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einem Klimaforschungsprojekt findet man im Artikel des Cape-Roberts-Bohrprojekts. 6.6. Medizin Das Personal der Antarktisstationen wird nach strengen medizinischen und psychologischen Kriterien ausgewählt, da die Stationen meist über längere Zeit von der Außenwelt isoliert sind. Die medizinische und psychologische Beobachtung der Wissenschaftler bietet einzigartige Möglichkeiten unter anderem zur Untersuchung des Einflusses des Tag-/Nachtrhythmus, der Ernährung und des psychischen Wohlbefindens von kleinen Gruppen unter hohem Stress. 6.7. Meteorologie Die Antarktis spielt für das Wetter der Südhalbkugel eine wichtige Rolle, deshalb werden auf
Antarktis by DoJo; Chd; Zumbo; u.a. () [WPD/AAA/08309]
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Annemarie ist ein weiblicher Vorname. 1. Herkunft und Bedeutung des Namens Doppelname aus Anna (Hebräisch -> die Begnadete) und Maria 2. Namenstag: 3. Bekannte Namensträgerinnen Annemarie Huber-Hotz, Schweizer Bundeskanzlerin Annemarie Pröll, österreichische Skifahrerin Annemarie Renger, deutsche Politikerin (SPD) Annemarie Schimmel, deutsche Wissenschaftlerin 4. Varianten Anna-Maria Annamarie Ann Mary Annemie 5. Siehe auch Liste gebräuchlicher Vornamen, Liste gebräuchlicher Vornamen/A
Annemarie by MichaelDiederich; GregorHelms; Igelball; u.a. () [WPD/AAA/08090]
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Datenmaterial völlig übereinzustimmen schien. Für dieses fachwissenschaftliche Material bot der Animismus eine theoretische Verallgemeinerung bei der Frage der Entstehung religiöser Vorstellungen. Zu seiner schnellen Verbreitung trug bei, dass er sich streng an den Evolutions- und Fortschrittsgedanken hielt und insofern progressiven Wissenschaftlern die Auseinandersetzung mit dem klerikalen Mystizismus erleichterte. Der Animismus war eine Lehre, mit der man die verschiedensten religiösen Vorstellungen aus immer den gleichen einfachen Entwicklungsphasen herleiten konnte. 6. Zur Beschränktheit des Animismus Die Beschränktheit im Animismus liegt vor allem darin
Animismus by Aglarech; Napa; Echoray; u.a. () [WPD/AAA/07894]
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in Recht unter dem Titel De iure Maurorum in Europa (Über die Rechtsstellung der Mohren in Europa), diese Schrift ist leider verloren gegangen. 1734 folgt in Wittenberg seine philosophische Dissertation über das Leib-Seele-Problem. Er arbeitete in den kommenden Jahren als Wissenschaftler und Professor an den Universitäten Halle, Wittenberg und Jena. Nachdem Amos Mentoren gestorben waren und das Klima in Deutschland rassistischer wurde, verließ er 1747 Deutschland in Richtung Axim. Dort lebte er bis zu seinem Tod 1754, wahrscheinlich als Goldschmied. Amo
Anton Wilhelm Amo by Bertonymus; ErikDunsing; Stefan Kühn; u.a. () [WPD/AAA/06729]
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zu den Wolffianern zu rechnen ist, sondern der Stoischen Philosophie sehr nahe stand. Christine Damis "Le philosophe connu pour sa peau noire: Anton Wilhelm Amo". in: Rue Descartes. 36/2002, S. 115-128. 3. Anton-Wilhelm-Amo-Preis: Preisträgerinnen und Preisträger Seit 1994 haben folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Anton-Wilhelm-Amo-Preis erhalten: 1994: Dipl.-Ing. Zbigniew Janasz (Polen), FB Verfahrenstechnik 1995: Dr. agr. Kay-Uwe Wagner, Landwirtschaftliche Fakultät; Dr. rer. nat. Karsten Seidelmann, FB Biologie 1996: Dr. theol. P. Daniel Jeyaraj (Indien), Theologische Fakultät; Dipl.-Phys. Reinhard Borek, FB Physik
Anton Wilhelm Amo by Bertonymus; ErikDunsing; Stefan Kühn; u.a. () [WPD/AAA/06729]
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Wolffianern zu rechnen ist, sondern der Stoischen Philosophie sehr nahe stand. Christine Damis "Le philosophe connu pour sa peau noire: Anton Wilhelm Amo". in: Rue Descartes. 36/2002, S. 115-128. 3. Anton-Wilhelm-Amo-Preis: Preisträgerinnen und Preisträger Seit 1994 haben folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Anton-Wilhelm-Amo-Preis erhalten: 1994: Dipl.-Ing. Zbigniew Janasz (Polen), FB Verfahrenstechnik 1995: Dr. agr. Kay-Uwe Wagner, Landwirtschaftliche Fakultät; Dr. rer. nat. Karsten Seidelmann, FB Biologie 1996: Dr. theol. P. Daniel Jeyaraj (Indien), Theologische Fakultät; Dipl.-Phys. Reinhard Borek, FB Physik 1997: Dr.
Anton Wilhelm Amo by Bertonymus; ErikDunsing; Stefan Kühn; u.a. () [WPD/AAA/06729]
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den generell essentiellen Aminosäuren auch Cystein (bzw. Cystin) und Tyrosin essentiell, da in diesem Lebensalter die Körperfunktion zu deren Produktion noch nicht ausgereift ist. Die letzte Entdeckung war das Pyrrolysin, entdeckt in einer Mikrobe, die im Verdauungstrakt von Kühen lebt. Wissenschaftler von der Ohio State University (USA) haben den 22. bislang bekannten im Erbgut kodierten Baustein des Lebens aufgespürt 1. Chiralität Alle Aminosäuren, mit Ausnahme von Glycin, sind chiral gebaut. Sie besitzen ein asymmetrisches Kohlenstoffatom, das als chirales Zentrum wirkt. Daher
Aminosäure by Echoray; JakobVoss; Kurt Jansson; u.a. () [WPD/AAA/06638]
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erstmals in der Fachzeitschrift NJW publiziert und kommentiert (Quelle in NJW 2004, Heft 7, S. 457ff bzw. 418 ff.) Am 23. Juni 2004 entscheidet das Bundesverwaltungsgericht, dass Stasi-Akten an Journalisten grundsätzlich nur mit Zustimmung der Betroffenen herausgegeben werden dürfen, an Wissenschaftler nur mit starken Einschränkungen. Durch Spionage oder durch Abhörmaßnahmen in Privat- oder Diensträumen gewonnene Informationen müssen in jedem Fall unter Verschluss bleiben. 5. Siehe auch Stasi-Unterlagen-Gesetz 6. Weblinks http://www.bstu.de - Website der Bundesstelle http://www.stasiopfer.de - Website von und über Opfer des MfS
BStU by Geschichtsfan; Lley; Stefan Kühn; u.a. () [WPD/BBB/13434]
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schwierigen und ethisch bedeutsamen Problemen auf gemeinsame Grundüberzeugungen und individuelle Gewissensentscheidungen stützen konnte. Das gilt vornehmlich für den Bereich der klinischen Prüfung und für die Wahrung des Wissenschaftspluralismus in der Arzneimitteltherapie. Gerade in jüngster Zeit wird in der Parlamentarismusdiskussion von Wissenschaftlern, Publizisten und Politikern wieder die These vertreten, das Gewicht des Parlaments im Bereich der Gesetzgebung und der Kontrolle der Exekutive sei stetig im Abnehmen begriffen. Ohne an dieser Stelle zu der Berechtigung dieser Klage Stellung zu nehmen, darf ich für
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 06.05.1976 () [PBT/W07/00238]
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nächsten Perspektivprojektionen? Grüner, Parl. Staatssekretär: Diese Gesichtspunkte sind selbstverständlich ein wesentlicher Bestandteil der Arbeiten. Vizepräsident Frau Funcke: Eine weitere Frage des Herrn Abgeordneten Dr. Gruhl. Dr. Gruhl (CDU/CSU) : Herr Staatssekretär, wird die Bundesregierung Aufträge über Prognosen auch an solche Wissenschaftler erteilen, die nicht ohne weiteres der etablierten Linie der Wirtschaftswissenschaften folgen, die sich in letzter Zeit ohnehin in vielen Dingen als falsch erwiesen hat? Grüner, Parl. Staatssekretär: Es ist der Grundsatz der Bundesregierung, bei der Erarbeitung von Prognosen nach objektiven
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 06.05.1976 () [PBT/W07/00238]
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nicht ohne weiteres der etablierten Linie der Wirtschaftswissenschaften folgen, die sich in letzter Zeit ohnehin in vielen Dingen als falsch erwiesen hat? Grüner, Parl. Staatssekretär: Es ist der Grundsatz der Bundesregierung, bei der Erarbeitung von Prognosen nach objektiven Kriterien alle Wissenschaftler, die zu den Problembereichen Aussagen machen können, heranzuziehen. Vizepräsident Frau Funcke: Eine weitere Frage? — Das ist nicht der Fall. Ich rufe die Frage 33 der Frau Abgeordneten Schleicher auf: Welche medizinischen Gesellschaften und welche Ärztevereinigungen — national wie international — haben sich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 06.05.1976 () [PBT/W07/00238]
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Raumverteidigung spricht — wir haben doch keinen Raum preiszugeben! In den ersten 100 km von der Zonengrenze lebt fast ein Drittel unserer Bevölkerung, liegt fast ein Drittel unserer Industrielandschaft. (Beifall bei der CDU/CSU) So sehr man anerkennen muß, daß es Wissenschaftler gibt, die sich um Strategie und um Alternativkonzepte bemühen, so sehr muß man sagen: dieses operative Konzept bewirkt nicht Abschreckung, sondern dieses operative Konzept wäre, wenn es verwirklicht würde, die Einladung an den Warschauer Pakt, es einmal zu versuchen. Nun
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.09.1977 () [PBT/W08/00039]
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Zweitens. Wenn Sie sich einmal unsere integrierten Gesamthochschulen ansehen — bei uns ist ja alles integriert —, so stellen Sie fest, daß sie sich vor allem durch folgendes auszeichnen: Sie sind mit einer Unzahl von Beschlußgremien ausgestattet. In diesen Beschlußgremien sind teure Wissenschaftler — Professoren, Assistenten und Studenten — dabei, unaufhörlich Beschlüsse zu fassen, sie anzufechten und wieder aufzuheben. (Dr. Marx [CDU/CSU] : Das nennt man „integriert" !) Meine Damen und Herren, wir alle sind ja für Demokratie. Es ist aber nicht die erste Aufgabe der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 12.05.1976 () [PBT/W07/00241]
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obwohl mehrfach gefordert, dem Bundestag noch nicht zugeleitet. (Abg. Dr. Marx: Dafür sind die Postgebühren erhöht!) Entscheidend sind folgende Punkte: Die Ausgaben für Kernforschung und Kerntechnik sollen in den nächsten Jahren nur um 4 % pro anno steigen. Die Zahl der Wissenschaftler in den Forschungszentren des Bundes wird abgebaut. Kernforschung und Kerntechnik wurden im Rahmen der sogenannten Neuorientierung der Forschungspolitik erheblich vernachlässigt, weil sie angeblich nicht an den gesellschaftlichen Bedürfnissen orientiert sind. Das Resultat ist: In den Forschungszentren große Unruhe, die Motivation
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.11.1973 () [PBT/W07/00067]
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Forschungszentren des Bundes wird abgebaut. Kernforschung und Kerntechnik wurden im Rahmen der sogenannten Neuorientierung der Forschungspolitik erheblich vernachlässigt, weil sie angeblich nicht an den gesellschaftlichen Bedürfnissen orientiert sind. Das Resultat ist: In den Forschungszentren große Unruhe, die Motivation für qualifizierte Wissenschaftler nimmt ab — sie verlassen ihre Arbeitsstätte —, die Entwicklung fortgeschrittener Kernreaktoren wird verzögert, die Entwicklung des Hochtemperaturreaktors wird verzögert und vernachlässigt. Ich muß auch sagen, wenn es auch an anderer Stelle mit noch mehr Zuständigkeit gesagt werden muß: Es fehlt dem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.11.1973 () [PBT/W07/00067]
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Atomprogramm — beispielsweise die Seite der institutionellen Förderung — nämlich Behandlung der Forschungszentren usw. — abdecken wollen. Nach diesem Bericht hat Herr Staatssekretär Hauff einige Äußerungen gemacht, was den Journalisten — ich darf zitieren, Herr Präsident — zu folgender Erklärung veranlaßte: Vor einer Versammlung von Wissenschaftlern des Kernforschungszentrums Karlsruhe tadelte Staatssekretär Hauff jedoch am Freitag letzter Woche die Beschwerdeführer, — man hatte sich über verschiedene Dinge beschwert, u. a. auch über schlechte finanzielle Ausstattung — wobei er ihre Namen vor der Versammlung öffentlich nannte. (Abg. Dr. Carstens [Fehmarn
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.11.1973 () [PBT/W07/00067]
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viel vorn kritischen Engagement des mündigen Bürgers gesprochen. Im Bereich des Forschungsministeriums scheint dies jedoch unerwünscht zu sein (Hört! Hört! bei der CDU/CSU.) Besonders schlimm erscheint dabei, daß Hauff am 11. Februar 1973 auf der Jahresversammlung des Verbandes der Wissenschaftler an Forschungsinstituten die dort Anwesenden nachdrücklich aufgefordert hat, sich mit derartigen Beschwerden, auch wenn sie kein perfektes Beweismaterial vorlegen könnten, an ihn oder den Minister in ihrer Eigenschaft als Bundestagsabgeordnete zu wenden. Vizepräsident Dr. Schmitt-Vockenhausen: Gestatten Sie eine Zwischenfrage des
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.11.1973 () [PBT/W07/00067]
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Gesetzesinitiative der IPA, die seinerzeit ins Parlament eingespeist worden ist. Auch in mehreren Kleinen Anfragen wurden im Bundestag die Datenschutzprobleme angeschnitten. Erwähnenswert ist weiterhin das Verfahren bei der Erarbeitung der Datenschutzregierungsvorlage, das sorgfältige wissenschaftliche Vorarbeit in Form von Gutachten kompetenter Wissenschaftler und einer allerdings internen Anhörung im November 1972 beim Bundesminister des Innern einschloß. Der Innenausschuß und die anderen mit zuständigen Ausschüsse werden diese gewichtigen Materialien bei der Gesetzesberatung sehr gründlich mit einzubeziehen haben. Darüber hinaus hält es die sozialdemokratische Bundestagsfraktion
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.11.1973 () [PBT/W07/00067]
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der Grundlagenforschung gerade in den USA angeht, sind diese nicht positiv, sondern im Gegenteil sehr negativ, wie man in der einschlägigen Fachliteratur nachlesen kann. Sicherlich sind hinsichtlich des Berichtswesens und hinsichtlich der größeren Öffentlichkeit der Kontrolle, besonders gegenüber den beteiligten Wissenschaftlern selbst, denen mehr kritische Publizität sowie die Möglichkeit zu eigenverantwortlicher Diskussion und Kritik eröffnet werden sollten, Verbesserungen möglich. Die FDP wird das anstreben, und zwar auch durch die Verbesserung der sogenannten Leitlinien, wo wir einen Schritt vorwärtskommen müssen. Wie schon
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.11.1973 () [PBT/W07/00067]
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ohne oder neben den staatlichen Bemühungen zwischen einzelnen Personenorganisationen und Institutionen durchgeführt werden, so daß nur der kleinere Teil der Aktivitäten auf offiziellem Wege abgewickelt wird. Die Bundesregierung begrüßt, unterstützt und fördert — soweit möglich — solche Begegnungen von Bildungsexperten, von Lehrern, Wissenschaftlern etc. auf internationalen Veranstaltungen, Tagungen und bei Austauschprogrammen. Sie wünscht diesen Bemühungen aber auch noch mehr multiplikatorische Wirkungen in unser eigenes Kultur- und Bildungsgeschehen hinein. Das immer wieder postulierte Prinzip der Gegenseitigkeit, des Gebens und Nehmens, meine Damen und Herren
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.12.1978 () [PBT/W08/00121]
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die Qualität der Hilfsmittel in der Bundesrepublik Deutschland einen Stand erreicht hat, der sich sehr wohl mit dem anderer Länder messen kann. Nicht umsonst kommen immer wieder Sachverständige aus den verschiedensten Ländern zu uns, um sich zu informieren. Ständig sind Wissenschaftler aus dem nahen und fernen Ausland bei uns, die sich für den Prothesenbau interessieren. Wir begrüßen diesen ständigen Gedankenaustausch auf technischem Gebiet, weil er für eine positive Entwicklung unerläßlich ist. (Abg. Maucher [CDU/CSU] meldet sich zu einer Zwischenfrage) Ich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.04.1975 () [PBT/W07/00167]
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an unseren Schulen fort, staatlich geduldet, teilweise sogar noch staatlich gefördert durch dazu passende Rahmenrichtlinien. (Beifall bei der CDU/CSU — Dr. Marx [CDU/CSU] : Leider wahr!) Spätestens an dieser Stelle, meine Damen und Herren, beginnt die Verantwortlichkeit der Lehrer, der Wissenschaftler, der Publizisten und der Politiker. Seien wir uns klar darüber: Wer Staat und Gesetz, wer Recht und Moral in Frage stellen läßt, wer es staatlichen Lehrern an staatlichen Schulen erlaubt, unser freiheitliches System zu diskreditieren, der muß damit rechnen, daß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 13.03.1975 () [PBT/W07/00155]
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sind auch viele Vorschläge der KTK enthalten. Präsident Carstens: Eine weitere Zusatzfrage, Herr Abgeordneter Scheffler. — Bitte schön! Scheffler (SPD) : Herr Staatssekretär, ist die Bundesregierung gewillt, auf Grund der gewaltigen sozialen und gesellschaftspolitischen Probleme, die im Zusammenhang mit dieser von vielen Wissenschaftlern so genannten Dritten industriellen Revolution auftreten, sorgfältig zu analysieren und eventuell durch ein Forschungsprogramm vorbereiten zu lassen? Stahl, Parl. Staatssekretär: Herr Kollege Scheffler, die Bundesregierung bereitet alle Forschungsprogramme, die sie auflegt, sehr sorgfältig vor. Die hier von Ihnen gestellte Frage
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.06.1978 () [PBT/W08/00097]
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dreigliedrigen Schulsystem. Was bisher an Ergebnissen vorliegt, läßt allerdings nach einer vorsichtigen Gesamtbeurteilung, die auch vorgenommen wird, darauf schließen, daß die integrierte Gesamtschule in wesentlichen Punkten dem bisherigen dreigliedrigen Schulsystem überlegen ist. Einige der Ergebnisse, nicht von uns, sondern von Wissenschaftlern herausgearbeitet, können Sie ja selber nachlesen. Dies ist aber nicht alles, worum es uns geht. Trotz der unbestreitbaren Erfolge der sozialliberalen Bildungspolitik in den letzten Jahren haben wir leider immer noch in einigen Punkten Defizite und Benachteiligungen: Mädchen, ausländische Jugendliche
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.06.1978 () [PBT/W08/00096]
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erwähnten qualifikationsbezogenen Gegebenheiten entschieden werden. Vizepräsident Frau Renger: Zusatzfrage, Herr Abgeordneter Ueberhorst. Ueberhorst (SPD) : Herr Staatssekretär, darf ich nach dieser erfreulichen Aussage davon ausgehen, daß von seiten des Bundesministeriums des Innern in den letzten Monaten nicht versucht worden ist, einzelne Wissenschaftler oder auch Institute oder Arbeitsgruppen von der Erstellung des geplanten ökologischen Gutachtens für das Entsorgungszentrum in Gorleben auszuschließen? von Schoeler, Parl. Staatssekretär: Herr Kollege, die Bundesregierung wird niemals Einfluß etwa in Richtung auf den Ausschluß eines Sachverständigen, bei dem die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.09.1978 () [PBT/W08/00106]