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aus dem Ausland. So arbeiten, um ein Beispiel aus den außeruniversitären Großforschungseinrichtungen zu nennen, am derzeit größten Positron-Elektron-Beschleunigerring der Welt, an PETRA in Hamburg, Forschergruppen aus England, Frankreich, den USA, Japan und aus der Volksrepublik China. Diese hohe Beteiligung ausländischer Wissenschaftler an deutschen Forschungseinrichtungen und -geräten spricht, wie ich finde, auch für die Qualität der Wissenschaft auf diesem Gebiet. Am Schwerionenbeschleuniger in Darmstadt haben in den vergangenen zwei Jahren mehr als 500 Wissenschaftler ihre physikalischen, chemischen und biologischen Experimente durchgeführt. Neben
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.09.1979 () [PBT/W08/00173]
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aus der Volksrepublik China. Diese hohe Beteiligung ausländischer Wissenschaftler an deutschen Forschungseinrichtungen und -geräten spricht, wie ich finde, auch für die Qualität der Wissenschaft auf diesem Gebiet. Am Schwerionenbeschleuniger in Darmstadt haben in den vergangenen zwei Jahren mehr als 500 Wissenschaftler ihre physikalischen, chemischen und biologischen Experimente durchgeführt. Neben Wissenschaftlern aus den USA und aus dem westeuropäischen Ausland arbeiten dort auch solche aus Israel, aus Japan und aus der Volksrepublik China. Am Hahn-Meitner-Institut in Berlin wurde kürzlich ein neuer Beschleuniger in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.09.1979 () [PBT/W08/00173]
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an deutschen Forschungseinrichtungen und -geräten spricht, wie ich finde, auch für die Qualität der Wissenschaft auf diesem Gebiet. Am Schwerionenbeschleuniger in Darmstadt haben in den vergangenen zwei Jahren mehr als 500 Wissenschaftler ihre physikalischen, chemischen und biologischen Experimente durchgeführt. Neben Wissenschaftlern aus den USA und aus dem westeuropäischen Ausland arbeiten dort auch solche aus Israel, aus Japan und aus der Volksrepublik China. Am Hahn-Meitner-Institut in Berlin wurde kürzlich ein neuer Beschleuniger in Betrieb genommen. Mit diesem Beschleuniger wurde eine sinnvolle Ergänzung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.09.1979 () [PBT/W08/00173]
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ist eines von vielen Beispielen für die systematische Förderung und Würdigung der Grundlagenforschung durch die Bundesregierung im Rahmen ihrer Fachprogramme. Die wissenschaftlichen Leistungen der deutschen Meeresforschungseinrichtungen sind im In- und Ausland anerkannt. Sie bilden die Grundlage für eine Beteiligung deutscher Wissenschaftler und Forschergruppen an internationalen Großprojekten. Diese Kooperationen sichern einen weiteren Informationsaustausch. Wir haben gerade im Bereich unserer grundlagenorientierten Meeresforschung sehr frühzeitig etwas gemacht, was, wie ich glaube, international beispiellos ist; wir haben nicht nur Technikentwicklung betrieben, sondern zugleich gefragt: Wie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.09.1979 () [PBT/W08/00173]
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SPD]: Aber die ist wertfrei!) Sie sollten wirklich nicht unseren Wissenschaftsbegriff kritisieren. Ich sehe in Ihrem Wissenschaftsbegriff — Herr Kollege Hoffmann, das kam für mich deutlich zum Ausdruck — wirklich in erster Linie ein grenzenloses Mißtrauen gegenüber der individuellen Leistung des einzelnen Wissenschaftlers, weil Sie immer wieder zum Ausdruck bringen, daß dem Ganzen die große Glocke der gesellschaftlichen Relevanz übergestülpt werden muß. (Beifall bei der CDU/CSU) Meine sehr verehrten Damen und Herren, sie glauben wirklich, Forschungs- und Technologiepolitik — und Sie dehnen das
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.09.1979 () [PBT/W08/00173]
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Bundesregierung liegen keine wissenschaftlich gesicherten Unterlagen darüber vor, daß die von dem genannten Toxikologen aufgestellten Behauptungen über angebliche gesundheitsschädliche Wirkungen von Diätmargarine zutreffen. Präsident Stücklen: Zusatzfrage, bitte schön. Spitzmüller (FDP): Herr Staatssekretär, muß ich aus Ihrer Antwort entnehmen, daß dieser Wissenschaftler dem Bundesgesundheitsamt die Unterlagen immer noch nicht zugeleitet hat? Zander, Parl. Staatssekretär: Dies können Sie daraus entnehmen. Ich möchte hinzufügen: trotz wiederholter Aufforderung noch nicht zugeleitet hat. Präsident Stücklen: Eine weitere Zusatzfrage. Spitzmüller (FDP): Herr Parlamentarischer Staatssekretär, sehen Sie eine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.11.1979 () [PBT/W08/00185]
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Dies können Sie daraus entnehmen. Ich möchte hinzufügen: trotz wiederholter Aufforderung noch nicht zugeleitet hat. Präsident Stücklen: Eine weitere Zusatzfrage. Spitzmüller (FDP): Herr Parlamentarischer Staatssekretär, sehen Sie eine Möglichkeit, mit der die Bundesregierung vielleicht die ärztliche Standesethik stärken könnte, daß Wissenschaftler, wenn sie über Monate hinweg etwas behaupten, dann dieses Material auch zur Verfügung zu stellen haben? Zander, Parl. Staatssekretär: Herr Kollege Spitzmüller, das Bundesgesundheitsamt hat sich bemüht, an die Unterlagen heranzukommen, weil das natürlich Feststellungen waren, die überprüft werden müssen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.11.1979 () [PBT/W08/00185]
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erste: Der Bundesregierung soll Gelegenheit gegeben werden, ihre Position gegenüber den freien Berufen zu klären. Nun, meine Damen und Herren, ich glaube nicht, daß die Bundesregierung ihre Position gegenüber Ärzten, Apothekern, Architekten, Ingenieuren, Rechtsanwälten, Steuerberatern, Steuerbevollmächtigten, Wirtschafts- und Buchprüfern, Journalisten, Wissenschaftlern und Künstlern — die Liste ist noch nicht vollständig — erst bestimmen müßte. Der Herr Kollege Hauser hat ja heute morgen dankenswerterweise auch angemerkt, daß der Vorwurf der Fehleinschätzung weniger die Bundesregierung als die Koalitionsfraktionen treffe. Dazu darf ich für die FDP-Fraktion
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.09.1977 () [PBT/W08/00044]
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rationellen Energieverwendung generell und hier besonders im Hausbereich, weil dort etwa 30 bis 40 °/o des Energieverbrauchs liegen und Sparmöglichkeiten bis 30 % von Experten für möglich gehalten werden. Wir wünschten aber, daß durch diesen Gesetzgebungsanstoß bei Bauherren, Mietern, Architekten, Wissenschaftlern, Handwerkern und allen sonst Beteiligten dieser Bereich der Energieeinsparung noch stärker beackert wird, und wünschen auch, daß mit diesem Gesetz das Interesse stärker darauf gelenkt werden möge, auch in den beiden anderen großen Energieverwendungsbereichen: der Kraftstoffverwendung und der Stromerzeugung, eine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.06.1976 () [PBT/W07/00247]
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Bürger in unserem Lande besser gewesen wäre. Spätestens bei der Anhörung im Finanzausschuß mußte der Bundesregierung doch klar gewesen sein, daß ihre Absicht, die Mehrwertsteuer zu erhöhen, den Widerstand fast aller Beteiligten hervorgerufen hat. Ob Verbände, Vertreter der Arbeitnehmer, ob Wissenschaftler, Wirtschaftler, Vertreter der Kommunen, ob Familienverbände, ob Repräsentanten der Geldinstitute, die meisten lehnten das Steuerpaket, wenn auch mit unterschiedlicher Begründung, ab. (Sehr richtig! bei der CDU/CSU) Nach den eigenen Berechnungen der Bundesregierung führt das Steueränderungsgesetz 1977 in seiner jetzigen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.06.1977 () [PBT/W08/00032]
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offene Stellen gibt, ist evident; sonst müßte die Kommission ja nicht wieder zusammentreten. Vizepräsident Dr. Jaeger: Ich rufe die Frage 5 des Herrn Abgeordneten Dr. Schweitzer auf: In welchem Umfange sind im Haushaltsjahr 1975 Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung polnischer Wissenschaftler in der Bundesrepublik Deutschland zu erwarten? Moersch, Staatsminister im Auswärtigen Amt: Herr Abgeordneter, der wissenschaftliche Austausch mit Polen ist in den vergangenen Jahren besonders gefördert worden. Im Haushaltsjahr 1975 ist der hierfür vorgesehene Ansatz im Kulturetat des Auswärtigen Amts um
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.05.1975 () [PBT/W07/00170]
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ist der hierfür vorgesehene Ansatz im Kulturetat des Auswärtigen Amts um etwa 8 % erhöht worden. Es ist deshalb zu erwarten, daß die von den Mittlerorganisationen vorgesehenen Programme im Jahre 1975 in vollem Umfang durchgeführt werden. Ob die Zahl der polnischen Wissenschaftler, die die Bundesrepublik Deutschland 1975 besuchen, sich auf der gleichen Höhe wie 1974 bewegen oder höher liegen wird, hängt verständlicherweise nicht nur von unseren Programmen ab. Vizepräsident Dr. Jaeger: Eine Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten Dr. Schweitzer. Dr. Schweitzer (SPD) : Herr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.05.1975 () [PBT/W07/00170]
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mit Polen besonders gut gelungen ist, diesen Austausch zu fördern. Vizepräsident Dr. Jaeger: Eine Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten Sauer. Sauer (Salzgitter) (CDU/CSU) : Herr Staatsminister, beruht diese finanzielle Unterstützung auf Gegenseitigkeit; mit anderen Worten: Können Sie konkret sagen, wieviel deutsche Wissenschaftler von der polnischen Regierung finanziell unterstützt werden und insbesondere, ob ihnen Gelegenheit gegeben wird, in den deutschen Ostgebieten Studien zu betreiben? Moersch, Staatsminister im Auswärtigen Amt: Ich muß nachprüfen, wie die Zahlen im einzelnen aussehen. Das gehört nicht unmittelbar zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.05.1975 () [PBT/W07/00170]
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Gelegenheit gegeben wird, in den deutschen Ostgebieten Studien zu betreiben? Moersch, Staatsminister im Auswärtigen Amt: Ich muß nachprüfen, wie die Zahlen im einzelnen aussehen. Das gehört nicht unmittelbar zu der Frage. Ich weiß aber, daß eine ganze Reihe von deutschen Wissenschaftlern in Polen zu Gast ist, und ich habe nicht gehört, daß es gebietsweise Einschränkungen gegeben hat. (Sauer [Salzgitter] [CDU/CSU] : Ich hatte Sie nach der finanziellen Unterstützung durch die polnische Seite gefragt, nicht nach Gastaufenthalten!) Moersch, Staatsminister im Auswärtigen Amt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.05.1975 () [PBT/W07/00170]
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Grundlage für überdurchschnittliche Produktivitätsfortschritte. Schließlich wurden ungesunde Inflationserwartungen abgebaut und unsolide Finanzierungspraktiken bereinigt. Meine Damen und Herren, die Rahmenbedingungen sind also günstig. Bundesregierung und Bundesbank ziehen an einem Strang. (Orgaß [CDU/CSU] : Aber nicht immer am gleichen Ende!) Die unabhängigen Wissenschaftler zeigen sich optimistisch und werden dabei durch die vorliegenden Indikatoren gestützt. Ich verkenne nicht, daß es in zahlreichen Einzelfällen noch beachtliche Anpassungsschwierigkeiten gegeben hat. Aber insgesamt sind die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Aufschwung günstig. Zu den Rahmenbedingungen gehört aber auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.05.1975 () [PBT/W07/00170]
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ersatzlos abzuschaffen. Es kann aber auf Dauer keine Lösung sein, daß die Regierung nur einzeln mit den Gewerkschaften und den Arbeitgebern spricht; denn so wichtige Stimmen wie die der Verbraucher oder beispielsweise auch der Sparer, aber auch die Stimmen unabhängiger Wissenschaftler dürfen nicht vor den Toren dieses Forums bleiben. Sicher läßt sich am Verfahren des sozialen Dialogs vieles verbessern. Dies muß in Angriff genommen werden. Ohne Zweifel würde eine Verkleinerung des Kreises diesen Dialog wirksamer machen. Aber ich betone nochmals: unabhängige
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.02.1978 () [PBT/W08/00075]
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Kollegen von SPD und FDP, glauben Sie nicht doch, daß ein gemeinsamer Appell dieses Hohen Hauses dem Verfolgten Mut machen könnte? (Sehr gut! bei der CDU/CSU) Darf ich Sie daran erinnern, daß der sowjetische Dichter Solschenizyn und der sowjetische Wissenschaftler Sacharow in leidenschaftlicher Form an die westliche Welt appelliert haben, wenigstens mit Worten für die dort in Gefängnissen Einsitzenden einzutreten, weil dieses Eintreten für die Verfolgten eine Quelle moralischer Stärkung sein würde! (Beifall bei der CDU/CSU) Und ich meine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 30.01.1975 () [PBT/W07/00146]
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Engagement der öffentlichen Hand zur Beeinflussung der wirtschaftlichen Entwicklung. Es handelt sich also nicht darum, ein neues Teufelswerk zu erfinden, sondern es handelt sich darum, die vorhandenen Instrumente weiterzuentwickeln, bei aller Problematik, die darin steckt, weil die Prognosefähigkeit aller, der Wissenschaftler, der Administration und der Politiker, nur mäßig entwickelt ist und sich vielleicht auch gar nicht bis zur Vollkommenheit entwickeln läßt, weil so viele Entscheidungen, die nicht beeinflußbar sind, eine Rolle spielen. Bei den Vorbereitungen zu diesem Programm haben wir aber
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.04.1977 () [PBT/W08/00023]
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ich fest: Die von der Bundesregierung dem Deutschen Bundestag vorgelegten Vereinbarungen mit Polen stehen in der Kontinuität der unsoliden, von Aufgeben und Nachgeben gekennzeichneten Ostpolitik von Brandt und Bahr. (Beifall bei der CDU/CSU) Von ihr hat ein bekannter amerikanischer Wissenschaftler gesagt, sie verfolge minimale Ziele mit maximalen Konzessionen. (Beifall bei der CDU/CSU) Eine derartige Politik kann nicht zu dauerhafter Verständigung und zu einem Zuwachs an Vertrauen zwischen Polen und Deutschen führen, denn ihr fehlt es auch an Aufrichtigkeit gegenüber
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 19.02.1976 () [PBT/W07/00224]
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Herr Kollege, ich habe dargelegt, wie das Stahlforschungsprogramm insgesamt konzipiert wurde. Ich habe gesagt, daß unabhängig von einem Gutachten, das normalerweise erstellt wird, bei einem derartigen Programm natürlich die einschlägigen Interessentengruppen, sprich: die Unternehmensseite durch sachverständige Vertreter aus den Unternehmen, Wissenschaftler aus den Hochschulen und natürlich die Gewerkschaften, gehört werden. Wir legen auf diesen Sachverstand großen Wert. Was das Projekt von Hoesch betrifft, so sind die vorläufigen Antragsunterlagen im BMFT geprüft und mit dem Projektträger und dem Vorsitzenden des Sachverständigenausschusses erörtert
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 05.03.1980 () [PBT/W08/00204]
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wir seit langem getan, und wir sorgen auch künftig dafür!) Deutschland will Partner sein für viele Länder. Partnerschaft heißt Gegenleistung und Leistung. Was wir einbringen können, ist Kapital, sind vor allem aber auch die Kenntnisse unserer Facharbeiter, unserer Wirtschaftler, unserer Wissenschaftler, Diese Leistung kann nur dann entstehen, wenn wir alle Bürger unseres Landes mit der Technik aussöhnen. Dies wird gelingen, wenn aller Sachverstand zu ihrer Sicherheit, zu ihrer Weiterentwicklung und zur Prüfung der Alternativen eingesetzt wird. Dies setzt eine sachgerechte, entschlossene
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.06.1977 () [PBT/W08/00031]
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viel tun müssen, um die Bürger zu überzeugen, damit wir ihre Zustimmung für notwendige energiepolitische Entscheidungen bekommen. Und eben gerade dies ist so außerordentlich schwierig, weil es nicht einmal unter den Fachleuten oder den sogenannten Fachleuten, nicht einmal unter den Wissenschaftlern ein ganz einmütiges Urteil, einen ganz einmütigen Rat gibt. Wir, die Sozialdemokraten, stellen mit sehr stolzem Selbstbewußtsein fest, daß wir in unserem Lande bisher die erste und bis jetzt die einzige Partei sind, die sich so öffentlich, wie wir das
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.06.1977 () [PBT/W08/00031]
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teilweise wieder abkratzen muß. Es darf nämlich nicht vergessen werden, daß es eine Reihe von allseits erwünschten neuen Technologien z. B. zur Verbesserung des Umweltschutzes gibt, die nicht weniger, sondern mehr Energie verbrauchen. Ich hatte eine Diskussion mit einem anerkannten Wissenschaftler über die Frage, ob es möglich ist, das Verhältnis des Energieverbrauchs zum Wirtschaftswachstum, das im Augenblick einen Koeffizienten von 0,94 hat — bis zur Energiekrise war er 1 —, für den Zeitraum 1985 bis 1990 auf 0,6 zurückzudrücken: 1 %reales Bruttosozialprodukt mehr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.06.1977 () [PBT/W08/00031]
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Wirtschaftswachstum, das im Augenblick einen Koeffizienten von 0,94 hat — bis zur Energiekrise war er 1 —, für den Zeitraum 1985 bis 1990 auf 0,6 zurückzudrücken: 1 %reales Bruttosozialprodukt mehr bedeutet 0,6 %mehr Energieverbrauch. Das ist Ziel in den Eckwerten. Der betreffende Wissenschaftler, der Naturwissenschaftler ist, der in allen sonstigen Fragen meinen Thesen zustimmte, hat in diesem einzigen Punkt ein Fragezeichen gemacht, und zwar mit einer einzigen Begründung. Er sagte: Herr Friderichs, dann, wenn über die internationale Diskussion die Rohstoffe entweder verknappt oder
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.06.1977 () [PBT/W08/00031]
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Ingenieure, den Einfallsreichtum unserer Konstrukteure und den, Gott sei Dank, immer noch hohen Stand unserer Naturwissenschaften energiepolitisch mobilisieren können. Das hat nichts mit blinder Technologiegläubigkeit zu tun, wohl aber mit einem großen Vertrauen in das Leistungsvermögen unserer Ingenieure, Forscher und Wissenschaftler, ob sie in kleineren oder größeren Unternehmen arbeiten, in Forschungsinstituten oder Universitäten. Ihnen klare Signale zu geben, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer energiepolitischen Existenzsicherung. Meine einzige erfreuliche Feststellung ist die völlige Übereinstimmung mit der Bundesregierung in der Frage des
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.06.1977 () [PBT/W08/00031]