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die Beantwortung dieser Fragen nicht nur für das Disziplinarverfahren von Bedeutung ist, sondern als entscheidend auch für .die Prüfung der Frage angesehen werden muß, ob ein schuldhaftes Verhalten Bundesbediensteter für das Auftreten der Pernonospora tabacina ursächlich gewesen ist, ist ein Wissenschaftler mit der Erstattung eines Gutachtens beauftragt worden. Das Gutachten ist bei mir am 14. Juni 1961 eingegangen. Es müssen nunmehr zu dem Gutachten und den sonstigen Ergebnissen der 'Ermittlungen die Betroffenen gelhört werden. Hierzu verpflichtet der § 21 der Bundesdisziplinarordnung. Wie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.06.1961 () [PBT/W03/00164]
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Hat die Bundseregierung zur Frage der geplanten Fusion des Deutschen Siedlungsbank und der Deutschen Landesrentenbank den von verschiedenen Ländern, Verbänden und Organisationen vorgetragenen Bedenken Rechnung getragen und zuvor die Einholung eines umfassenden Fachgutachtens über die Siedlungsreform beschlossen, an welchem Praktiker, Wissenschaftler und Siedlungsbehörden der Länder beteiligt werden? Zur Beantwortung der Herr Minister. Schwarz, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Die Bundesregierung hat eine Reform (des Siedlungsverfahrens insbesondere hinsichtlich der Siedlungsfinanzierung als notwendig erkannt. Es soll deshalb im Zusammenhang mit der Frage
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.06.1961 () [PBT/W03/00164]
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allen Betriebszuständen verlangt. Die Einhaltung dieser Forderungen soll durch laufende Verkehrskontrollen mit geeigneten Meßgeräten sichergestellt werden. Die im interparlamentarischen Auftrag gebildete Kommission „Reinhaltung der Luft" beim Verein Deutscher Ingenieure stellt gegenwärtig in Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden unter Einschaltung von Wissenschaftlern entsprechende Richtlinien auf. Für ihre Anwendung bietet die Neufassung des § 47 StVZO die gesetzliche Handhabe, nach der Kraftfahrzeuge so beschaffen sein müssen, daß die Verunreinigung der Luft durch Abgase das nach dem jeweiligen Stande der Technik unvermeidbare Maß nicht übersteigt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.06.1961 () [PBT/W03/00164]
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des Ärztlichen Sachverständigenbeirats wird über diese zusammenfassende Darstellung auf seiner nächsten Sitzung im Mai 1970 abschließend beraten. Der Unterausschuß soll gleichzeitig definitiv seine Vorschläge für die Art und Weise der Durchführung des Forschungsvorhabens unterbreiten und dafür ein sachkundiges Team von Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachgebieten benennen. Unmittelbar danach soll der Forschungsauftrag vergeben werden. Auch Ihre zweite Frage, Herr Kollege, kann ich positiv beantworten. Die Bundesregierung hält es durchaus für erstrebenswert, Amputierte, die unter starken Stumpfschmerzen leiden, durch eine Fragebogenaktion zu erfassen. Eine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.04.1970 () [PBT/W06/00046]
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Opposition in den letzten Monaten immer wieder versuchte, den wirtschaftlichen Aufschwung in Zweifel zu ziehen. Die tatsächliche Entwicklung hat sie inzwischen eines Besseren belehrt. Selbst notorische Zweckpessimisten kommen nicht mehr daran vorbei, daß der wirtschaftliche Aufschwung da ist. Praktiker wie Wissenschaftler urteilen übereinstimmend, daß der Aufschwung kräftiger ausfallen wird, als noch vor Monaten angenommen werden konnte. Wie in früheren Rezessionsphasen folgt die Besserung auf dem Arbeitsmarkt mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung. Die Zeichen des konjunkturellen Aufschwungs sind jedoch inzwischen auch auf
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.05.1976 () [PBT/W07/00243]
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Pro-Kopf-Einkommens etwa in Europa — nehmen wir die Schweiz, nehmen wir Skandinavien, nehmen wir Deutschland — erklären. Sie alle haben wenig oder keine Rohstoffvorkommen. Was unseren Wohlstand ausmacht, sind der hohe Bildungsstand und die Leistungsfähigkeit unserer Facharbeiterschaft, sind die hervorragenden Leistungen der Wissenschaftler und Ingenieure (Beifall bei der CDU/CSU) sowie die Qualität unserer Unternehmer. Dies alles ist uns nicht geschenkt worden. Es wurde in Generationen erarbeitet. Wir haben uns großgehungert und dabei auch die hervorragende Infrastruktur ausgebaut, ohne daß uns damals Hilfe
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 02.06.1976 () [PBT/W07/00246]
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Manchmal wird die Bedeutung der wissenschaftlichen Erkenntnisse für den einzelnen Menschen und für die menschliche Gesellschaft erst spät erkannt. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, darauf hinzuweisen, daß namentlich junge, noch nicht anerkannte und noch nicht in festen Stellungen etablierte Wissenschaftler das Verständnis und die materielle Hilfe der politisch Verantwortlichen brauchen. Wer wissenschaftlich tätig sein will, braucht Muße: nicht zum Müßiggang, sondern zum Denken, zum Analysieren, zum synthetischen Zusammenschauen. Wie gesagt, es war stets das Zeichen guter Herrschaft und guter Regierung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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fünf bis zehn Jahre — manchmal noch länger — auf eine Berufung oder feste Anstellung warten, und er mußte diese Zeit ohne irgendeine staatliche Hilfe überstehen. Er mußte überdies in dieser Zeitspanne nicht nur sein Leben fristen, sondern sich einen Namen als Wissenschaftler machen. Die Gefahr des Rückfalls in diese Zustände droht, wenn wir sie nicht abzuwenden verstehen. Durch eine verfehlte Hochschulpolitik sind die Chancen des hochqualifizierten, durch die Habilitation oder eine gleichwertige selbständige wissenschaftliche Leistung ausgewiesenen wissenschaftlichen Nachwuchses an den Hochschulen einfach
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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Lehre bleibt auf diese Forschungszeit angewiesen; denn später in den überaus großen Beanspruchungen als akademischer Lehrer ist diese Grundlegung wichtig. Lehre aber ohne Forschung bleibt steril, ohne Innovation und ohne weiterführende Anregungen. Ein solches Förderungsprogramm kann nicht verhindern, daß mancher Wissenschaftler im Alter von 40 bis 45 Jahren immer noch ohne feste Anstellung sein wird. Daher ist es notwendig, nach Möglichkeiten zu suchen, die Stellensituation der Wissenschaftler zu verbessern. Der Antrag enthält ferner unter Punkt 4 die Aufforderung an die Bundesregierung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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ohne Innovation und ohne weiterführende Anregungen. Ein solches Förderungsprogramm kann nicht verhindern, daß mancher Wissenschaftler im Alter von 40 bis 45 Jahren immer noch ohne feste Anstellung sein wird. Daher ist es notwendig, nach Möglichkeiten zu suchen, die Stellensituation der Wissenschaftler zu verbessern. Der Antrag enthält ferner unter Punkt 4 die Aufforderung an die Bundesregierung, Vorstellungen zu entwickeln, die Promotionsförderung effizienter zu gestalten. Der Rückgang der Inanspruchnahme der Graduiertenförderung ist höchst bedenklich. Auch hier droht ein Verlust für die Bundesrepublik in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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selbst bin sechs Jahre lang als Privatdozent tätig gewesen. Ich habe nicht am Hungertuche genagt und brauchte auch nicht reich zu heiraten. Aber ich halte es in der Tat nach wie vor für richtig und geboten, daß man sich als Wissenschaftler erst einen Namen erwerben muß, bevor man dann in hochdotierte Positionen aufrückt. Ich glaube, darauf können wir trotz aller Forderungen nach Förderung auch in Zukunft nicht verzichten. So sehen es ja auch die Vorschläge im Heisenberg-Programm vor. Lassen Sie mich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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ein kurzfristiger, diskontinuierlicher Übergang aus einer Phase schnellen Ausbaus und beachtlicher finanzieller Zuwachsraten in die derzeitige Phase mit nur noch geringen Steigerungsraten. Insbesondere wuchs in der Vergangenheit die Zahl der Mitarbeiter in den Forschungseinrichtungen stark an, so daß für junge Wissenschaftler und Nachwuchskräfte genügend Positionen zur Verfügung standen und damit auch relativ gute Aufstiegschancen gegeben waren. Parallel dazu ist eine ähnliche oder vielleicht noch rasantere Entwicklung an den Hochschulen und Universitäten verlaufen. Hier wurde mit dem gleichzeitigen Abbau von zeitlich befristeten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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ist eine ähnliche oder vielleicht noch rasantere Entwicklung an den Hochschulen und Universitäten verlaufen. Hier wurde mit dem gleichzeitigen Abbau von zeitlich befristeten Positionen im Mittelbau die Zahl der Dauerpositionen erhöht, die Stellen für Hochschullehrer wurden mit durchweg relativ jungen Wissenschaftlern besetzt. Dies bedeutet nun in der Tat und in der Folge, daß für den Nachwuchs sowohl an den Forschungsanstalten, den Zentren als auch an den Hochschulen eine bedenkliche Verschlechterung der Tätigkeits- und Aufstiegschancen eingetreten ist. Dies wird wahrscheinlich noch für
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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gleichzeitiger Sicherung der Aufstiegschancen zu erhalten. Verehrte Frau Kollegin, wenn Sie darauf hinweisen, daß wir 1972 25 000 wissenschaftliche Assistenten und wissenschaftliche Mitarbeiter im Hochschulbereich hatten, so war es nie und zu keiner Zeit so, daß alle diese Mitarbeiter und Wissenschaftler im Mittelbau davon ausgehen konnten und durften, eine Hochschullehrerstelle, die Stelle eines ordentlichen Professors oder die Stelle einer Leitungsfunktion in einer wissenschaftlichen Organisation zu erhalten. Dies war nie und zu keiner Zeit so. Es wird auch zu keiner Zeit so
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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wir doch einmal in aller Deutlichkeit ansprechen, um hier nicht ein falsches Bild entstehen zu lassen. Aber nicht durch Stellenzuwachs und auch nicht durch Stipendien alleine werden die angesprochenen Probleme gelöst werden können. Hier muß das Problem der Mobilität der Wissenschaftler und Forscher angesprochen werden. Den Empfehlungen des Wissenschaftsrates entsprechend sollte es zu einem wesentlich intensiveren Verbund und im Zusammenhang damit zu einem wesentlich stärkeren personellen Austausch zwischen Hochschulen, außenuniversitären Forschungseinrichtungen und der Industrie kommen. (Pfeifer [CDU/CSU] : Das steht auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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her stimme ich diesem Antrag zu. (Pfeifer [CDU/CSU] : Ich wollte diese Gemeinsamkeit nur unterstreichen!) — Danke schön, Herr Kollege Pfeifer. Dies sichert neben der bereits erwähnten kontinuierlichen Überleitung in die einzelnen Entwicklungsphasen weitgehend interdisziplinäre Kooperation wie auch mehr Mobilität. Der Wissenschaftler und Forscher folgt seinen Entwicklungen bis in die Vermarktungsphase, wie umgekehrt eine wirkungsvolle personelle Erneuerung bis in die Grundlagenforschung hinein aus einem unmittelbar praxisbezogenen Tätigkeitsbereich heraus erfolgen kann. Diese personalen Wechselbeziehungen, die in der Vergangenheit durchaus existierten und in einem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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Erhaltung des Forschungs- und Entwicklungspotentials und als mögliche Reserve für den Hochschullehrernachwuchs gewonnen werden. Wollte man diese Aufgaben den wissenschaftlichen Mitarbeitern neuer Art übertragen, würde dies wegen deren anderer Aufgaben im Rahmen der Hochschule zu erheblichen Verzögerungen im Werdegang junger Wissenschaftler führen. Dieser Weg wäre meiner Meinung nach deshalb nicht der richtige, weil dann Planstellen, die für die Funktion der Hochschule insgesamt von Bedeutung sind, durch Dotoranden blockiert würden. Der Weg über eine verbesserte, leistungsorientierte Graduiertenförderung ist darum eine zwingende Konsequenz
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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möchte deshalb in fünf Punkten sagen, worauf es uns bei diesem Programm ankommt. Erstens sollten wir das Programm so schnell wie möglich beraten und in Kraft setzen. Es sollte möglichst schon 1978 wirksam werden. Dann sollten wir so viele junge Wissenschaftler wie möglich fördern. Wir denken an mindestens 200. Auch darüber wird noch zu reden sein. Über den nächsten Punkt wird es sicherlich eine Auseinandersetzung geben. Hier tragen CDU/CSU angesichts ihrer Mehrheiten in den Länderparlamenten eine besondere Verantwortung. Wir sollten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.10.1977 () [PBT/W08/00048]
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und Technologie geförderten Demonstrationsprojekte in Aachen, Essen, Höhenkirchen und Wiehl machen deutlich, daß alle Anstrengungen unternommen werden, um von der technologischen Seite her zu einer breiten Markteinführung der Solartechnik zu kommen. Weitere Projekte sind in Vorbereitung, bei denen weniger die Wissenschaftler als vielmehr die Praktiker gefordert werden. Architekten, beratende Ingenieure und Heizungsinstallateure sollen in die Lage versetzt werden, die Solartechnik als integralen Bestandteil in die Bauplanung einzubeziehen, Solarsysteme zu berechnen und auszulegen. Durch Langzeittests müssen das Alterungsverhalten der Kollektoren und der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.03.1977 () [PBT/W08/00017]
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der Bundesregierung im einzelnen nicht bekannt. Vizepräsident Dr. Schmitt-Vockenhausen: Eine Zusatzfrage. Spranger (CDU/CSU) : Herr Staatssekretär, ist der Bundesregierung bekannt, daß sich linksextrem orientierte ASten an Aktionen anderer kommunistisch beeinflußter Organisationen beteiligt haben, z. B. Verband demokratischer Juristen, Bund demokratischer Wissenschaftler und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes? von Schoeler, Parl. Staatssekretär: Herr Kollege, ich kann nicht ausschließen, daß das in einigen Fällen vorgekommen ist. Ich müßte das an Hand der einzelnen Fälle dann jeweils bestätigen bzw. nicht bestätigen. Vizepräsident Dr. Schmitt-Vockenhausen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.11.1977 () [PBT/W08/00054]
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60 000 im Ausland vorgenommenen Abbrüchen an Frauen aus der Bundesrepublik gerechnet —, kann die Zahl der illegalen Schwangerschaftsabbrüche naturgemäß nur geschätzt werden. ' Bereits vor der Reform differierten die Schätzungen über diese Zahl erheblich. Nicht einheitlich ist auch die Meinung der Wissenschaftler darüber, wie stark sich eine Rücknahme der Strafdrohung in einer Abnahme der Zahl der illegalen Abbrüche niederschlägt. Die bisher vorliegenden Erkenntnisse erlauben jedoch den Schluß, daß auf lange Sicht die Zahl der insgesamt vorgenommenen Schwangerschaftsabbrüche nach der gesetzlichen Neuregelung jedenfalls
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.11.1977 () [PBT/W08/00054]
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können. Daran ist gedacht, und so wird dieses Gesetz sicher auch gehandhabt. Deshalb ist die zitierte Behauptung abwegig. Vizepräsident Frau Funcke: Ich rufe die Frage 61 des Herrn Abgeordneten Ahrens auf: Teilt die Bundesregierung die im Gutachten der Vereinigung deutscher Wissenschaftler zur Arzneimittelversorgung in der Bundesrepublik Deutschland enthaltene Behauptung, daß es um die Arzneimittelsicherheit in der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor schlecht bestellt sei und sich eine Katastrophe wie im Fall Contergan leicht wiederholen könne, und was gedenkt die Bundesregierung gegebenenfalls
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.02.1977 () [PBT/W08/00011]
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Zurufe von der SPD: Sehr wahr!) Wenn die Steine es gar nicht sagen würden, die Steine unserer herrlichen Städte, unserer Dörfer und alles, was in diesem Zusammenhang zu nennen wäre, dann sagt es die Wissenschaft. Lassen Sie mich nur einen Wissenschaftler zitieren. Herr Professor Friedo Wagener von der Universität Speyer hat 1972 in einem Werk über Raumordnung als Gutachter folgendes festgestellt — ich darf zitieren —: Aus den gegenwärtig geltenden Plänen und Programmen der Länder läßt sich ein genügend konkretes und öffentlich verkündetes
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.09.1974 () [PBT/W07/00119]
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müssen auch erkennen: Nicht alles muß vom Staat gemacht werden, nicht alles kann vom Staat gemacht werden. Die Bundesregierung ist daher der Überzeugung, daß die Herausforderung der letzten Monate von allen Kräften in diesem Lande — von Arbeitnehmern, von Unternehmern, von Wissenschaftlern, letztlich von jedem einzelnen — angenommen und bewältigt wird. (Beifall bei den Regierungsparteien.) Präsident Frau Renger: Ich danke dem Herrn Bundesminister. Ich eröffne die verbundene Debatte zu den Tagesordnungspunkten 3 a) und 3 b) . Das Wort hat der Abgeordnete Russe. Russe
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.01.1974 () [PBT/W07/00073]
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forschrittlicherer Technologien, neuen technischen Wissens, von Know-how im weitesten Sinne angewiesen sein werden. Wenn wir diese Herausforderung meistern wollen, werden wir künftig noch mehr als bisher eine unserer größten Ressourcen nutzen müssen: den Erfindungsgeist und die Forschungs- und Entwicklungskapazität unserer Wissenschaftler, unserer Techniker und unseren Facharbeiter. Dazu werden wir u. a. systematischer als bisher prüfen müssen, wie wir Ergebnisse der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung in die Praxis überführen, um damit zur technologischen Innovation beizutragen. Sie haben gesehen, daß wir auf
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.01.1974 () [PBT/W07/00073]