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bestehen. Die Hochschulen sind jetzt bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben gehalten, auf die Beseitigung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen hinzuwirken. Meine Damen und Herren, die HRG-Novelle erfährt in Fachkreisen eine große Zustimmung. (Widerspruch bei der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.09.1985 () [PBT/W10/00159]
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erbracht werden, und Pauschalurteile sind nicht angebracht. Die Bundesregierung wird dieses wissenschaftliche Engagement der Hochschulen und vieler Wissenschaftler durch weitere finanzielle Hilfen unterstützen. Die Haushaltsmittel für die allgemeine Forschungsförderung und für die Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurden
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.09.1985 () [PBT/W10/00159]
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wir dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Zukunft sichern. Hier geht es auch um die Solidarität der Generationen unter den Wissenschaftlern. (Zuruf von der SPD: Sehr gut!) Fünftens. Auch die Arbeitslosigkeit von Akademikern wird zum
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.09.1985 () [PBT/W10/00159]
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und 3 unseres Antrags zum Ausdruck. Die von den Regierungsparteien vorgelegte Unverbindlichkeitsklausel, mit der die Förderung von Wissenschaftlerinnen zur Hochschulaufgabe erklärt wird, ist völlig unzureichend, weil die Studentinnen und weibliche Bedienstete der Hochschule außer acht gelassen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.09.1985 () [PBT/W10/00159]
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finden Sie in dem Umdruck. Es ist unbedingt nötig, daß wir diese Beseitigung der Diskriminierung nicht auf Wissenschaftlerinnen eingrenzen. Vielmehr müssen wir die Frauen in allen Bereichen und auf allen Ebenen, in denen sie derzeit so
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.09.1985 () [PBT/W10/00159]
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allen Ebenen, in denen sie derzeit so unterrepräsentiert sind, voranbringen. Das trifft nicht nur für die Wissenschaftlerinnen zu, sondern das ist so auch in Forschung und Lehre, bei Einstellung und Berufungen, bei Stipendien und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.09.1985 () [PBT/W10/00159]
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mit Pretoria gegeben und als gäbe es sie auch heute nicht, und gleichzeitig erläutern, daß zehn südafrikanische Wissenschaftler in Atomforschungszentren der Bundesrepublik bei Themen der kernphysikalischen Grundlagenforschung mitgearbeitet haben? Auch im Wirtschaftsplan 1985 der Kernforschungsanlage Jülich sind
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.09.1985 () [PBT/W10/00159]
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! Hört!) Ganz anders verhält sich da die belgische Regierung. So wurden Ende August zwölf südafrikanischen Wissenschaftlern, die an einem von der EG durchgeführten Kongreß über Nukleartechnologie teilnehmen wollten, von der belgischen Regierung die Einreisevisa
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.09.1985 () [PBT/W10/00159]
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Meine Damen und Herren, in dieser Debatte muß deutlich werden, daß es weder den Politiker, den Wissenschaftler oder den Verbandsvertreter gibt, der, wenn er ehrlich und offen ist, von sich behaupten kann, es
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.04.1986 () [PBT/W10/00213]
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, daß dies geändert wird. Als eine der Hauptursachen für diese Störungen bei Kindern nannte neulich eine anerkannte Wissenschaftlerin auch zerrüttete Familienverhältnisse und soziale Isolierung von jungen Leuten. Aber auch Jugendliche aus Ein-Kind-Familien sind wegen der oftmals fehlenden
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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unverhohlener zugegeben, obwohl sie uns seit Jahren bekannt ist. Ich zitiere nach Gena Corea, zwei amerikanischen Wissenschaftlern — das sind Äußerungen, die schon aus dem Jahre 1976 stammen — , von Karp und Donahue: Deshalb
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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nicht gewöhnten Wissenschaft enorm. Die Forderungen in unserem Antrag sind auch eine Forderung vieler Ärztinnen und Ärzte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich der Bedeutung dieser Methode und deren Folgen bewußt sind. Vielen Dank. (Beifall
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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Wissenschaft enorm. Die Forderungen in unserem Antrag sind auch eine Forderung vieler Ärztinnen und Ärzte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich der Bedeutung dieser Methode und deren Folgen bewußt sind. Vielen Dank. (Beifall bei der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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der Bundesärztekammer lassen hier mehr offen, als ich mit meinen Positionen vertreten könnte. Es ist unter den Wissenschaftlern immer wieder nicht nur die Frage nach der Einhaltung des Art. 5 gestellt worden, sondern auch die Frage,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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durch nichts anderes zu ersetzen, wohl zu flankieren. Ich gehöre zu einer Generation, die noch jene Wissenschaftler gelesen hat, die aus dem Krieg zurückgekommen sind, für die es damals Selbstverpflichtung war, in ihren Niederschriften
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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und daß wir deshalb darauf angewiesen sind, daß auch die Bevölkerung, die Eltern, aber auch die Wissenschaftler eigenverantwortlich, aus eigener Erkenntnis bereit sein müssen, einen Wertekonsens, den wir hier in der Gesellschaft erarbeiten,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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und bestimmen soll, wenn im Einzelfall Embryonen zu Forschungszwekken erzeugt oder verbraucht werden sollen. Von seiten der Wissenschaftler wird uns nun entgegengehalten, Embryonenforschung könnte notwendig sein, um über Erkenntnisgewinn möglicherweise Menschen künftig helfen zu können,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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, wir sind nicht aufgerufen, die Moral an die neuen technischen Möglichkeiten anzupassen — so hätten es viele Wissenschaftler gerne — , sondern wir sind aufgerufen, die Vorstellung der Verfassung von menschlicher Würde gegen neue Möglichkeiten der Medizin
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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Markl, dazu festgestellt hat — ich zitiere —: Es kann keine Frage sein, daß sich der Wissenschaftler der normativen, der rechtlichen und ethischen Grenzsetzung für die Methoden seines Forschens zu unterwerfen hat, nicht widerspruchslos zwar
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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Anspruch auf Forschungsfreiheit leugnen oder gar mißachten. Meine Damen und Herren, wir sollten bei diesen Fragen die Wissenschaftler selbst sehr stark in unsere Diskussion einbeziehen, ohne polemische Vorverurteilung, ohne Diskussionsverweigerung. Im Gegenteil, ich möchte
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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stark in unsere Diskussion einbeziehen, ohne polemische Vorverurteilung, ohne Diskussionsverweigerung. Im Gegenteil, ich möchte die Wissenschaftler auffordern, ihre Argumente endlich öffentlich, offen zugänglich in der Bundesrepublik darzulegen. (Beifall bei der SPD,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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Beifall bei der SPD, bei der CDU/CSU und der FDP) Wir wollen die Argumente der Wissenschaftler in unserem Beratungsprozeß unpassend abwägen. Aber, meine Damen und Herren, auch die Wissenschaft ist in dieser Diskussion
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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Zustimmung bei der SPD und den GRÜNEN) Aber, meine Damen und Herren, nur durch Einbeziehung der Wissenschaftler in die Diskussion können wir erreichen, daß gesetzliche Regelungen, die wir treffen, zumindest von Teilen der Wissenschaftler
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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in die Diskussion können wir erreichen, daß gesetzliche Regelungen, die wir treffen, zumindest von Teilen der Wissenschaftler akzeptiert werden. Das ist für uns auch eine wichtige Chance, darauf zu hoffen, daß unsere mangelhaften Kontrollmöglichkeiten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]
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eine wichtige Chance, darauf zu hoffen, daß unsere mangelhaften Kontrollmöglichkeiten in diesem Bereich durch aktives Mittun von Wissenschaftlern selbst verstärkt werden. Schönen Dank. (Beifall bei der SPD, der CDU/CSU und der FDP
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.02.1988 () [PBT/W11/00062]