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1964 in Berlin promoviert. 1980 wurde er Professor für Biomathematik und vorübergehend Abteilungsleiter am Zentralinstitut für Molekularbiologie. Er verlor die Abteilungsleiterposition 1984, da er sich weigerte, seine Westkontakte abzubrechen und mit dem Ministerium für Staatssicherheit zusammenzuarbeiten.(Birgit Hibbeler: "Jens Reich. Wissenschaftler und DDR-Bürgerrechtler". Deutsches Ärzteblatt 106 (2009), S. B 1985) 1970 hatte Reich einen "Freitagskreis" gegründet, der sich kritisch mit dem DDR-Regime auseinandersetzte. Im September 1989 war er einer der Autoren und Erstunterzeichner des Aufrufs „Aufbruch 89 - NEUES FORUM“, der zur
Jens Reich by WWSS1, u.a. () [WPD11/J00/16343]
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Am 27. September 1822 stellte der Franzose den Mitgliedern der Akademie der Inschriften und der schönen Literatur in Paris einen Teil seiner Forschungsergebnisse zu den Hieroglyphen vor. Doch kaum hatte der Referent an jenem Tag ausgeredet, fielen die meisten zuhörenden Wissenschaftler über ihn her. Sie beschuldigten ihn des Plagiats oder zweifelten seine Übersetzungen schlichtweg an. Er veröffentlichte Teile der Arbeit im Oktober 1822 (Brief an M. Dacier, den Ständigen Sekretär des ehrwürdigen Instituts, betreffend das Alphabet der phonetischen Hieroglyphen) und eine
Jean-François Champollion by Erbsloeh, u.a. () [WPD11/J00/02533]
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in seinen Werken Die organische Chemie in ihrer Anwendung auf Agricultur und Physiologie, kurz Agriculturchemie genannt, und Die Thierchemie oder die organische Chemie in ihrer Anwendung auf Physiologie und Pathologie zusammen. Diese beiden Bücher erregten ungeheures Aufsehen, nicht nur bei Wissenschaftlern, sondern bei allen Gebildeten seiner Zeit. Die Agrikulturchemie, in der er die Mineraldüngung propagierte und ihre Bedeutung für Qualität und Ertrag der Pflanzen erklärte, erlebte 9 Auflagen und wurde überdies in 34 Sprachen übersetzt. Fünf-Kugel-Apparat (moderner Nachbau) CO2-Komprimierer in Liebigs
Justus von Liebig by LogoY, u.a. () [WPD11/J00/02549]
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précédé d'un notice littéraire, par le bibliophile Jacob (=Paul Lacroix)“, Paris 1848.). Der Roman enthält auch Gedanken zum Strafrecht((Ausgabe Lacroix, Band 2, Seite 34f.)), die Marat später in seinem „Plan de législation criminelle“ (Plan einer Strafgesetzgebung) wieder aufgreift. Wissenschaftler und Physiker Marats erstes veröffentlichtes Werk erschien 1772 als „An Essay on the human soul (Eine Untersuchung über die menschliche Seele)". Es wurde 1773 erneut publiziert als Teil seiner Abhandlung „A philosophical essay on man“ (Eine Philosophische Studie über den
Jean Paul Marat by EmausBot, u.a. () [WPD11/J00/02514]
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und damit den Privathaushalt ausgerichtete Lexikon, das mit seiner dritten Auflage 1708 den Begriff Konversationslexikon gängig machte. Thomas Fritsch hatte 1709 mit dem Allgemeinen Historischen Lexicon das deutschsprachige Äquivalent zu Louis Moréris Grand dictionaire historique nachgesetzt – ein auf Fachbibliotheken und Wissenschaftler ausgerichtetes mehrbändiges Großprojekt. 1721 war Johann Theodor Jablonskis Allgemeines Lexicon Der Künste und Wissenschafften hinzugekommen – ein handliches Werk, das stärker als die kompilierenden Konkurrenten inhaltlich durchgestaltet war. Eine Reihe kleinerer Nachschlagewerke für das allgemeine Publikum ergänzten das Spektrum mit Angeboten
Johann Heinrich Zedler by RonMeier, u.a. () [WPD11/J00/02586]
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Warrington Academy in Lancashire, einer privaten Handelsschule, tätig. Ein Jahr später erhielt er die Priesterweihe und heiratete Mary Wilkinson. Von 1763 an nahm er an Chemie-Kursen teil, ab 1765 verbrachte er regelmäßig einige Wochen in London, wo er mit führenden Wissenschaftlern zusammentraf. So auch mit Benjamin Franklin, der ihn zu elektrischen Experimenten ermutigte. 1766 wurde er in die Royal Society of London aufgenommen. 1767 erschien sein Buch Eine Geschichte der Elektrizitätslehre, er erhielt darauf die juristische Doktorwürde und wurde auch im
Joseph Priestley by Aloiswuest, u.a. () [WPD11/J00/72456]
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wurde eine Einladung, als Astronom an James Cooks zweiter Expedition teilzunehmen, zurückgezogen. Um 1780 kam es auch zu einem Streit mit Graf Shelburne, so dass er nach Birmingham zog. In Birmingham traf Priestley in der Lunar Society auf viele große Wissenschaftler Englands James Watt (Erfinder der Dampfmaschine) und Matthew Boulton, Erasmus Darwin (Arzt, Naturforscher, Großvater von Charles Darwin), William Murdock (Erfinder der Gasbeleuchtung), Richard L. Edgeworth (Erfinder eines Telegraphen), Josiah Wedgwood. Obgleich die Bedingungen in Birmingham sehr günstig waren, kam es
Joseph Priestley by Aloiswuest, u.a. () [WPD11/J00/72456]
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als häretisch öffentlich verbrannt. Wegen seines Eintretens für die Französische Revolution steckte der Mob 1791 sein Haus mit Labor und Bibliothek in Brand. Er ging von Birmingham nach London und wanderte 1794 in die Vereinigten Staaten aus, wo er als Wissenschaftler sowie als glühender Verteidiger religiöser und politischer Freiheit willkommen geheißen wurde. In Pennsylvania wurde ihm ein Lehrstuhl in Chemie angeboten, den er jedoch ablehnte; er wollte als Unitarier-Prediger tätig sein. Zu seinen engen Freunden zählten John Adams und Thomas Jefferson
Joseph Priestley by Aloiswuest, u.a. () [WPD11/J00/72456]
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der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft DSF) gewählt. 1950 hatte die in der stalinistischen Sowjetunion laufende antisemitische Kampagne Kuczynskis Entfernung aus dieser Position zur Folge. 1949 bis 1958 war er Mitglied der Volkskammer. Zugleich war er einer der prominentesten und produktivsten Wissenschaftler der DDR. 1955 war er Begründer und Leiter der Abteilung Wirtschaftsgeschichte im Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften bzw. des dann auf ihn zugeschnittenen Instituts für Wirtschaftsgeschichte.(Jürgen Kuczynski. In: Bezirkslexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins) Er war langjähriges Mitglied des
Jürgen Kuczynski by Carol.Christiansen, u.a. () [WPD11/J00/71131]
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Auschwitz.(Massin, Mengele, S. 236; Kubica, Dr. Mengele, S. 382-387; Völklein, Mengele, S. 149, 152.) Augen aus Auschwitz Verfolgte Mengele mit seinen Zwillingsstudien in erster Linie eigene Forschungsinteressen, so werden einige seiner Experimente in direkten Zusammenhang mit den Projekten anderer Wissenschaftler gebracht, die am KWI-A forschten. So berichteten Häftlinge nach 1945 mehrfach, Mengele habe ihnen gegenüber geäußert, er arbeite „über die Möglichkeit einer Veränderung der Irisfarbe“. Mengele wurde dabei beobachtet, wie er Kindern Flüssigkeiten in die Augen träufelte, welche die Augen
Josef Mengele by Sf67, u.a. () [WPD11/J00/77019]
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wurden anschließend vergast.(Völklein, Mengele, S. 163f.) Zwischenbilanz: Mengele – Direktor einer Außenstelle des KWI-A in Auschwitz? Die Frage, inwieweit Mengele in Auschwitz trotz aller Unmenschlichkeit seriöse wissenschaftliche Forschung betrieb, ist zuletzt neu beantwortet worden. Die Meinungen über seine Qualitäten als Wissenschaftler gingen bereits unter denjenigen, die ihn in Auschwitz erlebt hatten, weit auseinander. Für Hans Münch war er ein begabter, beinahe prophetischer Wissenschaftler. Ehemalige Häftlingsärzte stellten die Wissenschaftlichkeit seiner Arbeit in Frage, weil er nur katalogisiert und gesammelt habe, ohne in
Josef Mengele by Sf67, u.a. () [WPD11/J00/77019]
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trotz aller Unmenschlichkeit seriöse wissenschaftliche Forschung betrieb, ist zuletzt neu beantwortet worden. Die Meinungen über seine Qualitäten als Wissenschaftler gingen bereits unter denjenigen, die ihn in Auschwitz erlebt hatten, weit auseinander. Für Hans Münch war er ein begabter, beinahe prophetischer Wissenschaftler. Ehemalige Häftlingsärzte stellten die Wissenschaftlichkeit seiner Arbeit in Frage, weil er nur katalogisiert und gesammelt habe, ohne in der Lage gewesen zu sein, seine so gewonnenen Daten unvoreingenommen auszuwerten. Andere Häftlinge hielten ihn für einen besessenen Megalomanen.(Lifton, Ärzte, S.
Josef Mengele by Sf67, u.a. () [WPD11/J00/77019]
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komplexer waren als diese Charakterisierungen andeuten. Mengele war in der Wissenschaft gut vernetzt und erhielt vor dem Krieg Einladungen zu internationalen Kongressen.(Massin, Mengele, S. 221) Der Fall Mengele zeige, so die Historikerin Carola Sachse, „daß in dieser Eliteorganisation tatsächlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gab, die von den medizinischen Verbrechen in Auschwitz profitieren konnten, indem sie von dort menschliche Präparate auf Bestellung bezogen. Sie nutzten diese Chance für ihre Forschung, entsprechend einer in der Experimentalmedizin weit zurück reichenden und auch heute keineswegs
Josef Mengele by Sf67, u.a. () [WPD11/J00/77019]
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als diese Charakterisierungen andeuten. Mengele war in der Wissenschaft gut vernetzt und erhielt vor dem Krieg Einladungen zu internationalen Kongressen.(Massin, Mengele, S. 221) Der Fall Mengele zeige, so die Historikerin Carola Sachse, „daß in dieser Eliteorganisation tatsächlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gab, die von den medizinischen Verbrechen in Auschwitz profitieren konnten, indem sie von dort menschliche Präparate auf Bestellung bezogen. Sie nutzten diese Chance für ihre Forschung, entsprechend einer in der Experimentalmedizin weit zurück reichenden und auch heute keineswegs überwundenen Denkweise
Josef Mengele by Sf67, u.a. () [WPD11/J00/77019]
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Schieder, Achim Trunk (Hrsg.): Adolf Butenandt und die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Wissenschaft, Industrie und Politik im „Dritten Reich“. Wallstein-Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3-89244-752-7, (Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus 7), S. 127; Carola Sachse: Adolf Butenandt und Otmar von Verschuer. Eine Freundschaft unter Wissenschaftlern (1942-1969). In: Wolfgang Schieder, Achim Trunk (Hrsg.): Adolf Butenandt und die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Wissenschaft, Industrie und Politik im „Dritten Reich“. Wallstein-Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3-89244-752-7, (Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus 7), S. 299f.) Verschuer selbst stritt in Vernehmungen durch Militärbehörden 1947
Josef Mengele by Sf67, u.a. () [WPD11/J00/77019]
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Diskussion; inzwischen sehen Experten die These, Maybrick sei der Ripper gewesen, als schwer haltbar an, insbesondere da der Finder des Tagebuches unter Eid zugegeben hat, dass er selbst dieses verfasst habe. Inspektor Frederick George Abberline Im Jahre 2006 untersuchten australische Wissenschaftler mit der so genannten Cell Track-ID-Methode DNA-Proben, die insbesondere den gummierten Rückseiten der bei der Polizei und den Zeitungen eingesandten Briefen entnommen wurden, und kamen u. a. zum Ergebnis, dass der Täter möglicherweise eine Frau war.<ref name="NEWS.com.au 17.
Jack the Ripper by Wikinger08, u.a. () [WPD11/J00/72636]
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sie seien vom Mörder selbst geschrieben worden. Der weitgehend größte Teil dieser Briefe wurde als Scherz betrachtet. Viele Experten meinen, dass keiner von ihnen vom Ripper persönlich verfasst wurde. Mit Hilfe einer neuen Methode zur Bestimmung von DNS-Proben gelang australischen Wissenschaftlern der Nachweis, dass die meisten Briefe Fälschungen sind. Einige der durch die damalige oder heutige Polizei als womöglich echt betrachteten Briefe sind die folgenden drei bekannten: Der Brief „Dear Boss“ (deutsch Lieber o. sehr geehrter Chef o. Meister) ist auf
Jack the Ripper by Wikinger08, u.a. () [WPD11/J00/72636]
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1668 wurde er Staatssekretär des Königlichen Haushalts (Secrétaire d'État à la Maison) und am 7. März 1669 auch erster Staatssekretär der Marine (Secrétaire d’État à la Marine). 1666 gründete er die naturwissenschaftliche »Académie royale des sciences«. Er förderte zahlreiche Wissenschaftler; der Historiker Étienne Baluze wurde sein Bibliothekar. Im Jahre 1664 gründete er die Französische Ostindien-Kompanie mit Basis in Lorient und die Französische Westindien-Kompanie mit Le Havre als Heimathafen. Daneben war er beteiligt an der Gründung und an der Reorganisation der
Jean-Baptiste Colbert by Br, u.a. () [WPD11/J00/44490]
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später die École Nationale des Ponts et Chaussées und machte dort die Bekanntschaft von Claude-Louis Berthollet. 1802 wurde er Repetitor für Chemie an der École polytechnique und hielt Vorlesungen in Chemie und einen Vortrag in der Akademie der Wissenschaften. Die Wissenschaftler interessierten sich damals für die Richtung der Magnetnadel und die Zusammensetzung der Luft in höheren Luftschichten. Zuvor (1804) hatte bereits die Akademie in St. Petersburg erste Untersuchungen in einem Ballon gemacht. Das Institut de France beauftragte Gay-Lussac und Jean-Baptiste Biot
Joseph Louis Gay-Lussac by Zusasa, u.a. () [WPD11/J00/44804]
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Nach diesem Gesetz ermittelte A. Crawford die Temperatur, bei der das Volumen eines Gases verschwindet. Diese Berechnungen führten nahe an den absoluten Nullpunkt der Temperatur (-273°C) heran. Gedankliche Vorarbeiten für das Gay-Lussac Gesetz gab es bereits von einigen bekannten Wissenschaftlern (Amontons, Lambert, Charles), die jedoch den Grad der Ausdehnung bei Temperaturerhöhung noch nicht präzise genug bestimmt hatten. Jacques Alexandre César Charles stellte bereits eine gleichmäßige Ausdehnung von Gasen (Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff) im Bereich zwischen 0 – 100 °C fest. Gay-Lussac untersuchte
Joseph Louis Gay-Lussac by Zusasa, u.a. () [WPD11/J00/44804]
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In London hielt Dalton vor der „Royal Institution“ viele Vorträge. 1816 wurde Dalton zum korrespondierenden Mitglied der Académie des sciences in Paris gewählt. 1822 wurde ihm die Mitgliedschaft in der Royal Society angetragen. Von dieser erhielt er 1826 als erster Wissenschaftler die Royal Medal (damals auch „Goldmedaille“ genannt) für seine Verdienste auf dem Gebiet der Chemie. Zusammenfassung der wichtigen Arbeiten von John Dalton Forschungen über Wärmeausdehnung von Gasen und Ermittlung der Wärmeausdehnungskoeffizienten. 1805: Formulierung des Gesetzes der Partialdrücke, das Dalton-Gesetz, wonach
John Dalton by RonMeier, u.a. () [WPD11/J00/43434]
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des Preises ging an John Howard Northrop und Wendell Meredith Stanley. In den Jahren 1950 bis 1952 veröffentlichte Sumner gemeinsam mit Karl Myrbäck „Die Enzyme“. Zwei Auflagen mit jeweils zwei Bänden umfassen 2800 Seiten und enthalten Beiträge von insgesamt 87 Wissenschaftlern. Einen Tag nach einem Symposium der Cornell University zum Abschied von Sumner und Leonard Maynard im Mai 1955 wurde Sumner stationär behandelt. Er konnte das Krankenhaus nie wieder verlassen. Auszeichnungen 1937: Scheele-Goldmedaille der Swedish Chemical Society 1946: Nobelpreis für Chemie
James Batcheller Sumner by ChuispastonBot, u.a. () [WPD11/J00/40405]
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von ihm verehrten Enrico Fermi, 1954 wurde er als Professor an die New Yorker Columbia University berufen. 1962 schließlich fand am „Brookhaven National Laboratory“ in Zusammenarbeit mit Leon Max Lederman und Melvin Schwartz jenes berühmte Experiment statt, das diesen drei Wissenschaftlern in Anerkennung ihrer Grundlagenforschung über Neutrinos 1988 den Nobelpreis für Physik einbringen sollte: Mit diesem Versuch wurde der direkte Nachweis erbracht, dass zumindest zwei Neutrino-Arten existieren, nämlich das Elektron-Neutrino und das Myon-Neutrino. Seinen Preis stiftete er seiner ehemaligen Highschool „New
Jack Steinberger by Gerbil, u.a. () [WPD11/J00/39852]
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Leitung auf Halbleiteroberflächen beschäftigte, aber dann in Forschungen von Bardeen mit Cooper über die Theorie der Supraleitung eingebunden wurde, was gleichzeitig seine Doktorarbeit wurde. Die entscheidende Idee zur mathematischen Behandlung von Cooper-Paaren von Elektronen in der später nach den drei Wissenschaftlern benannten BCS-Theorie der Supraleitung hatte er nach eigenen Angaben in der New Yorker U-Bahn. Nach der Promotion war er 1957/8 als Postdoc an der Universität Birmingham bei Rudolf Peierls und am Niels Bohr Institut in Kopenhagen. 1958 war er Assistant
John Robert Schrieffer by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/J00/38662]
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des Metallurgie-Labors mit dem Manhattan-Projekt in Berührung: Nach Annahme der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft arbeitete er an der Plutoniumgewinnung für den Atombomben-Bau mit, hatte jedoch nach der Kapitulation Deutschlands moralische Bedenken gegen den Einsatz von Atomwaffen, die er schließlich zusammen mit anderen Wissenschaftlern in dem nach ihm benannten Franck Report niederlegte und persönlich am 11. Juni 1945 dem amerikanischen Kriegsminister übergab, um einen Abwurf der Atombombe über Japan zu verhindern. In zweiter Ehe heiratete Franck 1946 seine frühere Göttinger Assistentin Hertha Sponer, inzwischen
James Franck by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/J00/37277]