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Was ist denn mit der nächsten Ernte, mit der übernächsten Ernte? Was ist mit dem Trinkwasser, das aus verseuchtem Oberflächenwasser gewonnen wird? Wer kommt für die Schäden auf, wenn das verseuchte Wasser und das Getreide
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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Zuruf von der CDU/CSU: Angstmacherei!) Frau Ministerin Süssmuth, mit jedem Liter Milch, das ein Kind zu sich nimmt, erhält es die doppelte Menge an Radioaktivität, die bisher einem erwachsenen Menschen laut
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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, meine Damen und Herren, statt blinder Fortschrittsgläubigkeit. Nur ein qualitatives Fortschrittsverständnis, ein qualitatives Wachstum, das sich an Umweltzielen orientiert, ist vertretbar. Wir müssen alles tun, um die Risiken zu mindern; und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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zu schweigen. Schließlich weigerte sich die Bundesregierung, einen Grenzwert für kontaminiertes Fleisch festzulegen; ein Trauerspiel, das wir in den letzten Tagen hier in Bonn erleben durften. (Beifall bei den GRÜNEN und der SPD)
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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mit Hochtechnik, mit den frühesten Kernkraftwerken, die in Deutschland gebaut worden sind, ein Energiepreisniveau hat, das die Voraussetzung für eine vergleichsweise niedrige Arbeitslosigkeit und eine vergleichsweise erfolgreiche Politik in der Wirtschaft ist. (Schmidt [
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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zu lügen!) Hier ist von unterschiedlichen Grenzwerten gesprochen worden. Es sind nach dem besten Wissen, das der deutschen Wissenschaft heute zur Verfügung steht, nach dem Wissen der Strahlenschutzkommission, (Senfft [GRÜNE]:
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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Anspruch, den wir alle hier hatten, war immer der gewesen, daß ein Höchstmaß an Sicherheit, das uns überhaupt erreichbar ist, hier eingesetzt wird. Dies bedeutet, daß wir hier erstens eine Reaktorsicherheitsforschung über die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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(Dr. Hauff [SPD]: Unwahr!) und weil sie das Maß an Sicherheit bringt, das unserem strengen Genehmigungsverfahren (Dr. Hauff [SPD]: Unglaublich!) standhält. Nun hat der Kollege Fischer
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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Vorwürfe stillgelegt wird. Ich kann es ja nicht erzwingen, leider. Die wären auch gut beraten, das zu tun; sie würden nämlich damit klarmachen, daß ihnen der Grundsatz „Sicherheit geht vor Wirtschaftlichkeit" wirklich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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: Nein!) Der parallele Entsorgungsansatz, dessen Bestandteil die Wiederaufarbeitung ja ist, ist ein Entsorgungskonzept, das von einer Bundesregierung, geführt von einem sozialdemokratischen Kanzler, mit den Bundesländern verabredet und vereinbart worden ist. Nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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Damen und Herren, wir haben 141 Millionen Tonnen Öl als Obergrenze festgelegt. Wir haben uns schwergetan, das zu akzeptieren. Wieviel haben wir in diesem Jahr importiert? 108 Millionen Tonnen. Das war alles falsch.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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verehrter Herr Kollege Schröder, befinden Sie sich auf diesem Wege. Dieser Schlingerkurs, ein Ausstiegskonzept, für das wir eine gesellschaftliche Mehrheit — -- (Duve [SPD]: Schlingelkurs!) — Das ist ein guter
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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[SPD]: Ihr seid doch gar nicht mehr drin!) Ihren politischen Standort zu beschreiben, das stößt auf dieselben Schwierigkeiten wie der Versuch, den Standort einer Forelle im Wildwasserbach zu beschreiben. Vielen Dank.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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Sowjetunion. Wir haben Grund zu der Annahme, daß auch die Sowjetunion unter dem Eindruck dieses Unglücks, das zuerst sie selbst und ihre Bürger getroffen hat, zu neuen Formen internationaler Zusammenarbeit finden wird. Diese Einsicht zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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hinzu: „Aber ich denke, es müßte für die Bevölkerung deutlich sein, daß ein Kind, das im Sandkasten spielt, nicht gesundheitsgefährdet ist." Ich frage Sie: Woher nehmen Sie eigentlich diese verdammte Sicherheit
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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in diesen vierzehn Tagen viel gelernt — auch dazu komme ich gleich noch — und bitte alle anderen, das auch zu tun, damit wir uns hier nicht so verhalten, daß wir von den Ängsten der Mütter reden
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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daß Sie mit Ihrem Verhalten weder Ihrem jeweiligen Anliegen noch dem Ansehen des Hauses dienen. Ich bitte, das bei den nachfolgenden Ausführungen zu berücksichtigen. Das Wort hat der Abgeordnete Rapp. Rapp (Göppingen) (SPD
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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. (Beifall bei der SPD) Wo aber bleibt die? Würde das Bißchen Verbesserung am Arbeitsmarkt, das die Regierung unter Zuhilfenahme statistischer Kniffe und bei Leugnung der positiven Wirkung der Arbeitszeitverkürzung meint konstatieren zu können, auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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dankbar, wenn Sie zu Ende kämen. Rapp (Göppingen) (SPD): Herr Präsident, das tut mir leid. Mir ist gesagt worden, ich sei mit 15 Minuten angemeldet. Vizepräsident Cronenberg: Herr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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. Ich kann nur hoffen, daß wir diese Debatte bei Gelegenheit nachholen und dann in einem Klima, das der Sache dienlicher ist. (Beifall bei der SPD und bei Abgeordneten der CDU/CSU) Vizepräsident Cronenberg
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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sich für das Auszählen zur Verfügung zu stellen. Befindet sich noch ein Mitglied des Hauses im Saale, das noch nicht abgestimmt hat? — Das ist nicht der Fall. Dann schließe ich die Abstimmung. Die Urnen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1986 () [PBT/W10/00215]
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, um jetzt mit der Inbetriebnahme ein neues Sicherheitssystem aus dem Hut zu zaubern, ein Druckentlastungssystem nämlich, das bei einer Kernschmelze für schnelle Abhilfe sorgen soll. Zwar beteuern Barschel und all die anderen von der Atomindustrie geschmierten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.10.1986 () [PBT/W10/00239]
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Ich erinnere mich noch gut an das Gelächter, auch eigener Genossen — ich sage das hier —, das ich auf einem Energiekongreß in Köln erntete, als ich die Forderung erhob, die allgemeine Wachstumskurve des Bruttosozialprodukts von
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.10.1986 () [PBT/W10/00239]
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den Empfehlungen der Enquete-Kommission des 8. Deutschen Bundestages (Zuruf von der SPD) — Herr Kollege Schäfer, das möchte ich hier noch einmal betonen, denn Sie wissen es ja besonders gut —, die einstimmig erfolgten,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.10.1986 () [PBT/W10/00239]
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ist nach Recht und Gesetz erfolgt, und von daher begrüßen wir es sehr, daß dieses Kraftwerk, das dem höchsten Sicherheitsstandard entspricht, in Betrieb gegangen ist und nun Strom liefert, Strom, für den es —
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.10.1986 () [PBT/W10/00239]