Oberhaupt des Senussi-Ordens, wurde. In Ägypten putschten General
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Schock von 1967 wirkte lange nach. Da sich zudem die U.S.A. als Schutzmacht Israels verstanden, das überdies schon in den 1960ern zur Atommacht wurde, war bereits in den 1950ern und 1960ern die generelle politische Tendenz
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die Erfahrung nach, die ein praktisch über tausendjähriger friedlicher Kontakt mit dem einheimischen Judentum mit sich brachte, das erst etwa ab den 1960ern nach und nach und gewöhnlich auf Druck von außen aus den jeweiligen Ländern vertrieben wurde
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ihn der Fundamentalismus propagiert. Doch ist die Haltung der nordafrikanischen Staaten zum Nahostkonflikt uneinheitlich. Selbst Libyen, das seine einstigen italienischen Kolonialherren nach dem Sturz des Königs Idris 1969 rüde des Landes verwies (und heute beste Beziehungen
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1988, hatten denn auch international ein massives politisches, technologisches und wirtschaftliches Embargo zur Folge. Ägypten , das zudem über eine längere Tradition muslimischer Extremisten wie der Muslimbruderschaft, der al-Dschamaʿa al-islamiyya oder der inzwischen in Al-Qaida aufgegangenen
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Hamas dominiert wird. Tatsächlich hat man es auch in Ägypten wie in den anderen nahöstlichen Staaten verstanden, das palästinensische Flüchtlingsproblem, das nach der Nakba genannten Niederlage der arabischen Staaten 1948 entstanden war, für die eigenen Zwecke
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Tatsächlich hat man es auch in Ägypten wie in den anderen nahöstlichen Staaten verstanden, das palästinensische Flüchtlingsproblem, das nach der Nakba genannten Niederlage der arabischen Staaten 1948 entstanden war, für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren, indem
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