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Sängers Anton Günther (1876-1937) als Maßstab für "Hocherzgebirgisch" angesehen. Sprachverwandtschaft Das Erzgebirgische wird im Linguasphere Register, Zone 52-ACB-dj, den ostfränkischen Dialekten zugeordnet, obwohl es dafür keine wissenschaftlichen Nachweise gibt. Ostfränkisch, Alemannisch (inkl. Schwäbisch und Schweizerdeutsch) und Bairisch-Österreichisch werden von einigen Wissenschaftlern zum oberdeutschen Sprachraum zusammengefasst. So ist zum Beispiel in vielen dieser Sprachen, wie auch im Erzgebirgischen die klare Tendenz zu erkennen, das deutsche Verbpräfix er- durch andere Präfixe (der- (im Erzg. und im Bair.) oder ver- (im Bair. und Schwäb
Erzgebirgisch by Liesel, u.a. () [WPD11/E10/35682]
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Maurer für die Hebung der Qualität der Stähle den Nationalpreis der DDR. 1951 nahm ihn die Deutsche Akademie der Wissenschaften in Berlin als ordentliches Mitglied auf, 1956 die Gesellschaft Deutscher Berg- und Hüttenleute als Ehrenmitglied. Er wurde auch als Hervorragender Wissenschaftler des Volkes ausgezeichnet. Die Technischen Hochschule Aachen und die Humboldt-Universität zu Berlin verliehen ihm die Ehrendoktorwürde. Im Jahre 2007 wurde das Oberstufenzentrum Oberhavel 2 Technik in Hennigsdorf in Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum umbenannt. Literatur {{NDB|16|438|439|Maurer, Eduard|Günter Bauhoff}} Weblinks
Eduard Maurer by MAY, u.a. () [WPD11/E08/21286]
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er die ersten drei noch selber leitete. Als Vorsitzender des Fachausschusses Werkstoffprüfung der KdT gab er Kurse in den verschiedenen Feldern der zerstörungsfreier Werkstoffprüfung. 1958 erhielt er den Nationalpreis für Wissenschaft und Technik, den höchsten Preis, welchen die DDR an Wissenschaftler zu vergeben hatte. 1960 ernannte ihn die Technische Hochschule Magdeburg zum Ehrensenator. Im Kulturbund betätigte er sich aktiv als Vorsitzender des Klubs der Intelligenz Otto von Guericke. Literatur Schiebold, Ernst. In: Dorit Petschel (Bearb.): Die Professoren der TU Dresden 1828–2003
Ernst Schiebold by Scialfa, u.a. () [WPD11/E08/21107]
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wie kein anderer geprägt und mit Kometenschweif-Experimenten in der Entladungsröhre publikumswirksam auf dem dunklen wie Randgebiet der kosmischen Physik geforscht. Er erkannte früh die eigenständige Bedeutung der Kathodenstrahlung in Gasentladungsvorgängen wie auch in Kometenschweif-, Sonnen- oder Polarlicht-Erscheinungen. Prioritätsstreits mit etablierten Wissenschaftlern wie William Crookes 1879 über die korpuskulare Deutung von Gasentladungen oder dem Pariser Astrophysiker Henri Deslandres über die Erklärung von Sonnenaktivitäten mit Kathodenstrahlen 1897 brachten ihm vor allem im Ausland Anerkennung. Unter anderem erhielt er 1903 den Prix Hébert der
Eugen Goldstein by Kein Einstein, u.a. () [WPD11/E08/15867]
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n. Hedenus 2007, S. 198.) Diese Einschätzung des in der Äthertheorie und phänomenologischen Experimentierstils verfangenen Physikers war sicherlich übertrieben, zeugt aber von der späten Anerkennung seiner Arbeit in der inzwischen etablierten Atomphysik. Nicht zuletzt durch die NS-Herrschaft musste der jüdische Wissenschaftler in Vergessenheit geraten. Nachweis Quellen und Literatur Michael Hedenus: Der Komet in der Entladungsröhre. Eugen Goldstein, Wilhelm Foerster und die Elektrizität im Weltraum. GNT-Verlag Diepholz 2007, ISBN 978-3-928186-82-7. Eugen Goldstein: Ueber eine noch nicht untersuchte Strahlungsform an der Kathode inducirter
Eugen Goldstein by Kein Einstein, u.a. () [WPD11/E08/15867]
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Forscher und ihrer Förderungsinstitutionen, der anschließende Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern formuliert Prinzipien für die Vergabe von Forscherstellen und Förderungen. Am 11. März 2005 hat die Europäische Kommission die Charta im Rahmen einer Empfehlung veröffentlicht. An dem Papier haben Wissenschaftler mitgearbeitet. Die Kommission will mit dieser Empfehlung zur Entwicklung eines attraktiven, offenen und beständigen europäischen Arbeitsmarktes für Forscher beitragen. Inhalt der Charta Das Papier gliedert sich in drei Teile: im ersten Teil werden Rechte und Pflichten jedes Forschers behandelt: Freiheit
Europäische Charta für Forscher by Poiuzz, u.a. () [WPD11/E08/10889]
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Angehörige einer Berufsgruppe anzusehen und entsprechend respektvoll zu behandeln, vom Doktoratsstudenten bis zum Lehrstuhlinhaber. Für Nachwuchsforscher wird in der Charta eine vertraglich festgehaltene Betreuungs- und Arbeitsbeziehung eingefordert. Forscher seien auf allen Stationen ihrer beruflichen Laufbahn angemessen zu besolden. Der Trend, Wissenschaftlern nur noch kurzfristige Arbeitsverträge zu geben, wird ausdrücklich kritisiert. Auch werden Renten-, Sozial- und Krankenversicherung als wünschenswert angeführt, was in der Praxis auf eine Vermeidung von Stipendien zu Gunsten von Dienstverhältnissen hinausläuft. Flexible Arbeitszeitmodelle und Kinderbetreuungsmöglichkeiten sollen es ermöglichen, Beruf
Europäische Charta für Forscher by Poiuzz, u.a. () [WPD11/E08/10889]
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an Auswahlmethoden wie zum Beispiel Bewertungen durch externe Fachverständige oder persönliche Bewerbungsgespräche. Ziel und Umsetzung Ziel ist, dass die Empfehlungen nach und nach national umgesetzt werden, dass Charta und Verhaltenskodex eine Qualitätssiegel für Forschungseinrichtungen und Förderinstitute werden. Zukünftig sollen sich Wissenschaftler innerhalb der Europäischen Union an eine zentrale Beschwerdestelle wenden und eine Überprüfung veranlassen können, wenn sie in der Charta formulierte Rechte oder Pflichten verletzt sehen – jedenfalls in den Fällen, in welchen sie selbst und ihre Universität oder ihr Unternehmen die
Europäische Charta für Forscher by Poiuzz, u.a. () [WPD11/E08/10889]
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reichlich verwendeten, damit sie den unangenehmen Geschmack verdorbenen Fleisches oder Fisches überdeckten.(Dieses Argument verwendet beispielsweise noch Hansjörg Küster: Kleine Kulturgeschichte der Gewürze. Verlag C. H. Beck, München 1997, ISBN 3-406-42025-7, siehe beispielsweise S. 7 und S. 193) Die meisten Wissenschaftler, die sich mit der Geschichte der Ernährung beschäftigen, teilen diese Meinung nicht mehr.(siehe z. B. Scully (1995), S. 84–86; Jack Turner: Spice. The History of a Temptation. Harper Perennial, London 2005, ISBN 0-00-655173-4, S. 120-136 oder Tom Richardson: Sweets
Esskultur des Mittelalters by Martin1978, u.a. () [WPD11/E08/13194]
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Empa ist zurzeit an mehr als 50 laufenden Projekten der EU-Rahmenprogramme beteiligt. Im Zentrum der Empa-Tätigkeiten steht die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, oft in enger Partnerschaft mit Industrieunternehmen. Dabei verfolgt die Empa einen multidisziplinären Ansatz – an den meisten Projekten arbeiten Wissenschaftler und Ingenieure aus zahlreichen Disziplinen gemeinsam. Ausserdem unterstützt sie die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) in Zürich und Lausanne sowie Universitäten und Fachhochschulen in der Lehre und engagiert sich über die Empa-Akademie in der Organisation von wissenschaftlichen Tagungen und Aus-
Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt by Fietje, u.a. () [WPD11/E08/04580]
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beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) in Zürich und Lausanne sowie Universitäten und Fachhochschulen in der Lehre und engagiert sich über die Empa-Akademie in der Organisation von wissenschaftlichen Tagungen und Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen. Konferenzen, Vortragsreihen, Seminare und Lehrveranstaltungen richten sich an Wissenschaftler, Fachleute aus Industrie und Wirtschaft, aber auch an die breite Öffentlichkeit, etwa in der Reihe der «Wissenschafts-Apéros». EMPA-Gelände in Dübendorf EMPA-Gebäude in Sankt Gallen Direktoren Geschichte 1880 nimmt die Anstalt für die Prüfung von Baumaterialien ihre Tätigkeit auf. Ludwig von
Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt by Fietje, u.a. () [WPD11/E08/04580]
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Kinder seiner ersten Ehe. Auch arbeitete sie eng mit ihrem Mann zusammen an seinen wissenschaftlichen Studien(Biografie auf women-philosophers.com abgerufen am 30. Mai 2011). Werk Elizabeth Cabot Agassiz leitete von 1855-1859 die Agassiz Schule für Mädchen. Sie war Ehefrau des Wissenschaftlers Louis Agassiz und begleitete ihn auf seinen ausgedehnten Reisen, wie nach Brasilien und nach Galapagos(Elizabeth Cary Agassiz auf Galapagos abgerufen am 30. Mai 2011) und führte über die Entdeckungen Buch. Nach dem Tod ihres Mannes (1873) veröffentlichte sie mehrere
Elizabeth Cary Agassiz by Friedrichheinz, u.a. () [WPD11/E08/01873]
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Verità und an den Ufern des Lago Maggiore durchgeführten Eranos-Tagungen ab. Die Eranos-Tagungen wurden von Olga Fröbe-Kapteyn als eine Begegnungsstätte östlicher und westlicher Religion und Geistigkeit geplant und in der Folgezeit berühmt wegen ihrer Diversität und ihrer humanistischen Themen. Philosophen, Wissenschaftler, Studenten disparater Disziplinen leben und essen gemeinsam für acht Tage, was eine förderliche Atmosphäre zum produktiven Diskutieren der gegenseitig vorgetragenen Reden schafft. Carl Gustav Jung sprach auf vielen Eranos-Tagungen. C.G. Jung traf hier auf die Frau von Paul Mellon
Eranos by Aka, u.a. () [WPD11/E13/44827]
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FAZ) vom 6. Juni 1986, auf den Jürgen Habermas in der Zeit publizistisch reagierte, löste den sogenannten Historikerstreit aus. Dem Text lagen Gedanken zu Grunde, die er bereits am 24. Juli 1980 in einem Artikel der FAZ geäußert hatte. Der Wissenschaftler erklärte darin, der „Archipel Gulag“ habe „das logische und faktische Prius“ vor Auschwitz, das heißt, der „Rassenmord“ der Nationalsozialisten sei nur aus Furcht vor dem älteren „Klassenmord“ der Bolschewiki entstanden. Der Massenmord an den Juden und die antisemitische Weltanschauung Hitlers
Ernst Nolte by Nero Reising, u.a. () [WPD11/E00/59138]
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und die von Malpighi beschriebenen Embryonen in Hühnereiern nicht finden konnte. Wolff ging davon aus, dass durch Teilung und Differenzierung einer Zelle Keimblätter entstünden, aus denen sich dann der Embryo entwickle. Ab dem Anfang des 19. Jhds. konzentrierten sich mehr Wissenschaftler auf die von Wolff eingeführten Keimblattbegriff. Dabei begründen Étienne Geoffroy Saint-Hilaire, sein Sohn Isidore Saint-Hilaire und Johann Friedrich Meckel der Jüngere die Lehre von den Entwicklungsstörungen durch reproduktionstoxische Stoffe (Teratologie). Christian Heinrich Panders Entdeckung, dass es drei verschiedene Keimblätter gibt
Embryologie by Hkoeln, u.a. () [WPD11/E00/57357]
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und ihnen eine Stimme zu geben. In einem von Pottelberghe entworfenen Modell setzt sich der Verwaltungsrat der EPO sowohl aus Vertretern der nationalen Patentämter, als auch aus anderen relevanten Interessengruppen zusammen. Dazu gehören große Industriebetriebe, kleinen und mittelständische Betriebe, Patentanwälte, Wissenschaftler, forschende Universitäten, Politiker und Verbraucherorganisationen. (Quelle: „Lost property - The European patent system and why it doesn’t work“, Seite 46) Ursprung der Patentanmeldungen Fast die Hälfte der Anmeldungen stammen aus den Mitgliedstaaten. Die USA und Japan tragen zusammen fast 40
Europäische Patentorganisation by Steef389, u.a. () [WPD11/E00/55594]
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Frustration über die Berufung von Hans Bethe zum Direktor der theoretischen Forschungsabteilung an seiner statt, weigerte sich Teller, sich an den Berechnungen für die Implosion der Uranbombe zu beteiligen. Dies führte zu Spannungen mit anderen Forschern und zur Einstellung weiterer Wissenschaftler, die diese Arbeit übernehmen sollten. Unter ihnen war auch Klaus Fuchs, der später als russischer Spion identifiziert wurde. Weiterhin machte sich Teller durch sein nächtliches Klavierspiel bei seinen Nachbarn und Kollegen unbeliebt. Trotzdem half er entscheidend bei der Erforschung von
Edward Teller by Hungchaka, u.a. () [WPD11/E00/57225]
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im Jahre 1997 wiederholte Bethe seine Ansicht, dass der entscheidende Durchbruch 1951 dank Teller erreicht wurde.(Hans Bethe: J. Robert Oppenheimer. In: Biographical Memoirs. Band 71 (National Academy of Sciences, 1997), S. 197. Auf Englisch online verfügbar unter http://www.nap.edu/books/0309057388/html/197.html) Andere Wissenschaftler, die ihm eher ablehnend gegenüber standen (wie etwa J. Carson Mark), äußerten die Auffassung, dass ohne die Hilfe von Ulam und anderen Wissenschaftlern Teller nie in die Nähe einer funktionierenden H-Bombe gekommen wäre.(Bengt Carlson: How Ulam set the stage
Edward Teller by Hungchaka, u.a. () [WPD11/E00/57225]
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Memoirs. Band 71 (National Academy of Sciences, 1997), S. 197. Auf Englisch online verfügbar unter http://www.nap.edu/books/0309057388/html/197.html) Andere Wissenschaftler, die ihm eher ablehnend gegenüber standen (wie etwa J. Carson Mark), äußerten die Auffassung, dass ohne die Hilfe von Ulam und anderen Wissenschaftlern Teller nie in die Nähe einer funktionierenden H-Bombe gekommen wäre.(Bengt Carlson: How Ulam set the stage. In: Bulletin of the Atomic Scientists. Band 59, Heft 4, Juli/August 2003, S. 46-51. Auf Englisch online verfügbar unter http://www.thebulletin.org/article.php?art_ofn=ja03carlson) Der Durchbruch
Edward Teller by Hungchaka, u.a. () [WPD11/E00/57225]
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im Frühling 1951 gearbeitet hatte. In diesem Test wurde der Energieeffekt einer Uranbombe auf eine Mischung von Deuterium und Tritium untersucht. Unabhängig davon wie die Details des Teller-Ulam-Designs genau zustande kamen und wer welchen Anteil beigetragen hat, erkannten die beteiligten Wissenschaftler sehr schnell, dass es das Projekt den entscheidenden Schritt weiterführen würde. Diejenigen Mitglieder, die bis dahin noch gänzlich an der Umsetzbarkeit einer H-Bombe zweifelten, waren nun auch überzeugt, dass es lediglich eine Frage der Zeit sein würde, bis sowohl die
Edward Teller by Hungchaka, u.a. () [WPD11/E00/57225]
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AEC das Land an der geplanten Stelle in Alaska begutachtete und es der öffentlichen Nutzung entzog, trat Teller öffentlich für den wirtschaftlichen Nutzen des Plans ein, schaffte es aber nicht, lokale Regierungsvertreter von der Finanzierbarkeit des Projekts zu überzeugen. Andere Wissenschaftler kritisierten das Projekt wegen seiner potentiellen Gefahr für die betroffene Tierwelt und die einheimischen Inupiat, die in der Nähe des in Frage kommenden Gebietes wohnten, und die bis 1960 von offizieller Seite nichts über den Plan erfuhren. Darüber hinaus wurde
Edward Teller by Hungchaka, u.a. () [WPD11/E00/57225]
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wollte. Aus dieser Affäre entwickelte sich ein Witz, der in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zirkulierte: die Maßeinheit für unbegründeten Optimismus sei das „Teller“, ein Teller sei dabei so groß, dass die meisten Beobachtungen in Nano- oder Pikoteller gemessen werden müssen. Mehrere Wissenschaftler wiesen auf die Sinnlosigkeit des Vorhabens hin. Hans Bethe und der IBM-Physiker Richard Garwin analysierten das System in einem Scientific-American-Artikel und kamen zu dem Schluss, dass jeder vermeintliche Feind das Abwehrsystem leicht durch passende Köder überlisten könne. Manfred von Ardenne
Edward Teller by Hungchaka, u.a. () [WPD11/E00/57225]
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der statistischen Mechanik gilt. Tellers vehementes Eintreten für den Einsatz von Nuklearwaffen – insbesondere da viele, die zu Kriegszeiten seine Forscherkollegen gewesen waren, später ihr Bedauern über das Wettrüsten ausdrückten – machte ihn zu einer beliebten Zielscheibe und zum Prototypen des verrückten Wissenschaftlers. Sein ungarischer Akzent und seine dichten hängenden Augenbrauen taten dabei ihren Teil. Im Jahre 1991 wurde er als einer der ersten Preisträger mit dem satirisch gemeinten Ig-Nobelpreis „ausgezeichnet“, dafür dass er „dem Frieden eine neue Bedeutung verlieh“ (lifelong efforts to
Edward Teller by Hungchaka, u.a. () [WPD11/E00/57225]
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Erwin Chargaff (* 11. August 1905 in Czernowitz; † 20. Juni 2002 in New York) war ein österreichisch-amerikanischer Biochemiker und Schriftsteller.Als Wissenschaftler lieferte Chargaff wichtige Beiträge zur Entschlüsselung der DNA-Struktur. Nach seiner Emeritierung machte er sich mit stilistisch geschliffenen, kritischen Essays einen Namen. Leben Chargaff besuchte das Gymnasium Wasagasse in Wien, wo er dann ab 1923 zunächst kurz Philologie, bald aber Chemie
Erwin Chargaff by Mabschaaf, u.a. () [WPD11/E00/51808]
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Jahre festgestellt hatte, dass in der DNA jedes untersuchten Lebewesens die gleichen Mengen Adenin und Thymin und die gleichen Mengen Cytosin und Guanin vorhanden sind, formulierte er die Regel, dass diese Basen stets paarweise auftreten. Damit war Chargaff der erste Wissenschaftler, der das molekulare Aussehen der DNA erforschte. Er entdeckte die Basen Adenin und Guanin sowie Thymin und Cytosin in der DNA und stellte die so genannten Chargaff’schen Regeln auf. Damit ermöglichte er James Watson und Francis Crick die bahnbrechende
Erwin Chargaff by Mabschaaf, u.a. () [WPD11/E00/51808]