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zusammen mit Steve Woolgar herausbrachte. Auf Grundlage einer 1975 begonnenen, teilnehmenden Beobachtung im kalifornischen Salk Institute entwickelte er eine sozialkonstruktivistische Sichtweise von Forschungskulturen. Sein Ziel war es, die „Produktion“ wissenschaftlicher Ergebnisse am Ort ihrer Entstehung, nämlich bei der Laborarbeit der Wissenschaftler, zu erforschen. Latour und Woolgar gelangten zu dem Schluss, die Tätigkeit der Wissenschaftler als besonderen „Kapitalzyklus“ ("Cycle of Credibility") zu begreifen, durch den die Wissenschaftler die Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit aktiv herstellen, um Anerkennung zu „akkumulieren“. Innerhalb eines Kreislaufes werden Gelder
Bruno Latour by 92.225.65.13, u.a. () [WPD11/B03/88148]
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kalifornischen Salk Institute entwickelte er eine sozialkonstruktivistische Sichtweise von Forschungskulturen. Sein Ziel war es, die „Produktion“ wissenschaftlicher Ergebnisse am Ort ihrer Entstehung, nämlich bei der Laborarbeit der Wissenschaftler, zu erforschen. Latour und Woolgar gelangten zu dem Schluss, die Tätigkeit der Wissenschaftler als besonderen „Kapitalzyklus“ ("Cycle of Credibility") zu begreifen, durch den die Wissenschaftler die Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit aktiv herstellen, um Anerkennung zu „akkumulieren“. Innerhalb eines Kreislaufes werden Gelder, Daten, Prestige, Problemfelder, Argumente und Publikationen miteinander verbunden und als „Kredite“ ineinander übersetzt
Bruno Latour by 92.225.65.13, u.a. () [WPD11/B03/88148]
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war es, die „Produktion“ wissenschaftlicher Ergebnisse am Ort ihrer Entstehung, nämlich bei der Laborarbeit der Wissenschaftler, zu erforschen. Latour und Woolgar gelangten zu dem Schluss, die Tätigkeit der Wissenschaftler als besonderen „Kapitalzyklus“ ("Cycle of Credibility") zu begreifen, durch den die Wissenschaftler die Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit aktiv herstellen, um Anerkennung zu „akkumulieren“. Innerhalb eines Kreislaufes werden Gelder, Daten, Prestige, Problemfelder, Argumente und Publikationen miteinander verbunden und als „Kredite“ ineinander übersetzt. (Hat ein Wissenschaftler beispielsweise ein Problemfeld entdeckt, liefert es ihm möglicherweise Argumente
Bruno Latour by 92.225.65.13, u.a. () [WPD11/B03/88148]
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Kapitalzyklus“ ("Cycle of Credibility") zu begreifen, durch den die Wissenschaftler die Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit aktiv herstellen, um Anerkennung zu „akkumulieren“. Innerhalb eines Kreislaufes werden Gelder, Daten, Prestige, Problemfelder, Argumente und Publikationen miteinander verbunden und als „Kredite“ ineinander übersetzt. (Hat ein Wissenschaftler beispielsweise ein Problemfeld entdeckt, liefert es ihm möglicherweise Argumente, die er in Veröffentlichungen umwandeln kann. Diese können ihm wiederum Prestige einbringen, was etwa für das Einwerben von finanziellen Drittmitteln relevant sein kann, so dass weitere Daten erhoben werden können usw.
Bruno Latour by 92.225.65.13, u.a. () [WPD11/B03/88148]
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der Bullyparade entstand. In einigen Szenen nimmt die Serie selbstironisch auf ihre Eigenarten Bezug, so sagt Burkhard Figg-Windel (Rick) über einen Bordfilm, in dem Bully Dr. Alan Grant aus dem Film Jurassic Park darstellt, zu Fred Pitt (Bully): „Der eine Wissenschaftler, der sah Ihnen unheimlich ähnlich!“, worauf Pitt erwidert: „Wieso, der hatte doch ’n Hut auf.“ Dies spielt natürlich auf die Tatsache, dass fast alle Figuren nur von zwei Darstellern gespielt werden und dadurch die Möglichkeiten, optisch zwischen den Figuren zu
Bully & Rick by Sciurus, u.a. () [WPD11/B03/80907]
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liegt die Painted Cove, eine Höhle mit prähistorischen Petroglyphen. Das Areal ist seit 1916 ein National Monument und wurde nach dem Anthropologen Adolph Bandelier benannt. Während des Zweiten Weltkriegs war es mehrere Jahre für die Öffentlichkeit gesperrt, damals lebten einige Wissenschaftler des Manhattan-Projekts aus dem nahegelegenen Los Alamos National Laboratory hier. Das Wildnisschutzgebiet kam im Oktober 1976 hinzu. Weblinks {{Commonscat}} {{NPS Link|band}}
Bandelier National Monument by Amirobot, u.a. () [WPD11/B04/01850]
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sind hierbei zum einen die Bedeutung der Kunst und der (Literatur-)Wissenschaft, wobei vor allem die letztere in Frage gestellt wird, zum anderen wird die titelgebende Besessenheit durchgängig thematisiert. Vor allem die Besessenheit durch die Vergangenheit, wie sie die beiden Wissenschaftler erfahren, spielt eine große Rolle. Darüber hinaus sind auch Fragen des Feminismus immer präsent: Die selbstständige Christabel LaMotte hat im Europa des 19. Jahrhunderts ebenso zu kämpfen wie Maude im 20. Jahrhundert sich im männerdominierten Wissenschaftsbetrieb durchzusetzen hat. Durch die
Besessen (Roman) by BayernMuenchen, u.a. () [WPD11/B03/39714]
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BioFuture ist eine Förderinitiative vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).Erstmals wurde dieser Preis 1998 an Wissenschaftler aus dem Bereich der Biotechnologie vergeben. Zielsetzung des BioFuture-Wettbewerbs ist vor allem die Förderung junger Wissenschaftler und Nachwuchskräfte. Bisher wurde der Preis an 51 Nachwuchsforscher vergeben. An diese werden insgesamt 70 Millionen Euro für ihre Forschungstätigkeiten ausgezahlt. (http://www.bmbf.de/press/1725.php) Einzelnachweise Weblinks
BioFuture by W. Edlmeier, u.a. () [WPD11/B03/32229]
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BioFuture ist eine Förderinitiative vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).Erstmals wurde dieser Preis 1998 an Wissenschaftler aus dem Bereich der Biotechnologie vergeben. Zielsetzung des BioFuture-Wettbewerbs ist vor allem die Förderung junger Wissenschaftler und Nachwuchskräfte. Bisher wurde der Preis an 51 Nachwuchsforscher vergeben. An diese werden insgesamt 70 Millionen Euro für ihre Forschungstätigkeiten ausgezahlt. (http://www.bmbf.de/press/1725.php) Einzelnachweise Weblinks Biofuture-Wettbewerb / Preisträger
BioFuture by W. Edlmeier, u.a. () [WPD11/B03/32229]
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von 16 Prozent ebenfalls vor Großbritannien mit 14 Prozent. Nach den USA mit einem Anteil von 36 Prozent war Deutschland somit die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, vor allem im Maschinenbau, in der Automobilindustrie und in der chemischen Industrie erlangten deutsche Wissenschaftler, Erfinder, Konstrukteure und Unternehmer Weltruhm; allerdings nahmen auch die sozialen Ungleichheiten zu, vor allen in den Jahren seit 1912 kam es zu einer Hungerkrise mit Missernten und Lebensmittelknappheit. Der Zeitraum von 1890 bis 1914 wird als „erstes deutsches Wirtschaftswunder“ bezeichnet
Belle Époque by SDB, u.a. () [WPD11/B03/05391]
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Modernisierungsbauten ist das Wasserwerk Friedrichshagen bis heute im Dienst. In einem Schöpfmaschinenhaus am Ufer des Müggelsees befindet sich seit 1987 das Wasserwerkmuseum der Berliner Wasserbetriebe. Das gesamte Betriebsgelände steht unter Denkmalschutz. 1890 wurde der Friedrichshagener Dichterkreis gegründet. Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler haben den Ort „Hinter der Weltstadt“ (Buchtitel von Wilhelm Bölsche) gewählt, da sie einerseits die Ruhe, die Natur für ihre kreativen Phasen, andererseits aber die Nähe zu den Verlegern schätzten (siehe auch: Neuer Friedrichshagener Dichterkreis). Am 25. September 1904 wurde
Berlin-Friedrichshagen by Komischn, u.a. () [WPD11/B03/03882]
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ihm in der Hauptrolle brachte internationale Bekanntheit. Nachdem er 1973/74 als der Magier in der gleichnamigen Fernsehserie Mordfälle gelöst hatte, erlangte er weltweite Berühmtheit durch die Fernsehserie Hulk, deren Pilotfilm 1977 erstmals in den USA ausgestrahlt wurde. Er spielte den Wissenschaftler Dr. David Bruce Banner. Von 1978 bis 1982 an lief die Serie erfolgreich auf CBS. Nach der Absetzung der Serie 1982 wurde es sechs Jahre lang still um den unglaublichen Hulk. Neben Hulk spielte er in den 1976 in der
Bill Bixby by 89.244.167.96, u.a. () [WPD11/B03/17561]
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von kleinen und mittelständischen Unternehmen gestaltet, die sich auf Industrie, Handwerk, Landwirtschaft und Dienstleistungen verteilen. Persönlichkeiten Johann Mentzer (1658–1734), Pfarrer und Kirchenlieddichter aus Jahmen Friedrich Gottlob Leonhardi (1757–1814), Ökonom und Übersetzer aus Dürrbach Jan Arnošt Smoler (1816–1884), sorbischer Volksschriftsteller und Wissenschaftler aus Merzdorf Matej Handrik (1864–1946), Volkskundler und Sprachforscher aus Jahmen Heinz Roy (* 1927), deutsch-sorbischer Komponist aus Zimpel, ehemaliger Bürgermeister von Klitten Hartmut Ulbricht (* 1950), Volkskammerabgeordneter und Mitglied des sächsischen Landtags aus Klitten Bogumił Šwjela (1873–1948), niedersorbischer Sprachwissenschaftler und Mitbegründer der
Boxberg/O.L. by 32X, u.a. () [WPD11/B03/13793]
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beim Wasserlassen am Arbeitsplatz und im Privatleben stören, auch das seelische Wohlbefinden und Sexualität können erheblich eingeschränkt sein. Die Symptome können so belastend sein, dass die betroffenen Männer soziale Kontakte so weit wie möglich einschränken (soziales Rückzugsverhalten). Eine Untersuchung von Wissenschaftlern der Universität Witten/Herdecke an 469 Patienten dokumentierte einen klaren Zusammenhang zwischen den BPH-spezifischen Symptomen und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität; unter anderem zeigte sich eine deutlich verschlechterte allgemeine Lebensqualität und eine starke Beeinträchtigung der sozialen Aktivitäten, wozu auch das Sexualleben zählt
Benigne Prostatahyperplasie by Martin1978, u.a. () [WPD11/B03/10061]
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Die British Association oder - in der Langform - die British Association for the Advancement of Science ist eine Gelehrtengesellschaft mit dem Ziel, Wissenschaft populär zu machen und den Austausch zwischen Wissenschaftlern zu fördern. Seit 2009 arbeitet die Gesellschaft unter dem Namen British Science Association. Sie wurde 1831 nach dem Vorbild der Gesellschaft deutscher Naturforscher durch William Vernon Harcourt auf Vorschlag von David Brewster gegründet, nachdem dieser sich enttäuscht von der aus
British Association for the Advancement of Science by Woches, u.a. () [WPD11/B02/77464]
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hervorhebt. Das Verhalten Freuds wird von einigen Autoren mit seinem Verhalten in der sogenannten „Kokainaffäre“ verglichen: auch dort hat er nachweislich falsche Darstellungen nicht nur privat weitergegeben, sondern mehrfach publiziert, ohne dass dem Risiko der nachhaltigen Schädigung seines Rufes als Wissenschaftler ein entsprechender Vorteil gegenübergestanden hätte. Breuer hat die Therapie später als „Ordal“ (eigentlich ein Gottesurteil, hier wohl im Sinn einer „Prüfung“) bezeichnet. Sie erforderte im Laufe von 2 Jahren mehr als 1000 Stunden. Behandlungserfolg Nach Ende der Behandlung durch Breuer
Bertha Pappenheim by 143.224.253.234, u.a. () [WPD11/B02/79208]
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einer Mißtrauenskultur gesehen, bei der übermäßig enge Kontrollen, ausufernde Hierarchie, unpersönliche Kommandowirtschaft und überzogene Maßregelungen an der Tagesordnung sind. Modernere Ansätze bauen darauf eine Vertrauenskultur z. B. durch eine weitgehend eigenverantwortliche Gruppenarbeit zu schaffen. Die Human-Relations-Bewegung → Hauptartikel: Human-Relations-Bewegung Als der Wissenschaftler Elton Mayo in den tayloristisch geführten Hawthorne-Werken, die Telephone, Kabel und Schaltanlagen herstellten, während der späten 1920er Jahren eine Studie zur Auswirkung der Lichtverhältnisse auf die Arbeitsleistung der Mitarbeiter untersuchte, stellte er fest, dass soziale Situationsbedingungen einen beachtlichen Einfluss auf
Betriebsklima by Aa1bb2cc3dd4ee5, u.a. () [WPD11/B02/76544]
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der „Westside Crips“, während Washingtons Gang von nun an als „Eastside Crips“ geführt wurden.<ref name="E/W">Das Jahr 1971/1972 wird gelegentlich als Gründungsjahr der Crips angesehen. Diese Darstellung ist allerdings aufgrund von Aussagen sowohl von Gründungsmitgliedern als auch Wissenschaftlern und Beamten nicht haltbar, siehe Weblinks/Literatur. Auch war Tookie Williams kein Gründungsmitglied der Crips, allerdings war er ein frühes Mitglied und hatte bedeutenden Einfluss auf die weitere Entwicklung der Crips. Die Bezeichnungen Westside/Westcoast und Eastside/Eastcoast beziehen sich
Bloods und Crips by Aka, u.a. () [WPD11/B02/67671]
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führt ihre Tradition auf die Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften zurück, die unter maßgeblicher Beteilung Gottfried Wilhelm Leibniz’ im Jahr 1700 gegründet wurde. 78 Nobelpreisträger prägen diese Geschichte. Heute ist sie mit rund 200 gewählten Mitgliedern eine Fach- und Ländergrenzen überschreitende Wissenschaftlervereinigung und trägt eine besondere Verantwortung für den Wissenschaftsstandort in der Hauptstatdtregion. In inter- und transdisziplinären Arbeitsgruppen, einer in der deutschen Akademienlandschaft innovativen Arbeitsform, befassen sich die Akademiemitglieder mit Zukunftsfragen unserer Gesellschaft. Die Akademie leistet so einen aktiven Beitrag zur Gesellschafts-
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften by Cholo Aleman, u.a. () [WPD11/B02/66595]
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Nichts derartiges ist in römischen oder jüdischen Quellen überliefert und auch die anhand von {{B|Joh|18|39}} vertretene Ansicht, dass es sich dabei um einen jüdischen Brauch gehandelt habe, findet keinerlei Bestätigung. Andere Interpretationen Hyam Maccoby und einigen anderen Wissenschaftlern zufolge sei Jesus wegen seiner Gewohnheit, beim Beten und Predigen den Gott als „Abba“ zu bezeichnen(Hyam Maccoby: Revolution in Judaea: Jesus and the Jewish Resistance. Taplinger Publishing, 1980, ISBN 0-8008-6784-X, S. 165–166.), als „bar-Abba“ bekannt gewesen. Danach könnte die
Barabbas by VolkovBot, u.a. () [WPD11/B02/65915]
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2011, S. 1599–1603, {{DOI|10.1126/science.1201855}} eurekalert.org vom 24. März 2011: „Artifacts in Texas predate Clovis culture by 2,500 years, new study shows.“ (mit Abb.)) Theorien zur ursprünglichen Besiedlung Seit den 1930er Jahren und der Entdeckung der Clovis-Kultur gingen die meisten Wissenschaftler davon aus, dass die Erstbesiedlung Amerikas nach Ende der Eiszeit vor 10.000 bis 11.500 Jahren über die Beringia-Landbrücke erfolgte. Inzwischen wurde durch neuere, ältere Funde die Besiedelungsgeschichte bestätigt, aber der Zeitpunkt der ersten Einwanderung auf mindestens 13.200 Jahre Before Present
Besiedlung Amerikas by Baird's Tapir, u.a. () [WPD11/B02/63034]
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im westlichen Kanada niederließen. Einige Gruppen, die Vorfahren der Diné- und Apachen-Indianer, zogen im Laufe der Jahrtausende bis in den Südwesten der heutigen USA. Mit der dritten Welle trafen die Vorfahren der Inuit, Unungun und Yupik in Alaska ein. Manche Wissenschaftler schieben zwischen der Clovis- und der Na-Dené-Welle eine weitere, mit der die Vorfahren der Algonkin nach Amerika kamen. Neuere Funde in Südamerika lassen außerdem eine zusätzliche Einwanderungswelle vermuten, die vor der Clovis-Welle in Amerika eintraf. Zur Herkunft der ersten Amerika-Siedler
Besiedlung Amerikas by Baird's Tapir, u.a. () [WPD11/B02/63034]
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der Clovis-Welle in Amerika eintraf. Zur Herkunft der ersten Amerika-Siedler wurden folgende Theorien aufgestellt: Weitgehend anerkannte Theorien Seekarte der Beringstraße Die Beringstraße-Theorie: Diese Theorie ist die einzige, für die es reichlich archäologische Belege gibt und die daher von den meisten Wissenschaftlern vertreten wird. Sie besagt, dass während der letzten Eiszeit oder erst gegen Ende der Eiszeit, d. h. vor mindestens 11.500 Jahren (bis höchstens 35.000 Jahren) aus Ostasien kommende Jäger und Sammler erstmals den amerikanischen Kontinent betraten. Dort, wo sich heute
Besiedlung Amerikas by Baird's Tapir, u.a. () [WPD11/B02/63034]
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Einwanderung vor rund 11.500 Jahren. Mit dieser kombinierten Theorie lassen sich am ehesten alle archäologischen, anthropologischen und genetischen Untersuchungen unter einen Hut bringen. Zahlreiche Funde in Sibirien und Amerika sprechen sowohl für die Clovis-Theorie als auch für die Küsten-Theorie. Die Wissenschaftler erachteten die Clovis-Menschen lange Zeit als die einzigen Ahnen der heutigen Indianer. Jedoch waren die Clovis-Menschen vermutlich nicht die ersten Menschen, welche den amerikanischen Kontinent besiedelten. Große Verunsicherung entstand 1996 durch den Fund des Kennewick-Mannes im US-Bundesstaat Washington. Der Kennewick-Mann
Besiedlung Amerikas by Baird's Tapir, u.a. () [WPD11/B02/63034]
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Theorie hatten Seefahrer vom Südpazifik her den Stillen Ozean überquert und wären an den Westküsten Nordamerikas, bzw. Südamerikas gelandet. Für diese Theorie wird von manchen der 11.000 bis 11.500 Jahre alte Frauen-Schädel von Luzia in Brasilien herangezogen, in dem einige Wissenschaftler austro-melanesische Züge erkennen, auch wenn diese Einordnung von dem brasilianischen Anthropologen der Universität von São Paulo Walter Neves, der den Schädel von Luzia analysiert hat, abgelehnt wird.(Luzia und die Geschichte der ersten Amerikaner auf www.wissenschaft-online.de) Das würde bedeuten
Besiedlung Amerikas by Baird's Tapir, u.a. () [WPD11/B02/63034]