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dieses Handels. So geht es weiter, und es kommt dann dazu, daß praktisch das Gebiet, das man damals allgemein als das „sowjetisch besetzte Gebiet Deutschlands" bezeichnete, Vorteile über den innerdeutschen Handel im gesamteuropäischen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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? (Beifall bei der CDU/CSU.) Warum weigert man sich dann in Moskau, alles das auch nur zu bestätigen? Gerade weil wir die Bedeutung kennen, die man in Moskau einem feierlichen Vertrag beimißt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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spießigen Wohlstand endgültig untergegangen. (Anhaltender Beifall bei der CDU/CSU.) Es wäre unaufrichtig, das entweder nicht zu sagen oder nicht mehr sehen zu wollen. Wer dies hier im Hause als verantwortlicher Politiker sagt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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Verbitterung über die deutsche Antwort herauszuspüren ist. Dann kommt der entscheidende Passus: Für das polnische Volk, das in seiner großen Mehrheit seiner tausendjährigen christlichen Tradition treu geblieben ist, ist die Haltung der christlichen Bevölkerung in Deutschland
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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und Herren, daß ich es nicht für einen besonders guten Stil halte, hier das Staatsoberhaupt anzugreifen, das sich hier nicht verteidigen kann, möchte ich Herrn von Weizsäcker daran erinnern, daß die Weichen für die Feiern
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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Sinn mehr, darüber zu rechten, wer damals recht gehabt hat. Ich werde mich auch hüten, das zu tun, was etwa gestern Herr Marx getan hat: irgendwelche Zitate herauszuziehen und dann irgend jemandem an irgendeinem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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Sie seinerzeit entschieden haben. Sie haben damals entschieden, daß wir ein normales westeuropäisches Land werden sollen, das sich in diese Gemeinschaft einfügt; gut. Aber daraus sind nun heute die Konsequenzen zu ziehen. Meine Frage
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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, sagen, daß entgegen Ihren damaligen Ausführungen mit — idi benutze nicht das Wort „Leichtfertigkeit", das Sie benutzt haben, aber ich muß sagen: — sträflicher Leichtigkeit fast alle friedensvertraglichen Regelungen vorbehalten, die deutschen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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, haben Sie, Herr Bundeskanzler, als Außenminister der Großen Koalition vor der Fraktion der CDU/CSU das, was ich soeben zitiert habe, als Ziel Ihrer Politik auf weite Sicht bezeichnet. Nun die Frage:
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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Bundeskanzler, Sie können nicht hinter das, was im Londoner Abkommen vom 12. November 1944 steht, auf das sich die Westmächte in dem Schreiben an Sie berufen haben, zurückgehen. Sie müssen auch — und dies ist
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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vielen Monaten in der Öffentlichkeit bekannt sind, noch einmal zu wiederholen — es ist Ihr gutes Recht, das zu tun —, aber die Argumente sind auch durch ständiges Wiederholen nicht überzeugender und glaubwürdiger geworden. (Zuruf
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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; aber auf diesem langen Marsch schwemmt einem die Geschichte Treibsand, Gestein und Geröll vor die Füße, das uns zwingt, den geraden Weg zum Ziel nicht für den kürzesten und besten mehr zu halten, sondern für
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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Kassandra-Rufe lautgeworden. Manche haben wie ein neuer Laokoon die Verträge als das „hölzerne Pferd" bezeichnet, das die Mauern Trojas aufbrechen sollte. Ich hoffe, es wird sich keine Schlange finden, die diese Laokoone erwürgen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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Möglichkeit genommen werden, wieder die schrecklichen Waffen herzustellen, die die Welt beunruhigt haben. Das Politische, das man uns antun wollte, war ganz radikal gedacht. In Teheran, Yalta usw. meinte man — man sollte
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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Wahrheit und nicht die ganze Wahrheit. Es ist völlig richtig, daß man einen Unterschied zwischen Ostpreußen, das an Rußland 'kam, und den Polen zugedachten Gebieten gemacht hat. Wenn Sie aber die Papiere und die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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anders. Man dachte — ich spreche jetzt von den Leuten mit dem „festen Staatsgefüge" —, das würde eine magnetische Wirkung auf den übrigen Teil Deutschlands ausüben und letztlich einen Zustand bei der Bevölkerung in der Zone
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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wie sie politisch leben wollen. Das war ein Irrtum. Der Sputnik und auch noch einiges andere, das sich ereignete, hat diese Illusion beseitigt. Es kam dann über roll-back und containment dazu, daß der Bundesrepublik
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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mit Erlaubnis des Präsidenten vorlesen will: Zwar haben die sowjetischen Unterhändler die Verpflichtung der Vier Mächte anerkannt, das Ihre für die Wiedervereinigung Deutschlands zu tun. Sie haben auch erklärt, daß die Wiedervereinigung Deutschlands ihnen nach wie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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die Aufnahme eines „commercium" mit dem Osten — ich meine das nicht kommerziell — ist etwas, das nicht den Westen schwächt, sondern die politischen Möglichkeiten des Westens stärkt und mehrt. (Beifall bei den Regierungsparteien
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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Deutschland preiszugeben, um etwas aufzugeben, was wir hatten, sondern um nach dem Gebot zu handeln, das die Stunde der Wahrheit uns gestellt hat. (Beifall bei den Regierungsparteien.) Wenn geklagt wurde, wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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nachlesen —, daß ein Staat dort vorliegt, wo eine Zentralgewalt besteht, wo ein Staatsvolk besteht, das dieser Zentralgewalt gehorcht, und Grenzen da sind, die diese Zentralgewalt zu beherrschen vermag. Das sind die Voraussetzungen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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eines Staates. Wenn wir dem Rechnung tragen und erklären: Wir wollen mit dir ein Verhältnis haben, das uns erlaubt, direkt zu verhandeln und mit dir Verträge zu schließen, das es dir ermöglicht, Adressat von
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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dir ein Verhältnis haben, das uns erlaubt, direkt zu verhandeln und mit dir Verträge zu schließen, das es dir ermöglicht, Adressat von Völkerrechtsnormen zu sein — so heißt der technische Ausdruck in den Lehrbüchern —,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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es ist eben abgehackt worden mit dieser schlimmen Axt, von der ich sprach. Das Recht darauf, das wir haben, das moralisch-historische Recht ist eben, wie die Juristen des Römischen Rechts sagten, ein Jus nudum
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]
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ist eben, wie die Juristen des Römischen Rechts sagten, ein Jus nudum geworden, ein Recht, das noch der Idee nach besteht, aber dem kein Substrat mehr zugrunde liegt. Auf ein Jus nudum zu verzichten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.02.1972 () [PBT/W06/00173]