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greift helfend ein, falls die hierfür benötigten Mittel nicht ausreichen und die Anknüpfung oder Erhaltung dieser 'Beziehungen unter außenpolitischen Gesichtspunkten wünschenswert erscheint. So hat die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit den Ländern und der Westdeutschen Rektorenkonferenz 1961 die „Vermittlungsstelle für deutsche Wissenschaftler im Ausland" geschaffen und finanziert, deren Tätigkeit zu einer erheblichen Verstärkung der wissenschaftlichen Beziehungen zu Hochschulen, auch in Entwicklungsländern, geführt hat. Ein bewährtes Mittel zur Förderung der Verbindung zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen ist die Gewährung von Stipendien. Die Bundesregierung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.12.1963 () [PBT/W04/00101]
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des Innern jährlich 183 Hochschulstipendien zur Förderung des unmittelbaren Studentenaustausches gewährt, wobei die Auswahl der Partnerhochschule und die Stipendienvergabe den deutschen Hochschulen überlassen bleiben. Sodann ermöglicht die Bundesregierung durch die etwa 350 von ihr geschaffenen Forschungsstipendien der Alexander-von-Humboldt-Stiftung jungen ausländischen Wissenschaftlern die Fortbildung an deutschen wissenschaftlichen Instituten. Erwähnung verdienen auch die 190 mit Bundesmitteln geförderten Lektorate der deutschen Sprache an ausländischen Hochschulen; ihrer wünschenswerten Vermehrung sind durch die beschränkten Haushaltsmittel Grenzen gesetzt. Patenschaften zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen sind eine sich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.12.1963 () [PBT/W04/00101]
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auf die schweren Rückschläge zu verweisen, die ihre Arbeit durch zwei Weltkriege und die Zeit der Diktatur erlitten hat. Inzwischen hat sich die Lage gebessert. Die Länder und die Hochschulen selbst, der Deutsche Akademische Austauschdienst und die Vermittlungsstelle für deutsche Wissenschaftler im Ausland sind mit Erfolg tätig. Wir kennen die Schwierigkeiten: Es liegt nicht in der Tradition unseres Volkes, in weltweiten Maßstäben zu leben. Wir sind ein Kontinentalstaat, in der Vergangenheit meist eigenen Problemen zugewandt. In Frankreich und in England gilt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.12.1963 () [PBT/W04/00101]
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ihn fördert. Wer klug ist, verschwindet nicht aus den Augen der älteren Kollegen, wenn er mit einem Rufe rechnen will. Dazu kommt, daß wissenschaftliche Kräfte bei uns selbst knapp sind. Wir können kaum den heimischen Bedarf decken. Die Altersversorgung für Wissenschaftler im Ausland ist noch mmer ungeregelt. Soll man es da dem Nachwuchs verübeln, wenn er den sicheren Weg wählt? Dem muß entgegengewirkt werden. Wir müssen einen stärkeren finanziellen Anreiz für die Arbeit im Ausland, vor allem in Übersee, geben. Wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.12.1963 () [PBT/W04/00101]
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und Berichte über die dabei gemachten Erfahrungen. Von der Vermittlungsstelle erhielten wir ansprechende Resultate. Lassen Sie mich nun einige ihrer Zahlen vom neuesten Stand mit Angaben der Westdeutschen Rektorenkonferenz aus dem Jahre 1960 vergleichen. In Ägypten waren 1960 zwei deutsche Wissenschaftler tätig, heute sind es acht. In Afghanistan 1960 zwei, heute 17; darin zeigen sich die Erfolge der Patenschaften, die Köln und Aachen für die Universität in Kabul übernommen haben. Irak: früher fünf, jetzt nur noch zwei. Iran: drei, gleichbleibend. In
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.12.1963 () [PBT/W04/00101]
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Wissenschaft tätig ist. Das ist auch heute noch der Fall. Wir dürfen also nicht auf dem Erreichten ausruhen. Wir sollten uns bemühen, diese für unser Ansehen in der Welt wesentliche Arbeit durch Gewährung höherer Mittel zu fördern. Von den 578 Wissenschaftlern im Ausland außerhalb der USA arbeiten drei Fünftel in Staaten europäischer Kultur. Die Entwicklungsländer Afrikas und Asiens sind noch immer sehr schwach versehen. Es gibt noch einen anderen Weg, die künftigen Akademiker des Auslandes mit Methodik und Ergebnissen unserer Wissenschaft
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.12.1963 () [PBT/W04/00101]
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Da ist uns nicht nur in den Zahlen und in den Grundsätzen etwas Wichtiges gesagt worden, sondern jeder, der im Ausland reist, weiß, daß wirklich ein Erfolg erzielt worden ist. Ich persönlich habe das Glück oder Unglück, gerade auch als Wissenschaftler sehr oft draußen zu sein, und ich kann nur sagen: es hat sich draußen ein Klima entwickelt, das wir vor achtzehn Jahren einfach nicht für möglich gehalten haben. Als wir 1945 in Berlin zusammensaßen, nachdem sich der erste Staub der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.12.1963 () [PBT/W04/00101]
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des Auswärtigen: . Ja, wir werden alles tun, um in dieser Richtung Erfolge zu erzielen, Herr Abgeordneter. Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Ich rufe die Frage III/3 des Herrn Abgeordneten Ertl auf: Was beabsichtigt die Bundesregierung zu tun, um die Kontakte zwischen Wissenschaftlern und Forschungsinstituten in Deutschland und Südosteuropa zu verstärken? Brandt, Bundesminister des Auswärtigen: Herr Abgeordneter, die wissenschaftlichen Kontakte zwischen Deutschland und Südosteuropa haben sich in den letzten Jahren günstig entwickelt. Die Zahl der Austauschwissenschaftler, die nach Deutschland kommen, hat sich vervielfacht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.02.1967 () [PBT/W05/00090]
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als die Methode angesehen werden kann, die zu einem sachlichen Erfolg führt. Nach dem bisherigen Stand ist es etwa so, daß der Deutsche Akademische Austauschdienst mit den zuständigen Wissenschaftsorganisationen in der Tschechoslowakei, in Bulgarien und in Jugoslawien Vereinbarungen über den Wissenschaftleraustausch getroffen hat. Die Bundesregierung als solche hat mit Bulgarien im November vergangenen Jahres in einem ergänzenden Briefwechsel zum Abkommen über die Errichtung von Handelsvertretungen eine Vereinbarung über technische und wissenschaftliche Zusammenarbeit geschlossen. Wichtiger als die Frage, welche Form man dafür
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.02.1967 () [PBT/W05/00090]
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sehr, daß wir zügig vorankommen. Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Eine Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten Dorn. Dorn (FDP) : Herr Minister, ist die Bundesregierung bereit, mit der Macht, die unsere Interessen in Ungarn vertritt, in Verbindung zu treten, um den Austausch von Wissenschaftlern, der bisher erhebliche Zeitverzögerungen erlitten hat, zu beschleunigen? Brandt, Bundesminister des Auswärtigen: Ich hoffe, daß es vielleicht bald nicht mehr nötig sein wird, uns der Dienste einer dritten Macht zu bedienen. Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Eine Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.02.1967 () [PBT/W05/00090]
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es vielleicht bald nicht mehr nötig sein wird, uns der Dienste einer dritten Macht zu bedienen. Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Eine Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten Dr. Hudak. Dr. Hudak (CDU/CSU) : Herr Minister, Sie haben gesagt, daß die Zahl der Wissenschaftler, die nach Deutschland kamen, sich vervielfacht hat. Wie steht es aber mit den Wissenschaftlern aus der Bundesrepublik, die nach Südosteuropa fuhren? Hat sich auch die Zahl der deutschen Wissenschaftler vervielfacht? Brandt, Bundesminister des Auswärtigen: Jawohl. Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Ich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.02.1967 () [PBT/W05/00090]
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zu bedienen. Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Eine Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten Dr. Hudak. Dr. Hudak (CDU/CSU) : Herr Minister, Sie haben gesagt, daß die Zahl der Wissenschaftler, die nach Deutschland kamen, sich vervielfacht hat. Wie steht es aber mit den Wissenschaftlern aus der Bundesrepublik, die nach Südosteuropa fuhren? Hat sich auch die Zahl der deutschen Wissenschaftler vervielfacht? Brandt, Bundesminister des Auswärtigen: Jawohl. Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Ich rufe die Fragen III/4 und III/5 des Herrn Abgeordneten Dr: Schulze-Vorberg auf: Teilt die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.02.1967 () [PBT/W05/00090]
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CDU/CSU) : Herr Minister, Sie haben gesagt, daß die Zahl der Wissenschaftler, die nach Deutschland kamen, sich vervielfacht hat. Wie steht es aber mit den Wissenschaftlern aus der Bundesrepublik, die nach Südosteuropa fuhren? Hat sich auch die Zahl der deutschen Wissenschaftler vervielfacht? Brandt, Bundesminister des Auswärtigen: Jawohl. Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Ich rufe die Fragen III/4 und III/5 des Herrn Abgeordneten Dr: Schulze-Vorberg auf: Teilt die Bundesregierung Befürchtungen, daß der in Genf verhandelte Atomsperrvertrag auch auf dem Gebiet der friedlichen Nutzung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.02.1967 () [PBT/W05/00090]
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einem Vertrag über die Nichtverbreitung von nuklearen Waffen ergeben könnten. Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Letzte Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten Dr. Schulze-Vorberg. Dr. Schulze-Vorberg (CDU/CSU) : Herr Bundesminister, hat die Bundesregierung mit den befürchteten Nachteilen, die in Ihren Antworten anklangen, deutsche Wissenschaftler und Wirtschaftler befaßt und auch die entsprechenden Sorgen im europäischen Ausland, vor allem in Schweden und in der Schweiz, beachtet? Brandt, Bundesminister des Auswärtigen: Jawohl. Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten Kliesing. Dr. Kliesing (Honnef) (CDU/CSU) : Herr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.02.1967 () [PBT/W05/00090]
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außerlandwirtschaftliche Beschäftigung hat, heute die Möglichkeit der Pflichtversicherung hat und folglich für die Versicherung, um die es hier geht, nicht in Frage kommt, wird hier geflissentlich übersehen. In einem öffentlichen Hearing haben wir — auch die Herren der Regierungskoalition — von verschiedenen Wissenschaftlern Zahlen zur Verfügung gestellt bekommen, die wir sicherlich auch überdenken müssen. Was wollen wir? — Erstens die beitragsfreie Versicherung der alten Menschen, der Unternehmer und der Familienangehörigen — die Kosten übernimmt der Bund, das ist sichergestellt —, (Abg. Gallus: Das ist gut!) zweitens
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 19.01.1972 () [PBT/W06/00162]
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zur Verbundenheit des Volkes mit seiner demokratisch gewählten Führung entscheidend beigetragen. Zahllos sind Ihre Diskussionen mit Schülern und Studenten, mit Rentnern und ausländischen Arbeitnehmern, mit den Vertretern der Arbeitnehmer und Arbeitgeber in unserem Land, mit Soldaten, Sportlern, Landwirten, Künstlern und Wissenschaftlern. Aus all diesen Gesprächen zogen Sie wohl die Erkenntnisse über die Probleme, Vorstellungen und Erwartungen Ihrer Gesprächspartner, die Sie dann aber auch der Öffentlichkeit vermittelten. Sie haben aber auch Wahrheiten ausgesprochen, die nicht für alle Bürger unseres Landes nur bequem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.07.1974 () [PBT/W07/00112]
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Herrn Abgeordneten Dr. Wichert? Dr. Martin (CDU/CSU): Bitte! Dr. Wichert (SPD) : Herr Kollege Martin, ist Ihnen bekannt, daß der Rektor der Frankfurter Universität in einer Rundfunk-Diskussion in der vergangenen Woche erklärt hat, daß Gerüchte, die von nennenswerten Abwanderungen hessischer Wissenschaftler wissen wollen, nicht zu belegen sind? Dr. Martin (CDU/CSU) : Wir werden Ihnen im Laufe der Diskussion die Zahlen aus Berlin und Hessen genau nennen. Ich fahre fort. Die Freiheit, die dieses System bietet, wird heute oft mit Recht mit
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.10.1970 () [PBT/W06/00072]
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unterrichtet bin — inzwischen ca. 30 nachgewiesen sind, wobei das einen sehr komplexen Zusammenhang abgibt. Wenn das so ist und außerdem, wie man weiß, Intelligenzquotientmessungen nur das messen, was sie messen können, aber nicht die gesamte Intelligenz, woher weiß dann ein Wissenschaftler, in welchem Ausmaß gemessene Intelligenz tatsächlich die ganze Intelligenz ist? Wie kommt es also zu dieser Festschreibung von Intelligenz mit „genetisch umgrenzt"? Das kann man nie vorher wissen, das kann man immer nur nachher wissen. Stimmt das? Dr. Martin (CDU
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.10.1970 () [PBT/W06/00072]
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Beifall bei der CDU/CSU.) Herr Kollege Martin, darf ich die Frage stellen, wie Sie zu Ihrer Feststellung kommen, daß über Vorschulerziehung Einigkeit herrsche. Ist es nicht vielmehr so — ich habe das den Diskussionen auch mit Ihren Freunden und mit Wissenschaftlern entnommen —, daß über das Grundsätzliche der Vorschulerziehung Einigkeit herrscht, über den Inhalt aber bisher überhaupt keine Einigkeit herzustellen ist? (Zurufe von der CDU/CSU.) Dr. Martin (CDU/CSU) : Die politische Einigung ist da, Herr Moersch. Der Kongreß in Hannover über
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.10.1970 () [PBT/W06/00072]
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doch nichts weiter als eine Wiederholung der vielen Debatten, die wir miteinander im Wissenschaftsrat geführt haben. Dort sind Sie halt unterlegen. Können Sie denn das nicht zur Kenntnis nehmen? (Beifall bei den Regierungsparteien.) Der Wissenschaftsrat setzt sich aus 22 unabhängigen Wissenschaftlern und Wirtschaftlern, z. B. dem Chef von Bosch, Herrn Merkle, aus 11 Kultusministern und 11 Länderstimmen zusammen. Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates, die Sie soeben mit Ihren Zahlen angegriffen haben, sind - man höre und staune — vom Wissenschaftsrat einstimmig verabschiedet worden. Sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.10.1970 () [PBT/W06/00072]
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zur Auffassung der Bundesregierung in Gegensatz stellte. Sie war auch frei, Fragen zu behandeln, die in Neuland führen und daher nur ein Diskussionsbeitrag sein können." Ich habe mit dieser Formulierung vor allem den Grad der Unabhängigkeit unterstreichen wollen, den die Wissenschaftler hatten und haben müssen und den sie nach Thema und Auftrag ihrer Arbeit auch weiterhin haben müssen, wenn wir in ähnlicher Weise fortfahren. 'Die Autoren der „Materialien 1974" sollten wichtige Bereiche der Lebensordnung in Deutschland nicht nur darstellen, sondern auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.09.1974 () [PBT/W07/00118]
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Politik der Bundesregierung, sondern auch mit dem Wirken der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland überhaupt befassen. Ich mußte den Leser daher darauf hinweisen, daß er zu diesen Themen nicht eine amtliche Selbstdarstellung der Bundesregierung vorgelegt bekommt, sondern die Aussage unabhängig kritischer Wissenschaftler. Soweit es zwischen den Aussagen in den Materialien und den Auffassungen der Bundesregierung natürlicherweise Unterschiede gibt, so beruhen sie darauf, daß die wissenschaftliche Kommission manche Dinge notwendigerweise anders dargestellt und interpretiert hat, als dies die Bundesregierung von ihrem politischen Standpunkt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.09.1974 () [PBT/W07/00118]
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meine ich, bei einem so umfangreichen und vielfältigen wissenschaftlichen Werk von selbst. Die Bundesregierung muß es daher auch ablehnen, hier im einzelnen eine vollständige Aufzählung der Textstellen zu geben, bei denen sie selbst möglicherweise andere Darstellungen oder Interpretationen als die Wissenschaftler gegeben hätte. Ich möchte allerdings auch davon absehen, Ihnen einzelne Beispiele dafür zu nennen, weil das allzu leicht so verstanden würde, als ob man die Materialien im übrigen als Standpunkt der Bundesregierung nehmen könnte. Präsident Frau Renger: Eine Zusatzfrage des
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.09.1974 () [PBT/W07/00118]
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Materialien z. B. verschweigen, daß die gemeinsame Entschließung des Bundestages vom 17. Mai 1972 den Vertragspartnern UdSSR und Polen notifiziert wurde und deshalb völkerrechtliche Bedeutung hat? Franke, Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen: Wir haben auf die Ausführungen und die Arbeitsweise der Wissenschaftler im einzelnen keinen Einfluß genommen. Wir haben die Themenbereiche umrissen, die zu behandeln waren, um eine Reihe wissenschaftlicher Forschungen mit den Materialien 1974 zunächst zum Abschluß zu bringen. Die Frage, die Sie da aufwerfen, ist sicherlich für die weitere Behandlung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.09.1974 () [PBT/W07/00118]
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es nicht zu einer besseren Aufklärung in unserer Öffentlichkeit beigetragen, wenn die Öffentlichkeit hätte erfahren können, wo die Bundesregierung diesen Materialien zustimmt und wo sie nicht zustimmen kann? Franke, Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen: Die Bundesregierung hat ihren Auftrag an die Wissenschaftler gegeben. Sie hat daran nichts reduziert, und sie hat diesen Bericht, als er fertiggestellt war, dem Hause und damit der Öffentlichkeit unterbreitet. Präsident Frau Renger: Eine Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten Jäger (Wangen). Jäger (Wangen) (CDU/CSU) : Herr Bundesminister, hat nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.09.1974 () [PBT/W07/00118]