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diesen Zuständigkeitsbereich hinausgeht. Nach Meinung der Antragsteller sollte die Bundesregierung auch hier vollkommene Klarheit schaffen und den deutschen Wissenschaftlern und Technikern und der Industrie von seiten der Verwaltung einen berufenen Gesprächspartner gegenüberstellen; dies um so mehr, als
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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die Entschließung des Deutschen Gewerkschaftsbundes vom Oktober 1956, die an die verantwortlichen Staatsmänner aller Länder appelliert. Von Wissenschaftlern und Ärzten wird es in aller Öffentlichkeit als Sünde an der Nachkommenschaft bezeichnet, wenn derartige Versuche fortgesetzt werden Auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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Es kann doch nicht bestritten werden, daß die Bevölkerung Grund zur Unruhe hat, wenn die Äußerungen namhaftester Wissenschaftler einander widersprechen. Es gibt unter den Wissenschaftlern solche, die pessimistisch sind, und solche, die optimistisch sind
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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die Bevölkerung Grund zur Unruhe hat, wenn die Äußerungen namhaftester Wissenschaftler einander widersprechen. Es gibt unter den Wissenschaftlern solche, die pessimistisch sind, und solche, die optimistisch sind, und es hängt oft mit der Stellung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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die pessimistisch sind, und solche, die optimistisch sind, und es hängt oft mit der Stellung eines Wissenschaftlers zusammen, ob er zu den Optimisten oder zu den Pessimisten zählt. Aber glaubt denn jemand, daß,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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zu den Optimisten oder zu den Pessimisten zählt. Aber glaubt denn jemand, daß, wenn die namhaftesten Wissenschaftler in dieser Frage einander widersprechende Auffassungen haben, die Bevölkerung beruhigt wird, wenn vom Atomministerium, oder sagen wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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hat ebenfalls eine Kommission einen schriftlichen Bericht zu dieser Frage verfaßt. Ich habe mir von einem unserer maßgebenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet sagen lassen, daß der amerikanische Bericht schlecht sei und daß der englische Bericht auch nach Meinung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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lassen, daß der amerikanische Bericht schlecht sei und daß der englische Bericht auch nach Meinung der daran beteiligten Wissenschaftler noch nicht als gut bezeichnet werden könne. Es handelt sich dabei um einen Wissenschaftler in Deutschland, ,der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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Meinung der daran beteiligten Wissenschaftler noch nicht als gut bezeichnet werden könne. Es handelt sich dabei um einen Wissenschaftler in Deutschland, ,der in der Lage ist, darüber ein Urteil abzugeben. Er sagte mir auch,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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zitiert, weil es doch mit das Kernproblem ist. Die meines Erachtens wichtigste Aussage des Berichts der englischen Wissenschaftler ist jedoch folgende — auch hier darf ich wohl wörtlich zitieren —: Es gibt eine Grenze für den Strahlenbetrag
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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gegenüber einer Regierung oder gegenüber Regierungsinstitutionen am Platze ist, erweist sich am besten aus dem Urteil der amerikanischen Wissenschaftler über ihre eigene Atomenergiekommission, die ja in dem Fall ein Teil der Regierung ist. In dem Bulletin der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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der Regierung ist. In dem Bulletin der Atomwissenschaftler — Band XII vom November 1956 — schreibt ein amerikanischer Wissenschaftler über den Bericht eines Unterausschusses des Repräsentantenhauses, der zu dieser Frage Hearings durchgeführt hat, folgendes: Der Unterausschuß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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. Ob wir in diesen Dingen Grund zum Optimismus oder Grund zum Pessimismus haben, kann allein von den Wissenschaftlern entschieden werden, sonst von niemandem. (Abg. Dr. Mommer: Sehr wahr!) Es wird niemand bestreiten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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Sehr wahr!) Es wird niemand bestreiten, daß der Sachverhalt kompliziert ist, daß die Meinungen namhafter Wissenschaftler auseinandergehen, vor allen Dingen deshalb, weil sie noch nicht über genügend experimentelles Beweismaterial verfügen. Aus diesem Grunde
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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Bemerkungen mache. Wir betreten mit der Erörterung eines Kernenergiegesetzes Neuland; darüber dürfte wohl kein Zweifel bestehen. Wissenschaftler und Techniker haben schon Großes auf diesem Gebiet geleistet. Aber viele Fragen sind noch offen. Die Technik hat
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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der Kernenergie auszuschließen. Aus der westlichen Welt sind durch die Jahre hindurch, auf die ständige Initiative der Wissenschaftler, Bemühungen gekommen, die Bannung des Atomkrieges und in Verbindung mit der Bannung des Atomkrieges auch eine kontrollierte Abrüstung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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bedürfen als bisher und vor allem auch einer viel energischeren Bekämpfung auf Grund der Schlußfolgerungen, zu denen die Wissenschaftler kommen. Wir müssen der Bevölkerung sagen — das dürfen wir heute gestützt auf wissenschaftliche Kapazitäten mit bestem Recht tun
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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ja im Rahmen der Atomkommission gebildet. Ihr gehören die besten deutschen Physiker, Chemiker und Techniker, die Wissenschaftler, die auf diesem Gebiet einen Namen haben, an, und diese Kommission mit ihren Fachkommissionen ist von der
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die Atomkommission ausgebracht sind. Euler (FVP): Herr Kollege Dr. Ratzel, wenn die Stellung der Wissenschaftler in dieser Kommission nicht unabhängig wäre, dann würden sich diese Kapazitäten, die der Kommission angehören, überhaupt nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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Wünschen Rechnung tragen, die an ihn herangetragen werden. Ich meine, der Atomminister, der ja selbst Wissenschaftler ist, und seine leitenden Männer (Abg. Dr. Ratzel: Nicht immer! Wir haben einen gehabt, der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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und seine leitenden Männer (Abg. Dr. Ratzel: Nicht immer! Wir haben einen gehabt, der kein Wissenschaftler auf diesem Gebiet war!) — Professor Balke ist Wissenschaftler! — würden es nicht dahin kommen lassen,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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! Wir haben einen gehabt, der kein Wissenschaftler auf diesem Gebiet war!) — Professor Balke ist Wissenschaftler! — würden es nicht dahin kommen lassen, daß Spannungsmomente nur deshalb eintreten, weil Initiativen aus dem Kreise
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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würden es nicht dahin kommen lassen, daß Spannungsmomente nur deshalb eintreten, weil Initiativen aus dem Kreise der Wissenschaftler an den Minister nicht entsprochen würde. (Abg. Kurlbaum: Herr Euler, wer entläßt und wer beruft denn
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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zu klagen hatte — ich jedenfalls habe noch nichts gehört —, kann man nicht einfach sagen, daß Wissenschaftler und Techniker aus den Fachausschüssen über ernsthafte Störungen Klage geführt hätten. Das Gesetz entspricht in der Grundlage durchaus der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]
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zu heiraten. Es ist sicher notwendig — der Vorschlag ist auch in der letzten Zeit von einem unserer Wissenschaftler noch einmal gemacht worden —, zumindest für einen ausgewählten Kreis der Bevölkerung so etwas wie einen Strahlenpaß einzurichten.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.02.1957 () [PBT/W02/00194]