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ist unbestritten, daß wir für eine so große Aufgabe technisch noch nicht so gerüstet sind, wie wir das eigentlich sein sollten. Wir haben leider noch nicht die großen Weltfirmen an Consulting Trusts, wie sie z. B.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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mitwirken werden. Sie werden nun sagen, das sind technische Dinge. Sie treffen aber das Ziel, das wir anstreben, nämlich der Bundesregierung die Möglichkeit zu geben, hier in Form von Anleihen, von Vergünstigungen und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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daß, selbst wenn wir, Herr Kollege Leverkuehn, Ihrem Antrag mit 50 Millionen DM folgen würden, das Auswärtige Amt nicht in der Lage wäre, bei dem vorgeschrittenen Ablauf des Haushalts jetzt noch eine so große Summe
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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der Begründung nichts gehört haben. (Beifall bei der SPD.) Wir sind gerade jetzt dabei, das, was wir an parlamentarischer Arbeit haben, auf diese Art und Weise zu Tode zu reiten. Entschuldigen Sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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Ich bedauere, daß der Herr Bundesaußenminister morgen abwesend ist. Aber noch mehr müßte ich es bedauern, das Haus in die Lage zu bringen, über einen Antrag abzustimmen, dessen Begründung es nicht gehört hat. Präsident
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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, dem von keiner Seite widersprochen worden ist, haben die Abgeordneten, die heute abend Verpflichtungen haben, das Haus verlassen. (Zuruf von der SPD: Was für Verpflichtungen?) Es sind Abgeordnete aus allen Fraktionen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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abnehmen. Jedenfalls haben sie auf Grund unseres gemeinsamen Beschlusses, der auf keiner Seite Widerspruch gefunden hat, das Haus verlassen. Ich halte es nicht für korrekt, wenn wir jetzt, etwa eine Viertelstunde später, einen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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und kulturellen Beziehungen mehr zur Erhaltung des Friedens beiträgt als das der Vergangenheit angehörende Spiel der geheimen Diplomatie, das letztlich zu Mißverständnissen und zu Kriegen geführt hat, haben die meisten Länder die Konsequenz gezogen und sind im Begriffe
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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Achtungsverlust der deutschen Wissenschaft z. B. in den letzten 40 Jahren nicht in dem Maße eingetreten, wie wir das heute bedauerlicherweise feststellen müssen. Denn um die Jahrhundertwende galt der deutsche Dozent für die ganze Welt noch als Vorbild
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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/BHE hat auf Umdruck 658*) Ziffer 1 einen Antrag eingebracht, der zum Inhalt hat, das Amtsgehalt des Bundesministers des Auswärtigen zu streichen und den Gesamtbetrag des Titels entsprechend zu vermindern. Im Namen meiner Fraktion
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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zu beheben vermocht. Dies um so weniger, als der Herr Bundesaußenminister es inzwischen für angebracht hielt, das Thema in einem Interview mit der englischen Zeitung „Yorkshire Post" erneut zu behandeln, und zwar in einer
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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Brentano ist wahrscheinlich — oder sicher — ein sehr umgänglicher Mann. Aber die Dienstwohnung ist ein Problem, das in diesem Haushalt aufgetaucht ist, das mit der Person des Herrn Außenministers gar nichts zu tun hat. Wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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ein sehr umgänglicher Mann. Aber die Dienstwohnung ist ein Problem, das in diesem Haushalt aufgetaucht ist, das mit der Person des Herrn Außenministers gar nichts zu tun hat. Wir würden es genau so aufgegriffen und bemängelt
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Grenzen haben muß und daß man einmal, wenn diese Dinge nicht in das Uferlose wachsen sollen, in das wir sie hier in Bonn oft wachsen sehen, diese Sache ansprechen sollte. (Beifall beim GB/BHE
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der später mit den Studenten, Praktikanten und Professoren gepflogen wird. Das kann nach meiner Auffassung nur ,das Auswärtige Amt. Herr Kollege Kahn-Ackermann, ich bitte Sie noch einmal, sich das zu überlegen. Das Bundesinnenministerium
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Bewertung der Amtsleistung des Betreffenden an seinem Dienstort. Ich hoffe, daß wir mit einem neuen Projekt, das wir im Haushaltsausschuß und auch im Auswärtigen Ausschuß öfter durchgesprochen haben, hier weiterkämen. Der Herr Bundesaußenminister hat sich
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es nicht für gut halten würde, wenn Sie dem Antrag Umdruck 635 entsprächen. Ich bitte sehr, das nicht zu tun. Soweit Anträge gestellt worden sind, die über die Regierungsvorlage hinausgehen, bin ich in einer
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zuwenden. Ich will selbstverständlich nicht zu der Frage der Dienstwohnung des Außenministers Stellung nehmen; ich glaube, das verstehen Sie. (Abg. Dr. Keller: Ich hatte nicht Sie persönlich gemeint!) — Ich habe es
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erfüllen, was mir auch dem Ansehen der Bundesregierung nicht zu entsprechen scheint. Aber, wie gesagt, das nur als Begründung dafür, daß ich glaube, nicht für mich, aber für den jeweiligen Inhaber dieses Amtes
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nicht der Änderung bedürfte oder eine Änderung nicht in Betracht gezogen werden könnte. Ich bin jederzeit bereit, das auch im Auswärtigen Ausschuß zu besprechen, und bin auch für jede Unterstützung dankbar. Es kommt uns allen,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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und auch im Bundesrat über die Möglichkeiten gesprochen werden, aus diesem Kulturabkommen wirklich ein Abkommen zu machen, das funktioniert und nicht bloß einer der vielen Verträge ist, die auf dem Papier stehen und nicht ausgeführt werden.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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gerade in diesem wichtigen Amt, in dieser Kulturabteilung, die bisher, wie ich schon ausgeführt habe, das fünfte Rad am Wagen Ihres Hauses war, Erhebliches für die Zukunft geändert werden muß. Denn ich glaube doch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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Dienstes im Auswärtigen Amt haben. Wir haben einen einheitlichen Dienst, und ich werde alles tun, um das auch praktisch durchzusetzen. Es gibt keine Bevorzugten und keine Benachteiligten. Wir haben Kulturattachés und Kulturreferenten im Angestelltenrang,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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erfreulich, sondern auch sehr erfolgreich waren. In allen Ländern, die ich besucht habe, ist mir das auch von maßgeblichen deutschen und ausländischen Gesprächspartnern ohne jede Einschränkung bestätigt worden. Nun zu den Kulturabkommen. Ich will
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]
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voraussetzt, die nicht jeder mitbringt, und dazu noch ein Einfühlungsvermögen in die speziellen Verhältnisse des Gastlandes, das größer sein muß als etwa das, was man gemeinhin mit Takt zu umschreiben pflegt. Ich darf Ihnen wiederholt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1956 () [PBT/W02/00150]