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konkrete Stelle gefunden, bei der ich die Verwendung als unberechtigt oder irreführend empfinde. Auch die "zu positive Bewertung" kann ich nicht nachempfinden. Ich habe mich einigermaßen sorgfältig mit dem Thema "Endlagerung" befasst. Ich bin dabei auf keinen intensiv daran arbeitenden Wissenschaftler gestoßen, der die "ausreichend sichere Machbarkeit" ernsthaft bezweifelt. Die damit wirklich befassten Wissenschaftler sind sich meines Erachtens im Gegenteil in ihrer grundsätzlichen Bewertung sogar eher ungewöhnlich einig. Natürlich sind manche Detailfragen noch nicht endgültig geklärt und an vielen Stellen wird
Diskussion:Endlagerung/Archiv/1 by ArchivBot, u.a. () [WDD11/E63/68428]
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Auch die "zu positive Bewertung" kann ich nicht nachempfinden. Ich habe mich einigermaßen sorgfältig mit dem Thema "Endlagerung" befasst. Ich bin dabei auf keinen intensiv daran arbeitenden Wissenschaftler gestoßen, der die "ausreichend sichere Machbarkeit" ernsthaft bezweifelt. Die damit wirklich befassten Wissenschaftler sind sich meines Erachtens im Gegenteil in ihrer grundsätzlichen Bewertung sogar eher ungewöhnlich einig. Natürlich sind manche Detailfragen noch nicht endgültig geklärt und an vielen Stellen wird noch daran gearbeitet, wie man es wirklich am Besten macht, aber dass man
Diskussion:Endlagerung/Archiv/1 by ArchivBot, u.a. () [WDD11/E63/68428]
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ist. Die Stichhaltigkeit meines Arguments läßt sich an seinen Ausführungen leicht verifizieren, erst recht, wenn man dann noch die Beiträge aus dem Atomforum Anfang der 60er hierzu nachliest. Zweitens gibt es unzählige technisch-wissenschaftliche Fragen, die derzeit weltweit von intensiv arbeitenden Wissenschaftler untersucht werden, um die die langzeitliche Barrierewirksamkeit des jeweiligen Wirtsgesteins zu beurteilen, so werden u.a. in Deutschland Gase in Evaporiten untersucht. Deshalb gibt es, wenn man das Fazit der jeweiligen Arbeiten liest, keine Aufforderungen nun ohne weitere Verzögerungen an
Diskussion:Endlagerung/Archiv/1 by ArchivBot, u.a. () [WDD11/E63/68428]
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Start von Euratom usw. läßt sich ja alles nachlesen. Wie gesagt, mit etwas mehr Zeit kann ich gerne noch mal alles raussuchen und zitierfähig hier widergeben. Weiter oben steht übrigens schon ein Zitat aus dem Atomforum. Auch, dass Ingenieure und Wissenschaftler ihre Arbeit einstellen sollen, ist nicht meine Meinung! Im Gegenteil, sie sollen sie machen, sie sind dabei und seit den Anfängen 1960 bis heute ist schon viel passiert. Nur es wurde schon vor Jahren und Jahrzehnten etwas voreilig angenommen, dass
Diskussion:Endlagerung/Archiv/1 by ArchivBot, u.a. () [WDD11/E63/68428]
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und lange zur Diskussion gestellt, bevor er ihn dann in den Artikel eingebracht hat. Ihn jetzt einfach zu verwerfen, hielte ich nicht für fair. --Weiter 22:49, 11. Aug 2006 (CEST) @Weiter: Nur kurz - Deine Argumentation zur Forschungsarbeit heißt also Wissenschaftler sollen nur dann forschen, wenn das gewünschte Ergebnis bei rauskommt, wenn "sinnvolle Lösungen nicht dadurch noch weiter verzögert werden"? Zum Einen: Wer definiert die Zielvorgabe, was ist sinnvoll, was nicht und was bedeutet wissenschaftliches Arbeiten, wenn leider das falsche, das
Diskussion:Endlagerung/Archiv/1 by ArchivBot, u.a. () [WDD11/E63/68428]
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einer Erfindung oder einer Person ist. Die isolierte Betrachtung der aktuellen Lage kann ohne deren Entwicklung einen völlig falschen Eindruck hinterlassen. --Michael Meinel 15:32, 12. Aug 2006 (CEST) Hallo Michael, ich muss um sorgfältigeres Lesen bitten. Kein Mensch hat gesagt, Wissenschaftler sollten nur dann forschen, wenn das Gewünschte herauskommt (im Gegenteil, der echte Wissenschaftler zeichnet sich sogar eher dadurch aus, dass er, wenn das Gewünschte herauskommt, dann besonders sorgfältig und kritisch prüft). Es geht auch gar nicht um Zielvorgaben für Wissenschaftler
Diskussion:Endlagerung/Archiv/1 by ArchivBot, u.a. () [WDD11/E63/68428]
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ohne deren Entwicklung einen völlig falschen Eindruck hinterlassen. --Michael Meinel 15:32, 12. Aug 2006 (CEST) Hallo Michael, ich muss um sorgfältigeres Lesen bitten. Kein Mensch hat gesagt, Wissenschaftler sollten nur dann forschen, wenn das Gewünschte herauskommt (im Gegenteil, der echte Wissenschaftler zeichnet sich sogar eher dadurch aus, dass er, wenn das Gewünschte herauskommt, dann besonders sorgfältig und kritisch prüft). Es geht auch gar nicht um Zielvorgaben für Wissenschaftler, auch davon habe ich nicht gesprochen. Es geht ganz einfach um den Missbrauch
Diskussion:Endlagerung/Archiv/1 by ArchivBot, u.a. () [WDD11/E63/68428]
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Wissenschaftler sollten nur dann forschen, wenn das Gewünschte herauskommt (im Gegenteil, der echte Wissenschaftler zeichnet sich sogar eher dadurch aus, dass er, wenn das Gewünschte herauskommt, dann besonders sorgfältig und kritisch prüft). Es geht auch gar nicht um Zielvorgaben für Wissenschaftler, auch davon habe ich nicht gesprochen. Es geht ganz einfach um den Missbrauch laufender Forschungsarbeiten als Argument dafür, dass die Machbarkeit eines Endlagers noch nicht ausreichend erwiesene sei. Nicht ausreichend erwiesen, um auf dieser Basis verantwortungsvolle Entscheidungen treffen zu können
Diskussion:Endlagerung/Archiv/1 by ArchivBot, u.a. () [WDD11/E63/68428]
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ohne Ideologie nicht beantworten. Das Problem ist z.B., dass man leicht die ideologische Vorlage aus dem BMU finden kann (Millionen Jahre etc.) aber die technischen Anforderungen nur sehr schlecht in einem zitierfähigem Format finden kann, da "man" (also die Wissenschaftler die daran arbeiten) dies einfach weiß. Und fängt man an mit den technischen Anforderungen muss man gleich damit anfangen zu differenzieren... ist dies wiederaufbereiteter Müll oder nicht? In was für eine Matrix würde es eingeschlossen? Wie stark ist der Burn-up
Diskussion:Endlagerung/Archiv/1 by ArchivBot, u.a. () [WDD11/E63/68428]
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aus dem Jahre 2000, in welchem dieser auf Theremin allgemein eingeht und dabei auch die Behauptungen zu dessen angeblichen Fernseh-Wunderleistungen wiederholt. Bitte nicht jeden Mist aus der Fernseh-Pioniere-Gerüchteküche in Wikipedia reinschreiben! Vor allem diese treudeutsch-doofen Ausführungen zu angeblichen Leistungen ausländischer Wissenschaftler, die völlig unkritisch übernommen werden, nerven. Es gibt noch genügend verkannte Leistungen deutscher Pioniere zu entdecken. Das werden russische und US-Chauvis nicht übernehmen. (nicht signierter Beitrag von 84.157.97.95 (Diskussion | Beiträge) 23:45, 5. Aug. 2009 (CEST)) Fernsehartikel - spart Euch die
Diskussion:Fernsehen/Archiv by ArchivBot, u.a. () [WDD11/F33/11310]
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entstammt die Bezeichnung Sprachkultur der russischen und tschechischen Sprachwissenschaft des frühen 20. Jahrhunderts. Es handelt sich um ein Konzept, das die Bemühungen um die Verbesserung des Sprachgebrauchs linguistisch begründen möchte. Zugrunde liegen Überlegungen des Prager Linguistenkreises, dem tschechische und russische Wissenschaftler angehörten (Havránek/Weingart 1932). Vermutlich ist Sprachkultur nichts anderes als eine in der DDR-Linguistik der 1970er Jahre geprägte Lehnübersetzung von russisch kul’tura reči ('культура речи) und tschechisch jazyková kultura, die seit den 1980er Jahren auch Verbreitung in der Bundesrepublik
Sprachkultur by EmausBot, u.a. () [WPD11/S29/93356]
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einem Geheimdienstagenten erschossen. Offenbar wurde der Agent einer Gehirnwäsche unterzogen, ebenso wie weitere Mitglieder der CIA und des US-Militärs. Drahtzieher dieser offensichtlichen Verschwörung ist ein gewisser Arian Lehder, der ein geheimes Forschungslabor unter einem riesigen Staudamm betreibt. Um den wahnsinnigen Wissenschaftler zu stoppen, muss die CIA den besten Einzelkämpfer der Welt hinzuziehen: Chris Cody. Doch der sitzt dummerweise gerade im Gefängnis. Die CIA verspricht Chris die volle Rehabilitation, sollte er es schaffen, Lehder das Handwerk zu legen. Mit einem Atom-U-Boot und
Submerged (2005) by Sol1, u.a. () [WPD11/S29/88077]
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REDIRECT Erich_Schumann_(Wissenschaftler)
Schumannsche Klangfarbengesetze by Ebs, u.a. () [WPD11/S29/86610]
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Bestandteil nationaler Identität und Wertschätzung aufgrund eines öffentlichen Präsidialbeschlusses (Amtsblatt vom 3. September 1993) gegründet. Wirtschaftlicher Träger ist der nationale Kunst- und Kulturrat "Consejo Nacional para la Cultura y las Artes" (CONACULTA). Dem SNCA gehören zahlreiche namhafte Bildende Künstler und Wissenschaftler an, die mit ihrer Arbeit zur künstlerischen Identität Mexikos beigetragen haben bzw. weiter beitragen. Zum Förderprogramm gehören unter anderem Stipendien aus dem nationalen Fond für Kultur und Künste (Fondo Nacional para la Cultura y las Artes - FONCA) für in- und
Sistema Nacional de Creadores de Arte by Alexbot, u.a. () [WPD11/S29/06444]
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Internierungslager, oder auch Gulags den Begriff Konzentrationslager zu verwenden, da eine Gleichsetzung hier eine Verharmlosung der Shoa impliziert. Ein Konzentrationslager ist ein Straf-, Arbeits- und Internierungslager. Gulag ist der russische Begriff für das Gleiche. Revisionen sind die Pflicht eines jeden Wissenschaftlers. »Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.« (Richard P. Feynman: Es ist so
Diskussion:Foibe-Massaker by CopperBot, u.a. () [WDD11/F22/60966]
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Arno Schmidt, in "Die Kreisschlösser", einem aufschlussreichen Kurzessay (als Dialog für zwei Sprecher geschrieben - wohl als Radiofeature gedacht) zeigt, dass es sich bei Gruithuisen keineswegs um einen "kritiklosen" Spinner, sondern um einen durchaus ernstzunehmenden Wissenschaftler und Praktiker gehandelt hat, der allerdings auch zu recht kreativen, heute teilweise als unzutreffend erkannten, jedoch naturwissenschaftlich nicht unfundierten Spekulationen neigte. In "Die Kreisschlösser" unter anderem auch über das Phänomen der aussergewöhnlichen Sehschärfe (G. soll, wie es von nur ganz
Diskussion:Franz von Paula Gruithuisen by 62.143.78.154, u.a. () [WDD11/F21/52038]
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erst später) nicht so ablehnend gegenüber, wie man es von einem Vorstand eines Umweltunternehmens denken könnnte - er ist halt ein streitbarer Mensch (sich selber hat er wohl mal in einem Interview als "dünnhäutig" bezeichnet Die Zeit, 2001, Nr. 37) und Wissenschaftler. -- Schusch 11:20, 31. Mär. 2007 (CEST) Überarbeiten Der Artikel ist veraltet. Ich habe gerade keine Zeit, den aktuellen Stand zu recherchieren. Varenholt ist bei REpower ausgestiegen. Ist er jetzt (noch) bei RWE? --[[User:Tetris L|<span style="color: DodgerBlue">TETRIS
Diskussion:Fritz Vahrenholt by CopperBot, u.a. () [WDD11/F21/54191]
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fachlich guter und definitionsmässig korrekter Text viele Stunden an Arbeit erfordert? Nur falls Du denkst, einfach so kopieren geht schnell, damit hat man keinen guten Artikel geschrieben. Dieser Artikel: Dieser Artikel wendet sich an den Verbraucher, nicht direkt an den Wissenschaftler und bietet eine SPEZIELLE SICHTWEISE auf für menschlichen Gebrauch nicht zugelassene tierische Produkte (mit Betrachtung Mißbrauchsfähigkeit) und hat wie im umgangssprachlichen (siehe Quellen) keine generelle Trennung zwischen den Begriffen Gammelfleisch / Ekelfleisch nach Haltbarkeit oder ungenießbarem Material (Synonym). Er hat die
Diskussion:Fleischskandal by Guandalug, u.a. () [WDD11/F28/73025]
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des Vermächtnisses Pierre Bourdieus die Unterstützung von Initiativen, die die nationalen Bildungstraditionen von Sozialwissenschaften überschreiten die Unterstützung der Sozialwissenschaften in Ländern, in denen diese schwach ausgeprägt sind die Förderung von Interdisziplinarität innerhalb der Sozialwissenschaften die Organisierung eines kritischen Netzwerkes von Wissenschaftlern, Künstlern und Intellektuellen die Unterstützung der Beiträge dieses Netzwerkes gegen eine Vermarktung wissenschaftlicher Beiträge die Koordination verschiedener wissenschaftlicher und kultureller Projekte, insbesondere des von der EU finanziertem und 2004 gegründeten Sozialwissenschaftler-Netzwerks Pour un Espace des Sciences Sociales Européen (ESSE). Formaler
Stiftung Pierre Bourdieu by Woches, u.a. () [WPD11/S29/31763]
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und Kolloquien. Bislang wurden Kolloquien und Workshops in Algerien, der Türkei und Mexiko gefördert. Ebenfalls wurden von diesem wissenschaftlichen Netzwerk die „Sommerschulen“ auf Kreta durchgeführt. Die Sommerschulen richten sich vor allem an europäischen Doktoranden und sollen insbesondere der Vernetzung jüngerer Wissenschaftler dienen. Die Tagungen dauern je eine Woche. Literatur Franz Schultheis: Stiftung Pierre Bourdieu. Für einen europäischen Raum der Sozialwissenschaften [http://www.sfs.unisg.ch/org/sfs/web.nsf/SysWebRessources/Pierre+Bourdieu+Stiftung/$FILE/UVK_DRUCKREIF_2007_02_50-51_einzeln.pdf] Franz Schultheis, Christine Frisinghelli (Hrsg.): Pierre Bourdieu. In Algerien. Zeugnisse der Entwurzelung. Edition Camera Austria, Graz
Stiftung Pierre Bourdieu by Woches, u.a. () [WPD11/S29/31763]
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ja an sich schön, dass Du die Wikipedia ernst nimmst. Aber im Wissenschaftskontext kann dieses online-Lexikon nicht „zitabel“ sein. Den Anspruch erhebt in Wikipediakreisen auch niemand ernsthaft - das Streben nach Welterbe-Etikett hin oder her. Was kommen da in Zukunft für „Wissenschaftler“ auf uns zu, deren „Fachwissen“ sich auf Wikipedia-Lektüre gründet?! - So macht sich die Wissenschaft schnell selbst überflüssig - insbesondere so ein randständiges Orchideenfach wie die Musikwissenschaft. Da musst Du bis zu Deiner Antrittsvorlesung in 2 Wochen wohl noch ein wenig Nachhilfe
Diskussion:Friedrich Blume (Musikwissenschaftler) by M. Torp, u.a. () [WDD11/F27/49133]
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fundamentale Prinzipien der Wikipedia. Denkbar wäre aber z. B. ein Satz wie dieser: „Der Musikwissenschaftler Michael Custodis hält Blumes Schrift Das Rasseproblem in der Musik für nationalsozialistische Propaganda.(+Fußnote mit Beleg)“ Allerdings würde so ein Satz Deinem Ruf als seriöser Wissenschaftler nicht gerade förderlich sein. Ich hoffe, dass der etwas schärfere Ton dieser meiner Replik Dir mehr zugesagt hat als die harmonieselige Intonation, über die Du Dich mokiert hast (wir können auch anders ;-) -- M. Torp 02:39, 3. Apr. 2011 (CEST) Hallo
Diskussion:Friedrich Blume (Musikwissenschaftler) by M. Torp, u.a. () [WDD11/F27/49133]
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der durch Stein hergestellten Fassung des Blume-Artikels: Dass Blumes Schrift „Das Rasseproblem in der Musik“ eine nationalsozialistische „Propagandaschrift“ sei, ist eine unhaltbare Behauptung von Michael Custodis, die von keinem seriösen Experten geteilt wird. Abgesehen von den bereits oben genannten NS-kritischen Wissenschaftlern, die diese Schrift Blumes als mutige Entlarvung der NS-Rassenlehre ansehen, habe ich noch folgende veröffentlichte Expertisen gefunden, welche diese Ansicht ebenfalls teilen: 1.) Dr. Gisela Probst-Effah (Universität Köln) schreibt in ihrem Essay „Der Einfluß der nationalsozialistischen Rassenideologie auf die deutsche
Diskussion:Friedrich Blume (Musikwissenschaftler) by M. Torp, u.a. () [WDD11/F27/49133]
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spricht Blume von „einer Art >Heimatgefühl<“. Antisemitsche Sentenzen vermeidet Blume. Ja, er erwähnt sogar die „orientalischen Wurzeln“ des von ihm so geliebten und vehement verteidigten Gregorianischen Chorals - gemeint war die Herkunft dieser Musik aus dem synagogalen Gesang, der für seriöse Wissenschaftler wie Blume eine selbstverständliche Tatsache war. Hier komme ich zum nächsten Punkt: Es gibt keinen einzigen Beleg dafür, dass Blume Antisemit gewesen wäre. Viele Indizien sprechen vielmehr dafür, dass er frei von jeglichem Antisemitismus war (z. B: ein Brief Blumes
Diskussion:Friedrich Blume (Musikwissenschaftler) by M. Torp, u.a. () [WDD11/F27/49133]
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rangierte hier vor politischer Profilierung. Blume war bekanntlich nicht Parteimitglied und zudem - laut Gestapo-Gutachten - „kirchlich gebunden“ sowie zusätzlich als Rotarier politisch-ideologisch suspekt (s. Weissweiler 1999, S. 26 und Prieberg-Handbuch 2004, S. 2040). Dass er in der MuWi-Kollegenschaft allerhöchstes Ansehen als Wissenschaftler besaß, zeigte etwas später auch seine Nominierung zum Nachfolger Scherings auf den ersten MuWi-Lehrstuhl Deutschlands durch die Berufungskommission (Professoren der Berliner Universität). Dass Blume jedoch in Nazi-Kreisen viele Gegner hatte, wurde dann z. B. daran evident, dass der NS-Dozentbund Berlin
Diskussion:Friedrich Blume (Musikwissenschaftler) by M. Torp, u.a. () [WDD11/F27/49133]