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Duden-Regeln, die Regel der größeren Anzahl an Dafürhaltern oder andere Regeln ins Feld geführt. Wie sieht es damit jedoch in der Praxis aus? Picken wir uns zwei Exemplarbeispiele aus den beiden anlassgebenden Artikelfällen heraus. Paradebeispiel eins ist das Wort „Hauptprotagonisten“, das ich – angeblich schwere Sünde – mehrmals in Beiträgen verwendet habe. Guckt man sich die angebliche „Sünde“ näher an, bleibt wenig übrig. In der normalen Welt wird der Begriff ganz selbstverständlich verwandt – beispielsweise in der Headline dieses Artikels auf dem Portal des
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und was hölzern, was "individuell" und was einfach nur albern und gestelzt oder einfach schlecht, treibt ja mich ja auch immer wieder um, wenn ich meine Formulierungen in Artikeln versuche enzyklopädisch klingen zu lassen. Ich weiß es auch nicht recht, das sagt jeweils der Bauch. Gruß, 18:41, 31. Okt. 2013 (CET) @Adornix: Ich glaube nicht, dass hier irgendjemand die Existenzberechtigung der Korrektoren in Zweifel gestellt hat. Aber ein bisschen Rücksprache und Kooperation, egal ob bei sogenannten „Edelfedern“ oder Normalautoren, ist nicht
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gestellt hat. Aber ein bisschen Rücksprache und Kooperation, egal ob bei sogenannten „Edelfedern“ oder Normalautoren, ist nicht ganz verkehrt. -- 19:03, 31. Okt. 2013 (CET) @Adornix: Naja, das kann man nicht "von oben runter" beurteilen, das ist ja eben das Problem, das ich mit "Stilkorrekturen" habe. Die gehen von einer festen Messlatte aus, die es aber überhaupt nicht gibt. Es erinnert mich an diese Stillehren (Ludwig Reiners etc.), die durchaus was für sich haben, aber aus ihren Idiosynkrasien ein Gesetz machen wollen
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wenn ein Text seine Vorlagen nachahmt. Um Wissen präsentieren, meinetwegen auch popularisieren (oder lieber: demokratisieren) zu können, muss man sich das Wissen zunächst mal aneignen, und dadurch wird es etwas Neues, ein Mehr, nicht ein Weniger. Wenn's dann noch gelingt, das für ein breites Publikum darzustellen, ist das eine gute Tat. Zum Fischschädelartikel habe ich ja schon oben was gesagt: ich sehe auf den ersten Blick zunächst mal keinerlei Problem, das Eingreifen erfordern würde. Die von Bennsenson genannten Stellen stören die
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Frage ist, ob wir wollen, dass unsere Artikel wie Marotten, sprich Narrenkappen wirken. Dass eine solche Verkleidung des Wissens die Wissenspräsentation "schlicht gar nicht" störe, muss ich zumindest nach meinem subjektiven Empfinden her bestreiten. Ich halte es aber für müßig, das noch weiter auszuführen als ich es weiter oben bereits getan habe. Und ja, der ANR hat 1001 größere Baustellen als diesen schrulligen Artikel (der, davon gehe ich aus, zumindest keine inhaltlichen Fehler aufweist), trotzdem wirft die Diskussion darüber ein recht
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das ist sogar zwingend nötig, damit ältere Leser, bei denen evtl. noch was aus der Schulzeit hängengeblieben ist, quasi eine Art Upadate-Aha-Effekt haben, anstatt zu einem Thema, von dem sie meinten, zumindest ein bisschen was zu wissen, etwas zu lesen, das für sie gänzlich neu ist, da die alte Lehrmeinung im Artikel nicht mehr vorkommt. Solch ein „Upgrade” sollte aber auch gekonnt erfolgen. Nicht einfach einen neuen Abschnitt mit der neuen Lehrmeinung irgendwo hinten ans Artikelende klatschen, sondern genau andersrum, die
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und man deswegen eigentlich in der Lage sein müsste, die Geschichte des Artikels selbst möglichst leicht zu verstehen (oder zu "sehen"). Dieser Wunsch von mir fällt im Ergebnis zusammen mit einer denkbaren Antwort auf die Frage: Ist das Wissen "zuverlässig", das ich in einem Wikipedia-Artikel finde, wie kann ich ihn beurteilen? Die Antwort darauf ist nicht Neutralität oder "enzyklopädischer Stil", selbst die Belegpflicht hilft da nur begrenzt, weil die "Linie" des Artikels ja von bewertender Auswahl und Aufbau abhängt. Man muss
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der Stilfreak. Womit ich hier regelmässig anecke, ist mein Verständnis und die entsprechende Verwendung von umgangssprachlichen Ausdrücken bzw. von Wortschöpfungen, die in einem umgangssprachlichen Bedeutungskontext stehen. Die Gründe für eine derartige Präferenz können wir ebenfalls gern diskutieren. Fakt ist zunächst, das diese Form Sprache in Wikipedia nicht verboten ist (wobei ansonsten diese weise, leider viel zu wenig bekannte Regel gilt). In der Praxis stösst sie natürlich immer wieder auf Widerstände – von Leuten, die Fans der von Magiers erwähnten Listen sind, Duden-Freaks
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einer bestimmten Formulierung mal beabsichtigt war und nicht zuletzt, in welchen Phasen durch welche Leute Substanz hineinkam; aber auch, wie die Normen zur Artikelgestaltung wechselten und wann und wie eine halbwegs brauchbare Bibliografie entstand. Der Beitrag zielte unter anderem darauf, das mal einem externen Publikum vorzuführen, das allenfalls nebelhafte Vorstellungen über Schwarmintelligenz hat (die im Übrigen in den analysierten Artikeln kaum eine Rolle spielte, deren Substanz ging durchgängig auf maximal drei Leute zurück). Aber so eine Auswertung sollte jeder ohne große
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und nicht zuletzt, in welchen Phasen durch welche Leute Substanz hineinkam; aber auch, wie die Normen zur Artikelgestaltung wechselten und wann und wie eine halbwegs brauchbare Bibliografie entstand. Der Beitrag zielte unter anderem darauf, das mal einem externen Publikum vorzuführen, das allenfalls nebelhafte Vorstellungen über Schwarmintelligenz hat (die im Übrigen in den analysierten Artikeln kaum eine Rolle spielte, deren Substanz ging durchgängig auf maximal drei Leute zurück). Aber so eine Auswertung sollte jeder ohne große Anstrengung unternehmen können. Wikipedia-Artikel sind dann
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das beim Artikel über die rotfigurige Vasenmalerei eingetreten, als ich dort eine Verbesserung von vor ca. 4 Wochen wiederhergestellt habe, nachdem ich nachgesehen hatte, was aus ihr geworden war. Es handelt sich um das Problem der Großschreibung von festen Begriffen, das in Wikipedia oft in der unbefriedigenden, laienhaften Weise gelöst wird, daß die Großschreibung des Adjektivs ganz am Anfang (bei der Definition bzw. bei der Anfettung) angewendet wird, dann aber nicht mehr. So würde man das in einem Print-Lexikon und in
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allerdings, dass der, der eigentlich unrecht hat, „obsiegt”. Das ist zwar nervenschonender als auf seinem Recht zu bestehen aber, objektiv gesehen, suboptimal. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich selbst oft gerne Adjektive groß schreibe, wenn ich der Ansicht bin, das es sich um einen Eigennamen handelt. Wenn es in der Fachliteratur aber nachweislich anders gehandhabt wird, bleibt nichts anderes, als sich dem zu beugen. Ich würde daher dazu neigen, mich als Unterstützer von Lektor w auf der Artikeldisk einzuschalten, und
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die Argumente für Groß und Klein außer Acht lasse (wäre selber eher für Großschreibung), ist indes das Argument, daß die Schreibungen bei Rotfigurige Vasenmalerei und Schwarzfigurige Vasenmalerei (beide ja zu großen Anteilen von Dir) völlig konträr zueinander sind, eines dafür, das zu hinterfragen und nicht sofort im Trotz zu sagen Iss doch völlig eindeutig! In einem Punkt hat Alex in seinen - m. E. unnötig parteiisch vorgetragenen - Ausführungen indes sicher recht: Lektor w hätte, sobald er gewahr geworden wäre, daß sein "Vorschlag
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Der Kollege hat ja Unsinn entfernt, da ist also nichts zu prüfen!< 3.) Einflußnahme auf den Inhalt durch Lektoren Ein Freund von mir schreibt als Psychologe und Therapeut Sachbücher zu seinen Gebieten (hat auch einen WP-Artikel). Darunter auch eines, das dem Laien die verschiedenen Therapieschulen vorstellte. Als erster Leser der Rohversion hatte mich insbesondere ein - zugegebenermaßen zynisch-sarkastischer, aber 1A formulierter - Seitenhieb auf NLP sehr gefallen. Als Lektorin hatte der Verlag eine Biologin mit wenig Ahnung von Psychologie (und auch nur
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müsse unbedingt raus, da sie der "Seriösität" des Buches widerspreche. Ich ärgerte mich irgendwann schwarz, als ich erfuhr, daß mein Kumpel - dem nominell das letzte Wort zugestanden hätte - dem irgendwann nachgegeben hatte. Damit ist jetzt ein Buch auf dem Markt, das - wenngleich nur passagenweise - schlechter ist als das, was der Autor geschrieben hatte. Soweit meine heutige Elegie in 3 Akten ... -- 14:43, 3. Nov. 2013 (CET) Mal als "Gastblogger" und Autor: In der Regel und in 99% aller Fälle bin ich sehr
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Ei gut oder schlecht ist. Wikipedia hingegen sagt: Ich habe etwas gelegt, und ob es ein Ei ist oder nicht, hat einer, der noch nichts gelegt hat, nicht zu beurteilen. -- 21:25, 4. Nov. 2013 (CET) ss oder ß? Nicht, das es mich als Autor (noch) weiter tangieren würde: Aber in diesem Artikel wurde eine Anzahl von Doppel-S-Schreibweisen in scharfes-S-Schreibweisen umgeändert. Sehe mich – als jemand, der die Schreibweise(n) der NDR nach besten Wissen befolgt – mittlerweile ausserstande zu beurteilen, was gerade
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nicht nur nicht in die Schranken gewiesen, sondern auch noch in seinem kritik- und ironiebefreiten Selbstbild (siehe etwa seine autohagiographischen Memoiren auf seiner Benutzerseite) bestärkt wird, ist einfach nur irre. Ich schnappe schon jetzt über vor Freude bei dem Gedanken, das im Alltag, etwa in Filmartikeln, auszubaden.--bennsenson - 18:57, 5. Nov. 2013 (CET) Das mit den Memoiren kenne ich aber auch von einem anderen Wikipedianer ... Aber mal zu den Stilblüten: >>Wegen unter anderem persönliche Intrigen verließ Martin die Universität<
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PAs wie "größter Vollidiot", "Alkoholiker", "Neonazi" etc), der sich nun wahrscheinlich noch erhöhen wird...im Sinne von Seepferdchen mit Schwimmflügeln hat ne Rettungsschwimmerplakette bekommen und fühlt sich jetzt erst recht wie der Bademeister. Aber naja, es macht wohl kein Sinn, das hier weiter ad personam zu diskutieren. Insofern von mir EOD was das betrifft. Mich haut ja traditionell nichts um, aber ich muss schon sagen, verarschter habe ich mich hier in dem Projekt selten gefühlt - als Wikipedianer.--bennsenson - 20:16, 5. Nov.
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Fehlerquote (wobei der Teufel natürlich, wie so oft, im Detail steckt und daher von nicht-Fachleuten natürlich garnicht wahrgenommen wird). Der Artikel ist m.A.n. höchstens guter Durchschnitt aber weit weg von einer Exzellenz. Wenn ich jetzt dazu noch mitbekomme, das der Autor solcher Texte prämiert wird (zugegeben, nicht für diesen Text, der allerdings Bände hinsichtlich seiner allemeinen Lese- und Schreibkompetenz spricht) oder dass User wie Messina in Jurys sitzen, die solche Wettbewerbe entscheiden, dann befeuert das nur die Skepsis hinsichtlich
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Bei seiner letzten Kandidatur zu Mae West kritisierte ein Nutzer einen Satz der Einleitung, der zweimal das Wort "Konstruktion" enthielt, woraufhin M(e)ister Eiskalt den Satz mehrmals überarbeitet - die Wortwiederholung blieb dabei aber bestehen, weil er gar nicht erkannte, das diese das angesprochene Problem war. Genauso kritisiert er gerne die sprachlichen Formulierungen von anderen - im Gegensatz dazu braucht man nur mal seine Benutzerseite durchlesen (die nebenbei sowieso sehr überheblich wirkt): "Nachdem ihm jedoch ein solcher Name nicht gefiel, fieberte er
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Doch der Geistesblitz ahnte nicht, dass es berits einen so heißenden User gibt.", "M(e)ister Eiskalt versucht über seine Heimatstadt, München, guten Artikeln zu verfassen" oder "begeistert mitzuspielen, was dem Gründer davon wohl sehr stresste". Besonders schön finde ich, das er auch hier wieder Vorwürfe gegen andere erheben muss: "Kurz darauf scheiterte James Bond 007: Skyfall durch Störungen an einem erfolgreichen Review". Was Kandidaturen angeht stimmt er aufgrund von Kleinigkeiten wie einer zu kurzen Einleitung mit "keine Auszeichnung", Skyfall stellt
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und dass seine Artikelbearbeitungen zum größten Teil sehr sinnvoll sind und die Artikel verbessern. Nur sehe ich eben das Problem, daraus feste Regeln zu gießen, auf die sich dann eine ganze Menge Korrigierer meint berufen zu müssen, denen das Sprachgefühl, das hinter den Regeln steht, abgeht und die auch nicht in der Lage sind abzuwägen, dass auch eine nicht richtlinienkonforme Typografie im einzelnen Artikel sinvoll sein kann und nicht per Kopf-durch-die-Wand-Edit-War abgeändert werden muss. Gruß -- 20:28, 18. Nov. 2013 (CET
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aber ist es deswegen auch automatisch ein "eindeutiger Konsens", wie du ihn zu meinen scheinst, nämlich ein für alle anderen verbindlicher? Ich denke, mit diesem "eindeutig" ist es, wie wenn zwei Wanderer übers Feld gehen und der eine sagt: "Na, das da drüben ist doch ganz eindeutig ein Berg." Der andere: "Nein, das ist eindeutig nur ein Hügel, wenn überhaupt, eher nur eine Bodenwelle." Einfach nur Geschwätz, das eine wie das andere. Ich persönlich würde einen "eindeutigen Konsens" (sofern man dieses
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es, wie wenn zwei Wanderer übers Feld gehen und der eine sagt: "Na, das da drüben ist doch ganz eindeutig ein Berg." Der andere: "Nein, das ist eindeutig nur ein Hügel, wenn überhaupt, eher nur eine Bodenwelle." Einfach nur Geschwätz, das eine wie das andere. Ich persönlich würde einen "eindeutigen Konsens" (sofern man dieses seltsame Konstrukt denn stehenlassen will) als Etwas definieren, dem sich beliebige neu Hinzukommende zum größeren Teil und aus freien Stücken anzuschließen geneigt zeigen. Bei den berühmt-berüchtigten Wikipedia-Konsensen
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gemeint ist, weil der Durchschnittsdeutsche sein Auto abstellt, sein Fahrrad unterstellt, aber niemals um einen Hinterstellungsplatz für seinen Porsche Cabrio inserieren wird. -- 13:14, 22. Nov. 2013 (CET) Was "Hauptprotagonist" betrifft, gebe ich Tiroinmundam ausdrücklich Recht. Das ist ja kein Wort, das sich irgendwie durchgesetzt, etabliert oder was auch immer hätte. Es ist einfach nur schlechtes Deutsch. "Dem armen Onan Gerechtigkeit widerfahren" lassen zu wollen, ist hingegen ein ganz anders gelagerter Fall und durchaus schon ein Wandeln auf den Spuren Quijotes. Trotzdem
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