108,713 matches
-
was hier bezahlt werden soll. (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP) Meine feste Überzeugung ist, daß wir hier mit der technischen Intelligenz, die wir haben, mit der Geschicklichkeit, Wissen im Querschnitt zu organisieren, mit den intelligenten Fragestellungen unserer Wissenschaftler zu einem Netz von Umweltschutz kommen können, das in der Tat nicht nur die Hypotheken der Vergangenheit aufarbeitet, sondern künftige Risiken rechtzeitig einfängt, das die Voraussetzungen schafft, daß wir nicht nur bei irgendwelchen konventionellen Techniken wirklich international spitze sind, sondern
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.09.1983 () [PBT/W10/00022]
-
Waldbesitzer oder der Holzindustrie, sondern heute droht das ökologische Gleichgewicht großflächig mit noch nicht abzuschätzenden Folgen für unser Land umzukippen. Die drohenden Gefahren erfordern ein sofortiges Handeln. Deshalb dürfen wir auf keinen Fall warten, bis auch der letzte Zweifel der Wissenschaftler über die Ursachen dieser Umweltkatastrophe ausgeräumt ist. Es muß alles getan werden, um Schadstoffe zu vermindern. Es muß aber auch etwas getan werden, um die Bäume gegen die trotz aller Maßnahmen noch Jahre andauernden Belastungen widerstandsfähig zu machen. (Beifall bei
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.09.1983 () [PBT/W10/00022]
-
Standard aufweist, wie dies in der Bundesrepublik Deutschland der Fall ist. (Dr. Faltlhauser [CDU/CSU): Das muß endlich auch einmal gesagt werden!) Selbstverständlich ist das aber auch ein Verdienst der vielen an der Entwicklung, Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln beteiligten Wissenschaftler und Fachkräfte. Ich meine, das sollte auch einmal gesagt werden. Dennoch ist — durchaus mit einiger Berechtigung — die Forderung nach noch mehr Arzneimittelsicherheit, die Suche nach noch größerer Herabminderung von Arzneimittelrisiken zum Mittelpunkt der öffentlichen und natürlich auch der fachöffentlichen Diskussion
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 13.12.1984 () [PBT/W10/00111]
-
von Ihnen, meine Damen und Herren, nicht gekommen. Wir haben Ihnen gesagt, daß in dem Bericht der Bundesregierung nicht einmal der Versuch gemacht wurde, darzustellen, wie sich die in „Global 2000" aufgezeigten Trends seit 1980 entwickelt haben. Im übrigen: Auch Wissenschaftler haben sich in der Vergangenheit geirrt. Das wird sicherlich auch für die Gegenwart gelten. Darum geht es auch nicht. Denken Sie beispielsweise an den Unsinn der Bewässerung der Kantarasenken in der Sahara. Liebe Kolleginnen und Kollegen, Seveso, Bhopal, Harrisburg und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.05.1986 () [PBT/W10/00217]
-
haben wir in den letzten Jahren doch ausreichend vorgeführt bekommen. Wir fordern eine breite Diskussion um die Inhalte der Gesundheitspolitik und des Krankenversorgungssystems sowie die Struktur der gesetzlichen Krankenkassen. Dann nämlich wird deutlich — und dies hat unsere Anhörung mit kritischen Wissenschaftlern in Selbsthilfegruppen deutlich gemacht —, daß vorsorgende, strukturverändernde Gesundheitspolitik, die alle gesellschaftlichen Bereiche durchzieht und die Interessen der Nutzer des Gesundheitswesens in den Vordergrund rückt, dringender denn je erforderlich ist. Ansätze hierzu gibt es genug. Es fehlt allein an der Bereitschaft
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.03.1986 () [PBT/W10/00208]
-
wenn man den Filz zwischen Atomlobby und Politik herausbringen will. (Beifall bei den GRÜNEN) Ich fordere die Landesregierung von RheinlandPfalz auf, sich der Klage des Saarlandes, der Stadt Trier und des Kreises Trier-Saarburg anzuschließen. Die Bundesregierung muß Sicherheitsüberprüfungen mit unabhängigen Wissenschaftlern aus ökologisch orientierten Forschungsinstituten durchführen sowie eine eigene Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einreichen. Danke schön. (Beifall bei den GRÜNEN) Präsident Dr. Jenninger: Das Wort hat der Abgeordnete Müller (Wadern). Müller (Wadern) (CDU/CSU): Herr Präsident! Meine Damen und Herren
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 26.09.1986 () [PBT/W10/00233]
-
von Juni 1982 bis Juni 1984 mit 13 konkreten Fällen unmittelbar befaßt worden, in denen Anträge von Bürgern der Bundesrepublik Deutschland auf Einreisevisa für Südafrika von der südafrikanischen Regierung abgelehnt wurden. Dazu gehören auch die Fälle, in denen Journalisten und Wissenschaftler trotz frühzeitiger Antragstellung bis zuletzt im unklaren gelassen wurden und dann die beabsichtigte Reise verschieben oder ganz ausfallen lassen mußten. Da nicht alle von Einreiseverweigerungen Betroffenen sich an das Auswärtige Amt gewandt haben, gibt es eine hohe Dunkelziffer. Die Botschaft
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.06.1984 () [PBT/W10/00074]
-
auf dem Gebiet der Informationstechnologie zum Gegenstand hat. — Geistreichelnde Witzeleien ersetzen Politik nicht, Herr Kollege! — Sie ist bereit, an Programmfestlegungen für die Bereiche Telekommunikation und Biotechnologie mitzuarbeiten. Sie will dem wissenschaftlichen und technischen Austausch durch Anreize für die Mobilität der Wissenschaftler Auftrieb geben, auch durch die gegenseitige Anerkennung beruflicher Befähigungsnachweise. Nur durch Zusammenfassung ihrer wissenschaftlichen, technischen und finanziellen Kapazitäten wird es den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft gelingen, im Wettbewerb mit den USA und Japan Schritt zu halten. (Unruhe) — Und wenn es
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.06.1984 () [PBT/W10/00074]
-
Mann [GRÜNE]: Das Parlament haben die noch nie ernst genommen!) es jetzt aber ablehnen, auch amerikanische Experten zu dieser Anhörung einzuladen. (Hört! Hört! bei der SPD — Mann [GRÜNE]: Das ist unverschämt!) Da Sie wissen, daß die große Mehrheit der amerikanischen Wissenschaftler, voran der Nobelpreisträger, dem SDI-Programm mehr als kritisch gegenüberstehen, möchten Sie Ihre politische Unschuld durch Nichtanhören und durch Nichtzuhören schützen. Nur der mangelnde sachliche Ernst und der politische Dilettantismus der Kohl-Regierung machen es möglich, daß die Bundesregierung die Entscheidung über
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1985 () [PBT/W10/00172]
-
Geld. Wir haben es vielmehr mit einem Aufbruch der Unternehmen zu tun. Eureka ist keine staatliche Veranstaltung, die davon lebt, daß Regierungen Geld hineinpumpen. Eureka ist ein Zusammenspiel des Staates in seiner hoheitlichen Funktion und der Initiative von Unternehmern und Wissenschaftlern. Gemeinsam entsteht ein Europa der Technologien. (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP) Wir haben schon' bisher — Herr Kollege Rumpf hat darauf hingewiesen — hervorragende technologische Spitzenleistungen in Europa erreicht, wenn wir gemeinsam ans Werk gegangen sind. Ariane, Spacelab und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1985 () [PBT/W10/00172]
-
von großen und kleinen Ländern, und nur wenn sich alle beteiligen, alle etwas einbringen, wenn alle mitarbeiten und selbst die Vorteile verspüren, wird sie erfolgreich sein. Eureka — das zeigt sich am Projekt des europäischen Forschungsnetzes — gelingt nur "dann, wenn wir Wissenschaftler und ihre Datenverarbeitungsgeräte aus unterschiedlichen Ländern und unterschiedlichen Systemen miteinander sprechfähig machen, wenn wir ein gemeinsames Netz und eine Infrastruktur so errichten, daß alle gemeinsam zu einer einzigen wissenschaftlichen Gemeinschaft zusammenwachsen, daß die europäische Wissenschaft nicht zersplittert ist, genauso wenig
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1985 () [PBT/W10/00172]
-
und Inangriffnahme von Infrastrukturprojekten geschehen, die geeignet sind, die innereuropäischen Grenzen abzubauen. Meine Damen und Herren, wer Technologie um ihrer selbst willen entwickeln will, ist noch immer gescheitert. Nur wenn man Ziele setzt, nur wenn man insbesondere den Ingenieuren und Wissenschaftlern den Zwang auferlegt, fertige Systeme abzuliefern, wird es einen Ansporn dafür geben, auch im Technologiebereich neue Anstrengungen zu machen und neue Lösungen zu finden. Wir Sozialdemokraten halten es nicht in erster Linie für wichtig, Technologien zu beherrschen, sondern wir halten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1985 () [PBT/W10/00172]
-
bestreiten können, wenn dies von der Mehrheit der Bevölkerung gewünscht wird. (Mann [GRÜNE]: Das ist fast ein Visionär wie Riesenhuber!) Wenn wir solche Ziele setzen, ist es selbstverständlich, daß die genannten Programme aufgelegt werden müssen. Hierbei werden unsere Ingenieure und Wissenschaftler auch neue Technologien entwickeln, anwenden und beherrschen. Wenn man die Dinge so zurechtrückt, kann etwas daraus werden. Das alles wird selbstverständlich erhebliche zusätzliche öffentliche Finanzmittel kosten. Es soll eine 50 %ige Beteiligung der Industrie vorgesehen sein. Da frage ich: Wo
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1985 () [PBT/W10/00172]
-
Europas in technologischer Hinsicht zu sichern in der Lage sind. Das unstreitig vorhandene hohe wissenschaftliche und technologische Potential der Gemeinschaft wird aber nicht immer optimal genutzt. Es gibt Defizite bei der Kooperation in Forschung und Entwicklung, in der Mobilität der Wissenschaftler, im Fluß von Gütern und Dienstleistungen europäischer Herkunft. Auch die große Vielfalt untereinander konkurrierender europäischer Industrieunternehmen und ihrer privaten sowie national orientierten öffentlichen Kunden erschweren zweifellos gelegentlich ein Zusammenwachsen dieses gemeinsamen Marktes. Die gegenwärtige Situation wird auch von den für
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1985 () [PBT/W10/00172]
-
geschwächt wird, daß z. B. Schneebewegungen, die bisher im bewaldeten Bereich zur Ruhe gekommen sind, als Lawinen den Schutzwald verlassen und regelmäßig Siedlungen und Verkehrswege gefährden. Wenn sich die Entwicklung der letzten Jahre fortsetzt, kann man unterstellen — so sagen die Wissenschaftler —, daß größere Zusammenbrüche von Schutzwäldern und, als Folge davon, vermehrte Lawinenabgänge wohl erst in 10 bis 15 Jahren eintreten werden, falls das absterbende Holz stehen bliebe. Wir dürfen die Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen. Wir müssen heute handeln, um Schlimmeres
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1985 () [PBT/W10/00172]
-
Entwicklungsländer mit kontinentaler Flächenausdehnung von eminenter Bedeutung ist und daß diese insbesondere wirtschaftliche Bedeutung besonders in Brasilien zunehmen wird. Folgende Projekte werden im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen DFVLR und CTA bearbeitet, wobei es sich im wesentlichen um den Austausch von Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Informationen sowie um die Veranstaltung von gemeinsamen Seminaren handelt: Materialforschung, Flugbahn- und Fallberechnungen, Schubvektorkontrolle, Höhenforschungsexperimente in der oberen Erdatmosphäre durch gemeinsame Nutzung der äquatornahen brasilianischen Basis in Natal. Wegen der technischen Natur der gemeinsamen Forschungsprojekte sowie auf Grund
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1984 () [PBT/W10/00087]
-
sich Herr Daimler bei der Entwicklung des Autos sehr wohl dessen bewußt war, daß man damit schneller als mit dem Pferd vorwärtskommt, möchte ich Sie doch fragen: Liegen der Bundesregierung bisher keine Prüfungsergebnisse über ernst zu nehmende kritische Hinweise von Wissenschaftlern darauf vor, daß erstens die Idee der Errichtung von Produktionsstätten im Weltall so vage und ungeklärt sei, daß sie für die Entscheidung für ein solches Projekt nicht tauge, und daß zweitens eine derartige Station für viele wissenschaftliche Zwecke der Grundlagenforschung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.10.1984 () [PBT/W10/00087]
-
Kempen) (SPD): Herr Staatssekretär, falls das zutrifft, was in der Frage angesprochen wurde, daß nämlich ein derartiges Büro in London tätig ist, möchte ich Sie fragen: Was wird die Bundesregierung tun bzw. was kann sie tun, um derartige Werbungen bei Wissenschaftlern zu unterbinden, bevor sich die deutsche Bundesregierung für eine Teilnahme oder eine Nichtteilnahme an derartiger Forschung — hier SDI — entschieden hat? Würzbach, Parl. Staatssekretär: Herr Kollege Stahl, ich habe auf die konkrete Frage geantwortet und beabsichtige nicht, hier hypothetische Dinge zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 12.06.1985 () [PBT/W10/00142]
-
der Grundlage machen, auf der die GRÜNEN heute diese Aktuelle Stunde gefordert haben. Sie stützen sich hier auf ein Gutachten, das überhaupt nicht veröffentlicht ist. (Zuruf von der CDU/CSU: So ist es!) Wie stellen Sie sich eigentlich zu den Wissenschaftlern, die erklärt haben, daß die Debatte jetzt ein unseriöser Vorgang ist — da sie das Gutachten natürlich erst in der Endfassung vorlegen wollen. Wie stehen Sie zum Schutz des geistigen Eigentums? Wie verträgt es sich eigentlich mit Ihrer Vorstellung von der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.06.1985 () [PBT/W10/00144]
-
Regime, (Dr. Hornhues [CDU/CSU]: Immer die alten Sachen!) auch wenn dies von der Bundesregierung bestritten wird, indem nämlich solche Kontakte als „wissenschaftlicher Austausch" getarnt werden. Das Abkommen ist eine politische und moralische Unterstützung des Regimes. Kritische deutsche Künstler und Wissenschaftler z. B. werden von Südafrika gar nicht erst ins Land gelassen. Ihre Bücher sind verboten. Andererseits darf Südafrika bei uns seine Regierungspropaganda offen betreiben. Solche Formen kultureller Beziehungen nützen den Menschen in Südafrika nichts. Sie sind ein Beitrag, dem Regime
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.06.1985 () [PBT/W10/00144]
-
nachdrücklich, aber wir können nur Schritt für Schritt etwas erreichen. Ich habe gerade darauf hingewiesen, vor welche Alternative wir uns selbst gestellt sehen. Sechster Punkt: Zur Frage des Know-how-Transfers im Nuklearbereich ist zu bemerken, daß es keine Vereinbarungen über den Wissenschaftleraustausch zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Südafrika gibt, geschweige denn eine Förderung des Besucheraustauschs aus dem Militärbereich unter dem Dach des Kulturabkommens. Siebentens. Wenn der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Alexander-von-Humboldt-Stiftung Stipendien vergeben oder Forschungsaufenthalte finanzieren
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.06.1985 () [PBT/W10/00144]
-
gewässerpolitischen Maßnahmenbündels, mit dem wir Sie als Opposition in den nächsten Monaten fortgesetzt konfrontieren werden. Viele von Ihnen denken vielleicht im Moment: Die übertreiben wie immer, diese GRÜNEN. Haben Sie dies nicht auch schon vor zehn Jahren gesagt, als einige Wissenschaftler vor dem sich abzeichnenden Waldsterben gewarnt haben? Als erste prinzipielle Anstrengung für den Gewässerschutz schlagen wir die Novellierung des § 7 a des Wasserhaushaltsgesetzes vor. Nach unseren Vorstellungen soll das Abwasser kommunaler Kläranlagen mit den besten zur Verfügung stehenden Techniken gereinigt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.06.1984 () [PBT/W10/00075]
-
Investitionsbereitschaft einerseits und der derzeitigen Mietgesetzgebung andererseits gibt. (Beifall bei der CDU/CSU — Löffler [SPD]: Der Kausalzusammenhang wird hier ex cathedra verkündet, und dann besteht er!?) — Nein, er wird nicht ex cathedra verkündet, Herr Kollege Löffler. An dem Gutachten waren Wissenschaftler beteiligt, u. a. Karl Schiller, der Ihnen schon einmal zugerufen hat: Genossen, laßt die Tassen im Schrank! Er hat dieses Gutachten mitgeschrieben. (Beifall bei der CDU/CSU — Gnädinger [SPD]: Zwischen Zinsen und Wohnungsbau gibt es keinen Kausalzusammenhang?) — Es gibt auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.05.1982 () [PBT/W09/00103]
-
der Deutschland-Frage unterrichtet; zweitens die Zweigstellen des Goethe-Instituts in den Vereinigten Staaten, die das kulturelle Leben in der Bundesrepublik Deutschland auf dem Hintergrund der politischen und rechtlichen Lage in unserer geteilten Nation darstellen. Drittens: Schließlich haben eine deutsche und amerikanische Wissenschaftlergruppe im August 1981 erneut Empfehlungen zur Darstellung der Geschichte der beiden Länder in den Schulbüchern des jeweils anderen Landes erarbeitet. In den Empfehlungen für amerikanische Schulbuchautoren und Verleger wird auch die deutschlandpolitische Problematik behandelt. Vizepräsident Wurbs: Zusatzfrage, bitte sehr, Herr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.05.1982 () [PBT/W09/00103]
-
allen Zeiten war dieses Bild so günstig für unsere Freunde jenseits des Atlantiks. Am 6. Oktober des nächsten Jahres wird es 300 Jahre her sein, daß deutsche Aussiedler aus Krefeld in Philadelphia eintrafen. Sieben Millionen Bauern, Handwerker, Arbeiter, Künstler und Wissenschaftler folgten ihnen und wirkten am Aufbau der Neuen Welt mit. Viele Namen stehen heute symbolhaft für den Einbezug der Deutschen in den amerikanischen Integrationsprozeß. Ich nenne Friedrich von Steuben, der einmal einem Freund in Deutschland schrieb: Seien Sie unbesorgt für
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.05.1982 () [PBT/W09/00103]