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gerade im Augenblick, in unserer politischen Lage im Bereich der noch nicht entwickelten Länder für uns bedeutet, das wissen wir alle. Wir sollten aber an dieser Abgrenzung, an dieser Scheidung festhalten. Wir sollten davon ausgehen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1960 () [PBT/W03/00119]
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sehr glücklich, daß andere diese Amputation rechtzeitig vorgenommen haben. Aber es ist sicherlich so, daß uns das in einigen Teilen der Welt auch eine größere Möglichkeit gibt. Ich erinnere gerade an den Nahen Osten und an
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1960 () [PBT/W03/00119]
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gewissen Teilen der Welt als Leichenfledderer aufzutreten. Unsere sehr gute freundschaftliche Beziehung zu diesen Ländern verpflichtet uns, das, was wir dort tun, mit großer Behutsamkeit durchzuführen. Ich kann Ihnen auch sagen, daß diese Behutsamkeit
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1960 () [PBT/W03/00119]
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wenn das eine Ausstrahlung einer bewußten Kulturpolitik ist, dann kann ich nur sagen: Wir haben Grund, das aufrichtig zu begrüßen. Gerade wenn solche Initiative entfaltet wird, kann man registrieren, ob die Kulturarbeit in diesem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1960 () [PBT/W03/00119]
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, ob die Kulturarbeit in diesem Lande wirklich schon Wurzeln geschlagen hat. Das gilt für das Beispiel, das ich eben nannte. Ein weiterer Punkt, von dem auch Sie schon gesprochen haben, ist die Förderung und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1960 () [PBT/W03/00119]
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im Jahre 1960 97 Gruppen mit insgesamt etwa 2650 Teilnehmern aus 23 Ländern. Ein besonderes Kapitel, über das ich mich allerdings hier nicht im einzelnen auslassen möchte, bilden die deutschen Auslandsschulen. Die Hälfte des gesamten Kulturetats
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1960 () [PBT/W03/00119]
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ganz im richtigen Verhältnis zu der Leistung steht, die wir erbringen. Das ist aber ein Problem, das sich bei unserer Kulturarbeit überhaupt stellt. Die Planung der Kulturarbeit muß immer langfristig geschehen, und die Wirkung der
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Arbeit unerläßlich ist, langfristig zu planen, daß er also in der Lage sein muß, soweit es das überhaupt gibt, auch in die Zukunft zu planen, daß er wissen muß, was ihm auch in den
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gebunden bin. Wir müssen auch der Entwicklung genügend Rechnung tragen. Wir müssen in der Lage sein, das, was wir gestern für richtig gehalten haben, heute neu zu gestalten. Das sind Fragen, auf die
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sagen, in dem anderen ist etwas anders geschehen. Aber das ist im Grunde genommen ein Verfahren, das uns in der Betrachtung der Dinge nicht weiterbringt, sondern eher aufhält. Wir haben von der CDU im Januar
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kann weder im Inland noch im Ausland von sich aus Kulturpolitik machen. Er ist dabei darauf angewiesen, das, was schöpferische, geistig tätige Menschen spontan schaffen, zu übernehmen. Er ist also auf die Mitwirkung von
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dem Ausland zusammengeschlossen haben, haben wir de facto ein Äquivalent für den British Council, freilich eins, das aus deutschen Erfahrungen und auf deutschem Boden gewachsen ist und dem gegenwärtigen Zustand unserer Arbeit entspricht. Meine Damen und
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, man macht Kulturpolitik auf der Stufe des Austausches und in Partnerschaft, und nicht gleichzeitig bereit ist, das zu lernen, worin die Kultur ihr Gehäuse hat, nämlich die Sprache. Es ist völlig unsinnig, etwas
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sagte in der soeben schon einmal zitierten Rede: Ich warne Sie vor einem anderen. Vielleicht geht 'das über meinen Ressortstandpunkt hinaus. Ich sehe mit Schrecken, wie die Zahl der ausländischen Studenten in Deutschland gegen über
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wir mit Mozart und Schiller allein nicht durch, sondern dort kommt es darauf an, zu zeigen, das die anthropologischen Voraussetzungen, die hinter unserer Kulturpolitik und unserer Politik stehen, es den Afrikanern und Asiaten sehr wohl
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Politik stehen, es den Afrikanern und Asiaten sehr wohl möglich machen, ein sozialökonomisches Modell zu finden, das es ihnen erlaubt, in Freiheit und ohne den Terror des Bolschewismus ihre spezifischen Probleme zu lösen. Wilfried Böll
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kulturpolitischen Fragen an unseren Universitäten in diesem Zusammenhang nicht erörtern. Ich meine etwas anderes: ich glaube, das Dringendste wäre, die Wissenschaft an den Universitäten so darzubieten, daß sie von vornherein den afrikanischen und asiatischen Studenten
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, die sie später als Politiker oder als was immer zu fällen haben — das ist ein Reversoir, das schlechterdings unendlich ist. Ich will noch Stellung nehmen zu der Frage der Schwerpunkte. Ich habe gesagt, die
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in England und in Frankreich und die Menschen mit Erfahrung sind der Überzeugung, daß Sprachwerbung das Wesentliche, das Grundlegende in der Kulturpolitik im Ausland ist. Wir waren nach dem Kriege pessimistisch und hatten kaum noch Hoffnung,
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wirkende Instrument kräftiger handhaben sollten; das heißt, daß wir die Institute ausweiten sollten. Das Dritte, das von kapitaler Bedeutung ist ist das Gästeprogramm. Dazu nur einige Worte. Wer Asien und Afrika kennt und die
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können, ist die sowjetische Kulturpropaganda wieder auf einen anderen Nenner gebracht. Man versucht dort zunächst einmal, das alte Kulturgut nicht anzurühren, ist aber bemüht, mit dem technischen Fortschritt, den auch die Sowjetunion in diesen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1960 () [PBT/W03/00119]
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. Aber wir finden es auch drüben in Südostasien. Es ist gar nicht akademisch, wenn ich Ihnen das heute sage. Diese Dinge muß man sich vergegenwärtigen und muß sie kennen. Dann erst läßt sich zu einer
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1960 () [PBT/W03/00119]
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zwischen den ehemals in England arbeitenden und studierenden Menschen und dem Gastlande entwikkelt. Hier ist ein Beispiel, das meiner Ansicht nach durchaus wert ist, für die künftige Arbeit eines Kulturattachés berücksichtigt zu werden. Das wird glaube
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1960 () [PBT/W03/00119]
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die dortigen Rundfunkstationen von deutscher Seite überhaupt noch nicht herangetreten worden ist. Das mag ein Versäumnis sein, das auf den Mangel an Personal zurückzuführen ist. Man kann auch nicht alles auf einmal machen. Ich glaube aber
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1960 () [PBT/W03/00119]
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haben den Franzosen auch ein schönes Studentenhaus in der Cite Universitaire in Paris für zwei Millionen DM geschenkt, das ebenfalls von der französischen Fondation verwaltet wird. Das ist eine Frage, über die man sich bei den sich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1960 () [PBT/W03/00119]