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. Für mich war das ungeheuer eindrucksvoll. Wie stark muß eigentlich die Demokratie in einem Lande sein, das sich in einem Kriege befindet und es sich leisten kann, in einem Parlamentsausschuß in aller Öfentlichkeit unter Beisein von
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.03.1966 () [PBT/W05/00033]
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von der CDU/CSU: Fangen Sie in der Opposition mal damit an!) — Würden Sie das ein bißchen deutlicher aussprechen, damit ich es verstehen kann? (Gegenruf des Abg. Eschmann: Nur Mut!
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. Und Sie haben ein Jahr davor, im Jahre 1964, hier in dem gleichen Hause gesagt, das Primat der Politik gegenüber dem Militärischen sei in der deutschen Verfassungsgeschichte nie so stark gesichert gewesen wie jetzt; damit
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in diesem Hohen Hause, daß Sie Ihren populären Spitznamen allmählich loswerden wollten. Aber wir sehen heute, das Gegenteil ist der Fall. (Beifall in der Mitte. — Abg. Eschmann: Sie haben doch auch einen
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Geschwadern ist die 58 %-Forderung erfüllt. Es ist wirklich mühsam — ich weiß das —, das zum drittenmal ausführen zu müssen. Aber ich bin mir bewußt, wie schwierig es für jemand, der nicht
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gerade sagen: „Das kommt noch!", geben Sie mir damit leider ein neues Stichwort, das sehr ernsthaft ist. Der Verteidigungsausschuß hat sich jetzt im Januar, Februar und März, sooft die technische Möglichkeit
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. Sind Sie als Vorsitzender des Verteidigungsausschusses in der Lage, überhaupt eine Summe zu nennen, was denn das alles gekostet hat: Umrüstung, Reparaturen, Totalschäden, alles zusammengenommen? Auf diese Antwort, was es den
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Steuerzahler gekostet hat, wartet die Offentlichkeit. Dr. Zimmermann (CDU/CSU) : Herr Eschmann, das Verteidigungsministerium hat Ihnen — das kann ich als Ausschußvorsitzender wohl sagen — auf über 400 Fragen geantwortet, in 25
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haben auch erörtert, ob das Klappmesser der F-104-Piloten gut oder schlecht ist. Entschuldigen Sie, wenn ich das aus den Ausschußberatungen als typische Beispiele dafür herausnehme, wie weit wir gegangen sind. (Abg. Berkhan: War
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von Fragen beantwortet, nachdem -zig Anträge gestellt und verabschiedet worden sind, ein Fazit da ist, das den Verteidigungsminister in die Lage versetzt, die Pläne — auch auf gesetzlichem Wege — durchzuführen, die von uns
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kommen wir schon noch. Das mußte mich einfach zwangsläufig zu dieser Replik bringen. Herr Kollege Wienand, das führt mich zum nächsten Gedanken. Wenn ich mir nämlich die Vorwürfe, die Sie im Januar 1965 erhoben haben
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daß ich auch noch andere als auf dem Bildschirm persönlich gesehen habe. (Abg. Berkhan: Unterstellen Sie das auch bei uns!) — Aber sicher! Was die psychologische Situation anbetrifft, so zitiere ich jetzt zum
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, öffentlich kontrovers, divergierend, different darüber zu streiten, wer nun die Schuld an etwas hat, das wie eine Naturkatastrophe als Serie auf' einmal (Widerspruch bei der SPD) nach Jahren, als das Problem
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CDU/CSU) : Bitte sehr! Berkhan (SPD) : Herr Dr. Zimmermann, muß ich das von Ihnen wiederholte Anführen der Zufälligkeiten dieser Unfälle so deuten, daß Sie glauben, es sei in der Vergangenheit
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(Beifall bei den Regierungsparteien. — Zurufe von der SPD.) Ob Sie wollen oder nicht, das wirkt irgendwie in die Truppe zurück. Davor muß man warnen. Wir alle müssen uns selber warnen, hier
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stehe gar nicht an, meinem Kollegen Wienand, mit dem ich mich gewissermaßen sogar freundschaftlich verbunden fühle, das zu attestieren. Aber etwas ganz anderes möchte ich Ihnen doch sagen. Damals hatte ich allerdings nicht die Meinung
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wird dann grünes Licht für die Großserie gegeben. Daß diese einzelnen Phasen einander überlappen, ist selbstverständlich, das brauche ich nicht weiter auszuführen. Der Vorteil dieses Beschaffungssystems ist eine größere Sicherheit für das Gerät und diejenigen,
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die Prototypen wesentlich höher ist als für die Großserie. Auf der anderen Seite besteht aber die Möglichkeit, das in dem Hauptvertrag hinterher abzurechnen. Dieser herkömmliche Weg der Beschaffung ist beim Aufbau der Bundeswehr wiederholt verlassen worden —
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, als die Entscheidung gefallen war, war auf der Seite der industriellen Fertigung die Ingangsetzung eines Organisationsbüros, das alle Vorgänge in dem Fertigungsbereich konzentriert und die staatlichen Stellen und die Industrie zusammengeführt hat. Wir hatten, wie
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habe das früher auch schon getan —, daß der Mut zur Lücke kein Ausweg ist, weil dadurch das zur Verfügung stehende Personal überbelastet wird. 1 Wir wollen hier die Aussage des einen Kommodore im Ausschuß nicht gering
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es da nicht möglich sein — das wird an sich von der Industrie den Abgeordneten gegenüber bestätigt —, das Personal hier in der Bundesrepublik oder zumindest in Europa, in einem überschaubaren Bereich — vielleicht innerhalb der EWG —
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daß eine besondere Erprobungsstelle für das Flugzeug F 104 geschaffen wird. Ich bin im Zweifel, ab ,das zweckmäßig ist, da ja für die Flugzeuge insgesamt Erprobungsstellen vorhanden sind, soviel ich weiß, eine in Manching
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.03.1966 () [PBT/W05/00033]
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Teilerprobung in Istres. Wenn wir nun für die F 104 eine eigene Erprobungsstelle schaffen, so scheint mir das insofern nicht sehr rationell zu sein, als wir dadurch einen neuen Apparat aufbauen müssen, während man auf der
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auf ,den vorhandenen Erprobungsstellen immer wieder erprobt werden sollte — vielleicht kann der Minister dazu sagen, wieweit das bereits geschieht —, welche Unfallmöglichkeiten und welche Unfallursachen ,auftreten können. Wir entwickeln jetzt doch ein neues Flugzeugmuster
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.03.1966 () [PBT/W05/00033]
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die damit befaßt sind, so lange nicht auseinanderläßt, wie sie ein gemeinsames Papier nicht unterzeichnet haben, das den Startschuß für die Einführung der Änderungen gibt. Lassen Sie mich zum Schluß auch eine allgemeine Bemerkung machen.
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