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und wie gedenkt die Bundesregierung sich in dieser Frage zu verhalten? Frau Staatsminister. Frau Dr. Hamm-Brücher, Staatsminister: Herr Kollege, die Vernichtung tropischen Regenwaldes ist ein Problem, das nicht auf das Amazonasgebiet in Brasilien beschränkt ist, sondern weltweit eine Rolle spielt. Wissenschaftler befürchten, daß — neben anderen Ursachen — der Waldverlust zu einem Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre mit überwiegend negativen klimatologischen Auswirkungen führen könnte. Etwaige negative Auswirkungen auf die deutsche Landwirtschaft sind derzeit nicht abschätzbar. Gesicherte Erkenntnisse fehlen jedoch bisher. Daher muß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1979 () [PBT/W08/00183]
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geschlechtsreifen Tiere erschossen, die Jungtiere durch einen Keulenschlag auf den Kopf betäubt und anschließend getötet werden. Vor der Häutung wird die Herzarterie durchgeschnitten, so daß die Tiere ausbluten. Dies ist nach Ansicht des Committee on Seals and Sealing, dem neben Wissenschaftlern auch leitende Mitglieder humanitärer Organisationen angehören, die am wenigsten schmerzhafte Tötungsmethode. Die Robben dürfen nur von Personen bejagt werden, die über die Rechtsbestimmungen des Robbenfangs und auch über die Betäubungs- und Tötungsmethoden unterrichtet sind. Nicht zuletzt die weltweite Aufmerksamkeit dürfte
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1979 () [PBT/W08/00183]
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wollen, obwohl Sie am 18. Juni dieses Jahres einem Verfahrenskompromiß zugestimmt haben, der die wechselseitige Toleranz für alle Länder klar und deutlich macht. Die Gesamtschule — das sagt übereinstimmend die Mehrheit aller derjenigen, die sie kritisch begleiten, auch die Mehrheit der Wissenschaftler und übrigens auch Herr Fend, der hier bereits mehrere Male zitiert worden ist — hat sich bewährt. Sie ist erstens eine Schule, die mehr Freiheit schafft, weil Schüler selbständiger werden. Sie ist zweitens gerechter, weil sie das Gefälle zwischen Stadt und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1979 () [PBT/W08/00183]
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ich möchte vorschlagen, daß alle Länder das machen. Wir haben jetzt gesagt: Für die Altanlagen werden wir gesetzlich — über die Großfeuerungsanlagen-Verordnung — die Stillegungen und die Umrüstungen nicht in dem Tempo durchsetzen. Wir haben eine Arbeitsgruppe mit allen Kraftwerksunternehmen zusammen mit Wissenschaftlern unserer Hochschulen unter dem Vorsitz eines Mitglieds des Club of Rome gebildet und haben diese Gruppe — nur damit die Kontrolle der Lobbyisten klar ist; denn daran zweifeln ja viele — gebeten, uns bis zum Herbst eine genaue Konzeption vorzulegen, wann sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1983 () [PBT/W10/00009]
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grundsätzliche Diskussion über diese Frage eintreten, die über die Wissenschaft hinausgeht und sehr fundamentale Fragen, z. B. ethische Fragen, berührt. Am Schluß muß man sich dann zu einer Position bekennen: entweder zu der, daß die Wissenschaft — mindestens die Mehrheit der Wissenschaftler; es gibt natürlich Einwendungen — aufzeigt, daß es heute für das z. B. von Ihnen angesprochene Problem keine Anzeichen gibt, oder zu der, daß es solche Anzeichen gibt. Aber ich glaube nicht, daß wir dieses Problem im Zusammenhang mit unserem jetzigen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1983 () [PBT/W10/00009]
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wir deshalb die Technologien entwickelt haben, die den S02-Ausstoß vermindern sollten? (Dr. Hauff [SPD]: Mit einem vielfach höheren Betrag!) Dr. Blens (CDU/CSU): Ich glaube, es ist unumstritten, daß auch SO2 zu den Verursachern des Waldsterbens gehört. Das sagen alle Wissenschaftler; „mit einiger Wahrscheinlichkeit" sagen sie dazu. Aber es ist auch unumstritten — und das steht in Ihrem eigenen Antrag —, daß wir heute noch nicht wissen, welche anderen Ursachen dazukommen. Da liegen eben die Versäumnisse Ihrer Forschungspolitik. (Beifall bei der CDU/CSU
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1983 () [PBT/W10/00009]
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Projekte verabschiedet — gut, dort, wo wir weiße Flecken auf der Landkarte gesehen haben. Wir haben neue Projekte für 5 Millionen DM verabschiedet, und wir werden in diesen Wochen noch mehr verabschieden. Aber der Kern der Sache ist, daß wir die Wissenschaftler mit ihrer Fachkunde, mit ihrer Initiative so zusammenführen, daß sie gemeinsam auf das Ziel der Probleme hinarbeiten. Das haben wir hier begonnen, und wir verlassen uns da nicht auf die Intelligenz der Apparate, sondern auf das Problembewußtsein der Wissenschaftler. Meine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1983 () [PBT/W10/00009]
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die Wissenschaftler mit ihrer Fachkunde, mit ihrer Initiative so zusammenführen, daß sie gemeinsam auf das Ziel der Probleme hinarbeiten. Das haben wir hier begonnen, und wir verlassen uns da nicht auf die Intelligenz der Apparate, sondern auf das Problembewußtsein der Wissenschaftler. Meine Damen und Herren, es ist verschiedentlich darauf hingewiesen worden, daß wir nicht genug wissen. Wir setzen an den verschiedensten Stellen an: bei der Wirkungsforschung; bei der Ursachenforschung; bei dem Zusammenspiel von Stickoxiden, von Schwefeldioxiden und von Schwermetallen; bei der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1983 () [PBT/W10/00009]
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von Schwermetallen; bei der Frage, ob das das Blattwerk oder die Wurzel angreift; bei der Frage, was helfen kann; bei der Frage, ob Düngung sinnvoll ist. Zu den Witzen über die Züchtung von Pflanzen: Das ist einer der Vorschläge der Wissenschaftler, die wir in Jülich bei der größten Tagung zu diesem Thema beisammen hatten. Sie sagten: Auch hier muß man ansetzen. — Es ist unverantwortlich, wenn wir irgendeinen der Ansätze, die wir sehen, auch die Düngung, unberücksichtigt ließen, solange wir die Chance
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1983 () [PBT/W10/00009]
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aus der einzigen existierenden sogenannten Aufzuchtstation auf den britischen Cayman-Inseln stammen könnten? Wer hat die Einfuhrgenehmigungen erteilt? Was wurde nachgeprüft? Schon in der Schule, Herr Staatssekretär, haben zumindest wir gelernt, daß Schildkröten besonders langsam wachsende Tiere sind. Nach Aussagen von Wissenschaftlern könnten Schildkrötenprodukte aus Zuchtfarmen frühestens in den 90er Jahren auf den Markt kommen, wenn die sogenannte F2-Vorschrift des Washingtoner Abkommens wirklich eingehalten würde. (Hört! Hört! bei den GRÜNEN) Wenn es so weitergeht, schaffen wir es wirklich noch, eine Art in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1983 () [PBT/W10/00009]
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Ich glaube, umgekehrt ist es richtig: Weil Nachfrage danach herrscht, werden sich die Kräfte rühren, die diese wertvollen, seltenen Tiere am Leben halten wollen, Tiere, die — nebenbei bemerkt — nicht nur 80 Millionen, sondern die nach Auffassung einer ganzen Reihe von Wissenschaftlern schon 250 Millionen Jahre alt sind, also die Dinosaurier einige Millionen Jahre überlebt haben. Ich bin sicher, wir haben heute die Möglichkeit, diese seltenen Arten weiter zu erhalten. Darum werden wir uns im Fachausschuß, dem Agrarausschuß, bemühen. Ich wünsche Ihnen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.05.1983 () [PBT/W10/00009]
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Inhalt unseres Angebots abzulenken versucht hat, indem er die Frage der Indexierung und der Indexklauseln hier aufgeworfen hat. Meine Damen und Herren, die Frage der Indexierung und der Indexklauseln ist eine schwierige theoretische Frage, an der eine ganze Reihe von Wissenschaftlern arbeiten. Ich möchte denen, die jetzt plötzlich auf einem so hohen Rosse sitzen, doch in die Erinnerung zurückrufen, wie die Debatte vor einigen Jahren verlaufen ist, als es sich um die Frage der Freigabe der Wechselkurse handelte. Ich kann mich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.05.1974 () [PBT/W07/00102]
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in Frankfurt möglich sein soll? Aus Überzeugung ist dieser Entwurf nicht zurückgezogen worden, sondern aus Angst, weil die breite Öffentlichkeit jeden Griff zur Bundesbank — wie. ich meine, mit Recht — verurteilt. Und dann, wenn sich der Kollege Erhard und acht anerkannte Wissenschaftler versammeln und in einem Gutachten Überlegungen anstellen, was eigentlich zu tun wäre, ist das ein Ergebnis Ihrer Konjunkturpolitik, weil die marktwirtschaftliche Ordnung bereits solche Schäden genommen hat, daß man sich so etwas überlegen muß. Es war nicht mehr als eine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.05.1974 () [PBT/W07/00102]
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darüber nachzudenken, wie wir aus diesen Schwierigkeiten herauskommen. Wenn das so anerkannte Männer tun, Männer der Wissenschaft, Männer, die eine historische Leistung vollbracht haben, dann sollten Sie das nicht einfach übertragen und identifizieren. Das ist ein Beitrag wie von anderen Wissenschaftlern auch. Aber wie Sie ihn abgehandelt haben, das ist unseriös! Dann haben Sie unserem Fraktionsvorsitzenden vorgeworfen, er sei nicht in der Lage, volkswirtschaftliche Vergleiche anzustellen. Seine Rede und seine Erwiderung darauf: Er hat Zahlen auf den Tisch gelegt. Wir haben
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.05.1974 () [PBT/W07/00102]
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Eltern von Velbert sprechen das aus, was das deutsche Volk denkt. (Zurufe in der Mitte und rechts.) — Jawohl, wenn alle einheitlich zusammenstehen, wenn sich die Arbeiter in den Betrieben zu einer kämpfenden Einheitsfront zusammenschließen, wenn sich die Bürger, die deutschen Wissenschaftler und Bauern in diese Einheitsfront eingliedern. dann ist der Friede für das deutsche Volk und damit für Europa gesichert. (Sehr wahr! bei der KPD.) Herr Abgeordneter Ollenhauer wandte sich in seiner Erklärung gegen die Politik des Herrn Bundeskanzlers. Aber man
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.12.1949 () [PBT/W01/00024]
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der Öffentlichkeit galt es weithin noch als der Berufsstand zurückgebliebenen, zünftlerischen Denkens. Die fabrikmäßige Arbeit und Fertigung schien das Handwerk entbehrlich zu machen. Nicht nur in diesem selbst, sondern auch im nationalökonomischen Schrifttum herrschte der Pessimismus hinsichtlich seiner Zukunft vor. Wissenschaftler von Rang sagten sein Ende voraus. Seine Bedeutung als wirtschaftlicher Faktor nicht nur, sondern auch seine gesellschaftliche Stellung war beträchtlich gemindert. Das Wort vom „biederen" Handwerk bekam einen peinlichen, statusmindernden Beigeschmack. Aus solchen Verhältnissen und aus einer solchen Optik sind
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.02.1951 () [PBT/W01/00117]
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die Fragen, die sofort einer Erledigung entgegengeführt werden können, unter allen Umständen schnellstens in Angriff genommen werden müssen. Das war der Ausgangspunkt unseres Antrags. Dabei möchte ich insbesondere darauf hinweisen, daß sich dieser Menschenkreis aus Arbeitern, Facharbeitern, aus Ingenieuren, Technikern, Wissenschaftlern usw. zusammensetzt, die nach ihrer Ausweisung und nach ihrer Rückkehr zwar den Flüchtlingsausweis A erhalten haben, aber bei weitem nicht in den vollen Genuß derjenigen Bezüge gekommen sind, die sich aus dem Besitz dieses Flüchtlingsausweises A ergeben. Andere Fragen kommen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.02.1951 () [PBT/W01/00117]
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die Bank deutscher Länder entweder für den Bund eine Bundesanleihe lombardiert oder daß man das den Landeszentralbanken im Bereiche der Länder überläßt. Wer das macht, ist ziemlich gleichgültig. Das Interessante an dieser Denkschrift ist zunächst einmal die Mitwirkung von bedeutenden Wissenschaftlern der Volkswirtschaft, insbesondere der Finanzwissenschaft, die deutlich erklären, man dürfe es nicht so machen, wie man es 1931/32 gemacht hat, als man es versäumte, die Arbeitslosigkeit anzupacken; man müsse feststellen, daß wir heute neue volkswirtschaftliche Erkenntnisse hätten und daß man
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1949 () [PBT/W01/00012]
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Herren, wenn wir einmal nicht von theoretischen Streitpunkten, sondern von der Frage ausgehen, was uns not tut, und wenn wir dabei an die Menschen denken, die hinter diesen theoretischen Streitgesprächen in der Regel nur das Gezänk der Gelehrten und der Wissenschaftler vermuten, das an ihren eigenen Lebensfragen vollkommen vorbeigeht, dann kommen wir vielleicht, wenn auch unter schweren Kämpfen und nur unter der Voraussetzung, daß wir bereit sind, mutig die Konsequenzen aus unseren Einsichten zu ziehen, doch zu dem. Ergebnis, daß es
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.03.1950 () [PBT/W01/00054]
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etwa gegen Devisen, sondern gegen Sperrmark stattfindet. Wir haben nun gerade heute gehört, daß selbstverständlich die Angemessenheit des Kaufpreises einer eingehenden Untersuchung unterzogen wird. Wir teilen die Meinung von Herrn Professor Gülich und sind sehr interessiert daran, von einem bedeutenden Wissenschaftler zu hören, daß Aktienkurse keineswegs den inneren Wert eines Unternehmens ausdrücken, und wir werden diesen Hinweis für etwaige zukünftige Sozialisierungsverhandlungen gern notieren. (Lachen links. — Zuruf des Abg. Dr. Gülich.) Meine Damen und Herren, in der Tat muß eine solche Angelegenheit
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.01.1952 () [PBT/W01/00186]
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hat in diesen, vielleicht äußerlich gesehen glücklichsten Jahren seiner Geschichte seinen Wohlstand aufgebaut, nicht mit leichtem Spielgewinn, sondern mit harter, schwerer und entsagungsvoller Arbeit und mit dem nimmermüden Fleiß von Millionen von Arbeitern und mit der Tüchtigkeit seiner Wirtschaftler und Wissenschaftler. Die deutschen Bäder sind ohne Spielbanken groß geworden, gewachsen und gediehen. Ihre Besucherzahl hat mächtig zugenommen. Gäste aus aller Welt fanden sich ein. Der Wohlstand — ich wende mich jetzt vor allem an meine Kollegen aus dem Lande Baden — der Wohlstand
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.02.1952 () [PBT/W01/00193]
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gestellt wird, dann haben wir auf dem Weltmarkt ein Chaos, das sich bei uns auswirken muß. Nachher läßt sich gut reden. (Zustimmung bei der CDU.) Als wir an die Festsetzung der Preise gingen, hat Herr Professor Baade, den ich als Wissenschaftler sehr hoch schätze, gemeint, daß der Milo-KomPreis bei etwa 200 DM die Tonne liegen werde und die Getreidepreise, die wir festgesetzt haben, zu hoch seien. (Hört! Hört! rechts.) Die Entwicklung ging einen ganz anderen Weg. Dafür kann man Herrn Professor
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.03.1951 () [PBT/W01/00123]
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Prinzipien" gearbeitet. 1947 übertrug die Generalversammlung die Formulierung der „Nürnberger Prinzipien" und zugleich die Vorbereitung des Entwurfs eines Gesetzbuchs der Verbrechen gegen den Frieden und die Sicherheit der Menschheit einer Völkerrechtskommission. Diese Kommission, der 15 Gelehrte verschiedener Nationalität als unabhängige Wissenschaftler angehören, sollte eine Sichtung des in Nürnberg angewandten Rechts vornehmen, es also mit anderen Worten (Schlußrufe) von seinem Ausnahmecharakter befreien, d. h. es in Einklang bringen mit den international wirklich anerkannten Rechtsprinzipien, von denen in Nürnberg in Anpassung an den
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 05.04.1951 () [PBT/W01/00130]
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zu einer völlig nebensächlichen und untergeordneten Nebenstelle herabgewürdigt zu werden. Wir vermögen nicht einzusehen, warum die Tradition der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt, um nur dieses eine Beispiel herauszugreifen, auch unter diesen Umständen in Berlin nicht fortgesetzt werden kann, um damit einigen hundert Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Mitarbeitern in Berlin Arbeit zu verschaffen. (Sehr richtig! bei der SPD.) Eine weitere Bemerkung muß an dieser Stelle gemacht werden. Die wenigen Bundesbehörden, die heute nach Berlin gekommen sind und die vielleicht in nächster Zeit nach Berlin kommen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.12.1952 () [PBT/W01/00244]
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in der Bundesrepublik 480 000 Ehen geschieden worden. 5. 208 000 minderjährige Kinder haben allein durch Ehescheidungen in den Jahren 1949 bis 1951 das Elternhaus verloren. 6. 80 000 streunende Kinder haben wir heute in der Bundesrepublik, von denen die Wissenschaftler und die Praktiker sagen, daß das Streunen weitgehend auch auf die Nichtgeborgenheit in Familien zurückzuführen sei. 7. Von 40 000 Fürsorgezöglingen kommen 27 000 aus unvollständigen Familien, so daß sie kein eigentliches Elternhaus mehr haben. Ich will diese Tatsachen nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 05.02.1954 () [PBT/W02/00013]