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Kräfte dann auch in der Produktion tätig werden können. Die Bundesrepublik — was ich jetzt sage, wird vielleicht manchen überraschen und vielleicht manchen zum Widerspruch provozieren — hat heute auf gewissen fortschrittlichen technischen Fachgebieten noch nicht in ausreichendem Maße Bedarf für junge Wissenschaftler. Das gilt z. B. für gewisse Bereiche der modernen Elektronik. Auch auf dem Gebiet der Raumfahrt liegen die Verhältnisse ähnlich. Die Bundesrepublik entwickelt bis jetzt keine Raumfahrtantriebssysteme, sie entwickelt auch fast keine Triebwerksysteme für Luftfahrzeuge. Was hat es für einen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.02.1966 () [PBT/W05/00019]
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z. B. für gewisse Bereiche der modernen Elektronik. Auch auf dem Gebiet der Raumfahrt liegen die Verhältnisse ähnlich. Die Bundesrepublik entwickelt bis jetzt keine Raumfahrtantriebssysteme, sie entwickelt auch fast keine Triebwerksysteme für Luftfahrzeuge. Was hat es für einen Sinn, junge Wissenschaftler als Flugzeugbauer, als Motorenbauer, als Raketenkonstrukteure auszubilden, wenn wir nicht durch ein System einer national geschlossenen Wissenschafts-, Entwicklungs-und Produktionspolitik diesen jungen Leuten den ideellen Anreiz geben, auf ihrem Fachgebiet auch später in der Heimat arbeiten zu können? Das ist doch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.02.1966 () [PBT/W05/00019]
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Frage, und wir laufen doch Gefahr, wenn wir auf die dritte Komponente verzichten, daß wir diese Leute nach einer gewissen Ausbildungs- und Assistentenzeit in das Ausland treiben, weil bei uns keine Beschäftigungsmöglichkeit dafür gegeben ist. Man sollte den Anreiz für Wissenschaftler — nicht nur für junge Wissenschaftler — nicht allein unter materiellen Vorzeichen sehen, von wem sie ein paar hundert Mark mehr im Monat bekommen, sondern auch unter gewissen ideellen Vorzeichen der Arbeitsmöglichkeit im eigenen Lande. (Beifall bei der CDU/CSU.) Sonst bilden
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.02.1966 () [PBT/W05/00019]
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Gefahr, wenn wir auf die dritte Komponente verzichten, daß wir diese Leute nach einer gewissen Ausbildungs- und Assistentenzeit in das Ausland treiben, weil bei uns keine Beschäftigungsmöglichkeit dafür gegeben ist. Man sollte den Anreiz für Wissenschaftler — nicht nur für junge Wissenschaftler — nicht allein unter materiellen Vorzeichen sehen, von wem sie ein paar hundert Mark mehr im Monat bekommen, sondern auch unter gewissen ideellen Vorzeichen der Arbeitsmöglichkeit im eigenen Lande. (Beifall bei der CDU/CSU.) Sonst bilden wir junge Wissenschaftler in Deutschland
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.02.1966 () [PBT/W05/00019]
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für junge Wissenschaftler — nicht allein unter materiellen Vorzeichen sehen, von wem sie ein paar hundert Mark mehr im Monat bekommen, sondern auch unter gewissen ideellen Vorzeichen der Arbeitsmöglichkeit im eigenen Lande. (Beifall bei der CDU/CSU.) Sonst bilden wir junge Wissenschaftler in Deutschland aus — vielleicht nicht vollkommen, aber weitgehend —, deren Wissen und Können dann ausländischen Volkswirtschaften zugute kommen. Ich bin sehr für kosmopolitische Einstellung, aber im internationalen Konkurrenzkampf hat alles auch seine natürlichen und bis zu einem gewissen Grade sicherlich auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.02.1966 () [PBT/W05/00019]
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Anfrage der Fraktion der FDP betr. Koordinlerungsausschuß für Straßenbauplanung — Drucksache V/3249 — beantwortet. Sein Schreiben ist als Drucksache V/3303 verteilt. Der Bundesminister für wissenschaftliche Forschung hat am 30. September 1968 die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP betr. Förderung von deutschen Wissenschaftlern und der Zusammenarbeit auf internationaler Basis — Drucksache V/3176 — beantwortet. Sein Schreiben ist als Drucksache V/3319 verteilt. Der Bundesminister des Innern hat am 2. Oktober 1968 die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dorn, Moersch und der Fraktion der FDP betr. Reform von
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.10.1968 () [PBT/W05/00188]
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der Vielzahl ungelöster Probleme, wie etwa des Verhältnisses des Arbeitsrechts zum allgemeinen bürgerlichen Recht, der Rechtsnatur des Arbeitsverhältnisses, der Abgrenzung zwischen öffentlichem und privatem Recht innerhalb des Arbeitsrechts und zu Fragen der Rechtsvereinheitlichung, sind daher zunächst zahlreiche Forschungsaufträge an namhafte Wissenschaftler erteilt worden. Diese Untersuchungen sind zum Teil noch nicht abgeschlossen. In Anbetracht dessen konnte auch die in Aussicht genommene Sachverständigenkommission noch nicht gebildet werden. Sie wird die ihr zufallende Arbeit um so besser und zügiger erfüllen können, je mehr Vorarbeiten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.10.1968 () [PBT/W05/00188]
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weiter alle vernünftigen Bestrebungen fördern, die der Erhaltung und Entfaltung der kulturellen Leistungen und Werte Ostdeutschlands dienen. Die Bundesregierung wird in dieser Legislaturperiode ein Gremium schaffen, (Abg. Dr. Barzel: Noch eines!?) dem Politiker aus Bund, Ländern und Gemeinden, Verwaltungsbeamte und Wissenschaftler angehören. Es soll Vorschläge zur Fortentwicklung der bundesstaatlichen Struktur ausarbeiten. Für die Länderneugliederung werden wir von dem nach Art. 29 unseres Grundgesetzes gestellten Auftrag ausgehen. Für die Verwaltungsreform und die Reform des öffentlichen Dienstrechts werden wir Vorschläge unterbreiten. Verwaltungsreform und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.10.1969 () [PBT/W06/00005]
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Produktion, die Verwaltung und andere Bereiche. Wir sind uns bewußt, daß moderne Forschungsvorhaben weltweit miteinander verflochten sind. Wir werden jede internationale, vor allem europäische Arbeitsteilung auf diesem Gebiet fördern. Meine Damen und Herren, in Europa gibt es eine Gemeinschaft der Wissenschaftler, die in ihrer Leistungsfähigkeit hinter der amerikanischen und sowjetrussischen dann nicht zurückzustehen braucht, wenn sie es lernt, ihre Kräfte zu vereinigen. (Beifall bei den Regierungsparteien.) Meine Damen und Herren, die Bundesregierung wird stärker als bisher eine wachstumsorientierte Strukturpolitik betreiben. Durch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.10.1969 () [PBT/W06/00005]
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z. B. der Standpunkt von Herrn Dr. Heubeck — oder ob wir, wie ich glauben würde, gerade noch in der Lage sind, eine Entscheidung zu treffen. Wenn wir weiter warten — darüber sind wir uns wohl alle einig —, — er meinte dabei die Wissenschaftler — dann haben wir die Freiheit zu einer Entscheidung nicht mehr, weil dann der Anstieg des Rentenberges zu steil wird. Wenn man den Weg geht, der hier vorgesehen ist, 200 Millionen DM zu streichen in der Hoffnung, daß das dann so
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.06.1967 () [PBT/W05/00113]
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die Wissenschaftspolitik bisher allzu einseitig als eine Förderung der Wissenschaft durch den Staat verstanden worden ist, weniger aber als eine Förderung des Staates durch die Wissenschaft, etwa in der Form der Beratung des Staates, der politischen Führung des Staates, durch Wissenschaftler. Nun haben wir natürlich in der Bundesregierung, rein quantitativ gesehen, dafür auch eine Reihe von Einrichtungen vorgesehen. Eine Berechnung der Westdeutschen Rektorenkonferenz z. B. gab vor einigen Monaten Auskunft darüber, daß die Bundesregierung von insgesamt mehr als 800 Professoren gelegentlich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.12.1966 () [PBT/W05/00083]
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Bereich, die Probleme der Elektronik, der Atomenergie, der Weltraumforschung, vieles gesagt worden, was ich nur nachdrücklich unterstreichen kann. Die Bundesregierung, Herr Kollege Moersch, wird sich auch in diesen neuen Bereichen, etwa auf dem Gebiet der Datenverarbeitung, des sachverständigen Rats berufener Wissenschaftler und Männer der Praxis bedienen, genauso wie sie es in der Atomforschung und der Weltraumforschung mit Erfolg tut. Sie wird dabei für eine ausgewogene und unabhängige Beratung sorgen. Ich unterstreiche, daß wir wesentlich verstärkte Formen der internationalen Zusammenarbeit brauchen. Die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.12.1966 () [PBT/W05/00083]
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Europäischen Parlaments gewählt. Die folgenden amtlichen Mitteilungen werden ohne Verlesung in den Stenographischen Bericht aufgenommen: Der Bundesminister für wissenschaftliche Forschung hat am 15. September 1967 die Kleine Anfrage der Abgeordneten Moersch, Dorn und der Fraktion der FDP betr. Abwanderung deutscher Wissenschaftler — Drucksache V/2036 - beantwortet. Sein Schreiben ist als Drucksache V/2115 verteilt. Der Bundesminister des Innern hat am 25. September 1967 die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Even, Schmitt-Vockenhausen, Dorn und Genossen betr. Förderung der Leibesübungen — Drucksache V/2109 — beantwortet. Sein Schreiben ist
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 04.10.1967 () [PBT/W05/00121]
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erste Lesung hatten wir Ende April. In der Zwischenzeit haben sich wieder neue technische Möglichkeiten abgezeichnet. Schon in der ersten Lesung und auch heute ist darauf hingewiesen worden, daß in Amerika die Abhörgeräte sehr stark gebraucht werden. Jetzt hat ein Wissenschaftler, Professor Alan Westin von der Columbia-Universität, nach vierjähriger Arbeit eine Studie über die modernen Überwachungsgeräte veröffentlicht. Obwohl in den Vereinigten Staaten einzelne gesetzliche Bestimmungen gegen den Mißbrauch dieser modernen Überwachungsgeräte bestehen, spricht er in seinem Bericht die Befürchtung aus, daß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 04.10.1967 () [PBT/W05/00121]
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Institutionen zustande kommen. Dabei ist sich die Bundesregierung bewußt, daß von diesen Organisationen nur Empfehlungen gegeben werden können, die praktische Durchführung aller wissenschaftlichen und kulturellen Vorhaben aber nur auf bilateraler Basis durch deutsche Organisationen erfolgen kann. Stipendien für Studienaufenthalte von Wissenschaftlern aller Fakultäten sowie von Praktikanten aller Staaten Osteuropas werden durch die Organisationen vermittelt und von den Empfängern gern angenommen. Ausstellungen über interessante Themen finden guten Widerhall. Theater- und Konzertensembles reisen in Haupt- und Provinzstädte Osteuropas, wo sie mit großem Beifall
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.06.1968 () [PBT/W05/00184]
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Organisation unserer Hochschulen müsse wegen der prinzipiellen Gleichrangigkeit wissenschaftlicher Arbeit abgebaut und durch eine horizontale Kooperation der Teilnehmer am wissenschaftlichen Forschungsprozeß ersetzt werden? Unser Minister für wissenschaftliche Forschung hat kürzlich darauf hingewiesen, daß die Tatsache, daß so viele unserer jungen Wissenschaftler in den Vereinigten Staaten hängenbleiben, nicht nur auf die materiell bessere Ausstattung der amerikanischen Institute zurückzuführen ist, sondern auch darauf, daß der Student drüben Einfluß auf die Richtung seiner Forschung hat, daß er einen größeren Freiheitsbereich hat und allgemein mehr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.02.1968 () [PBT/W05/00154]
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Herrn Dorn. Dorn (FDP) : Herr Staatssekretär, wie bringen Sie diese Auskunft, die Sie gerade gegeben haben, in Verbindung mit einer Auskunft, die ich vor mehreren Monaten aus Ihrem Hause erhielt, daß sich in zwei von mir konkret vorgetragenen Fällen von Wissenschaftlern aus Ostblockstaaten die Einreise-und ,die Visaerteilung um mehr als sechs Wochen verzögert hat? Benda, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern: Ich kann hier selbstverständlich nicht konkrete Einzelfälle erörtern. Was ich gesagt habe, gilt für alle Regelfälle. Ich habe in der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.04.1967 () [PBT/W05/00105]
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und Verdichtungsgebiete wohnen, mit zur Verkehrsballung in den Zentren beitragen? Die Fragen werden von dem Abgeordneten Opitz übernommen. Leicht, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen: Ich darf die Fragen des Kollegen Ramms wie folgt beantworten. Uns ist bekannt, daß sich Wissenschaftler dafür ausgesprochen haben, zur Abgeltung der Verkehrsstockungskosten regional gestaffelte Zuschläge bei der Kraftfahrzeugsteuer einzuführen, um dadurch eine Entlastung der Ballungsgebiete zu erreichen. Die Bundesregierung konnte sich mit solchen Überleungen noch nicht näher befassen, da es zur Zeit eine sichere Methode
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.11.1968 () [PBT/W05/00195]
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und die Haushaltswirtschaft der Länder ausgeübt werden konnte. Nunmehr werden diesem Artikel drei weitere Absätze hinzugefügt. Der erste Absatz enthält den Grundsatz, daß Bund und Länder bei ihrer Haushaltswirtschaft den Erfordernissen des gesamtwirtschaftlichen 'Gleichgewichts Rechnung zu tragen haben. Von einigen Wissenschaftlern ist gesagt worden, das sei eigentlich selbstverständlich, das brauche man gar nicht in das Gesetz hineinzuschreiben. Wir hielten es aber für zweckmäßig, dem Vorschlag der Regierung zu folgen, und haben insoweit dem Regierungsvorschlag stattgegeben. Das schafft jedenfalls Klarheit. Von entscheidender
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.05.1967 () [PBT/W05/00108]
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gibt, überhaupt unlösbar. Ich nenne nur die für jeden sichtbare Einkommensdisparität in den vielen Zweigen des Handwerks und des Handels bis zu der bekannten grenzüberschreitenden Einkommensdisparität im wissenschaftlichen Bereich, die uns so viele aktuelle Sorgen des Abgangs und Weggangs von Wissenschaftlern und Forschungskräften bereitet. Das für die Agrarpolitik entscheidende Anliegen besteht meines Erachtens darin, im beruflichen und sozialen Wettbewerb eine ausreichende Anziehungskraft für den bäuerlichen Beruf zu erhalten. Das eine Lager unserer Kritiker, die an Hand der durchschnittlichen Disparitätszahlen einen Mißerfolg
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1967 () [PBT/W05/00098]
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Fragen aus dem Geschäftsbereich des Auswärtigen Amtes. Ich rufe die Frage 13 des Abgeordneten Kahn-Ackermann auf: Ist der Bundesregierung bekannt, daß im Gegensatz zu der von ihr in der Drucksache V/2344 Abschnitt II aufgestellten Behauptung eine wachsende Zahl junger deutscher Wissenschaftler ohne jedwede Forderung der Bundesregierung an weniger bedeutenden Universitäten und unzulänglich ausgestatteten wissenschaftlichen Instituten in Entwicklungsländern tätig ist und ein Ausbau der durch die Tatigkeit dieser jungen Wissenschaftler geschaffenen Positionen intolge der mangelnden Förderung der Bundesregierung unterbleiben muß? Zur Beantwortung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.02.1968 () [PBT/W05/00153]
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der Drucksache V/2344 Abschnitt II aufgestellten Behauptung eine wachsende Zahl junger deutscher Wissenschaftler ohne jedwede Forderung der Bundesregierung an weniger bedeutenden Universitäten und unzulänglich ausgestatteten wissenschaftlichen Instituten in Entwicklungsländern tätig ist und ein Ausbau der durch die Tatigkeit dieser jungen Wissenschaftler geschaffenen Positionen intolge der mangelnden Förderung der Bundesregierung unterbleiben muß? Zur Beantwortung Herr Staatssekretär Jahn. Jahn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Auswärtigen: Angesichts ihrer finanziellen Lage muß sich die Vermittlungsstelle zur Zeit besonders genau überlegen, wen sie zu einer Lehrtätigkeit
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.02.1968 () [PBT/W05/00153]
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Jahn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Auswärtigen: Angesichts ihrer finanziellen Lage muß sich die Vermittlungsstelle zur Zeit besonders genau überlegen, wen sie zu einer Lehrtätigkeit im Ausland entsenden soll. Da wesentlich mehr — kulturpolitisch wichtige — Anträge ausländischer Universitäten auf Entsendung deutscher Wissenschaftler eingehen, als von der Vermittlungsstelle berücksichtigt werden können, ist es zur Zeit nur in Ausnahmefällen möglich, junge deutsche Wissenschaftler, die auf eigene Faust ins Ausland gegangen sind und von dort aus einen Antrag auf Gewährung einer Ausgleichszulage stellen, in die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.02.1968 () [PBT/W05/00153]
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überlegen, wen sie zu einer Lehrtätigkeit im Ausland entsenden soll. Da wesentlich mehr — kulturpolitisch wichtige — Anträge ausländischer Universitäten auf Entsendung deutscher Wissenschaftler eingehen, als von der Vermittlungsstelle berücksichtigt werden können, ist es zur Zeit nur in Ausnahmefällen möglich, junge deutsche Wissenschaftler, die auf eigene Faust ins Ausland gegangen sind und von dort aus einen Antrag auf Gewährung einer Ausgleichszulage stellen, in die Förderung der Vermittlungsstelle aufzunehmen. Jedoch werden auch solche Anträge geprüft und je nach ihrer kulturpolitischen Bedeutung in die Dringlichkeitsliste
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.02.1968 () [PBT/W05/00153]
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Rechtschreibreform haben sich besonders mit dem umstrittenen Problem der Groß- und Kleinschreibung befaßt. Wie noch erinnerlich sein wird, hatte der Bundesminister des Innern gemeinsam mit der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder den „Arbeitskreis für Rechtschreibregelung" berufen, der sich aus Wissenschaftlern und sachkundigen Männern der Praxis zusammensetzt. Dieser Arbeitskreis hat in seinen sogenannten Wiesbadener Empfehlungen vom 15. Oktober 1958 zur Groß- und Kleinschreibung empfohlen, daß die jetzige Großschreibung der Hauptwörter durch die gemäßigte Kleinschreibung ersetzt werden soll. Danach werden künftig nur
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.02.1968 () [PBT/W05/00153]