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dokumentieren. Zugleich ist in dieser Wahlperiode auch die Entscheidung über ein Mahnmal für diese verfolgten Reichstagsabgeordneten gefallen, das ebenfalls in diesem Reichstag in Kürze, wie ich hoffe, seinen Platz finden wird. Ich bin froh,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.12.1990 () [PBT/W12/00001]
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am 26. Juli 1990 der Abgeordnete Schröder vortrug. Er sagte damals: Das Parlament ist kein Repräsentantenhaus, das möglichst das politische Spektrum des Landes vollständig widerspiegeln soll. Das sei Aufgabe der Medien. Auch der Abgeordnete Vogel
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.12.1990 () [PBT/W12/00001]
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Parteien der BRD. Die DDR-Parteien müßten sich gewissermaßen aus dem Stand heraus um ein neues Wählerpotential bemühen, das um das mehr als Dreifache größer sei als ihr bisheriges. Es geht auch um Chancengleichheit der Wähler dieses Gebietes
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.12.1990 () [PBT/W12/00001]
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das Urteil begründen. Wir möchten dabei zu einer sorgfältigen Urteilsfindung kommen. Wir wollen ein Ergebnis anstreben, das sich eng an die einschlägigen Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts anlehnt. Wir werden über diese Fragen in den Ausschüssen sorgfältig beraten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.12.1990 () [PBT/W12/00001]
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die Abgeordneten, jetzt dennoch vor einer neuen Hürde — man sagt uns immer wieder, dieses Hürdenspringen, das wir nun ständig vollziehen müssen, sei Demokratie, aber wir bezweifeln das — , und zwar vor einer gesamtdeutschen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.12.1990 () [PBT/W12/00001]
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Aber, so glaube ich, es muß den Besuchern auch deutlich machen: Am Ende dieses Jahrhunderts, das so viel Leid über die Menschen brachte, gilt es, die Lehren der Geschichte zu beherzigen. Dazu gehört
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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. Das gilt auch für den gewiß nicht einfachen Weg zum Haus der Geschichte — einem Projekt, für das es kein Vorbild gibt. Die Bundesregierung hat den ersten wichtigen Schritt getan. Sie hat eine Konzeption entwickeln lassen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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zeitgeschichtlicher Ereignisse herzustellen. Gibt es bei der Vorgeschichte und bei der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Konsensfähiges, auf das man zurückgreifen sollte? Professor Löwenthal bejaht dies; Professor Elfwein bestreitet es. Wenn aber schon bei Historikern darüber
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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dies so ist, ist auch eine enge Verbindung zu dem in Berlin geplanten Deutschen Historischen Museum angestrebt, das die deutsche Geschichte insgesamt zum Gegenstand haben wird. (Dr. Dregger [CDU/CSU]: Sehr gut
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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ja auch brachliegen lassen. Nun haben unsere Vordenker (im Konrad-Adenauer-Haus) sich da ein Projekt ausgedacht, das auf den ersten Blick einleuchtet. Sie sind nämlich wirklich ein Stück weitergekommen, weiter zurück. Sie sagen nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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große Lücke, die nur mit zwei kleinen Sonderausstellungen ausgefüllt werden soll, die zwischen dem Berliner Museum, das im wesentlichen im Jahre 1933 endet, und dem Bonner Museum, das im Jahre 1949 beginnt, sozusagen im
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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die zwischen dem Berliner Museum, das im wesentlichen im Jahre 1933 endet, und dem Bonner Museum, das im Jahre 1949 beginnt, sozusagen im Niemandsland auf der grünen Wiese liegt. (Frau Dr. Hamm-Brücher [FDP
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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nicht ergriffenen Möglichkeiten zu tun haben, daß es historische Weggabelungen gibt, die wie verzweigte Flußarme aussehen, das alles wird zu einem breiten, sozusagen betonierten historischen Fluß begradigt: So wie es war, war es gut
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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werden können, daß andere, ebenso spannende Entwicklungen möglich gewesen sind — bei anderen politischen Entscheidungen — , das darf nicht diskutiert werden. So zwingen einen auch die vorliegenden Pläne, nur in eine Richtung zu denken und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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das, was gefunden werden soll, das gibt es eben nicht. Es ist dieses unaussprechliche Ding, das die Deutschen nun einfach nicht haben wollen. Gehen wir einmal kurz zurück nach Berlin, zu jener Stelle,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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CDU/CSU]: Und umgekehrt!) unter dem Motto: Das erstere ist die Zukunft, das letztere die Vergangenheit? Können wir es uns leisten, sie dadurch auf Dauer zu trennen? Wie steht es
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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1982, in der er die Errichtung des Hauses der Geschichte ankündigte, dargelegt, daß dieses Haus, das in vielfältiger Weise Geschichte und Gegenwart der Bundesrepublik Deutschland darstellen wird, im erkennbaren Bewußtsein errichtet wird, daß die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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Vielleicht haben wir darüber Konsens. Ich hätte mir gewünscht, daß wir ein Haus der Republik schaffen, das die Kultur, das gesellschaftliche Leben, die geistigen Strömungen dieses Landes wiedergibt in der Vergangenheit, in der Gegenwart
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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und Herren, ich stehe mit diesem Urteil ja nicht allein. Ich will Ihnen ein Zitat entgegenhalten, das von der OECD stammt. Ich zitiere aus dem letzten Bericht der OECD zur Bundesrepublik Deutschland: Obwohl sich die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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werden noch das Entstehen untragbar hoher Leistungsbilanzüberschüsse verhindert werden. Ein stärkeres, von der Inlandsnachfrage getragenes Wirtschaftswachstum, das von einer Verlagerung der Produktionsstruktur zugunsten nicht exportierter Güter und Dienstleistungen flankiert wäre, würde die gleichzeitige Rückbildung weiterer Ungleichgewichte
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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Industriestandort Bundesrepublik Deutschland ist? Roth (SPD): Ihre Frage gibt mir Gelegenheit, ein Lambsdorff-Märchen, das ein paar Jahre alt ist, aufzuhellen: Als Sie damals aus Japan zurückkamen, Graf Lambsdorff, erklärten Sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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Gestaltung der Zukunft reden, weil wir in einem vollständigen europäischen Binnenmarkt ein neues System der Unternehmensbesteuerung brauchen, das es nicht nur unseren großen, sondern auch unseren kleinen und mittleren Betrieben erlaubt, sich im Wettbewerb mit anderen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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! Jetzt füge ich noch eines hinzu. In Berlin steht die SPD knapp davor, ein Wort, das ihr Spitzenkandidat vor der Wahl gegeben hat, nämlich keine Koalition mit den Alternativen, jetzt im Zuge der Koalitionsverhandlungen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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was es kostet. Sie haben es alle gehört. Ich möchte mit einem Kapitel des Jahreswirtschaftsberichtes beginnen, das sich seit Jahr und Tag dadurch auszeichnet, daß es systematisch leere Seiten aufweist. Genau vor einem Jahr,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]
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31 Milliarden DM. Das heißt, wir haben im Kfz-Verkehr ein volkswirtschaftliches Defizit von 79 Milliarden DM, das nicht durch Kfz-spezifische Staatseinnahmen gedeckt ist. Das würde umgerechnet bedeuten, daß jeder Bundesbürger, vom Säugling bis zur
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1989 () [PBT/W11/00125]