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1945 heute wahrscheinlich ein Bürger dieses Landes, und Immanuel Kant lebte und wirkte und starb in Königsberg, das heute Kaliningrad genannt wird und nach einer 700jährigen deutschen Geschichte nicht mehr zu uns gehört. Auch der amerikanische Außenminister
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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.) Ich habe mehrfach gesagt, daß ein Mitglied der Bundesregierung und auch der jetzt amtierenden Bundesregierung, das an einer hervorragenden Stelle steht, entgegen den immer wiederholten Erklärungen dieser Bundesregierung einem zentraleuropäischen Sicherheitssystem den Vorzug vor der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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bewahren, die ich mir auch bei schwierigen Auseinandersetzungen an sich zu zeigen vorgenommen habe. Ich finde, das mindeste, was man davon sagen kann, ist, daß es ein perfekter Plan zum Abbau der Sicherheit West-Berlins
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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kam eine weitere Meldung, die lautete — ich zitiere wörtlich --: Das Viermächteabkommen ist das bestmögliche, das unter den Umständen zu erreichen war. In dieser Haltung unterscheide ich mich von fast allen bei uns. Ich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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Alliierten hätten nicht zugelassen, daß wir anläßlich des Abschlusses des Grundvertrages Berlin in der Weise, wie ich das soeben skizziert habe, einbezogen hätten. Diese Behauptung ist einfach. falsch. Ich habe mich selbst bei den
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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drittens gesagt — ein in meinen Augen ganz absurdes Argument, aber es wird immer wieder hervorgeholt —, das Viermächteabkommen beziehe sich gar nicht auf den Komplex der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und der DDR, denn es regele
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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CSU.) Auf der Grundlage des Viermächteabkommens können bestimmte Dinge nicht mehr geschehen. Das wissen wir, das akzeptieren wir alle. Bundestagssitzungen, Bundesratssitzungen, Sitzungen der Bundesversammlung können in Berlin nicht stattfinden, Amtsakte des Bundespräsidenten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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Regierungsparteien.) Jetzt will ich Ihnen, Herr Kollege Carstens, dazu noch ein praktisches Beispiel nennen, das weder etwas mit der Planung im im Auswärtigen Amt noch mit der auf der Hardthöhe zu tun hat, aber
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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Weitere Zurufe.) Aber, meine Damen und Herren, das wird mich doch nicht daran hindern, das zu sagen, was ich für notwendig halte. (Beifall bei den Regierungsparteien. — Zurufe von der CDU
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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wegen meiner Rede nicht mit einem Mitglied dieses Hauses ins Benehmen gesetzt habe — ich meine jenes Mitglied, das für die CSU gefahren ist —, das, als es abfuhr, und jetzt sage ich bewußt: eine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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Hauses ins Benehmen gesetzt habe — ich meine jenes Mitglied, das für die CSU gefahren ist —, das, als es abfuhr, und jetzt sage ich bewußt: eine diffamierende Abschiedsadresse hinterließ, indem es mir und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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ganz wesentliche Voraussetzungen vergessen oder absichtlich diesem Hause nicht mitgeteilt haben. Mir scheint es notwendig zu sein, das zu tun. (Zurufe von der CDU/CSU.) Das Dritte! Soweit Ihre Rede meinen Fraktionsvorsitzenden
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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anderen Worten gesagt hat. Ich darf diesen Satz wiederholen: Um es gleich vorwegzunehmen: Das Berlin-Abkommen, das für die Berliner Bevölkerung substantielle Verbesserungen gebracht hat, eignet sich nicht zum Bremsklotz, den man immer dann auf
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—, die Maßstäbe verrrückt? Haben Sie nicht ein angemessenes Verhältnis z. B. zum Ziel der Friedenssicherung, das mit dieser Politik erreicht werden soll, verlassen, wenn Sie sich bei einer Interpretationsschwierigkeit aufhalten, die sicherlich nicht
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gehört. Bei der Frage eines kooperativen nachbarschaftlichen Verhältnisses müssen Sie sehen — ich weiß nicht, ob Sie das schon sehen und nur nicht zugeben wollen —, daß hier die Schwierigkeiten eigentlich das Hauptthema sein werden. Wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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Zwischenfrage nicht gewachsen; wohl dem Inhalt, aber der Länge nicht, weil ich einfach Schwierigkeiten habe, das alles zu behalten. Aber das stimmt nicht so, wie Sie es sagen. Der wesentliche Unterschied zwischen dem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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wird, daß wir zu einer Politischen Union kommen. Ich will das einmal an einem Beispiel aufzeigen, das uns noch beschäftigen wird und zu dem Herr Kollege Strauß ja schon einen fünfseitigen Brief geschrieben hat, wie ich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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schwer, Ihre Worte genau festzuhalten. Als ich mich das letzte Mal beim Stenographischen Dienst bemüht habe, das unkorrigierte Protokoll zu erhalten, um genau zu zitieren, wurde mir gesagt, der Bundeskanzler habe verboten, das
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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unkorrigierte Protokoll zu erhalten, um genau zu zitieren, wurde mir gesagt, der Bundeskanzler habe verboten, das unkorrigierte Protokoll herauszugeben. (Abg. Dr. Schäfer: Das steht in der Geschäftsordnung! — Zuruf von der SPD
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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Ich wollte nur sagen: Wenn man genau zitieren soll, sollte man in die Lage versetzt werden, das Protokoll sofort zu erhalten, um dann genau zitieren zu können; nicht mehr und nicht weniger war damit gemeint
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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? (Sehr richtig! bei der CDU/CSU.) Wenn z. B. -- ich bitte, das als einen humorvollen Vergleich zu nehmen; er ist gar nicht verletzend formuliert oder gemeint im Vatikan eine Studie über
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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bei der CDU/CSU.) Und hier gilt eben doch das auch nicht beleidigend gemeinte Sprichwort, das lateinisch heiß: Quod licet Jovi, non licet bovi. Wenn ich z. B. eine solche Studie als theoretischen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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und zusammenfassend zu diesem Punkt sagen: Hier liegt nicht nur eine Modellstudie vor, ein theoretisches Elaborat, das sich mit völlig hypothetischen Voraussetzungen, völlig fiktiven Gedankengängen und utopischen Zukunftsvisionen befaßt. Nein, hier liegt eine Gesinnungsstudie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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ablenkend gesagt, es gebe Modelle, mögliche und unmögliche. Wir hoffen auch, daß das Modell, das uns heute leider viel Zeit kostet aber kosten muß —, ein unmögliches Modell ist. Und damit es ein
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]
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ist von anderer Seite sogar wieder von „Erfindung" die Rede gewesen; ich sammle dieses Zeug, das da jeweils an Äußerungen und Erklärungen kommt, gar nicht. Hätten Sie sich doch damals hingestellt und gesagt:
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1973 () [PBT/W07/00053]