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vor dem Altern fürchten. Denn falsche Altersbilder beeinflussen nachweisbar das Selbstwertgefühl der älteren Mitbürger. Dieses von der Wissenschaft als Defizitmodell bezeichnete falsche Altersbild ist jedoch längst revidiert. Die zählebigen Auffassungen sind falsch. Ganz klar und eindeutig sagen uns die kompetenten Wissenschaftler, daß Alter und Abbau nicht gleichzusetzen sind. Alter ist nicht einfach Verminderung von Fähigkeiten, ist nicht einfach Rückentwicklung. Es gibt heute ein breites fundiertes Wissen über ein positives Altenbild. Es hat sich viel getan in dem Bemühen, älteren Menschen zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.04.1979 () [PBT/W08/00148]
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habe gekämpft für die Herabsetzung der Altersgrenze; aber wir haben natürlich eine hohe Flexibilität erreichen wollen. Sie ist eben heute nicht gegeben. Hier steckt des Pudels Kern. Die Bundesregierung widerspricht in ihrer Antwort auf die Große Anfrage dieser Auffassung der Wissenschaftlerin. Doch ein Kern Wahrheit steckt darin. Frau Lehr hätte sicher dann recht, wenn es im Leben nicht noch andere Inhalte gäbe als Arbeit, Leistung und Beruf. Diese anderen Inhalte aber kommen allerdings in unserem Wertsystem zu kurz. Die Konzentration nur
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.04.1979 () [PBT/W08/00148]
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Folge, daß Kapazitäten, die für Forschung und Lehre dringend benötigt werden, durch Gremien- und Verwaltungstätigkeit gebunden werden. Drittens. In quantitativer und qualitativer Hinsicht ist die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Bundesrepublik Deutschland in Frage gestellt. Aufstiegs- und Berufschancen junger Wissenschaftler sind völlig unzureichend. Gleiches gilt für die Struktur und den Umfang des Förderungssystems. Viertens. Wir müssen endlich begreifen, daß sich im Aufgabenbereich der Hochschulen ein Wandel vollzogen hat. Eine akademische Ausbildung für jetzt 20 % eines Altersjahrgangs muß zwangsläufig ganz anders
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 13.02.1980 () [PBT/W08/00201]
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von Bürgerinitiativen oder von Bunten, Grünen oder K-Gruppen geführt würde. Sie können doch nicht übersehen, daß diese — auch kritische, zum Teil Ablehnung zum Ausdruck bringende — Diskussion und Argumentation in weiten Teilen beider Kirchen in unserem Lande stattfindet und daß sich Wissenschaftler — ich meine nicht nur die Amateure, von denen Ministerpräsident Stoltenberg gesprochen hat —, Gewerkschaften und internationale Organisationen daran beteiligen, und zwar nicht nur hierzulande, sondern in allen demokratischen Ländern. Insofern ist die CDU/CSU schon eine merkwürdige Partei, als sie — jedenfalls
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.11.1979 () [PBT/W08/00188]
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hier im Bundestag sitzen. In bezug auf die Energie- und Kernenergieproblematik sind hier bestimmt mehr Amateure als Fachleute. Es sind jetzt nicht nur die Amateure, die Stellung nehmen, sondern, Herr Stoltenberg, es sind weltweit inzwischen auch eine ganze Menge von Wissenschaftlern, die eine andere Haltung einnehmen. „Besorgte Wissenschaftler" nennen sie sich in Amerika; bei uns sind sie anders. Warum es bei uns so wenig sind, ist auch völlig klar. Dies ist eine Existenzfrage für diese Wissenschaftler. Normalerweise gibt es für sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.11.1979 () [PBT/W08/00188]
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die Energie- und Kernenergieproblematik sind hier bestimmt mehr Amateure als Fachleute. Es sind jetzt nicht nur die Amateure, die Stellung nehmen, sondern, Herr Stoltenberg, es sind weltweit inzwischen auch eine ganze Menge von Wissenschaftlern, die eine andere Haltung einnehmen. „Besorgte Wissenschaftler" nennen sie sich in Amerika; bei uns sind sie anders. Warum es bei uns so wenig sind, ist auch völlig klar. Dies ist eine Existenzfrage für diese Wissenschaftler. Normalerweise gibt es für sie Geld nur dann zu verdienen, wenn sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.11.1979 () [PBT/W08/00188]
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auch eine ganze Menge von Wissenschaftlern, die eine andere Haltung einnehmen. „Besorgte Wissenschaftler" nennen sie sich in Amerika; bei uns sind sie anders. Warum es bei uns so wenig sind, ist auch völlig klar. Dies ist eine Existenzfrage für diese Wissenschaftler. Normalerweise gibt es für sie Geld nur dann zu verdienen, wenn sie ihre Fachkenntnisse Unternehmen zur Verfügung stellen. (Dr. Probst [CDU/CSU]: Das gibt es bei Hauff!) Für Gutachten können sie nicht bezahlt werden. Aber es gibt inzwischen trotzdem eine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.11.1979 () [PBT/W08/00188]
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Untersuchungen darüber angestellt, welche anderen Möglichkeiten es in der Energieversorgung gibt. Das Ökologische Institut in Freiburg hat der Presse bereits etwas vorgestellt, was Anfang nächsten Jahres in Buchform erscheinen wird. Da wird nun einmal nicht von Amateuren, sondern auch von Wissenschaftlern untersucht, welche anderen Möglichkeiten wir haben. (Zuruf von der CDU/CSU: Von Philosophen! — Sie sollten es erst einmal lesen. Es wird ganz realistisch von Grund auf festgestellt, was bei Haushalten und Kleinverbrauchern an Mehr- oder Minderbedarf zu erreichen wäre. Man
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.11.1979 () [PBT/W08/00188]
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Industrie ebenfalls eine Ersparnis von 30 % erzielt werden. Selbst bei Unterstellung eines weiteren wirtschaftlichen Wachstums wäre nach den Berechnungen dieses Instituts eine Einsparung von insgesamt 30 % möglich. Aber dieses Institut steht mit dieser Meinung nicht allein. Eine Veröffentlichung amerikanischer besorgter Wissenschaftler aus dem September kommt ungefähr zu den gleichen Ergebnissen wie das Öko-Institut in Freiburg. Es heißt dort: Eine bemerkenswerte Revolution in der Art des Energiekonsums hat bereits begonnen. In den fünf Jahren vor dem Ölembargo 1973 stieg der Energieverbrauch um
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.11.1979 () [PBT/W08/00188]
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noch um 1,45 Millionen Barrel täglich. In anderen Worten: Die Verbesserung der Wirksamkeit der Energie trug mehr als zweieinhalbmal soviel zum wirtschaftlichen Wachstum bei, als es die größeren Ölimporte taten, Atomenergie und Kohleproduktion zusammengenommen. Das war die Aussage der amerikanischen Wissenschaftler. Sie kommen dann zu dem weiteren Ergebnis, daß der Einsatz von Atomenergie in den Vereinigten Staaten auf die Hälfte des gegenwärtigen Standes reduziert werden könnte, statt sie zu verdoppeln, wie gegenwärtig geplant, und daß man bei der Kohleproduktion mit 60
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.11.1979 () [PBT/W08/00188]
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schon vor drei Jahren vorgelegte umfangreiche Arbeit kam zu dem Ergebnis, daß der gegenwärtige europäische Lebensstandard auch mit der Hälfte der Primärenergie erreichbar wäre, die wir heute einsetzen. Diese wenigen Beispiele aus Untersuchungen — nicht etwa nur von Amateuren, sondern von Wissenschaftlern, vielleicht auch von Amateuren, die etwas Neues entwickeln — beweisen, daß wir hier andere Wege gehen können. Diese anderen Wege sind mit der Schaffung von mehr Arbeitsplätzen verbunden, als sie die Atomindustrie jemals bieten kann. Das ist überall nachzuweisen. Gerade diese
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.11.1979 () [PBT/W08/00188]
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bedenklich halte. Die in Ihrer Frage liegende Vermutung, die Sicherheitsauflagen für den Neubau von Kernkraftwerken seien nicht gerechtfertigt, ist unzutreffend. Die hohen Sicherheitsanforderungen an Kernkraftwerke sind nach wie vor erforderlich. Neue Risikostudien liegen bisher nicht vor. Es gibt Äußerungen einzelner Wissenschaftler zur Eintrittswahrscheinlichkeit und den Folgen schwerer Unfälle. Die Bewertung der wissenschaftlichen Untersuchungen, auf denen solche Äußerungen beruhen, wird Aufgabe der vom Bundesminister für Forschung und Technologie in Auftrag gegebenen „Risikostudie Phase II" sein. Es entspräche nicht dem gesetzlichen Auftrag des
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.05.1982 () [PBT/W09/00102]
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Unfälle. Die Bewertung der wissenschaftlichen Untersuchungen, auf denen solche Äußerungen beruhen, wird Aufgabe der vom Bundesminister für Forschung und Technologie in Auftrag gegebenen „Risikostudie Phase II" sein. Es entspräche nicht dem gesetzlichen Auftrag des Bundesministers des Innern, aus Äußerungen einzelner Wissenschaftler unmittelbar Schlußfolgerungen in bezug auf die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderliche Vorsorge zu ziehen. Vizepräsident Windelen: Zu einer Zusatzfrage Herr Abgeordneter Engelsberger. Engelsberger (CDU/CSU): Herr Staatssekretär, warum ist der Bundesinnenminister von der Vereinbarung des Bund-Länder-Ausschusses wieder
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.05.1982 () [PBT/W09/00102]
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an das IFEU vergeben worden ist. Vizepräsident Windelen: Zu einer weiteren Zusatzfrage, Herr Abgeordneter Dr. Laufs. Dr. Laufs (CDU/CSU): Habe ich Sie, Herr Staatssekretär, richtig dahin gehend verstanden, daß sich die Bundesregierung nach wie vor über die Einschätzung anerkannter Wissenschaftler hinwegsetzen wird, die erhebliche Zweifel an der wissenschaftlichen Qualifikation dieses Instituts geäußert haben? Dr. Hartkopf, Staatssekretär: Herr Abgeordneter, ich habe in meiner Antwort gesagt, daß wir uns an der wissenschaftlichen Qualifikation für die jeweilige spezifische Aufgabe ausrichten. Dieses mag in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 12.05.1982 () [PBT/W09/00099]
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diese Auflage gemacht wird. Wir würden hier zu einer Einschränkung der Sicherheitsauflagen kommen, wenn wir Ihnen folgten. Im übrigen macht gerade das Beispiel des Berstschutzes deutlich, meine Damen und Herren von der Union, wie schnell sich die Auffassung auch der Wissenschaftler zu wichtigen sicherheitstechnischen Fragen verändern kann. Ich habe mir noch einmal das herausgesucht, was die Reaktorsicherheitskommission zum Berstschutz zunächst beschlossen hat. Ich beziehe mich auf den 28. April 1976 und den 10. November 1976. Damals hat die Reaktorsicherheitskommission im Falle
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 02.12.1981 () [PBT/W09/00069]
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November 1976, daß ein Berstschutz einen Sicherheitsgewinn darstellen werde, widerrufen und den Berstschutz als nicht notwendig erklärt. Ich will jetzt nicht über die Kompetenzen von RSK und SSK Ausführungen machen; ich will nicht Ihr Augenmerk darauf lenken, wie schnell auch Wissenschaftler ihre Auffassung ändern können, zwischen November 1976 und Mai 1977; ich will nur sagen, daß diese Fortentwicklung im Bereich der sicherheitstechnischen Beurteilung dann, wenn das, was Sie heute vorschlagen, meine Damen und Herren, Wirklichkeit werden würde, im atomrechtlichen Genehmigungsverfahren nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 02.12.1981 () [PBT/W09/00069]
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werden kann, nicht voreilig abgetan werden. Es geht nicht darum, die Brüter-Entwicklung abzubrechen, sondern darum, sie mit Sicherheitsaspekten dienenden Zielvorstellungen zu ergänzen. Sollten diese Überlegungen technisch realisierbar sein — und dies objektiv zu prüfen, statt gleich zu kritisieren sollte für verantwortungsbewußte Wissenschaftler und Techniker auf dem Gebiet der Kernenergie eine Verpflichtung sein, zumal ähnliche Vorschläge auch bereits in die schon erwähnte INFCE-Konferenz eingebracht wurden —, wäre eine alternative Konzeption des Entwicklungsprojektes SNR 300 sinnvoll, um die wirtschaftlichen, rechtlichen und auch politischen Probleme aus
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.12.1978 () [PBT/W08/00125]
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auch nicht leisten, einfach untätig abzuwarten in der Hoffnung, daß sich diese Probleme schon irgendwann einmal irgendwie lösten. Dazu steht zuviel auf dem Spiel: (Lenzer [CDU/CSU] : Das ist genau der Punkt!) nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze von Arbeitern, Technikern und Wissenschaftlern, nicht nur die Konkurrenzfähigkeit technisch anspruchsvoller Industriezweige, sondern möglicherweise auch die sichere Energieversorgung unseres Landes für künftige Generationen und die Erhaltung unserer Umwelt. Auch bloßes Abwarten würde in einer Situation raschen technisch-wirtschaftlichen Wandels eine Entscheidung bedeuten, die Entscheidung nämlich, den
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.12.1978 () [PBT/W08/00125]
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wir uns heute schon aus Angst vor den möglichen Folgen zurückzögen und wenn wir Entwicklungen einfach ihren freien Lauf ließen. Nein, meine Damen und Herren, wir dürfen nicht die Hände in den Schoß legen. Wir müssen die Ärmel hochkrempeln. Die Wissenschaftler, die Techniker und die Ingenieure müssen die Ärmel hochkrempeln, damit wir auch über Fragen der Sicherheit und der Umweltverträglichkeit in der Zukunft besser als heute Bescheid wissen. (Beifall bei der SPD und bei Abgeordneten der FDP) Wer von uns weiß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.12.1978 () [PBT/W08/00125]
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CDU/CSU) Meine Damen und Herren, die Art, wie wir unser Programm vorbereitet haben, war nichts anderes als eine systematische Arbeit an Bürgernähe. Wir haben in Dutzenden von Gesprächen des Fachausschusses, unserer Arbeitsgruppe, mit den betroffenen Bürgern, mit Bürgerinitiativen, mit Wissenschaftlern und Fachleuten das Papier erarbeitet. Wir haben einen Kongreß durchgeführt mit Gewerkschaften, mit Unternehmern. Ich freue mich besonders, daß der Vorsitzende der IG Bergbau und Energie dort mit uns gemeinsam gearbeitet hat, als eine Gemeinsamkeit innerhalb Ihrer Partei auf dem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.12.1978 () [PBT/W08/00125]
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kann künftig noch Steuergelder investieren, wenn wir als Partner gegenüber Holland und Belgien heute nicht verläßlich sind? Welches Wirtschaftsunternehmen kann sich für ein Projekt engagieren, das von einem Parteitag — ohne Rücksicht auf technische und wirtschaftliche Vernunft — erschüttert werden kann? Welcher Wissenschaftler kann seine Arbeit auf ein Projekt setzen, das durch die Regierungsparteien, die letzten Endes darüber entscheiden sollen, öffentlich verteufelt wird? Welcher Arbeiter, der geglaubt hat, für ein Zukunftsprojekt Deutschlands zu arbeiten, kann heute überhaupt noch seines Arbeitsplatzes in diesem Bereich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.12.1978 () [PBT/W08/00125]
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der Freien Demokraten von Mainz. Das ideologische Mißtrauen stand Pate bei den Anträgen der Koalition zum SNR 300 und auch bei der Entschließung zur zweiten Fortschreibung des Energieprogramms VI. Mit diesem Mißtrauen, dem Mißtrauen zwischen Politikern einerseits und Technikern und Wissenschaftlern andererseits, kann aber unsere hochindustrialisierte Gesellschaft nicht leben. Ein bekannter Publizist hat dies so formuliert — ich teile seine Auffassung —: Der wirtschaftliche Fortschritt macht das Vertrauen nicht überflüssig, sondern lehrt uns im Gegenteil, daß jeder auf Grund dieses Fortschritts auf den
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.12.1978 () [PBT/W08/00125]
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kann zwischen 2 700 und 220 000 Megajoule betragen; das entspricht 55 Megatonnen TNT. Sir Brian Flowers, der Vorsitzende der Royal Commission, erklärte im November 1977: Ein möglicher Brüterunfall hat eine zehn- bis hundertmal höhere Schadenswirkung als ein Leichtwasserreaktor-Unfall. Der Wissenschaftler Webb rechnet mit der Möglichkeit, daß 100 000 qkm Land evakuiert werden müßten. 1 Million Menschen wären direkt vom Unfall betroffen. Sie hätten dann am eigenen Leibe verspürt, was „unentrinnbares Restrisiko" heißt, wie das das Bundesverfassungsgericht in seiner juristischen Sprache
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.12.1978 () [PBT/W08/00125]
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Ende der Technologie ist. Und Herr Farthmann sagte — und im Grunde kann ich diese Frage dieses Mal auch an die hiesige parlamentarische Opposition stellen — zu der Düsseldorfer CDU-Opposition: Meine Damen und Herren, spüren Sie denn nicht, daß sich bei Politikern, Wissenschaftlern und Bürgern, in deren Namen Sie hier auch auftreten, in den letzten zwei Jahren die Einstellung dazu entscheidend gewandelt hat, daß eine ganz entscheidend andere Sensibilität in dieser Problematik eingetreten ist? Spüren Sie denn nicht, daß der Bürger Angst hat
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.12.1978 () [PBT/W08/00125]
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Staatssekretär: Frau Kollegin, nachdem das Europäische Parlament entschieden hat, ist alles eingeleitet. Es bedarf keiner weiteren Anstrengung von seiten der Bundesregierung. Vizepräsident Frau Renger: Zusatzfrage, Frau Hartenstein. Frau Dr. Hartenstein (SPD): Herr Staatssekretär, wie beurteilt die Bundesregierung die von zahlreichen Wissenschaftlern vertretene Auffassung, daß bei allen Seehundarten heute ein deutlicher Rückgang der Bestände festzustellen ist, und ist die Bundesregierung auf Grund dieser Tatsache bereit, bei der nächsten Konferenz über das Washingtoner Artenschutzübereinkommen darauf zu drängen, daß alle gefährdeten Seehundarten in die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.03.1982 () [PBT/W09/00093]