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Parlamentarischen Gesellschaft eine Veranstaltung, in der genau das Thema der fraktionslosen Abgeordneten besprochen wurde. Da vertraten wichtige Wissenschaftler - die Wissenschaft wurde hier oft zitiert - die Auffassung, dass ein frak-tionsloser Abgeordneter nicht durch eine entsprechende Platzierung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.01.2004 () [PBT/W15/00086]
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für Braindrain, für Auswanderung von Kapital und hoch qualifizierten Fachkräften. Jedes Jahr verlassen 130 000 hoch ausgebildete Wissenschaftler und Spezialisten Deutschland; in der Regel kommen sie nicht zurück, weil Sie ein schlechtes Klima für sie geschaffen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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bestellt, muss Abbitte leisten und alles verharrt im Stillstand. Die technologische Dienstleistungsbilanz ist negativ. Tausende junger Wissenschaftler verlassen das Land. Innovative Branchen brechen weg oder entstehen erst gar nicht. Der Gegenwartskonsum steigt und die Zukunftsinvestitionen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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. Frau Reiche hat verschiedene Dinge behauptet. Unter anderem hat sie behauptet, es würden Tausende von akademischen Wissenschaftlern auf die andere Seite des Teiches nach Amerika gehen. Sie sagt, es gebe sozusagen einen großen Exodus aus
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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Das lassen wir uns nicht gefallen; das ist absolut widersprüchlich und unehrlich. Sie sind doch selber einmal Wissenschaftlerin gewesen. Aber offenbar beherrschen Sie die Mathematik nicht. Zwischen 1994 und 1998 sind die Ausgaben für Bildung und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Wir müssen das schaffen, damit unsere Wissenschaftler, aber auch die Forschungseinrichtungen und vor allem die Unternehmen die Chance haben, (Zuruf von der CDU/
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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CDU/CSU]: Frau Bulmahn sucht doch Wasser auf dem Mars!) Wir brauchen Unternehmer und Wissenschaftler, die daran arbeiten, und wir brauchen eine Politik, die den Weg dazu frei macht. Wir brauchen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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, die Universitäten und die außeruniversitäre Forschung noch nicht erholt. Auf 1 000 Einwohner kommt nur noch ein Wissenschaftler. Das ist eine dramatisch niedrige Zahl. Zweitens. Ich denke, alle müssten inzwischen erkannt haben, dass mit
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Ich hatte am Rande eines Neujahrsempfangs Gelegenheit, mit einem Wissenschaftler der Gesellschaft für Schwerionenforschung zu sprechen. Er kam nach seiner Rede auf mich zu und sagte: Herr Hoffmann
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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, was vor Jahren einmal der Assistenzprofessor war. Dieses Experiment ist gescheitert. Denn schon damals konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich im Hochschulbereich qualifizieren wollten, nicht forschen, weil sie von der Lehre sozusagen aufgesogen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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vor Jahren einmal der Assistenzprofessor war. Dieses Experiment ist gescheitert. Denn schon damals konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich im Hochschulbereich qualifizieren wollten, nicht forschen, weil sie von der Lehre sozusagen aufgesogen wurden.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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, dass Sie hier die Unwahrheit gesagt haben, was das Thema Goldener Reis und Konzerne anbelangt. Die Wissenschaftler haben sich sehr deutlich dazu geäußert - Frau Reichard wird das noch ansprechen -, dass sie bereit sind,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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gilt für Forschungseinrichtungen genauso wie für Hochschulen. Die im Haushalt des BMBF vorgesehene Möglichkeit, übertarifliche Zulagen für Wissenschaftler der HGF und der FhG in Höhe von maximal 5 Prozent zu zahlen, ist nun wirklich eine Krückenlösung.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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Innovation wollen, dann lösen Sie die Bremsen und lassen den Wissenschaftszug endlich Fahrt aufnehmen. Wir brauchen junge Wissenschaftler, die in diesen Zug einsteigen und etwas leisten wollen. Dafür verlangen sie aber eine entsprechende Anerkennung. Im
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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Entlohnungssystem für die Hochschulen und die Forschungseinrichtungen in Deutschland. Das jetzige BAT-System ist ohne Zweifel für die guten Wissenschaftler in Deutschland nicht attraktiv. (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP) Dieses BAT-Korsett muss abgeschafft
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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[SPD]: Bei der Forschung ist das wieder anders!) Wie Sie alle wissen, werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bislang nach dem BAT bezahlt. Dies hat sich aus grüner Sicht nicht bewährt. Wir brauchen einen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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]: Bei der Forschung ist das wieder anders!) Wie Sie alle wissen, werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bislang nach dem BAT bezahlt. Dies hat sich aus grüner Sicht nicht bewährt. Wir brauchen einen eigenen,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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verehrten Kolleginnen und Kollegen! Forschungseinrichtungen in Deutschland stehen mit vergleichbaren Einrichtungen im Ausland im Wettbewerb um die besten Wissenschaftler. Um in diesem Wettstreit bestehen zu können, ist es für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen absolut notwendig, attraktive
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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seit Jahren einen Wissenschaftstarifvertrag, der den besonderen Bedingungen Rechnung trägt und die Realitäten des hoch dynamischen Arbeitsmarktes für Wissenschaftler berücksichtigt. (Jörg Tauss [SPD]: Und was sagt Bayern dazu?) Ziel einer eigenständigen tariflichen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.2004 () [PBT/W15/00088]
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[BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Das ist Quatsch!) Ich wiederhole: Selbstverständlich wollen wir Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftler und alle möglichen Experten anhören, (Dr. h. c. Gernot Erler [SPD]: Und beteiligen!)
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.07.2010 () [PBT/W17/00056]
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, dass die realpolitische Situation zeitlich, quantitativ und qualitativ evaluiert wird und dass das kein Beschäftigungsprogramm für künftige Wissenschaftlergenerationen wird. Wir haben auf ein Zeichen von Ihnen gewartet. Das ist ausgeblieben, obwohl Sie es vorher signalisiert
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.07.2010 () [PBT/W17/00056]
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auch der Staaten und Regierungen absolut richtig waren und dass es keine ernsthaften Alternativen dazu gab. Eine namhafte Wissenschaftlerin hat vor kurzem gemeint, sie würde diese Leistungen der Notenbanken und der Regierungen mit summa cum laude bewerten.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 19.01.2010 () [PBT/W17/00014]
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. Fachleute sagen, die großen Erkenntnisse werden disziplinübergreifend geboren. Das heißt, interdisziplinäre Zusammenarbeit ist angesagt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, immerhin vier Fünftel ohne Professur, werden durch hierarchische Strukturen an einer Umgestaltung gehindert. Personelle Abhängigkeiten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 19.01.2010 () [PBT/W17/00014]
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sagen, die großen Erkenntnisse werden disziplinübergreifend geboren. Das heißt, interdisziplinäre Zusammenarbeit ist angesagt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, immerhin vier Fünftel ohne Professur, werden durch hierarchische Strukturen an einer Umgestaltung gehindert. Personelle Abhängigkeiten hindern sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 19.01.2010 () [PBT/W17/00014]
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vergangenen Jahren Erhebliches erreicht haben. Wir haben erreicht, dass durch die Exzellenzinitiative über 4 000 hochqualifizierte neue Wissenschaftler hinzugewonnen wurden. Das stärkt den Forschungsstandort Deutschland erheblich. So begrüßt DFG-Präsident Professor Kleiner, dass – ich zitiere
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 19.01.2010 () [PBT/W17/00014]