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ist, wie Sie eben durch Ihre Frage bestätigt haben, daß die zwei Robbenarten, um die es sich hier dreht und deren Junge zur Zeit gefangen bzw. getötet werden, nicht im Washingtoner Artenschutzübereinkommen enthalten sind, weil sie nach der Auffassung der Wissenschaftler und der zuständigen Gremien bisher nicht als gefährdet galten. Natürlich ist die Bundesregierung stets bereit, laufend zu überprüfen, ob Arten nicht in den kommenden Jahren doch in eine Situation hineingeraten, bei der man um deren Bestand fürchten müßte; dann wird
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.03.1982 () [PBT/W09/00093]
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zu überprüfen, ob Arten nicht in den kommenden Jahren doch in eine Situation hineingeraten, bei der man um deren Bestand fürchten müßte; dann wird die Bundesregierung in Ihrem Sinne unverzüglich entsprechende Anträge stellen. Voraussetzung ist jedoch, daß entsprechende Gutachten von Wissenschaftlern vorgelegt werden. Vizepräsident Frau Renger: Keine weitere Zusatzfrage. Ich rufe die Frage 2 der Frau Abgeordneten Dr. Hartenstein auf: Welche Veränderungen wird die seit mehr als zwei Jahren angekündigte Import- und Exportverordnung im Hinblick auf den Import von Jungrobbenfellen in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.03.1982 () [PBT/W09/00093]
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wesentlich. Ich glaube auch nicht, daß sie sich im Preis wesentlich unterscheiden. Vizepräsident Frau Renger: Ichrufe die Frage 7 des Herrn Abgeordneten Dr. Hornhues auf: Ist es zutreffend, daß am 20. März 1981 im Auftrag der GTZ zwei international anerkannte Wissenschaftler den Prototyp des ,,Pico-Trac" geprüft und positiv beurteilt haben, ohne daß dem Eigentümer und Geldgeber der GTZ, nämlich dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, bis Ende Januar 1982 davon Kenntnis gegeben wurde? Bitte, Herr Staatssekretär. Brück, Parl. Staatssekretär: Herr Kollege Dr.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.03.1982 () [PBT/W09/00093]
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daß dem Eigentümer und Geldgeber der GTZ, nämlich dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, bis Ende Januar 1982 davon Kenntnis gegeben wurde? Bitte, Herr Staatssekretär. Brück, Parl. Staatssekretär: Herr Kollege Dr. Hornhues, es trifft zu, daß am 20. März 1981 zwei Wissenschaftler auf Veranlassung der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) zwei Prototypen des Pico-Trac besichtigt haben, um zu klären, ob er sich für eine Prüfung durch die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) eigne. Dies geschah auf die Bitte des Initiators der Pico-Trac-Entwicklung. Beide
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.03.1982 () [PBT/W09/00093]
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werden wir, wo immer es nötig ist, rechtliche Verfestigungen in Form gesetzlicher Regelungen anstreben. So halten wir es auch bei der neuen Regelung der Amtshilfe zwischen dem Bundesgrenzschutz und den Nachrichtendiensten. Wir haben, wie Sie wissen, die Amtshilfeproblematik von namhaften Wissenschaftlern begutachten lassen. Auf der Grundlage dieser wissenschaftlichen Ergebnisse wird seit längerer Zeit intensiv an der Formulierung konkreter Amtshilfeersuchen gearbeitet, die die sogenannte Sonderanweisung Grenzkontrolle ablösen werden. Inzwischen ist ein Vorschlag für dieses Amtshilfeersuchen des Bundesamtes für Verfassungsschutz an den Grenzschutz
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 12.02.1981 () [PBT/W09/00021]
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Spitzenstellung hatten — aber nicht mehr haben —, weil ihre Kraftwerke als die besten und die sichersten der Welt galten. Inzwischen hat der bedeutendste deutsche Hersteller mitgeteilt, daß seine Kapazität nur noch zu 50 % ausgelastet und er gezwungen sei, sich von hochqualifizierten Wissenschaftlern, Ingenieuren und Facharbeitern zu trennen. Selbst wenn es für sie eine andere Verwendung geben wird — bei ihrer hohen Qualifikation ist das anzunehmen —: ihre Intelligenz, ihr Können und ihre Erfahrungen gehen der deutschen Kraftwerksindustrie auf Dauer verloren. Meine Damen und Herren
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.09.1981 () [PBT/W09/00053]
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haben deshalb vorgeschlagen, daß auf Grund der Erfahrungen mit der früheren — vom jetzigen Bundeskanzler eingesetzten — unabhängigen Wehrstrukturkommission für die Überprüfung der derzeitigen Struktur der Bundeswehr und ihrer Strategie und Ausrüstung in den 80er und den 90er Jahren eine Kommission unabhängiger Wissenschaftler, weisungsunabhängiger militärischer Experten und der Verteidigungspolitiker aller demokratischen Parteien von der Bundesregierung berufen werden sollte, um Vorschläge und Empfehlungen zu erarbeiten. Grundlage für die Arbeit dieser Kommission sollten kritische Bestandsaufnahmen in allen Bereichen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, wie sie der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.11.1980 () [PBT/W09/00006]
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deshalb erforderlich, weil nach Auffassung der Liberalen nunmehr neben dem militärischen Potential auch das bisher aus finanziellen Gründen zurückgestellte Programm der Zivilverteidigung stärker berücksichtigt werden muß. Lassen Sie mich kurz zu einem anderen Punkt kommen. Seit Jahren werden Institute und Wissenschaftler bei der Friedens- und Konfliktforschung finanziell unterstützt. Wir haben aber den Eindruck, daß die Ergebnisse dieser Forschung bisher bei der Planung im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik nicht hinreichend verwertet worden sind. Dies liegt nicht immer nur an den Studien
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.11.1980 () [PBT/W09/00006]
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umgekehrt für einen japanischen Marketingmann schwierig ist, in Deutschland Fuß zu fassen. Wir von der FDP werden im Wirtschaftsausschuß des Deutschen Bundestages ein Hearing zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft beantragen. Auf die Antworten der deutschen Wirtschaft, der Gewerkschaft und der Wissenschaftler werden wir sehr gespannt sein. Ich möchte zum Ende meiner kurzen Ausführungen kommen und sagen: Wir können, glaube ich, den Bürgern dieses Landes einen gewissen Teil ihrer Ängste, was die wirtschaftliche Zukunft angeht, durchaus nehmen. Herr Waigel, wir stehen zum
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 19.02.1981 () [PBT/W09/00023]
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zudem kein wesentlich anderer Erkenntnisstand ergeben, als er mit der seit langem vorliegenden Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa bereits erreicht ist. Diese Dokumentation ist von der Bundesregierung 1953 bis 1961 in acht Bänden herausgegeben. Sie wurde von namhaften Wissenschaftlern erarbeitet, war im Buchhandel erhältlich und ist in zahlreichen Bibliotheken einzusehen. Die Dokumentation enthält in einer methodisch begründeten Auswahl weitgehend das gleiche Berichtsmaterial, das der Dokumentation der Vertreibungsverbrechen zugrunde liegt. Damit bietet sie einen instruktiven Überblick über das Vertreibungsgeschehen insgesamt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1982 () [PBT/W09/00124]
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davon aus, daß bei einer derartigen Ausstellung selbstverständlich die Bundesländer, die Landsmannschaften aus Mittel- und Ost-Deutschland, aber auch das Gesamtdeutsche Institut sowie die Bundeszentrale und die Landeszentralen für politische Bildung mitwirken müssen und die Mitarbeit eines hochqualifizierten Gutachterteams, bestehend aus Wissenschaftlern, angefangen von der Germanistik, Slawistik bis hin zu den Landeskundlern unserer Territorialgeschichte, nötig ist. Wir wollen ganz bewußt auf das Gemeinsame hinweisen. Wir wollen, meine Damen und Herren — und daran liegt mir — nicht große Grundsatzdiskussionen an Hand einer solchen Ausstellung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.10.1981 () [PBT/W09/00059]
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alarmierenden Rückgangs der Zahl derer, die sich den Mühen einer Doktorarbeit unterziehen. Lassen Sie mich zuvor ganz kurz auf die Bedeutung dieses Gesetzentwurfes für unsere Gesellschaft eingehen. Über eines müssen wir uns klar sein: Die Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses, also junger Wissenschaftler, dient nicht allein dem Wohl dieses kleinen Personenkreises. Sie dient auch nicht allein den Hochschulen unseres Landes und eben deren Nachwuchs, der für die verschiedenen Positionen gebraucht wird. Wir müssen uns vielmehr darüber klar sein, daß Wissenschaftsförderung eine Investition für
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.06.1980 () [PBT/W08/00223]
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vielmehr darüber klar sein, daß Wissenschaftsförderung eine Investition für die Zukunft unseres Volkes ist; denn wir sind arm an Rohstoffen und arm an Menschen, die zu niedrigen Löhnen arbeiten können. Unser einziger Reichtum ist unser wissenschaftliches und technisches Können. Deutsche Wissenschaftler sind überall in der Welt gut anerkannt und spielen eine nicht gering zu achtende Rolle. Wenn Wissenschaft und Technik in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden, geht das an das geistige Potential der Bundesrepublik und damit letztlich auch an unsere wirtschaftliche Substanz
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.06.1980 () [PBT/W08/00223]
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schien es, auf die Vorlage eines entsprechenden Gesetzentwurfs der Bundesregierung. Sie wurden diskutiert. Die CDU/ CSU begrüßte diese Initiative. Sie hatte bestimmte Einwände. Dies alles verlief im Sand. Bis heute ist kein Gesetzentwurf vorgelegt worden. Aus Verantwortung für die jungen Wissenschaftler, für die wissenschaftliche Tradition in der Bundesrepublik und, wie ich eingangs ausführte, aus Verantwortung für die Zukunft unseres Volkes kann die CDU/CSU-Fraktion nicht länger zusehen, wie die Regierung diese Dinge treiben läßt. Hochschulen und Verbände drängen auf eine Änderung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.06.1980 () [PBT/W08/00223]
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derer, die gefördert werden können, und damit letztlich auch zu einer Einschränkung der Möglichkeit, überhaupt zu promovieren. Die Promotion wird damit zur Abschnittsprüfung für Hochschullehrer innerhalb der Hochschullehrerlaufbahn degradiert. Das wollen wir nicht. Das wichtigste Anliegen bei der Förderung junger Wissenschaftler muß es sein — so wird von allen Sachverständigen übereinstimmend gesagt —, daß mehr junge Wissenschaftler gefördert werden, als es die Deckung des Bedarfs an Hochschullehrern verlangt. Denn nur dann ist es möglich, ein breites Angebot an qualifizierten Wissenschaftlern und damit erst
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.06.1980 () [PBT/W08/00223]
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überhaupt zu promovieren. Die Promotion wird damit zur Abschnittsprüfung für Hochschullehrer innerhalb der Hochschullehrerlaufbahn degradiert. Das wollen wir nicht. Das wichtigste Anliegen bei der Förderung junger Wissenschaftler muß es sein — so wird von allen Sachverständigen übereinstimmend gesagt —, daß mehr junge Wissenschaftler gefördert werden, als es die Deckung des Bedarfs an Hochschullehrern verlangt. Denn nur dann ist es möglich, ein breites Angebot an qualifizierten Wissenschaftlern und damit erst eine wirkliche Auswahl bei der Besetzung der verschiedenen Positionen zu haben. Nicht nur die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.06.1980 () [PBT/W08/00223]
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der Förderung junger Wissenschaftler muß es sein — so wird von allen Sachverständigen übereinstimmend gesagt —, daß mehr junge Wissenschaftler gefördert werden, als es die Deckung des Bedarfs an Hochschullehrern verlangt. Denn nur dann ist es möglich, ein breites Angebot an qualifizierten Wissenschaftlern und damit erst eine wirkliche Auswahl bei der Besetzung der verschiedenen Positionen zu haben. Nicht nur die Hochschulen und die Forschungseinrichtungen außerhalb der Hochschulen, auch der Staat, die Parlamente, die großen Verbände, die Wirtschaft benötigen Menschen, die durch eine wissenschaftliche
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.06.1980 () [PBT/W08/00223]
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Gesellschaft sichert. Ich sage: in allen Bereichen, weil wissenschaftlicher Nachwuchs nicht nur Hochschullehrernachwuchs ist. Zutreffend heißt es dazu in der Begründung des Gesetzentwurfs der CDU/CSU — Sie, Frau Kollegin Wisniewski, haben das heute noch einmal unterstrichen —, daß bedeutend mehr junge Wissenschaftler gefördert werden müssen, als es die Deckung des Bedarfs an Nachwuchswissenschaftlern an den deutschen Hochschulen erforderlich macht. Bereits in den von mir vor einem Jahr vorgelegten Leitvorstellungen für die künftige Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses habe ich das als eine zentrale
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.06.1980 () [PBT/W08/00223]
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zügige Beratung noch bis zur Mittagspause durchbekommen: Beratung der Beschlußempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Bildung und Wissenschaft (18. Ausschuß) zu dem Antrag der Fraktion der CDU/CSU Programm zur Förderung des Auslandsaufenthaltes von Schülern, jungen Arbeitnehmern, Studenten und Wissenschaftlern — Drucksachen 8/2458, 8/4124 — Berichterstatter: Abgeordnete Daweke Vogelsang Im Ältestenrat ist für die Aussprache ein Kurzbeitrag je Fraktion vereinbart worden. Wünscht einer der Berichterstatter das Wort? — Das ist nicht der Fall. Dann eröffne ich die Aussprache. Das Wort hat der Abgeordnete
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.06.1980 () [PBT/W08/00223]
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Fragebögen produzieren, geht buchstäblich auf keine Kuhhaut. So wurde z. B. eine Studentenservicebroschüre von 192 Seiten für das Ausfüllen von sage und schreibe sechs Formblättern von der Bürokratie produziert Das Land Nordrhein-Westfalen hat 1978 einen Fragebogen C für Forschungserhebungen an Wissenschaftler versandt. Nach der Rücksendung der Fragebögen durch diese Wissenschaftler stellte sich dann heraus, daß 90 davon falsch ausgefüllt waren; die Statistik konnte nicht durchgeführt werden. Das sind nur ganz wenige Beispiele aus diesem Bereich. Der Antrag der CDU/CSU fordert
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.06.1980 () [PBT/W08/00223]
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z. B. eine Studentenservicebroschüre von 192 Seiten für das Ausfüllen von sage und schreibe sechs Formblättern von der Bürokratie produziert Das Land Nordrhein-Westfalen hat 1978 einen Fragebogen C für Forschungserhebungen an Wissenschaftler versandt. Nach der Rücksendung der Fragebögen durch diese Wissenschaftler stellte sich dann heraus, daß 90 davon falsch ausgefüllt waren; die Statistik konnte nicht durchgeführt werden. Das sind nur ganz wenige Beispiele aus diesem Bereich. Der Antrag der CDU/CSU fordert: Verzicht auf nicht unabweisbar notwendige Formulare, Einheitlichkeit der Formulare
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.06.1980 () [PBT/W08/00223]
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die Frage nicht beantworten. Tatsache ist aber, daß die Aussage der Fachleute in diesem Arbeitspapier natürlich im Zusammenhang mit der damals vorhandenen Situation gesehen werden sollte. Sie wissen, daß damals besondere Schwierigkeiten vorhanden waren und die engagierten Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler sich große Sorgen um dieses Projekt gemacht haben. Ich gehe davon aus, daß auch dies dazu geführt hat, das eine oder andere überspitzt zu sehen, was im nachhinein so nicht eingetreten ist. Präsident Stücklen: Eine weitere Zusatzfrage. Catenhusen (SPD): Herr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.03.1982 () [PBT/W09/00087]
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würde es sehr begrüßen, wenn diese Kollegen in den nächsten Tagen dem Forschungsminister etwas Zeit geben würden, sich mit seinen eigentlichen Aufgaben zu beschäftigen. (Haase [Kassel] [CDU/CSU]: Sehr schön!) Bis Ende dieses Monats laufen nämlich die Verträge für die Wissenschaftler aus, die an der Vorbereitung des gemeinsamen europäischen Kernfusionsprojekts JET arbeiten. Diese Wissenschaftler haben darauf hingewiesen, daß es völlig sinnlos ist, die Verträge zur Vorbereitung dieses Projekts weiter zu verlängern, wenn nicht endlich eine Entscheidung über den Standort der gemeinsamen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1977 () [PBT/W08/00035]
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etwas Zeit geben würden, sich mit seinen eigentlichen Aufgaben zu beschäftigen. (Haase [Kassel] [CDU/CSU]: Sehr schön!) Bis Ende dieses Monats laufen nämlich die Verträge für die Wissenschaftler aus, die an der Vorbereitung des gemeinsamen europäischen Kernfusionsprojekts JET arbeiten. Diese Wissenschaftler haben darauf hingewiesen, daß es völlig sinnlos ist, die Verträge zur Vorbereitung dieses Projekts weiter zu verlängern, wenn nicht endlich eine Entscheidung über den Standort der gemeinsamen Kernfusionsanlage fällt. Wir fordern deshalb, daß sich nicht nur der Forschungsminister, sondern auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1977 () [PBT/W08/00035]
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privatwirtschaftlicher Basis vorangetrieben werden, und allen Wünschen nach zentralen öffentlichen Einrichtungen eine klare Absage erteilen. Auch hier muß die Privatinitiative obenan stehen. Aus dem Einzelplan 30 werden auch die zwölf Großforschungszentren gefördert — mit 16 000 Mitarbeitern und über 4 000 Wissenschaftlern sowie einem Mittelbedarf von mehr als 1,5 Milliarden DM ein auch gesamtwirtschaftlich ganz wichtiger Brocken. Ein Schwerpunkt ist die Grundlagenforschung, der rund 20 °/o dieser Mittel zufließen. Dieser Bereich verdient besondere Beachtung, wenn wir uns klarmachen, daß wir heute
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1977 () [PBT/W08/00035]