108,713 matches
-
Bundes an die Länder handle, die bei gegebener Sachlage abgebaut werden könnten und müßten. Wir haben weiter in den letzten Jahren immer wieder eine dreifache Kürzung der für die Wissenschaftsförderung an sich notwendigen Mittel erlebt. Die erste Kürzung wurde den Wissenschaftlern in den Verhandlungen im Wissenschaftsrat abgehandelt, bevor der Vorschlag des Wissenschaftsrates überhaupt verabschiedet wurde, und zwar durch die ermahnenden Hinweise meist des Vertreters des Herrn Bundesfinanzministers auf die angespannte Finanzlage des Bundes. Die zweite Kürzung kam dann im Zuge der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.11.1963 () [PBT/W04/00096]
-
Die Arbeitsgruppe wurde ferner beauftragt, die Gegenüberstellung der nationalen Methoden der Forschungspläne, -programme und -haushalte fortzusetzen und die Mittel zur Schaffung eines gemeinschaftlichen Systems der Verarbeitung und Verbreitung technischer Kenntnisse und für eine koordinierte Ausbildung und einen intensiven Austausch von Wissenschaftlern zu prüfen. Damit ist ein entscheidender Schritt in Richtung auf jene technologisch ausgerichtete europäische Gemeinschaft getan, von der der britische Premierminister sprach und von der wir hoffen, daß sie mit dem Beitritt Großbritanniens und anderer europäischer Staaten ihre volle Verwirklichung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.11.1967 () [PBT/W05/00132]
-
durch Hinsetzen, auf weitere Zusatzfragen verzichtet. (Heiterkeit.) Ich danke Ihnen, Herr Bundesminister, und komme zu den Fragen aus dem Geschäftsbereich des Bundesministers für wissenschaftliche Forschung. Zunächst die Frage 108 des Herrn Abgeordneten Hübner: Welche Konsequenzen sind aus dem Hinweis deutscher Wissenschaftler daraus zu ziehen, daß in Anbetracht des bedeutenden Vorsprunges anderer Länder mit hockentwickelter Industrie in der Bundesrepublik Deutschland die Bildung eines „Instituts für Zukunftsforschung" dringend erforderlich, wenn nicht überfällig, ist? Dr. Stoltenberg, Bundesminister für wissenschaftliche Forschung: Die Max-Planck-Gesellschaft befaßt sich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
räumliche Zusammenfassung von Instituten betrifft. Eine Koordinierung in den wissenschaftlichen Fragestellungen und in den ergänzenden Forschungsvorhaben ist wünschenswert. Sie erfolgt durch die großen wissenschaftlichen Selbstverwaltungsorganisationen und die Beratungsgremien der Bundesregierung, aber auch durch freie Vereinigungen wie etwa die Vereinigung deutscher Wissenschaftler, die sich dieser Fragen besonders annimmt. Vizepräsident Dr. Jaeger: Eine zweite Zusatzfrage, Herr Abgeordneter Hübner. Hübner (SPD) : Herr Minister, ich habe Sie richtig verstanden. Wenn ich „Konzentration" sagte, spielte ich aber mehr darauf an, daß der Koordination, der Sie ja
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
und Gesetzgebung auf der Basis des vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Atomgesetzes. Es gibt aber einen wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch nicht nur im Rahmen von Euratom, sondern weltweit im Rahmen der Internationalen Atomenergieorganisation in Wien. Es gibt dort Kolloquien und Fachtagungen, in denen Wissenschaftler aus aller Welt, also auch aus Ost und West, diese Fragen gemeinsam behandeln. Vizepräsident Dr. Jaeger: Damit komme ich zu der Frage 111 des Abgeordneten Sander: Ist der Bau und Standort des Atomkraftwerkes bei Würgassen (Kreis Höxter) durch die Preußenelektra
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
sage Ihnen die Mitwirkung meines Ministeriums dafür zu. (Abg. Sander: Herzlichen Dank!) Vizepräsident Dr. Jaeger: Ich rufe die Frage Nr. 136 des Abgeordneten Moersch aus der Vorlage zu Drucksache V/2188 auf: Wer ist bei der Bundesregierung für die Rückführung deutscher Wissenschaftler im Ausland verantwortlich? Dr. Stoltenberg, Bundesminister für wissenschaftliche Forschung: An der Rückgewinnung der deutschen Wissenschaftler aus dem Ausland sind sowohl die Bundesregierung wie die Länderregierungen als auch die wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb der Hochschulen interessiert. Innerhalb der Bundesregierung ist das Bundesministerium
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
Ich rufe die Frage Nr. 136 des Abgeordneten Moersch aus der Vorlage zu Drucksache V/2188 auf: Wer ist bei der Bundesregierung für die Rückführung deutscher Wissenschaftler im Ausland verantwortlich? Dr. Stoltenberg, Bundesminister für wissenschaftliche Forschung: An der Rückgewinnung der deutschen Wissenschaftler aus dem Ausland sind sowohl die Bundesregierung wie die Länderregierungen als auch die wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb der Hochschulen interessiert. Innerhalb der Bundesregierung ist das Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung federführend. Das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, Abteilung Statistik, sind
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
der Bundesregierung ist diese Klarstellung durch die angedeutete Veränderung oder Verbesserung der Zuständigkeit wohl erreicht. Wir müssen uns natürlich mit den Ländern abstimmen. Wir haben aber für die Vorbereitung der Rückgewinnung, die Herstellung von Kontakten die sogenannte Vermittlungsstelle für deutsche Wissenschaftler im Ausland geschaffen. Die Personalkosten dieser Stelle trägt zur Zeit noch das Auswärtige Amt, ab 1969 das Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung. Die Kosten für Informationsreisen und Informationsmaterial trägt schon heute das Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung. Über die endgültige Organisation der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
Zeit leider gewisse Schwierigkeiten auf Grund der Knappheit der Mittel für Umzüge, wie ich mir habe sagen lassen. Vizepräsident Dr. Jaeger: Zu einer weiteren Zusatzfrage, Abgeordneter Moersch. Moersch (FDP) : Herr Minister, welche Garantie können Sie dafür geben, daß für die Wissenschaftler, denen von amtlichen deutschen Stellen Hoffnungen gemacht worden sind, dann auch eine Planstelle bei Universitäten bzw. Hochschulen frei gemacht oder geschaffen wird? Dr. Stoltenberg, Bundesminister für wissenschaftliche Forschung: Daß ich auf Grund der bekannten verfassungsrechtlichen Lage in bezug auf Universitäten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
Bereitschaft zunimmt, ebenfalls das Erforderliche zu tun. (Abg. Moersch: Den Glauben habe ich leider nicht!) Vizepräsident Dr. Jaeger: Eine Zusatzfrage, Herr Abgeordneter Kiep. Kiep (CDU/CSU) : Herr Minister, sind Sie der Ansicht, daß sowohl in der Frage der Rückführung deutscher Wissenschaftler als auch in der Frage der der Rückführung vorausgehenden Abwanderung deutscher Wissenschaftler die Studienreform an unseren Universitäten eine entscheidende Rolle spielt? Dr. Stoltenberg, Bundesminister für wissenschaftliche Forschung: Ich glaube, daß auch die Studienreform eine bedeutsame Rolle spielt. Bei der Frage
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
ich leider nicht!) Vizepräsident Dr. Jaeger: Eine Zusatzfrage, Herr Abgeordneter Kiep. Kiep (CDU/CSU) : Herr Minister, sind Sie der Ansicht, daß sowohl in der Frage der Rückführung deutscher Wissenschaftler als auch in der Frage der der Rückführung vorausgehenden Abwanderung deutscher Wissenschaftler die Studienreform an unseren Universitäten eine entscheidende Rolle spielt? Dr. Stoltenberg, Bundesminister für wissenschaftliche Forschung: Ich glaube, daß auch die Studienreform eine bedeutsame Rolle spielt. Bei der Frage hinsichtlich der Wissenschaftler würde ich allerdings noch stärker den Gesichtspunkt der Hochschulreform
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
in der Frage der der Rückführung vorausgehenden Abwanderung deutscher Wissenschaftler die Studienreform an unseren Universitäten eine entscheidende Rolle spielt? Dr. Stoltenberg, Bundesminister für wissenschaftliche Forschung: Ich glaube, daß auch die Studienreform eine bedeutsame Rolle spielt. Bei der Frage hinsichtlich der Wissenschaftler würde ich allerdings noch stärker den Gesichtspunkt der Hochschulreform betonen. Das Problem der jüngeren Wissenschaftler besteht darin, daß sie in manchen Fakultäten — ich sage ausdrücklich nicht, in allen Fakultäten, sondern in manchen Fakultäten — in einer mehr hierarchischen Struktur noch nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
eine entscheidende Rolle spielt? Dr. Stoltenberg, Bundesminister für wissenschaftliche Forschung: Ich glaube, daß auch die Studienreform eine bedeutsame Rolle spielt. Bei der Frage hinsichtlich der Wissenschaftler würde ich allerdings noch stärker den Gesichtspunkt der Hochschulreform betonen. Das Problem der jüngeren Wissenschaftler besteht darin, daß sie in manchen Fakultäten — ich sage ausdrücklich nicht, in allen Fakultäten, sondern in manchen Fakultäten — in einer mehr hierarchischen Struktur noch nicht das Maß an selbständiger wissenschaftlicher Arbeitsmöglichkeit haben — vielleicht auch nicht das Maß an Mitwirkung in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
ernsthafte Reformbestrebungen, die auch innerhalb der Universitäten festzustellen sind, Verbesserungen in der hier beschriebenen Richtung erreichen. Vizepräsident Dr. Jaeger: Eine Zusatzfrage, Herr Abgeordneter Dr. Schulze-Vorberg. Dr. Schulze-Vorberg (CDU/CSU) : Herr Bundesminister, welche Folgerungen wird die Bundesregierung daraus ziehen, .daß junge Wissenschaftler, die aus Deutschland nach Amerika abgewandert sind und dort z. B. bei der NASA arbeiten, ihre Abwanderung damit begründen, daß sie sich, obwohl sie sich finanziell drüben eigentlich gar nicht besserstehen, vor allem wenn man die Altersversorgung berücksichtigt, die es
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
damit begründen, daß sie sich, obwohl sie sich finanziell drüben eigentlich gar nicht besserstehen, vor allem wenn man die Altersversorgung berücksichtigt, die es in der Bundesrepublik für Professoren gibt, zur Auswanderung veranlaßt gesehen hätten, weil die Arbeitsbedingungen gerade für junge Wissenschaftler drüben weitaus besser seien, während die Wissenschaftler hier in ihren besten Jahren — und .die liegen bei Naturwissenschaftlern erstaunlich früh — auf Grund unserer alten Hochschulverfassung nicht zum Zuge kommen? Dr. Stoltenberg, Bundesminister für wissenschaftliche Forschung: Ich habe eben schon angedeutet, daß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
sich finanziell drüben eigentlich gar nicht besserstehen, vor allem wenn man die Altersversorgung berücksichtigt, die es in der Bundesrepublik für Professoren gibt, zur Auswanderung veranlaßt gesehen hätten, weil die Arbeitsbedingungen gerade für junge Wissenschaftler drüben weitaus besser seien, während die Wissenschaftler hier in ihren besten Jahren — und .die liegen bei Naturwissenschaftlern erstaunlich früh — auf Grund unserer alten Hochschulverfassung nicht zum Zuge kommen? Dr. Stoltenberg, Bundesminister für wissenschaftliche Forschung: Ich habe eben schon angedeutet, daß die Reform unserer Hochschulverfassung und die Frage
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
Denn die 60 % sollen doch nur eine vorläufige Regelung sein? Jahn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Auswärtigen: Nein, die Bundesregierung beabsichtigt das nicht. Sie beabsichtigt eine einheitliche Festsetzung auf 60 %, — übrigens die gleiche Höhe, die für die im Ausland tätigen Wissenschaftler und Lehrer einheitlich festgesetzt worden ist. Ich halte das auch für eine angemessene Form. Vizepräsident Dr. Jaeger: Eine Zusatzfrage, Herr Abgeordneter Kahn-Ackermann. Kahn-Ackermann (SPD) : Herr Staatssekretär, ist Ihnen bekannt, daß die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft über zwei Drittel der für
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1967 () [PBT/W05/00130]
-
gesicherten Ergebnissen zu kommen, sind — darauf wurde vor diesem Hohen Hause bereits gelegentlich früherer Anfragen hingewiesen — sehr umfangreiche Untersuchungen an mehreren tausend Arbeitnehmern bestimmter Betriebe sowie an einem entsprechenden Vergleichspersonenkreis aus der allgemeinen Bevölkerung notwendig. Diese Untersuchungen, die von namhaften Wissenschaftlern in mehreren Universitätskliniken und besonders dafür geeigneten Instituten durchgeführt werden, sind im Gange. Der Umfang der Einzeluntersuchung auf Grund der nach letzten wissenschaftlichen Erkenntnissen erarbeiteten Untersuchungsbögen erfordert einen beträchtliche Zeitaufwand, so daß von mir ein Termin für die abschließende Beurteilung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 30.06.1967 () [PBT/W05/00118]
-
bekannten Entsalzungsverfahren beschrieben und gegeneinander abgewogen sind. Außerdem ist auf Veranlassung des Bundesministeriums für Gesundheitswesen bei der Deutschen Gesellschaft für chemisches Apparatewesen in Frankfurt am 14. Januar 1966 ein Fachausschuß „Industrielle Gewinnung von Süßwasser" gegründet worden, der als Ausspracheforum für Wissenschaftler und Praktiker aus der Industrie dienen soll. Er hat bereits mehrfach getagt und verspricht, zu einem Instrumentzu werden, das die bisherigen Lücken in der Forschung und Fertigung zu schließen in der Lage ist. Außerdem beteiligt sich Deutschland an dem internationalen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 30.06.1967 () [PBT/W05/00118]
-
daß wir zunächst die Untersuchung selbst abwarten. Ich bin dann gern bereit, weiter darüber zu berichten. Vizepräsident Dr. Mommer: Eine Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten Schulze-Vorberg. Dr. Schulze-Vorberg (CDU/CSU) : Würde es die Bundesregierung begrüßen, wenn eine deutsche Fakultät oder deutsche Wissenschaftler ähnliche Untersuchungen mit europäischen Maßstäben durchführen würden? Lücke, Bundesminister des Innern: Ich würde das sehr begrüßen. Ich komme bei der Beantwortung der beiden anderen Fragen darauf zurück. Vizepräsident Dr. Mommer: Ich rufe die Fragen VI/5 und VI/6 des Herrn Abgeordneten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.01.1967 () [PBT/W05/00084]
-
an die Fragestunde darf ich folgendes sagen: Herr Bundesinnenminister, die Ablösung der Vorbehaltsrechte ist in der Zwischenzeit auch von der Rechtswissenschaft sehr zur Diskussion gestellt worden. Es ist die Frage aufgeworfen worden, inwieweit die Vorbehaltsrechte tatsächlich noch weiter bestehen. Maßgebliche Wissenschaftler sind der Auffassung, daß diese sich überholt haben. Da gibt es Überlegungen, die in der letzten Legislaturperiode noch nicht so intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert wurden. Vor allen Dingen kommt es darauf an, in welcher Weise und in welchem Geist
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.01.1967 () [PBT/W05/00084]
-
mit Recht — jahrzehntelang in diesem Hohen Hause gewehrt haben. (Beifall bei der FDP.) Ich bedauere auch sehr, daß hier bei einzelnen Kollegen Angst vor der Wissenschaft besteht; denn sonst hätte der Kollege Even nicht sagen können: Sie beziehen sich auf Wissenschaftler. Als ob das etwas Schlimmes wäre! Ich kenne sehr viele in diesem Hause, die das ständig tun. (Zurufe von den Regierungsparteien.) — Um welche Wissenschaftler es geht, werden Sie in der Einzeldiskussion hören. (Weitere Zurufe von den Regierungsparteien.) Es ist hier
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.01.1967 () [PBT/W05/00084]
-
der Wissenschaft besteht; denn sonst hätte der Kollege Even nicht sagen können: Sie beziehen sich auf Wissenschaftler. Als ob das etwas Schlimmes wäre! Ich kenne sehr viele in diesem Hause, die das ständig tun. (Zurufe von den Regierungsparteien.) — Um welche Wissenschaftler es geht, werden Sie in der Einzeldiskussion hören. (Weitere Zurufe von den Regierungsparteien.) Es ist hier behauptet worden, daß eine falsche Darstellung von dem gegeben worden sei, was in der Bunkersitzung geschehen ist. Es ist von dem Kollegen Dorn bzw.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 18.01.1967 () [PBT/W05/00084]
-
Prüfung entdeckt worden wäre. Aber auch die Prüfung, ob etwa der eine oder andere Impfschaden nach Polioimpfungen mit dem noch nicht identifizierten Erreger in ursächlichem Zusammenhang steht, kann nur auf wissenschaftlicher Basis erfolgen und wird daher ebenfalls von der erwähnten Wissenschaftlerkommission vorgenommen werden müssen. Vizepräsident Schoettle: Herr Ott! Ott (CDU/CSU) : Kennt die Bundesregierung auf Grund zuverlässiger Unterlagen die Zahl der gemeldeten und der von den zuständigen Stellen anerkannten Impfschäden? Frau Strobel, Bundesminister für Gesundheitswesen: Nein. Die Bundesregierung kennt die Zahl
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 12.10.1967 () [PBT/W05/00125]
-
Hochschullehrer die von sich aus und durch Verträge mit fremden Regierungen auf sich allein gestellt draußen arbeiten, werden nach wie vor in einer unzureichenden Weise durch die Bundesrepublik gefördert. Ich will gern zugeben, daß seit der Errichtung der Vermittlungsstelle für Wissenschaftler im Ausland einiges geschehen ist und sich manches gebessert hat. Aber im großen und ganzen, so muß man sagen, ist dieses Problem ungelöst. Ich habe kürzlich mit dem Rektor einer Technischen Hochschule eines sehr, sehr großen Entwicklungslandes gesprochen. Dieser Mann
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.12.1963 () [PBT/W04/00101]