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Antrags der CDU/CSU-Fraktion — eine echte Chance, Großforschungseinrichtungen im personellen, strukturellen und organisatorischen Bereich effizienter zu gestalten. Bei den Beratungen in unserem Ausschuß — das haben Sie auch schon angeführt — sollten wir eine breite Informationsbasis schaffen, intensiven Erfahrungsaustausch mit Betriebsräten, Personalräten, Wissenschaftlern und auch Unternehmensmanagern haben, um Lösungskonzepte zu entwikkeln. Wir sollten auch — und das sage ich jetzt hier in aller Deutlichkeit — die vom Bundesrechnungshof kritisierten Punkte, die in dem Bericht angeführt worden sind, z. B. auch die verfassungsrechtliche Problematik der Mischfinanzierung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.12.1981 () [PBT/W09/00073]
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aufgefordert, festzustellen und festzulegen, in welchem Zeitraum welche Stellen umsetzbar oder kürzbar wären. Sie haben hier davon gesprochen, daß die Qualität der Grundlagenforschung nicht mehr dem internationalen Rang entspreche. Ich gehe nicht davon aus, daß Sie hier die Leistungen der Wissenschaftler, die zweifellos erbracht worden sind, abqualifizieren wollen. Auch hier denke ich beispielsweise wieder an DESY. (Pfeifer [CDU/CSU]: Das habe ich ja ausdrücklich gesagt!) Sie ziehen dann Japan zum Vergleich heran. Sagen Sie mal — in Japan Grundlagenforschung? Das, was die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.12.1981 () [PBT/W09/00073]
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verlangen. Daneben treten neue Aufgaben in den Vordergrund. Allgemein gesprochen ist das die Lösung der Probleme, die mit der hohen Industrialisierung, mit der komplexen Entwicklung vieler Technologien und ihren Auswirkungen auf die Umwelt zusammenhängen. Wir haben in den Großforschungseinrichtungen engagierte Wissenschaftler und Techniker, die problemorientierte Forschung in diesem Sinn durchführen. Die Zentren haben hierfür ein effizientes Projektmanagement aufgebaut, das die Organisation interdisziplinärer Forschung unter Ausnutzung einer sehr vielseitigen Infrastruktur erlaubt. Das alles gilt es weiterhin zu nutzen. Nahezu 10 Milliarden DM
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.12.1981 () [PBT/W09/00073]
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Umweltforschung beschäftigen sich die Großforschungseinrichtungen bereits heute mit regionalen und großräumigen Klimaproblemen. Hier erwarte ich von den Großforschungseinrichtungen weitere konkrete Beiträge zum vorgesehenen Klimaforschungsprogramm. Großprojekte der Grundlagenforschung waren in den Zentren von je her ein Anziehungspunkt für nationale und internationale Wissenschaftler. Die Verbundforschung zur Nutzung der Großgeräte durch Hochschulwissenschaftler ist bei uns vorbildlich organisiert. DESY z. B. ist ein Mekka für die international verflochtenen Hochenergiephysiker geworden. Ebenso hat die GSI in Darmstadt nach einer zielbewußten Aufbauphase mit spektakulären Ergebnissen internationale Aufmerksamkeit
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.12.1981 () [PBT/W09/00073]
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Erfolg gehabt. Ziel aller Anstrengungen muß die Dynamisierung des Technologietransfers sein. Hierzu zähle ich auch die Gründung innovativer Existenzen unter maßgeblicher Beteiligung von wissenschaftlichen Beratern aus Großforschungseinrichtungen bis hin zu Joint Ventures zwischen Zentren und der Wirtschaft. Jedem Ingenieur, jedem Wissenschaftler aus einer Großforschungseinrichtung, der sich mit einer technischen Idee selbständig machen will, werden wir die Unterstützung in der Gründungsphase geben. Er wird bei Fehlschlägen seines Unternehmenswagnisses im Rahmen der ersten Jahre wieder einen Arbeitsplatz in seiner Großforschungseinrichtung finden. Auch die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.12.1981 () [PBT/W09/00073]
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Rahmen der ersten Jahre wieder einen Arbeitsplatz in seiner Großforschungseinrichtung finden. Auch die Großforschungseinrichtungen haben seit dem letzten Jahr ihren Beitrag zu den Kürzungen des Haushalts geleistet. Wenig Verständnis — das hat Kollege Pfeifer ja auch angesprochen — findet aber bei den Wissenschaftlern der Mangel an Flexibilität und die immer stärkere Zunahme bürokratischer Detailregelungen, z. B. auch bei der Umsetzung der Stelleneinsparungen. Gerade in Zeiten des knappen Geldes brauchen wir mehr statt weniger Flexibilität, braucht die Forschung eigene Freiräume, damit sie ohne Verlust
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.12.1981 () [PBT/W09/00073]
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ist. Es handelt sich dabei um einen besonders wertvollen Teil des Bestandes, u. a. mit Autographen von Bach, Beethoven, Brahms, Bruckner, Haydn, Mendelssohn, Mozart und Schumann. Diese Autographen befinden sich heute, soweit bekannt ist, in Krakau; sie sind dort für Wissenschaftler zur Benutzung am Ort und in Form von Ablichtungen oder Mikrofilmen zugänglich. Vizepräsident Dr. h. c. Leber: Eine Zusatzfrage, Herr Kollege Hupka. Dr. Hupka (CDU/CSU): Herr Staatssekreär, stimmen Sie mir darin zu, daß es im Grunde eine Beugung des
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.12.1981 () [PBT/W09/00073]
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in der Bundeswehr. Das alles sind also richtige Maßnahmen, deren Erfolg noch abgewartet werden muß und deren Entwicklung wir konstruktiv-kritisch begleiten werden. Lassen Sie mich daher schon jetzt einige Bemerkungen dazu anbringen. Die Schule für Innere Führung muß ausreichend mit Wissenschaftlern ausgestattet sein; das ist zur Zeit nicht der Fall. So, steht für den Auftrag, Feldforschung zu betreiben, kein wissenschaftliches Personal zur Verfügung. Den im Zusammenhang mit der Schule für Innere Führung vom Wehrbeauftragten in seinem Jahresbericht 1978 unterbreiteten Vorschlägen schließen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.06.1979 () [PBT/W08/00163]
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Möglichkeiten unseres Staates im Rahmen des NATO-Bündnisses, aber auch hinsichtlich der nationalen Aufgaben und zur Erarbeitung von Optionen und Entscheidungshilfen sollte ein zusätzliches interministerielles Gremium geschaffen werden. In diesem Gremium sollen Politiker, weisungsunabhängige Fachleute der im Bundessicherheitsrat vertretenen Ressorts sowie Wissenschaftler und andere fachkundige Experten übergreifende Probleme unserer Sicherheits- und Verteidigungspolitik untersuchen. Durch dieses interministerielle Gremium soll die Arbeit des Bundessicherheitsrates effektiv ergänzt und der Einfluß auf Struktur, Strategie und Konzeption auch zur Gesamtverteidigung des Bündnisses verbessert werden. Darüber hinaus sollen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.06.1979 () [PBT/W08/00163]
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auch im Verteidigungsfall erfüllen. Das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser-Hilfsdienst, der Arbeitersamariterbund, die Feuerwehren — das alles zusammengenommen macht über 1,2 Millionen freiwillige Helfer aus. Denken wir an die Leistungen in der Katastrophenmedizin — darüber wurde hier kein Wort gesagt —, an die Wissenschaftler und ihre Leistungen in der Schutzkommission beim Bundesminister des Innern; denken wir an die beispielhaften, großartigen Erfolge im Hubschrauberrettungsdienst. (Pensky [SPD] : Paßt nicht ins Bild!) Das wird immer wieder verschwiegen, es paßt nicht ins Bild. Aber wir möchten diese Gelegenheit
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.06.1979 () [PBT/W08/00163]
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Bereiche Telekommunikation und Biotechnologie. Dies sind Bereiche, wie wir wissen, meine Damen und Herren, in denen die europäischen Staaten gegenüber ihren großen Konkurrenten, vor allem Japan und USA, dramatisch zurückzufallen drohen. Es sollen Anreize geschaffen werden, um die Mobilität der Wissenschaftler in Europa zu verbessern. Vorgesehen sind auch Maßnahmen, um den Binnenmarkt weiter auszubauen. Ein wichtiges Ziel, das sehr kurzfristig angegangen werden muß, sind eine entscheidende Vereinfachung der Formalitäten im Binnenhandel der Gemeinschaft und der dringende Abbau und die dringende Vereinfachung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.03.1984 () [PBT/W10/00060]
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ein Leben ohne Kernenergie anstreben zu wollen, begrüßt die Empfehlungen der Enquete-Kommission als ausgesprochen positiv. (Dr. Freiherr Spies von Büllesheim [CDU/ CSU]: Aber sie erwarten alle Entscheidungen von der Regierung!) Ich zitiere auch hier: Zum erstenmal wird von Politikern und Wissenschaftlern, die der Kernenergie erklärtermaßen kritisch gegenüberstehen, ein Konsens mitgetragen, der den Zubau weiterer Kernkraftwerke im Rahmen des Bedarfs ermöglicht, die Errichtung einer in ihrer Kapazität noch festzulegenden Wiederaufarbeitungsanlage empfiehlt und sich für die Eignungserkundung möglicher Endlager für radioaktive Abfälle ausspricht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.05.1981 () [PBT/W09/00038]
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Berechnungen von Fritz kämen allenfalls 43 von 156 in die Schätzung einbezogene unterentwickelte Länder, also weniger als 30 %, für eine eventuelle Stromerzeugung durch Kernenergie in Frage. Auf der anderen Seite, meine Damen und Herren, wird von vielen ernst zu nehmenden Wissenschaftlern der wesentliche Beitrag der Kernenergienutzung gerade für die Lösung der Energieprobleme in unterentwickelten Ländern betont. Aus unserer Sicht ist es jedenfalls notwendig, auch diese Frage in der neuen Enquete-Kommission einer gründlichen Beratung mit entsprechenden Empfehlungen zuzuführen. Meine Damen und Herren
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.05.1981 () [PBT/W09/00038]
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in Frage gestellt wird. Deswegen glaube ich nicht, Herr Kollege Riesenhuber, daß die Vorstellung, Kernenergie sei sicher, vertretbar und notwendig, eine Vorstellung sein kann, unter der wir diese Diskussion bestreiten können. Genau das ist es gewesen, was die Diskussion der Wissenschaftler 1955 auf dem Symposium in Genf gebracht hat. Dort wurde gesagt, es handle sich um eine sichere, eine billige Energie, es sei die Energie der Zukunft. Wir sind von diesem Standort weit entfernt. Jetzt sind, nachdem sich Wissenschaftler und Exekutive
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.05.1981 () [PBT/W09/00038]
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Diskussion der Wissenschaftler 1955 auf dem Symposium in Genf gebracht hat. Dort wurde gesagt, es handle sich um eine sichere, eine billige Energie, es sei die Energie der Zukunft. Wir sind von diesem Standort weit entfernt. Jetzt sind, nachdem sich Wissenschaftler und Exekutive damit beschäftigt haben, die Politiker am Zuge. Es ist wichtig, hier noch einmal festzuhalten, daß das Parlament, der Bundestag, die wichtigen Entscheidungen in dieser Frage an sich gezogen hat. Die Diskussion darüber ist heute ein weiterer Schritt dazu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.05.1981 () [PBT/W09/00038]
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15 Jahren zurückliegt, (Dr. Laufs [CDU/CSU]: Hört! Hört!) dies, meine Damen und Herren, obwohl wir zur gleichen Zeit mit den Franzosen in den Startlöchern standen. Ich glaube, Herr Professor Laermann wird mir zustimmen: Das ist keinesfalls die Schuld unserer Wissenschaftler und Ingenieure, das ist auch nicht die Schuld unserer Wirtschaft, das ist einzig und allein die Schuld einer von der Bundesregierung zwar richtig erkannten, aber nicht durchgesetzten Energiepolitik. (Beifall bei der CDU/CSU) Meine Damen und Herren, ebenso wichtig wie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.05.1981 () [PBT/W09/00038]
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der Versicherten zur Zahl der Rentner, insbesondere wenn kumuliert mit einer schlechten Konjunkturlage auftretend, dazu führen wird, daß auch Rentnern und Versicherten zur Erhaltung des bewährten Rentensystems gewisse Opfer abverlangt werden müssen. Auch wenn zur Zeit das vom Sozialbeirat initiierte Wissenschaftlergutachten, ein Sondergutachten des Sozialbeirates, welches offiziell noch nicht auf dem Markt ist, die Ergebnisse der TransferKommission und die Ergebnisse der Rentenbestands- und Rentenstrukturerhebung der Rentenversicherungsträger noch nicht vorliegen, sind wir als Gesetzgeber gehalten, schon jetzt darüber nachzudenken, wie wir in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.05.1981 () [PBT/W09/00038]
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geht und Soldaten die Bundeswehr ja lieben sollen? Würzbach, Parl. Staatssekretär: Herr Kollege, ich halte sie für möglich, ich halte sie nicht für besser. Dieses System, das nun fast 28 Jahre besteht, hat sich bewährt. Es fließt mannigfacher Sachverstand der Wissenschaftler, sage ich einmal, im Vorfeld ein, nicht zuletzt aber auch die persönliche Vorstellung der Beteiligten, derer, die essen. Hier spiegelt sich fast uneingeschränkt Zufriedenheit wider. Vizepräsident Stücklen: Bitte sehr. Pfuhl (SPD): Herr Staatssekretär, hängt die Klage der Soldaten vielleicht auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 04.05.1984 () [PBT/W10/00070]
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Große Anfrage auch viel Freude mit dem Umgang mit Sachverständigen. Karl Kautsky ist dabei für uns in dieser Frage Maßstab unseres Vorgehens. — Herzlichen Dank. (Beifall bei der SPD und der FDP — Dr. Bugl [CDU/CSU]: Ein Hoch auf die kritischen Wissenschaftler! — Dr. Riesenhuber [CDU/CSU]: Benutzen will er sie!) Vizepräsident Windelen: Ich gebe dem Abgeordneten Wolfgramm das Wort. Wolfgramm (Göttingen) (FDP): Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen! Meine Herren! Herr Kollege Dr. Laufs, Ihre Schuldzuweisung war nach meinem Eindruck ja wohl
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.02.1982 () [PBT/W09/00086]
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CSU, ist ja wohl dadurch durchlöchert, daß man, wie ich mir anläßlich einer Bereisung des bayerischen Raums berichten ließ — die Beratungstätigkeit für den Vollerwerbsbetrieb ein wenig eingeschränkt hat und offenbar darauf setzt, daß die Zukunft der Landwirtschaft, wie es einige Wissenschaftler schon einmal formuliert haben, der Nebenerwerbsbetrieb sei. Herr Kiechle, ich habe das von Beratern gehört und werde darauf noch in einem anderen Zusammenhang zurückkommen. (Kiechle (CDU/CSU): Dann haben Sie falsche Berater angehört! Das ist der einzige Grund!) — Mag sein
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 02.04.1981 () [PBT/W09/00029]
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praktisch nichts verborgen bleiben, was bedeutet, daß nicht jeder in diesen Labors arbeiten darf. Manche Frauen werden dann erleben, wie die entsprechenden Apparate ausschlagen, wenn sie zu nahe mit ihnen zusammenkommen. Wie gefährlich die Hormone wirklich sind, bleibt zwischen den Wissenschaftlern umstritten. Ich brauche aber darauf nicht weiter einzugehen, weil die deutschen Bauern das ganze Zeug am liebsten gar nicht sehen wollen. Dem deutschen Bauern kann es nur recht sein, wenn hier strengste Verbote erlassen werden. (Zustimmung bei der CDU/CSU
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 02.04.1981 () [PBT/W09/00029]
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sagen wir einmal, Glücksfall. Nach meiner Überzeugung ist es aber oft auch eine Frage der politischen Begabung, zu erkennen, wohin die mögliche Entwicklung geht. (Beifall bei der CDU/CSU) Hier möchte ich einen gewissen Vergleich zwischen dem Politiker, dem forschenden Wissenschaftler, der auch nicht weiß, was herauskommt, und dem unternehmerisch Verantwortlichen in der Wirtschaft ziehen. Das Risiko bleibt; das müssen wir tragen. Ich habe aber den Eindruck, daß man die jetzige Entwicklung letzten Endes nicht so abtun kann, als ob sich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.10.1981 () [PBT/W09/00062]
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nicht richtig ist. Es kann doch nicht eine Frage von Macht sein, sondern es kann doch nur eine Frage der Vernunft sein, unter der wir diese Aspekte diskutieren. Ich habe den Eindruck, daß einige Funktionäre der IG Metall und einige Wissenschaftler den Kontakt zur Betriebsbasis verloren haben. Lassen Sie mich dies aus der Sicht eines mittelständischen Unternehmers, der keine Prasixferne hat, die Lage schildern: Es ist doch nicht so, daß der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht; wir sehen ja, in welchem Umfang
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.09.1983 () [PBT/W10/00020]
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einen Abschwung von minus 1,8% erlebten, sagte der Jahreswirtschaftsbericht noch ein Wachstum von plus 2 % voraus. Der Verschätzungsspielraum enthält erfahrungsgemäß immer eine Irrtumsquote von 4 %. Das zeigt, wie tief ein solcher Abschwung trotz aller Prognosen reichen kann. Es scheint, daß Wissenschaftler und Politiker einen fatalen Hang haben, sich nicht nur optimistisch zu verschätzen — so nach dem Motto: So schlimm ist es ja gar nicht —, sondern auch schlechte Prognosen beinahe wie unter einem Komplex mit dem Zusatz zu verbinden, daß es doch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.01.1981 () [PBT/W09/00017]
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Abgeordneten der SPD) Man kann dem nicht widersprechen, aber es besagt auch nichts. (Heiterkeit und Beifall bei der SPD) Daß wir ein Volk der Erfinder waren und vielleicht auch einmal wieder werden, ein Volk der großen Unternehmer, der Sozialreformer und Wissenschaftler, das haben schon andere vor Ihnen entdeckt. Aber daraus ergibt sich noch keine Fähigkeit zur geistigen Führung oder keine Perspektive der Regierung oder ihres Chefs. (Duve [SPD]: Ganz wichtig ist dabei der Röntgen!) Sie behaupten, Herr Bundeskanzler, Sie hätten ein
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 06.05.1983 () [PBT/W10/00006]