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Beschönigung der Statistik kennt, wer sich im Wald umsieht und wer mit Forstleuten spricht, der weiß, das sich die Situation leider drastisch verschlechtert. Fazit der diesjährigen Vorstellung des Waldschadensberichts: Je mehr die Wälder sterben,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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, 120 000 t Stickoxidentlastung seien nur etwa 3,6 % der gesamten Stickoxidbelastung. Das sei zu vernachlässigen, das bringe nichts. Gleichzeitig feiern Sie und Ihr Minister bei der Vorlage der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft eine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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mich zum Kern kommen: Die Waldschäden haben um 2 % zugenommen. Das ist wahrlich kein Ergebnis, das uns freuen kann. Aber Sie sollten sich an das erinnern, was Sie uns prophezeit haben. Nach Ihren
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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zu erinnern, daß es vor zwei Jahren ein Sachverständigengutachten zum Thema „Waldschäden und Luftverunreinigungen" gab, das eine Fülle von Vorschlägen enthielt. Die Bundesregierung hat jetzt einen Bericht vorgelegt — den wir j a diskutieren werden
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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Thema mehr, dann würden wir damals eine sinnvolle Debatte geführt haben. Aber es ist wohl zuviel, das zu erwarten. (Seesing [CDU/CSU]: Das kann man nicht erwarten!) — Doch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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eine solche Politik verläßlich ist, kann man solche Umweltinvestitionen gar nicht vornehmen. Ein Thema dieser Umweltdebatte, das ich, jedenfalls am Rande, schon angesprochen habe, ist die Kernenergie. Auch die Kernenergie ist eine Energie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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aus der Kernenergie in seiner Koalition vorbereitet. Dies ist ein Widerspruch von Herrn Rau gegen das Wirtschaftsprogramm, das hier schon zitiert worden ist, in dem ein Auslaufprogramm in der Kernenergienutzung gefordert wird. Dies ist auch ein
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ein derartiges aufwendiges Genehmigungsverfahren gegeben hätte, wie es heute bei Windenergie der Fall ist. Das Problem, das da besteht, ist schlicht die Monopolsituation der Energieversorgungsunternehmen, die eben schlichtweg nicht wollen, daß Windenergie in diesem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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Ihre bürokratische Politik verhindert werden, meine Damen und Herren von der CDU. Das ist das Problem, das wir mit der Windenergie haben. Um zurückzukommen: 7 % bis 8 % bis zum Jahre 2000 wären sehr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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, diese Energie in die öffentlichen Netze einzuspeisen; daran scheitert es ja. Selbstverständlich ist uns bekannt, das Windenergie nicht ständig zu bekommen ist. Selbstverständlich ist uns bekannt, daß die regelmäßige Belieferung bei der Windenergie Probleme
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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CDU/CSU: Wind!) Meine Damen und Herren, trotz dieser Unterschiede sind wir bereit, das eine oder andere zu unterstützen. Wir wünschen Ihnen demnächst allerdings etwas mehr Realitätssinn, und zwar nicht nur in
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. Ich bin froh darüber, daß hier niemand mehr ernsthaft Sicherheitsbedenken vorbringt. Es gibt kein Genehmigungsverfahren, das so streng und anspruchsvoll ist wie das deutsche. (Vorsitz: Vizepräsident Stücklen) Wenn Herr Farthmann dieses Genehmigungsverfahren
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des THTR klipp und klar fordern; wenn Sie konsequent wären, müßten Sie schon heute das HTR-Nachfolgeprojekt, das im Forschungs- und Technologiehaushalt mit 46 Millionen DM vorgesehen ist, ablehnen. Doch dazu hört man von Ihnen eindeutig
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vollkommen aufgegeben hat. Ich darf mit großem Nachdruck daran erinnern, daß Hessen das erste Bundesland war, das die DWK herzlichst eingeladen hat, ihre Wiederaufarbeitungsanlage doch bitte in Hessen zu bauen. Was waren das noch für
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Kernkraftwerke hinausgehen. Schon in der 90er Jahren könnte sich das Bild vom Verbund zwischen Kohle und Kernenergie, das heute so oft beschworen wird, in der Wirklichkeit in einen Verdrängungswettbewerb zwischen Kohle und Kernenergie verändern, bei dem
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der Frage, welches die volkswirtschaftlichen Konsequenzen verschiedener Energieversorgungskonzepte sind. Unsere Überzeugung ist, daß ein Energieversorgungskonzept, das auf den Einstieg in die Plutoniumwirtschaft verzichtet, das die Kernenergienutzung in unserem Lande begrenzt und das mittel- und langfristig
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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sind. Unsere Überzeugung ist, daß ein Energieversorgungskonzept, das auf den Einstieg in die Plutoniumwirtschaft verzichtet, das die Kernenergienutzung in unserem Lande begrenzt und das mittel- und langfristig den Versuch unternimmt, die Kernenergie überflüssig zu machen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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namentliche Abstimmung. Meine Damen und Herren, ich frage: Ist noch ein Mitglied des Hauses anwesend, das abzustimmen wünscht? — Das ist nicht der Fall. Ich schließe die Abstimmung und bitte, mit der Auszählung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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— Meine Damen und Herren, ich frage zum letztenmal: Ist noch ein Mitglied des Hauses hier, das sich an der Abstimmung beteiligen will und seine Stimmkarte noch nicht abgegeben hat? — Das ist nicht der Fall
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.*) (Beifall bei allen Fraktionen) Vizepräsident Stücklen: Meine sehr verehrten Damen und Herren, das von den Schriftführern ermittelte Ergebnis der zweiten namentlichen Abstim*) Anlage 2 mung über die Nr. 5 unter Abschnitt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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schließe ich die namentliche Abstimmung und bitte die Schriftführer, auszuzählen. Meine sehr verehrten Damen und Herren, das von den Schriftführern ermittelte Ergebnis der dritten namentlichen Abstimmung über den Antrag der Fraktion der SPD auf Drucksache 10/4122 liegt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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500 000 Sinti und Roma wurden von der Hitler-Diktatur in einen gewaltsamen Tod geschickt, aber das Unrecht, das sie erlitten, begann lange vor den Verbrechen gegen Leib und Leben. Sie wurden erniedrigt und verfolgt, ausgegrenzt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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und umfassende Anhörung der Sprecher der Sinti und Roma in den Ausschüssen beitragen. Für ihr beharrliches Engagement, das die Gräben des Vorurteils und des Schweigens allmählich überbrückt und den heutigen Tag — den sie zu Recht als einen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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Achtung seiner eigenen Menschenwürde. In diesem Sinne kann die heutige Debatte ein Anstoß sein, ein Zeichen, das den Sinti und Roma, das uns allen Mut und Hoffnung gibt, und ein Beweis dafür, daß wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]
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diesem Sinne kann die heutige Debatte ein Anstoß sein, ein Zeichen, das den Sinti und Roma, das uns allen Mut und Hoffnung gibt, und ein Beweis dafür, daß wir fähig sind, gemeinsam aus unserer
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.11.1985 () [PBT/W10/00171]