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und zwar in erster Linie in den führenden Industriestaaten. Ich möchte mich gern mit einem Argument auseinandersetzen, das auch jetzt eben in dem Beitrag anklang und das ich für besonders gefährlich halte. Ich will es in ganz
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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Problematik der Berlin-Frage. Nicht umsonst tagen wir heute hier. Nur ein deutliches Sofortprogramm „Klimaschutz", das vor allem Energiesystem und Verkehrswesen umfaßt, gibt den dezentralen Akteuren — Unternehmen, Behörden, Verbänden und Bürgern —
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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verfassungsrechtliche Bedenken angemeldet. Deswegen gab es im Altestenrat noch keine Entscheidung dazu. Wir sind auch bereit, das vor dem Verfassungsgericht klären zu lassen. Ich denke nur, daß diese wichtige Debatte nicht dazu geeignet ist,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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auch für die Enquete — wichtig war, noch einmal deutlich zu machen, daß das alte Ziel, das wir uns gesetzt hatten, nämlich konkrete Klimakonventionen mit konkreten Reduktionsverpflichtungen zu verbinden, auf Grund der weltweiten Situation trotz
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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Können Sie bestätigen — ich kann es von hier unten nur erahnen —, daß das Bündnis 90, das sich dieser Thematik ja besonders angenommen hat, überhaupt nicht im Saal vertreten ist? Dr. Klaus W. Lippold (
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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einer oberlehrerhaften Manier, aber doch in einer Form, daß deutlich wird: Das ist ein Problem, das uns am Herzen liegt, bei dem wir durch eigene Leistung zeigen, daß wir nicht nur darüber reden,
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größere Priorität, als diese Erde gemeinsam lebensfähig zu erhalten und für unsere Kinder das Erbe zu bewahren, das unsere Vorfahren in Tausenden von Jahren aufgebaut und uns hinterlassen haben? Wir drohen diese Erde, deren Kultur in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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Wenn man das einmal durchdenkt — der Bundeskanzler hat in seiner Regierungserklärung heute morgen einen beeindruckenden Versuch gemacht, das zu durchdenken und die Konsequenzen in seiner druckvollen Regierungserklärung, die er hier vorgetragen hat, aufzuzeigen —, dann
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die sich ja zur Gralshüterin der Marktwirtschaft gemacht hat: Was, zum Teufel, hindert euch daran, das zu tun? Die Opposition wäre sofort dafür und hätte an dem Punkt überhaupt keine Probleme, Sie darin zu
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alles war, was man über Rio hört, dann werden die Skeptiker recht bekommen, die sagten, das würde unter dem Gesichtspunkt der reichen Industriestaaten ein Gipfel der Heuchler. Dann, meine Damen und Herren, wäre
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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sich außerdem verpflichtet, bis zum Jahre 2010 den Ausstoß von CO2 zu halbieren. Das verdient Anerkennung, das verdient Unterstützung. Im übrigen danke ich der Baukommission des Deutschen Bundestages für den Beschluß, beim Umbau des Reichstages
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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Bundesregierung auf, die Empfehlung en der Enquete-Kommission aufzugreifen und zusammen mit anderen Industrieländern und einem geeigneten Entwicklungsland, das eine auf sparsamen Umgang mit der Energie bedachte Politik verfolgt, den Bau eines solarthermischen Kraftwerkes im Sonnengürtel der Erde
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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zur Verarmung der dort lebenden Bevölkerung beigetragen hat. So sieht das Zeichen aus, Herr Kollege Lippold, das hier gesetzt wird. Die wahren Ursachen von Umweltzerstörung und Armut in der Welt müssen endlich beim Namen genannt werden
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weitermachen. Auch in einem anderen Bereich sind wir durchaus vorbildlich. Wir waren eines der ersten Länder, das eine konsequente Umweltverträglichkeitsprüfung eingeführt hat. Mittlerweile nutzt auch die Weltbank dieses Instrument, mittlerweile haben es viele andere Geber
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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, die Maßnahmenkataloge erarbeiten und diese in Sachen CO2-Programm immer mehr verfeinern, daß wir das Ziel, auf das wir uns geeinigt haben, nämlich die Reduktion um mindestens 25 % bis zum Jahre 2005, immer wieder bekräftigen
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uns umweltpolitisch nicht sozusagen von den Fußkranken in dieser Welt abhängig machen und gerade nur das Tempo mitmachen, das auch noch der letzte Fußkranke bereit ist zu verfolgen. Meine Damen und Herren, ich habe noch zwei Minuten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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Signal für die Dritte Welt zu setzen. Zur Lösung der Probleme bedarf es eben eines gebündelten Strategiekonzepts, das die komplexen Beziehungen zwischen Wirtschaftswachstum und Umweltzerstörung, zwischen Ressourcenverteilung, sozialer Ungerechtigkeit und Unterdrückung, zwischen Armut und Bevölkerungswachstum
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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„Geist von Rio", der die künftige Politikgestaltung beflügeln soll, eher zu einem Schreckgespenst ausgestaltet, das das kleine, allzu schwache Pflänzchen des gegenseitigen Vertrauens und Verständnisses zwischen Nord und Süd und auch zwischen uns zu
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wünsche der Regierungsdelegation unter der Führung des Bundeskanzlers mit Minister Töpfer und Staatssekretär Repnik in Rio viel Standvermögen, das sie aber sicher haben, und viel Glück, das sie brauchen und bei ihrem großen Engagement für die Sache
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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Töpfer und Staatssekretär Repnik in Rio viel Standvermögen, das sie aber sicher haben, und viel Glück, das sie brauchen und bei ihrem großen Engagement für die Sache auch verdient haben. Herzlichen Dank. (Beifall bei
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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verbal erheblich in ökologischen Wortübungen gezeigt. Will man seinen Worten glauben, so ist genau das Verkehrskonzept, das er vorgelegt hat, der einzige Ausweg aus dem Treibhauseffekt, und das ganze sogar ohne — so sagt er
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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wären so peinliche Situationen wie im Falle des Steinkohlenkraftwerks in der Stadt Rostock nicht passiert oder das Naturschutzgesetz, das wir bereits erwähnt haben. Wir brauchen, aber das ist jetzt nicht mehr Ihr Ressort, eine Verkehrswende.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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Der Entwurf des gesamtdeutschen Verkehrswegeplans gehört in den Papierkorb. Statt dessen ist ein integriertes Verkehrskonzept zu entwickeln, das auch die Erkenntnisse der Klimaforschung aufnimmt. (Beifall bei der SPD) Ich will mit ein paar abschließenden Worten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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machen zu wollen und Deutschen bei der Niederlassung in der Tschechoslowakei eine Art Sonderstatus einzuräumen. Wir glauben, das ginge nur, wenn man es umgekehrt auch für die Tschechen machte. (Ulrich Irmer [F.D.P.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]
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: Mitgliedschaft der CSFR in der Europäischen Gemeinschaft und damit verbundene gegenseitige Niederlassungsfreiheit. Wie kommen Sie dazu, das so einseitig zu interpretieren, nachdem doch hier ausdrücklich auf die in der EG selbstverständliche gegenseitige Niederlassungsfreiheit abgestellt ist?
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1992 () [PBT/W12/00093]