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so sehr schrecklich seien. Meine Damen und Herren, die Göttinger Erklärung ist nicht von Menschen abgegeben worden, die als „billiger Jakob" wirken wollen. Albert Schweitzer ist kein „billiger Jakob", (lebhafter Beifall bei der SPD und der FDP) und die 9235 Wissenschaftler aus 44 verschiedenen Ländern, die die Erklärung gegen die Atomwaffenversuche und gegen Atomrüstung und Atomkrieg unterschrieben haben, wozu der Nobelpreisträger Linus Pauling aus den Vereinigten Staaten aufgefordert hatte, haben diese Erklärung nicht aus Geltungssucht abgegeben oder weil sie wie ein
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.03.1958 () [PBT/W03/00021]
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wird. Verteidigen kann er nichts damit. Es wird Zeit, daß die Völker sich gegen diesen Unsinn wehren. Denn welches Volk will geopfert werden, damit weiter geschossen werden könne? Die Völker wollen nicht sehenden Auges in den Tod getrieben werden. Die Wissenschaftler haben gerufen. Sie warten auf die Antwort des Volkes. Darum keine Hand für die Atomrüstung! (Beifall bei der SPD. — Zurufe von der CDU/CSU.) Darum Schluß mit der Wahnsinnspolitik des Immerweiter-Rüstens! Verhandelt, um Gottes willen verhandelt endlich! (Abg. Kiesinger: Damit
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.03.1958 () [PBT/W03/00021]
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sein, nur durch finanzielle Beiträge den Entwicklungsländern zu helfen. Für uns wird in Zukunft die Hilfe bei der Ausbildung das Entscheidende sein (Beifall bei der CDU/CSU und bei der SPD.) Was wir in Gestalt einer Ausbildung von Facharbeitern, Meistern, Wissenschaftlern, vor allen Dingen auch Agrarhelfern, Verwaltungsbeamten in diesen Ländern investieren werden, und die Schulen, die wir dort neu errichten werden, das alles wird auf die Dauer ganz andere Frucht tragen als zeitweilig gegebene Kredite oder ein großer Geldhinfluß nach diesen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.03.1962 () [PBT/W04/00019]
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diese gerade genannten Projekte etwas zu tun, so zeigt das, daß hier Ausbau- und Erweiterungsarbeiten auf einem Gebiete vorgenommen werden, auf dem wir den notwendigen Grundbestand haben. Das bringt mich dazu, folgendes zu sagen. Ich habe nach Unterhaltungen mit vielen Wissenschaftlern und vielen in diesen verschiedenen Sparten zuständigen Männern und Frauen die Überzeugung, daß wir uns auf den Gebieten, die herkömmlich den Ruf unserer Wissenschaft und Forschung ausmachen, auch heute im internationalen Wettbewerb sehr wohl sehen lassen dürfen. Wir sollten uns
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 12.06.1959 () [PBT/W03/00075]
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geistig freier Menschen, eine solche Kritik zu üben. Dieses Recht bestreiten wir ihnen nicht. Nur, meine Damen und Herren, Sie können uns nicht verwehren, Sie können niemandem in einem freien Staat verwehren, daß er von richtigen und zutreffenden Feststellungen eines Wissenschaftlers Gebrauch macht und sie hier zu Ihrer Besinnung darlegt. (Beifall bei der SPD. — Zurufe von der CDU/CSU.) Die Wirtschaftspolitik ist jener Zweig der Politik, in dem diese Entartungserscheinungen, von denen Herr Professor Jaspers spricht, in dem der Einfluß der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 12.06.1959 () [PBT/W03/00075]
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Ausfuhrziffern ihren Ausdruck findet, in den vergangenen Jahren, wie ich mir sagen ließ, nur noch wenige internationale Patente angemeldet wurden. Und es ist auch bedrückend, daß Auszeichnungen wie etwa der Nobel-Preis für schöpferische wissenschaftliche Leistungen nur noch selten einem deutschen Wissenschaftler zuteil wurden. Das deutsche Volk lebt auf einem kleinen Raum, und nur durch seine Leistung kann es seine große Bevölkerung ernähren und den Lebensstandard halten und verbessern. Es hat aber auch eine hohe Verpflichtung gegenüber seiner Kultur, die nicht nur
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.10.1963 () [PBT/W04/00092]
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Aufhebung des Butterzolls zustimmten, erwartet hätte, kostete die Landwirtschaft allein 450 Millionen DM. (Zurufe von der Mitte.) Man kann sich kaum noch vorstellen, daß sich der Besatz mit Vollarbeitskräften in bäuerlichen Familienwirtschaften noch weiter herabdrücken ließe, wie es von manchen Wissenschaftlern für notwendig gehalten wird. Auf diesem Gebiet sind wir praktisch bereits an der Abbaugrenze der Menschenkraft angelangt. Daß den Anstrengungen zur Rationalisierung und Modernisierung sowie zur Steigerung der Produktivität je Arbeitskraft, denen von der Industrie, wie der Herr Bundeswirtschaftsminister einräumen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1961 () [PBT/W03/00146]
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eben noch nicht gefolgt, wir haben es in der amtlichen Agrarpolitik nicht entsprechend angewendet. Und bitte, meine Damen und Herren, aus all dem resultiert doch die große Unruhe draußen im Landvolk. Nach meinen Feststellungen haben gerade auch die Stimmen prominenter Wissenschaftler — einer wurde hier schon zitiert — in den letzten Monaten und Jahren sehr stark zu dieser Unruhe beigetragen. Ich kann hierzu über die Schlagzeilen berichten, die anläßlich einer Tagung der Evangelischen Akademie draußen in den Bauernzeitungen und in den Kreiszeitungen standen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1961 () [PBT/W03/00146]
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ausgewiesen wird. Sie haben uns einige Ausführungen gemacht und im Grünen Bericht dargelegt, warum das nicht möglich sei. Glauben Sie, beides konnte uns nicht überzeugen! Wir haben bereits im Ausschuß für Ernährung und Landwirtschaft darüber gesprochen. Dort waren die vier Wissenschaftler mit anwesend. Sie haben dort die gleichen Gründe vorgetragen. Der Ernährungsausschuß konnte nicht überzeugt werden, daß es nicht möglich sein sollte, einen derartigen Lohnvergleich anzustellen. Es ist doch eigenartig, daß man das heute mit den zur Verfügung stehenden Unterlagen nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1961 () [PBT/W03/00146]
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vom IFO-Institut München hat es schon, bevor es ein Landwirtschaftsgesetz gab, fertiggebracht, einen Stundenlohnvergleich und eine Disparitätssumme zu errechnen. Wir haben diese Unterlagen schon gehabt, als wir damals hier im Hause das Landwirtschaftsgesetz berieten. Auch Herr Dr. Padberg und die Wissenschaftler des Beirates haben es noch beim ersten Grünen Bericht fertiggebracht, neben dem Lohnanspruch der Lohnarbeitskräfte auch den Lohnanspruch der Familienarbeitskräfte auszurechnen, die in einer Globalsumme angegeben sind. Sie haben auch den Überschuß bzw. den Disparitätsbetrag nicht nur für das damals
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1961 () [PBT/W03/00146]
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einige Aufklärung geben wird. Manchmal hat man den Eindruck, als scheue sich die Bundesregierung, der Öffentlichkeit die wirklich drohenden Gefahren umfassend klarzumachen. Es wäre aber unklug, ja gefährlich, die Schäden durch erhöhte Radioaktivität verharmlosen zu wollen, auf die uns die Wissenschaftler immer wieder hinweisen. Nur muß die Bevölkerung wissen, wie sie sich selbst, z. B. in ihrer Ernährung, zu verhalten hat, und vor allem, ob von der Bundesregierung in genügendem Ausmaß die notwendigen Vorbereitungen zum Schutze der Bevölkerung getroffen sind. (Beifall
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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in der letzten Zeit von verschiedenen Seiten veröffentlichten Angaben über die gemessene Radioaktivität erscheint es notwendig, darauf hinzuweisen, daß die zum Teil sehr verschiedenen Meßwerte nur bei Kenntnis der physikalischen und technischen Unterlagen wirklich beurteilt werden können. Die von den Wissenschaftlern erarbeiteten und festgestellten maximal zulässigen Konzentrationen einzelner Nuklide oder bekannter bzw. unbekannter Gemische von Nukliden sind so berechnet, daß eine Dauerzufuhr in Höhe des maximalen Schwellenwertes für die Dauer von einem Jahr auch für Kinder noch vertretbar ist. Eine kurzfristige
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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machen? Die Bundesregierung steht mit anderen Ländern seit Jahren in ständigem Erfahrungsaustausch über die Schutzmöglichkeiten bei einer eventuellen Erhöhung der Umwelt-Radioaktivität. Alle Erwägungen stützen sich dabei auf die Empfehlungen der International Commission on Radiological Protection, deren Grundnormen von autorisierten internationalen Wissenschaftlern erarbeitet und fortlaufend redigiert werden. Darüber hinaus werden diese Fragen im Rahmen der Organization for Economic Cooperation and Development, der Europäischen Atomgemeinschaft und in speziell darauf ausgerichteten Symposien, Seminaren und Tagungen der Weltgesundheitsorganisation, der Food and Agricultur Organization und der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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werden. Es hat sich gezeigt, daß diese Veröffentlichung im Fernsehen und in den Tageszeitungen, soweit sie sie aufgenommen haben und noch aufnehmen — hier ist eine Verminderung festzustellen —, auf die Bevölkerung außerordentlich beruhigend gewirkt hat, weil die Gefahren, die von den Wissenschaftlern vermutet wurden, Gott sei Dank nicht in dem angenommenen Ausmaß eingetreten sind. Die Tageseinzelwerte schwanken natürlich. Als höchster Tageseinzelwert wurde ein Wert von ca. 50 Einheiten gemessen. Diese Werte müssen mit den maximal zulässigen Werten in eine vernünftige Beziehung gesetzt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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auszuführen ist. Die Frau Gesundheitsministerin hat bereits dargelegt, daß in der Bundesrepublik ein umfangreiches Meßnetz vorhanden ist — und das ist zunächst einmal die Grundlage, die wir benötigen — und daß die Meßergebnisse für die gesamte Bevölkerung publiziert werden, so daß jeder Wissenschaftler und auch der Laie daraus das entnehmen kann, was erforderlich ist, sofern er die Werte zu lesen versteht. Kommentationen erscheinen ja ohnedies in Zeitungen und Zeitschriften, was ich für notwendig halte; denn die Werte allein genügen natürlich dem Laien nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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Aufgabe, die besonderen Gefahren des Trinkwassers, der Milch und des Brotgetreides hier zu dramatisieren. Aus all den Messungen, die uns zugänglich gemacht worden sind, geht hervor, daß unmittelbare ,Gefahrenquellen in dieser Hinsicht nicht vorhanden sind. Wenn man die Arbeiten kompetenter Wissenschaftler und die offiziellen Äußerungen und Berichte wie die Vierteljahresberichte des Bundesministeriums für Atomenergie und Wasserwirtschaft, den zweiten Report des Britischen Medizinischen Forschungsrates 1960 sowie unter acht anderen die Messungen der Leitstellen für Radioaktivität in der Bundesrepublik, die Beurteilung von Einlagerungen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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Abg. Dr. Dittrich: „Wer vor den Gefahren warnt", Herr Professor, habe ich nicht gesagt!) — Das war aber der Sinn der Aussage. (Abg. Dr. Dittrich: Nein, das war er nicht!) Das bedeutet also: Albert Schweitzer hat unrecht. Das bedeutet: die 9000 Wissenschaftler, die vor der Fortsetzung der Atomwaffenversuche gewarnt haben, sind Idioten und Narren und haben zu Unrecht gewarnt. Ich verbitte mir eine solche Äußerung im Namen der Wissenschaftler, (Abg. Dr. Dittrich: Verzeihung, Herr Professor, das habe ich nicht gesagt!) die angesichts
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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er nicht!) Das bedeutet also: Albert Schweitzer hat unrecht. Das bedeutet: die 9000 Wissenschaftler, die vor der Fortsetzung der Atomwaffenversuche gewarnt haben, sind Idioten und Narren und haben zu Unrecht gewarnt. Ich verbitte mir eine solche Äußerung im Namen der Wissenschaftler, (Abg. Dr. Dittrich: Verzeihung, Herr Professor, das habe ich nicht gesagt!) die angesichts ihres Wissens über das, was kommen kann, die Verantwortung fühlen, darüber zu reden. Das ist auch der Sinn unserer Großen Anfrage. Es heißt ja im ersten Satz
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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Anfrage. Es heißt ja im ersten Satz: Angesichts der Wiederaufnahme von Atombombenversuchen in der Atmosphäre durch die Sowjetunion ist im Frühjahr 1962 mit einem verstärkten Befall durch radioaktive Stoffe zu rechnen. Das ist die Meinung aller sachverständigen Meteorologen, aller führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet, die sich zu dieser Frage geäußert haben. Es ist weiter die Meinung der führenden Wissenschaftler, daß eine sehr viel größere radioaktive Bedrohung infolge der neuen Atomwaffenversuche auf uns zukommt, als das bisher der Fall war. Es ist
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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ist im Frühjahr 1962 mit einem verstärkten Befall durch radioaktive Stoffe zu rechnen. Das ist die Meinung aller sachverständigen Meteorologen, aller führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet, die sich zu dieser Frage geäußert haben. Es ist weiter die Meinung der führenden Wissenschaftler, daß eine sehr viel größere radioaktive Bedrohung infolge der neuen Atomwaffenversuche auf uns zukommt, als das bisher der Fall war. Es ist jetzt etwa sechs Jahre her, daß ich in der deutschen Öffentlichkeit als erster auf diese Gefahren, die kommen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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Bundesinnenminister Höcherl vor kurzem im Fernsehen geleistet hat, nämlich, daß nach einem Atomwaffenangriff, nach einer Atomwaffenexplosion der radioaktive Befall auf den Boden nur einige Wochen dauere und die Gefahr dann vorbei sei. Das zeigt, wie notwendig die Aufklärung ist. Die Wissenschaftler wissen, daß es Jahre dauert, bis die radioaktiven Stoffe einigermaßen vollständig wieder auf der Erde gelandet sind. Es sind einige Gebiete in der Bundesrepublik genannt worden, in denen Regenwasser als Trinkwasser verwendet wird. Es ist aber nicht davon gesprochen worden
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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Herr Kollege Bechert, wäre doch nur berechtigt, wenn wir die gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse und die physikalischen Feststellungen, die hier zu treffen waren, der Wissenschaft vorenthalten hätten. Das aber haben wir nicht getan. Das Atomministerium hat laufend Veröffentlichungen herausgegeben, die den Wissenschaftlern zugänglich waren und die sie verwerten konnten. Daß die Tagespresse diese komplizierten und für den Laien auch leicht mißdeutbaren Mitteilungen nicht gebracht hat, ist ihr wirklich nicht zum Vorwurf zu machen. Ich möchte wünschen, daß diese Debatte aller Fraktionen ein
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1962 () [PBT/W04/00012]
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in den Händen der Vereinigten Staaten — um einmal von diesen zu sprechen — ändert sich überhaupt nichts, ob die Vereinigten Staaten von Amerika diesen Vorrat an weitere Länder austeilen oder nicht. Meine Damen und Herren, durch den Appell, den der große Wissenschaftler, Musiker und Philanthrop Schweitzer an die ganze Menschheit gerichtet hat, ist aber sichtbar geworden, daß schon das weitere Experimentieren mit diesen Waffen zu Gefahren für die Menschheit führt, selbst wenn gar kein Krieg damit geführt wird. Bisher haben etwa 100
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.05.1957 () [PBT/W02/00209]
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pflegen, sie beruhigen die Menschheit und sagen: Die Gefahren sind gar nicht groß. Das sagen sie auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs, hüben wie drüben, um ihre Völker zu beruhigen. Als lange vor den Warnungen Professor Schweitzers etwa der deutsche Wissenschaftler Professor Bechert sich ziemlich eindeutig zu den drohenden Konsequenzen der Fortsetzung der Atomversuche äußerte, da erhob sich gegen ihn eine Kampagne, bei der man sagte: Du treibst damit ja nur die Geschäfte einer fremden Macht. (Zustimmung bei der SPD.) Meine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.05.1957 () [PBT/W02/00209]
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mit all dem, was der Bundeskanzler selber früher in diesem Hause erklärt hat. Im NATO-Rat hat man die Frage der Ausrüstung auch der Bundeswehr mit Atomwaffen angesprochen. Am 29. Januar 1957 hat Herr Bundesminister Strauß in einem Gespräch mit den Wissenschaftlern dargelegt, daß die Atomwaffen für alle europäischen NATO-Staaten und damit auch für die Bundesrepublik Deutschland unbedingt erforderlich seien. Es gab dann sehr zwiespältige Äußerungen über die Frage, ob man mit Frankreich in eine Gemeinschaftsproduktion von verschiedenartigen Waffen, darunter eventuell auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.05.1957 () [PBT/W02/00209]