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werden können. Ich sage Ihnen auch wie das meines Erachtens finanziert werden kann: Einerseits durch höhere Kohlepreise und andererseits durch staatliche Mittel in dem unbedingt benötigten und zu finanzierenden Umfang. Ich wünschte mir, daß es der Regierung, dem Parlament, den Wissenschaftlern und der Energiewirtschaft gelänge, gemeinsam zu überlegen, wie wir verhindern können, daß uns die OPEC-Staaten und jetzt auch noch die Erdgasförderländer jährlich Milliardenbeträge aus der Tasche ziehen und statt dessen einen Energiefinanzierungsfonds schaffen, aus dem die Finanzierung der zu verändernden
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.1981 () [PBT/W09/00018]
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Beitrag zum Abbau des Numerus clausus, wodurch einige Verbiegungen, die heute im Schulbereich auftreten, ausgeglichen werden können. Ich darf hier noch etwas zu der Klage über die mangelnde Qualität des wissenschaftlichen Nachwuchses sagen. Wenn Sie sich einmal die Lebensläufe genialer Wissenschaftler anschauen, dann werden Sie feststellen, daß das in sehr vielen Fällen nicht Leute waren, die in der Klasse Primus waren, sondern solche, die so gerade eben mitzogen — und das, weil sie Interessen hatten, die außerhalb der Schule lagen. Solche jungen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.1981 () [PBT/W09/00018]
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Mentalität: „wir müssen ja nicht überall an der Spitze sein" zwangsläufig zur Zweitklassigkeit führe, muß ich mit Nachdruck widersprechen. (Beifall bei der FDP — Dr. Probst [CDU/ CSU]: Sehr gut!) Wir müssen in diesem Zusammenhang kritisch auch nach dem Ehrgeiz von Wissenschaftlern fragen. Sosehr ich dafür Verständnis habe, sosehr muß ich kritisch fragen, ob Sie sozusagen in einen internationalen Wettlauf eintreten wollen. Ich denke z. B. an die Kernfusionsforschung. Das alles nimmt inzwischen eine finanzielle Dimension ein, daß wir die künftige Grundlagenforschung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.1981 () [PBT/W09/00018]
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wird, auch im Hinblick darauf zu konzentrieren, daß wir an die Grenze der Leistungsfähigkeit des Staates gekommen sind, diese Mittel auch aufzubringen. (Beifall bei der FDP und der SPD) Auf dieses Ziel wollen wir hinarbeiten und nicht den Ehrgeiz einzelner Wissenschaftlergruppen befriedigen. Ich erkenne an, daß manches richtig und notwendig ist, aber wir müssen hier die Frage stellen, ob es nicht andere Mittel und Möglichkeiten gibt, das erstrebte Ziel zu erreichen. Das hat nichts mit einem Abbau von Kapazitäten zu tun
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.1981 () [PBT/W09/00018]
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gegen Einheitsbrei in der Bildung. Für bildungspolitischen Regionalismus, für die Pflege von Eigenarten, von Sonderheiten bin ich sehr zu haben. Aber daß es in einer Gesellschaft, die übermorgen in der Lage sein wird, sich an Spacelab zu beteiligen und deutsche Wissenschaftler mit um den Mond oder um die Erde kreisen zu lassen, immer noch nötig ist, zu sagen: Es gilt das Prinzip „Vater versetzt, Kinder sitzengeblieben", das halte ich des Wissenstandes dieser Nation für unwürdig. (Beifall bei der SPD und der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.1981 () [PBT/W09/00018]
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es im Laufe der letzten Zeit immer stärker zu der Gefahr der Austrocknung der Grundlagenforschung gekommen ist. (Stahl [Kempen] [SPD]: Das ist nicht wahr!) - Herr Kollege Stahl, es gibt doch eindeutige, hoch angesiedelte Zeugnisse aus dem Wissenschaftsbereich, in denen namhafte Wissenschaftler ihr Bedenken gegenüber der Bundesregierung — in Briefen an den Bundeskanzler oder aber auch an die zuständigen Ressortminister — zum Ausdruck bringen. Das ist die Ausuferung der direkten projektgebundenen Förderung. Bitte machen Sie uns nicht haftbar! Tun Sie nicht so, als ob
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.1981 () [PBT/W09/00018]
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bereit, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Lassen Sie uns bitte gemeinsam an einer Stärkung der Finanzausstattung und auch der inneren Autonomie der Grundlagenforschung arbeiten. Lassen wir uns doch auch einmal dazu — ich hätte fast gesagt — herab, dem Wissenschaftler das Recht auf Irrtum einzugestehen, (Stahl [Kempen] [SPD]: Tun wir doch!) ihm zuzubilligen, nicht alles auf seine gesellschaftliche Relevanz hin hinterfragen zu müssen. Und schränken wir doch — versuchen wir es gemeinsam — die Projektvielfalt ein. Ich sage noch einmal: Wir sind
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.01.1981 () [PBT/W09/00018]
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die Frage 69 des Herrn Abgeordneten Sauer auf. Warum brach Staatsminister von Dohnanyi in Bielefeld beim Zitieren der Rede des Bundeskanzlers vor dem 32. Deutschen Historikerkongreß zu den Braunschweiger Schulbuchempfehlungen das Zitat vor folgendem Satz ab: .Die polnischen staatlich beauftragten Wissenschaftler haben sich an der einen oder anderen Stelle gegenüber ihren ungebundenen deutschen Verhandlungspartnern ein bißchen zu entschlossen durchgesetzt. Keine Stelle darf sich überfahren lassen, darf andere überfahren, niemand soll sich überfahren fühlen."? Bitte, Herr Staatsminister. Dr. von Dohnanyi, Staatsminister: Herr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.04.1980 () [PBT/W08/00211]
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zu verbessern seien, frage ich: Wäre die Bundesregierung bereit, im Rahmen ihrer Kompetenzen eine objektive Korrektur mit zu fördern? Dr. von Dohnanyi, Staatsminister: Die Bundesregierung versucht im Rahmen ihrer Zuständigkeiten hilfreich zu sein. Aber zuständig für die Ergebnisse sind die Wissenschaftler in der Kommission, und zuständig für die Umsetzung ist nicht die Bundesregierung, sondern sind die Landesregierungen. Vizepräsident Frau Renger: Zusatzfrage. Herr Abgeordneter Jäger (Wangen). Jäger (Wangen) (CDU/CSU): Herr Staatsminister, wie rechtfertigen Sie die Erklärung, die Sie jetzt dem Kollegen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.04.1980 () [PBT/W08/00211]
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an der für manche Zuhörer Ihrer Rede wohl kritischen Stelle geben, angesichts der Tatsache, daß der Bundeskanzler nicht bloß wie Sie kritisch etwas angemerkt, sondern einen ganz konkreten Vorwurf erhoben hat, nämlich daß, wie er sagte, die polnischen, staatlich beauftragten Wissenschaftler sich an der einen oder anderen Stelle gegenüber ihren ungebundenen deutschen Verhandlungspartnern ein bißchen zu entschlossen durchgesetzt haben? Dr. von Dohnanyi, Staatsminister: Herr Kollege, wenn Sie, wie ich empfohlen habe, nicht nur Sätze, sondern Absätze lesen würden, hätten Sie vielleicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.04.1980 () [PBT/W08/00211]
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Frau Renger: Eine Zusatzfrage, Herr Dr. Schweitzer. Dr. Schweitzer (SPD): Herr Staatsminister, stimmen Sie mir darin zu, daß ein ganz wesentlicher Fortschritt darin zu sehen ist, daß vor einigen Monaten erstmalig ein deutsch-polnisches Gemeinschaftswerk von etwa 20 deutschen und polnischen Wissenschaftlern gleichzeitig in der Volksrepublik Polen und in der Bundesrepublik Deutschland erschienen ist, (Zurufe von der CDU/CSU) in dem nach wie vor bestehende wissenschaftliche Unterschiede in der Bewertung ganz klar herausgestellt worden sind, und meinen Sie nicht, daß es doch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.04.1980 () [PBT/W08/00211]
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Zweifel, daß es auf beiden Seiten Fehldarstellungen der deutschpolnischen. Beziehungen gegeben hat. Die Einsetzung der Schulbuchkommission hat ja in diesem Tatbestand ihren Grund. Wenn Sie jetzt zitieren, daß es in der Vergangenheit solche Dinge gegeben hat, wie sie der polnische Wissenschaftler aufgezeigt hat, müssen Sie wohl mit der Bundesregierung die Auffassung teilen, daß es zweckmäßig wäre, die Schulbuchempfehlungen beiderseitig so schnell wie möglich umzusetzen. Vizepräsident Frau Renger: Ich rufe die Frage 71 des Abgeordneten Dr. Hupka auf: Betrachtet die Bundesregierung die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.04.1980 () [PBT/W08/00211]
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Schulbuchempfehlungen einen Sammelbegriff finden kann, der in einer Überschrift all diese Tatbestände deckt, (Jäger [Wangen] [CDU/CSU]: Es geht nicht um einen Sammelbegriff!) die Zwangsaussiedlung, die Ausweisung, aber auch die Fälle des freiwilligen Verlassens und der Flucht. Das hat die Wissenschaftler bewogen, dieser Überschrift gemeinsam zuzustimmen. Sie können diejenigen, die von deutscher Seite dieser Überschrift zugestimmt haben, (Zuruf des Abg. Dr. Hupka [CDU/CSU]) nicht sozusagen einer Nichteinsicht in diese für die Deutschen tragischen Umstände zeihen. Ich sage noch einmal, daß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.04.1980 () [PBT/W08/00211]
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die Schulbücher verfassungsrechtlich verantwortlich sind, darauf hinzuwirken, daß in der Frage der Schulbuchempfehlungen und ihrer Umsetzung Fortschritte erreicht werden. Die zu den Schulbuchempfehlungen in der Bundesrepublik Deutschland geäußerten Meinungen zu berücksichtigen, halte ich für erforderlich. Dies bleibt jedoch Sache der Wissenschaftler. Vizepräsident Frau Renger: Zusatzfrage, Herr Kollege Werner. Werner (CDU/CSU): Herr Staatsminister, würden Sie es angesichts der Unzulänglichkeiten der Schulbuchempfehlungen nicht für sinnvoll erachten, mit deren Anwendung so lange zu warten, bis die Ergänzungen und Differenzierungen, deren Notwendigkeit wohl alle
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.04.1980 () [PBT/W08/00211]
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technologische Innovation heute für die Jugend der Welt kein Morgen gibt. (Haase [Kassel] [CDU/CSU]: Sehr richtig!) Ganz besonders gilt dies auch für die Forschung und Entwicklung im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie, die in ihren westlichen Bereichen von jungen Wissenschaftlern und Ingenieuren aufgebaut wurde und getragen wird. Außerdem ist die Erforschung des Weltraums eine kulturelle und geisteswissenschaftliche Aufgabe, die der staatlichen Förderung des bereits vorhandenen Kulturgutes ebenbürtig ist. Mit dem Start des ersten Sputniks am 4. Oktober 1957 begann der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.04.1980 () [PBT/W08/00211]
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Und so geht es weiter und weiter. Was fünftens die Förderung von Raumfahrtvorhaben mit besonderem wissenschaftlichen und technischen Interesse in der Bundesrepublik angeht, so gibt es dafür geradezu ein Paradebeispiel, nämlich den Robisat, bei dem die besondere Leistungsfähigkeit der deutschen Wissenschaftler in der Gammastrahlenforschung dazu geführt hat, daß wir dieses nationale Projekt — allerdings auch mit dem Versuch internationaler Zusammenarbeit — planen. Die Ziffer 2 Ihres Antrags mit Forderungen an die Bundesregierung hätten Sie sich meiner Ansicht nach nun wirklich sparen können. Denn
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.04.1980 () [PBT/W08/00211]
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Sie nicht einmal 10 bis 40 Millionen DM für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses haben. Das Problem haben wir alle gemeinsam erkannt. Wir brauchen diese Förderung nicht nur wegen der prinzipiellen Bedeutung der Forschung, sondern auch weil man diesen jungen Wissenschaftlern eine Zukunftsperspektive bieten und ihnen an den Hochschulen auch berufliche Chancen eröffnen muß. Präsident Stücklen: Herr Abgeordneter Daweke, gestatten Sie eine Zwischenfrage? Daweke (CDU/CSU): Bitte sehr. Weisskirchen (Wiesloch) (SPD): Herr Kollege Daweke, da Sie die Modellvorhaben soeben mit einem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.04.1982 () [PBT/W09/00097]
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die Länder gefordert — auch wenn Herr Daweke das in Frage gestellt hat, was die Personalstellen anbetrifft —, (Beifall bei der SPD) die durch eine entsprechende Stellenpolitik an ihren Hochschulen die Beschäftigung von wissenschaftlichem Nachwuchs steuern können. Drittens. Über 40 000 junge Wissenschaftler sind bisher nach dem Graduiertenförderungsgesetz gefördert worden. Wir wollen wieder eine gesetzliche Grundlage schaffen. Wir wollen nicht das Auslaufen über zwei Jahre, obwohl auch diese Möglichkeit erst nach großen Anstrengungen des Ministers als Übergangslösung erreicht werden konnte. Viertens. Wir Bildungspolitiker
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.04.1982 () [PBT/W09/00097]
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in der Großen Anfrage den Zusammenhang zwischen der Förderung des begabten wissenschaftlichen Nachwuchses und der Weiterentwicklung von Wissenschaft und Forschung in unserem Lande. Es trifft zu, daß sich die Bundesrepublik mit den vielfältigen Förderungsmöglichkeiten für angehende oder bereits erprobte junge Wissenschaftler im internationalen Vergleich durchaus sehen lassen kann. Das wird auch im Ausland so gesehen und anerkannt, vielleicht mehr als bei uns selbst. Die pluralistische Struktur der Begabtenförderung erweist sich als ein System von hoher Effizienz, aber die Notwendigkeit des Sparens
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.04.1982 () [PBT/W09/00097]
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Sie deshalb dringend bitten, in der Zukunft weniger allgemeine Ziele zu formulieren, sondern auch einmal hier im Parlament zu sagen, was eigentlich von Ihrer Regierung in den nächsten Jahren konkret noch zu erwarten ist, was die junge Generation, was die Wissenschaftler an den Hochschulen konkret noch erwarten können. Ich bin der Meinung, daß Sie dabei manches auch noch einmal überdenken müssen. Ich bin nicht der Meinung, daß man das Ziel 1,3 Millionen Studenten einfach übernehmen sollte. Man könnte sich auch einmal
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.04.1982 () [PBT/W09/00097]
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kündigt seit drei Jahren ein neues Konzept für die Nachwuchsförderung an. Geschehen ist buchstäblich nichts. Im Gegenteil: Die vorhandene Förderung nach dem Graduiertenförderungsgesetz wird auf Null gedreht. Meine Damen und Herren, so kann man in der Bundesrepublik mit jungen qualifizierten Wissenschaftlern in der Zukunft nicht weiter umgehen. (Beifall bei der CDU/CSU) Sage bitte keiner, dies sei in erster Linie ein Problem der Finanzen! In meinen Augen ist das in erster Linie das Problem, ob man richtige Prioritäten setzt oder nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.04.1982 () [PBT/W09/00097]
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gleichzeitig dreht er die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf Null. Das sind doch falsche Prioritäten (Beifall bei der CDU/CSU) in einem Land, das wie kein anderes als rohstoffarmes und hochindustrialisiertes Land auf Forschung und Technologie und auf qualifizierte junge Wissenschaftler für die Zukunft angewiesen ist. Ich meine, daß in der Vernachlässigung der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Bundesrepublik eine der Hauptursachen dafür liegt, daß heute von vielen über ein ungutes Forschungsklima in den Hochschulen geklagt wird. Ich bin deswegen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.04.1982 () [PBT/W09/00097]
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Spitzenleistungen in der Forschung selten werden, wobei hervorragende Ausnahmen eher die Regel bestätigen. Vor allem, meine Damen und Herren, muß in diesem Zusammenhang eine Rückbesinnung auf das personale Element in der Forschung erfolgen; denn Spitzenforschung gibt es nur, wo hochqualifizierte Wissenschaftler ihre Forschung frei und mit dem notwendigen Gestaltungsspielraum entfalten können. Mich bewegt in diesem Zusammenhang schon die Frage, ob die Entwicklung der Hochschulstruktur in den letzten Jahren nicht auch dazu beigetragen hat, daß mancherorts die Verschwörung des Mittelmaßes gegen die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.04.1982 () [PBT/W09/00097]
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bei Ihnen in dieser Debatte keine Antwort erfahren. (Beifall bei der CDU/CSU) Meine Damen und Herren! Ich finde, es ist sehr wohl die Aufgabe der Opposition, das, was draußen im Lande an den Hochschulen unzählige junge Menschen und unzählige Wissenschaftler bewegt, auch hier im Bundestag mit der gebührenden Deutlichkeit anzusprechen. (Beifall bei der CDU/CSU) Das ist das eine, was ich sagen möchte. Daß es heute für viele junge Menschen zum Problem geworden ist, Beschäftigung zu finden, das hängt einmal
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.04.1982 () [PBT/W09/00097]
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entgegensetzen; dann kann man darüber reden. Aber für völlig unmöglich halte ich es — das habe ich soeben schon einmal gesagt —, daß Sie einen Schutzzaun um das BAföG herum errichten und auf der anderen Seite keinerlei Initiativen entwickeln, um beispielsweise jungen Wissenschaftlern oder der Forschung in der Bundesrepublik so zu helfen, wie das in der Zukunft eigentlich notwendig wäre. Im übrigen muß in diesem Zusammenhang auch gesagt werden: Als es beim sogenannten Arbeitsförderungskonsolidierungsgesetz darum gegangen ist, die Mittel für die behinderten und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.04.1982 () [PBT/W09/00097]