108,713 matches
-
ohne staatliche Hilfe wieder in Ordnung zu bringen bemüht gewesen ist und noch ist. (Sehr wahr! bei der SPD.) Ich werde darauf noch zu sprechen kommen. Hier erheben sich bedenkliche Zweifel und Fragezeichen, an denen nach meinem Empfinden auch ein Wissenschaftler vom Range des Genfer Universitätsprofessors Dr. Wilhelm Röpke nicht hätte vorübergehen sollen. Seine vielgelesene Abhandlung über Abstimmung des Schienen- und Straßenverkehrs" im „Deutschen Volkswirt" vom 1. Mai dieses Jahres hat, wenigstens nach meinem Eindruck — ich bedaure, das sagen zu müssen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.07.1954 () [PBT/W02/00038]
-
Dieses Studium war für mich geradezu erfrischend nach dem Übermaß von verkehrspolitischen Denkschriften, Memoranden und Resolutionen aus dem Bereich der widerstreitenden Verkehrsinteressenten. Der sehr rührige Pressedienst des deutschen Verkehrsgewerbes hat versucht, das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats als einen Husarenritt der Wissenschaftler, als eine Tollheit in der Methode zu glossieren und abzutun. Auf diesem Wege kann ich dem deutschen Verkehrsgewerbe wirklich nicht mehr folgen. In seinem Gutachten bekennt sich der Wissenschaftliche Beirat erneut zu dem Grundsatz der Eigenwirtschaftlichkeit. Die Deckung der Wegekosten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.07.1954 () [PBT/W02/00038]
-
vorweggenommen hat. Es wäre eigentlich mir besonders am Herzen gelegen, mich mit dieser pseudowissenschaftlichen Arbeit auseinanderzusetzen. Ich kann nur den Bemerkungen, die Herr Dr. Leiske über diesen Aufsatz gemacht hat, aus ganzem Herzen zustimmen. Es muß einen wundernehmen, wie ein Wissenschaftler mit einem solchen Namen es fertigbringt, eine Reihe von durchaus richtigen Teileinsichten und eine Masse falscher Urteile in übrigens glänzender Diktion zu völlig falschen Endergebnissen zu führen und dabei die Prämissen, die am Anfang gesetzt worden waren, in den Endurteilen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.07.1954 () [PBT/W02/00038]
-
Das Kennzeichnende für diesen verkehrsfreiheitlichen Aufsatz von Herrn Professor Röpke ist, daß er sich überhaupt nicht mit irgendeinem der namhaften deutschen Verkehrswissenschaftler auseinandersetzt, daß er überhaupt gar nicht zu den Ansichten Stellung nimmt oder auf die Ausführungen repliziert, die diese Wissenschaftler vorgebracht haben. Er verzichtet darauf. Dabei ist er eigentlich auf dem Gebiete der Verkehrspolitik, sagen wir einmal, nur ein Sonntagsjäger. Man sollte dem Sonntagsjäger Professor Röpke auf dem verkehrspolitischen Feld genau sowenig Gehör schenken wie einer Reihe anderer Sonntagsjäger auf
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.07.1954 () [PBT/W02/00038]
-
auf dem Gebiet der Atomforschung viel leichter zu erkennen seien als die Gefahren auf anderen Gebieten, z. B. der Lebensmittelfärbung. Ich kann diesen Standpunkt des Herrn Ministers nicht teilen. Ich halte ihn im Interesse der Bevölkerung für gefährlich. Viele namhafte Wissenschaftler, die man in Genf z. B. nicht zu Wort kommen ließ, nehmen einen gegenteiligen Standpunkt ein. Deshalb, meinen wir, ist ein solches Kernenergiegesetz dringend erforderlich. Die Gefährlichkeit der Kernbrennstoffe erfordert unbedingt eine öffentliche Kontrolle. Wir halten es für falsch, daß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1956 () [PBT/W02/00152]
-
Meine Herren arbeiten zur Zeit an der Begründung, damit er in der nächsten Woche dem Bundeskabinett zugeleitet werden kann. Der Gesetzentwurf selbst ist fertig. Ich darf aber sagen, daß die von ,der Opposition und die von den der Opposition nahestehenden Wissenschaftlern geäußerten Bedenken dazu beigetragen haben, noch einmal den Schutz der Bevölkerung vom technischen und vom haftungsrechtlichen Standpunkt aus und von den im Ausland gewonnenen Erfahrungen aus aufs genaueste zu überprüfen. Sie, meine Damen und Herren von der Opposition, wären die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1956 () [PBT/W02/00152]
-
davon überzeugt. Ich unterlasse deshalb die Beweisführung. Ich bitte Sie, mit Vorsicht in die ideologischen Kämpfe einzutreten mit der Bemerkung „Geschäftigkeit gewisser Kreise auf dem Gebiet der Kernenergie." Solange die Bundesregierung keine Lizenz erteilt, kann niemand in Deutschland, weder die Wissenschaftler der privaten noch die der öffentlichen Hand, auf diesem Gebiet irgend etwas außer Forschungsarbeiten unternehmen. Bei Forschungsarbeiten sind wir angesichts des von Ihnen erwähnten 10- bis 15jährigen Rückstands dankbar dafür, wenn sich die öffentliche Hand — Bund, Länder —, die Industrie in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1956 () [PBT/W02/00152]
-
Tatsachen nicht gibt, es sei denn der Ausbau der physikalischen und chemischen Institute unserer Universitäten und Technischen Hochschulen, und diese vollendeten Tatsachen werden Sie genauso wie ich dankbaren Herzens begrüßen. Sie haben mit Recht auf die Gefahren hingewiesen, die die Wissenschaftler erwähnen. Sie haben eins nicht gesagt: Wo ist einem deutschen Wissenschaftler durch die Bundesregierung untersagt worden, sich über die Gefahren zu äußern? Mir ist kein Fall bekannt. Ich kenne den Fall des amerikanischen Professors Muller. Aber glauben Sie, daß ein
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1956 () [PBT/W02/00152]
-
chemischen Institute unserer Universitäten und Technischen Hochschulen, und diese vollendeten Tatsachen werden Sie genauso wie ich dankbaren Herzens begrüßen. Sie haben mit Recht auf die Gefahren hingewiesen, die die Wissenschaftler erwähnen. Sie haben eins nicht gesagt: Wo ist einem deutschen Wissenschaftler durch die Bundesregierung untersagt worden, sich über die Gefahren zu äußern? Mir ist kein Fall bekannt. Ich kenne den Fall des amerikanischen Professors Muller. Aber glauben Sie, daß ein amerikanischer Staatsbürger, öffentlicher ordentlicher Professor einer amerikanischen Universität, von der Bundesregierung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1956 () [PBT/W02/00152]
-
öffentlicher ordentlicher Professor einer amerikanischen Universität, von der Bundesregierung ein Redeverbot in Genf erhalten hat, in Genf, wo wir nur durch Beobachter vertreten waren? Das glauben Sie doch selber nicht, Herr Kollege. Es gibt keinen einzigen Fall, daß ein deutscher Wissenschaftler, sei es direkt oder indirekt, aufgefordert worden ist, über die drohenden Gefahren der radioaktiven Verseuchung der Atmosphäre, des Wassers einen Vortrag n i c h t zu halten. Was die amerikanische Atomenergiekommission tut, habe doch ich nicht in diesem Hause
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1956 () [PBT/W02/00152]
-
wissenschaftlichen Forschung und Lehre niemals einem 'deutschen Forscher einen Maulkorb umhängen wird. Dazu stehe ich, dazu bekenne ich mich, und dabei wird es auch bleiben, solange die politischen Verhältnisse so sind wie zur Zeit. Wir hören nicht gern, 'daß manche Wissenschaftler, echte und vermeintliche Wissenschaftler, immer dann ihre Warnungsrufe ausstoßen, wenn die Amerikaner Atombombenversuche machen, aber schweigen, wenn die Sowjetrussen genau dasselbe tun. (Beifall bei der CDU/CSU.) Für diese Verschiedenheit der Maßstäbe haben wir kein Verständnis. Ohne Zweifel sind alle
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1956 () [PBT/W02/00152]
-
niemals einem 'deutschen Forscher einen Maulkorb umhängen wird. Dazu stehe ich, dazu bekenne ich mich, und dabei wird es auch bleiben, solange die politischen Verhältnisse so sind wie zur Zeit. Wir hören nicht gern, 'daß manche Wissenschaftler, echte und vermeintliche Wissenschaftler, immer dann ihre Warnungsrufe ausstoßen, wenn die Amerikaner Atombombenversuche machen, aber schweigen, wenn die Sowjetrussen genau dasselbe tun. (Beifall bei der CDU/CSU.) Für diese Verschiedenheit der Maßstäbe haben wir kein Verständnis. Ohne Zweifel sind alle diese Experimente irgendwie ein
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1956 () [PBT/W02/00152]
-
diese Ihre Frage, Herr Abgeordneter, mit besonderer Sorgfalt im Auge haben. Vizepräsident Dr. Dehler: Ich rufe die Frage III/2 des Abgeordneten Rock auf: Ist die Bundesregierung bereits in der Lage, Auskunft über das Ergebnis zu geben, das die Untersuchungen von Wissenschaftlern über das Verhältnis von Presse, Rundfunk und Fernsehen in der Bundesrepublik ergeben haben? Bitte, Herr Staatssekretär! Dr. Neel, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft: Die Arbeiten der Kommission erstrecken sich zur Zeit noch immer auf die Sammlung von Material. Das sehr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.07.1966 () [PBT/W05/00054]
-
Ich will hinzufügen, daß ich bereits zwei Antworten habe, nämlich von Berlin und Hamburg, die bisher nichts dergleichen beobachtet haben. Vizepräsident Frau Dr. Probst: Zweite und letzte Zusatzfrage. Dr. Bechert (Gau-Algesheim) (SPD) : Ich nehme an, der Bundesregierung ist bekannt, daß Wissenschaftler der Cornell University in Ithaca, also einer der angesehensten Universitäten in den Vereinigten Staaten, festgestellt haben, daß die Behandlung von Lebensmitteln mit Strahlung zum Zweck der Konservierung zerstörend auf den in den Lebensmitteln enthaltenen Zucker und oft auch auf Aromastoffe
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.09.1966 () [PBT/W05/00058]
-
die Frage VIII/9 des Herrn Abgeordneten Dr. Bechert auf: Was hat die Bundesregierung veranlaßt, um die Gefahren und Schäden für die deutsche Bevölkerung abzuwenden, die nach dem Gutachten der Biologischen Anstalt Helgoland und nach Warnungen und Bedenken von seiten anderer Wissenschaftler dadurch entstehen können, daß ein Titandioxyd-Werk, das an der Wesermündung gebaut werden soll, regelmäßig große Mengen von Giftstoffen ins Meer nordwestlich von Helgoland versenken will? Bitte, Herr Staatssekretär! Dr. Seiermann, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr: Im Einvernehmen mit dem Bundesminister
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.09.1966 () [PBT/W05/00058]
-
Die Antwort liegt noch nicht vor. Sie wird nach Eingang im Sitzungsbericht abgedruckt. Ich rufe die Frage IX/4 des Abgeordneten Kahn-Ackermann auf: Auf Grund welcher Bestimmungen werden gegenüber den um Einreisesichtvermerke ansuchenden Familienangehörigen von zu Studienzwecken nach Deutschland eingeladenen chinesischen Wissenschaftlern diskriminierende Praktiken angewandt? Herr Staatssekretär, bitte! Dr. Schäfer, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern: : Herr Abgeordneter, Sie sprechen in dieser Frage von „diskriminierenden Praktiken" gegenüber Familienangehörigen chinesischer Wissenschaftler. Davon ist mir nichts Näheres bekannt. Ich konnte bei der Unbestimmtheit Ihrer Frage
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.04.1966 () [PBT/W05/00036]
-
gegenüber den um Einreisesichtvermerke ansuchenden Familienangehörigen von zu Studienzwecken nach Deutschland eingeladenen chinesischen Wissenschaftlern diskriminierende Praktiken angewandt? Herr Staatssekretär, bitte! Dr. Schäfer, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern: : Herr Abgeordneter, Sie sprechen in dieser Frage von „diskriminierenden Praktiken" gegenüber Familienangehörigen chinesischer Wissenschaftler. Davon ist mir nichts Näheres bekannt. Ich konnte bei der Unbestimmtheit Ihrer Frage auch nicht bei sämtlichen 11 Ländern danach fragen. Vielleicht können Sie Ihre Frage näher erläutern. Ich bin dann gern bereit, der Sache nachzugehen. Vizepräsident Schoettle: Können Sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.04.1966 () [PBT/W05/00036]
-
der Bericht der Ihnen sicherlich bekannten Alexander-von-Humboldt-Stiftung über ihre Tätigkeit in den Jahren 1964 und 1965 bekannt ist, in dem Sie auf Seite 120 — hier werden die Schwierigkeiten bei der Erlangung von Einreisesichtvermerken für eine Reihe von Stipendiaten und jungen Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern geschildert — folgenden Satz lesen können: Für chinesische Familienangehörige besteht zudem noch die Schwierigkeit, überhaupt in die Bundesrepublik zu gelangen, da offensichtlich die Weisung besteht, keine Einreisesichtvermerke für chinesische Familienangehörige auszustellen. Dr. Schäfer, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.04.1966 () [PBT/W05/00036]
-
von der Befugnis, eine Aufenthaltserlaubnis mit Auflagen zu versehen, nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn hierzu ein besonderer Anlaß besteht. Vizepräsident Schoettle: Herr Abgeordneter Kahn-Ackermann zu einer Zusatzfrage. Kahn-Ackermann (SPD) : Herr Staatssekretär, halten Sie es für richtig, daß, wenn junge Wissenschaftler mit abgeschlossenem Studium als Gäste der Bundesrepublik Deutschland nach Deutschland eingeladen werden, die einladenden Organisationen durch die Länder gezwungen werden, Bürgschaften für diese Gäste der Bundesrepublik zu übernehmen? Halten Sie es ferner für richtig, daß von Rundfunkanstalten des öffentlichen Rechts
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.04.1966 () [PBT/W05/00036]
-
Ich sah mich nicht veranlaßt, diesen Ausdruck etwa zu rügen. Dann rufe ich die Frage IX/6 des Herrn Abgeordneten Kahn-Ackermann auf: Welche Maßnahmen gedenkt die Bundesregierung zu ergreifen, um die ständig anwachsenden Schwierigkeiten bei der Erteilung . von Einreisesichtvermerken an ausländische Wissenschaftler, insbesondere junge Wissenschaftler aus den Ostblockstaaten, die mit aus Bundesmitteln geförderten Stipendien Studienaufenthalte in Deutschland verbringen, zu beseitigen und einen reibungslosen Studienantritt dieser durch einschlägige Fachorganisationen in jeder Hinsicht überprüften Personen zu gewährleisten? Dr. Schäfer, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.04.1966 () [PBT/W05/00036]
-
nicht veranlaßt, diesen Ausdruck etwa zu rügen. Dann rufe ich die Frage IX/6 des Herrn Abgeordneten Kahn-Ackermann auf: Welche Maßnahmen gedenkt die Bundesregierung zu ergreifen, um die ständig anwachsenden Schwierigkeiten bei der Erteilung . von Einreisesichtvermerken an ausländische Wissenschaftler, insbesondere junge Wissenschaftler aus den Ostblockstaaten, die mit aus Bundesmitteln geförderten Stipendien Studienaufenthalte in Deutschland verbringen, zu beseitigen und einen reibungslosen Studienantritt dieser durch einschlägige Fachorganisationen in jeder Hinsicht überprüften Personen zu gewährleisten? Dr. Schäfer, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern: Sie sprechen, Herr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.04.1966 () [PBT/W05/00036]
-
und einen reibungslosen Studienantritt dieser durch einschlägige Fachorganisationen in jeder Hinsicht überprüften Personen zu gewährleisten? Dr. Schäfer, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern: Sie sprechen, Herr Abgeordneter, in dieser Frage von „ständig anwachsenden Schwierigkeiten bei der Erteilung von Einreisesichtvermerken an ausländische Wissenschaftler, insbesondere junge Wissenschaftler aus den Ostblockstaaten". Es ist jedoch in den vergangenen Jahren eine wesentliche Erleichterung und vor allem Beschleunigung bei der Abwicklung des Einreiseverfahrens erzielt worden. Dies wird auch in dem letzten Jahresbericht der Alexander-von-Humboldt-Stiftung bestätigt, von der wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.04.1966 () [PBT/W05/00036]
-
Studienantritt dieser durch einschlägige Fachorganisationen in jeder Hinsicht überprüften Personen zu gewährleisten? Dr. Schäfer, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern: Sie sprechen, Herr Abgeordneter, in dieser Frage von „ständig anwachsenden Schwierigkeiten bei der Erteilung von Einreisesichtvermerken an ausländische Wissenschaftler, insbesondere junge Wissenschaftler aus den Ostblockstaaten". Es ist jedoch in den vergangenen Jahren eine wesentliche Erleichterung und vor allem Beschleunigung bei der Abwicklung des Einreiseverfahrens erzielt worden. Dies wird auch in dem letzten Jahresbericht der Alexander-von-Humboldt-Stiftung bestätigt, von der wir vorhin schon sprachen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 21.04.1966 () [PBT/W05/00036]
-
Bildungsrat oder durch eine Kontaktkommission, wie wir sie genannt haben, auf der Ebene der Regierungen besser zu machen ist. Über diese Frage kann man sich unterhalten. Die Rolle des Bundes in der Verwaltungskommission des Wissenschaftsrates bestand darin, die Wünsche der Wissenschaftler in diesem Gremium schon dort und dann nachher im Bundestag noch einmal zusammenzustreichen. Ich füchte, daß wir im Bildungsrat bei einer Verwaltungskommission ähnliches erleben würden und daß gute Vorschläge der Fachleute von vornherein durch die Beamten derjenigen, die auf dem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 12.05.1965 () [PBT/W04/00181]
-
Konzeption für die EWG in der Zukunft möchte ich nur ganz kurz streifen. Selbstverständlich haben wir nicht nur ein Professoren-Gutachten und einen wissenschaftlichen Beirat, selbstverständlich haben wir auch unsere Bundesforschungsanstalten, und selbstverständlich holen wir immer wieder den Rat der einschlägigen Wissenschaftler ein. Wenn aber von der EWG-Anpassung die Rede ist, kommt mir die Fragestellung — bei der man immer so tut, als gäbe es diese Anpassung bei uns nicht — genauso vor wie Schnack, den man so gemeinhin in der Zeitung liest: Wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.12.1964 () [PBT/W04/00152]