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Ihnen eine ganze Reihe überzeugender Beispiele nennen konnten, in dem die an der Forschung beteiligten Bundesressorts zusammen mit den Ländern vertreten sind und wo Verwaltung und Wissenschaft an einem Tische sitzen; ferner im Hauptausschuß der Deutschen Forschungsgemeinschaft, in dem ebenfalls Wissenschaftler und Vertreter von Bund und Ländern Sitz und Stimme haben. Diese Art der Koordinierung ist dem deutschen System der Förderung der Wissenschaft angemessener als ein Bundesministerium mit zentralen Aufgaben. (Sehr richtig! in der Mitte.) Ich hoffe, deutlich gemacht zu haben
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1962 () [PBT/W04/00020]
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der Frage 4 der Anfrage der FDP darf ich im Einvernehmen mit dem Herrn Bundesminister des Auswärtigen folgendes erwidern. Die Kultrusminister der Länder haben sich bereiterklärt, unter intensiver Mitwirkung und Anregung des Bundes die Auslandstätigkeit der in ihrem Dienst stehenden Wissenschaftler und Hochschullehrer durch eine großzügige Beurlaubung zu erleichten. Das Auswärtige Amt und die Länderkultusverwaltungen haben ferner im engsten Zusammenwirken die „Vermittlungsstelle für deutsche Wissenschaftler im Ausland" eingerichtet. Sie betreut die Gelehrten während ihres Auslandsaufenthalts und trifft Vorsorge für ihre Wiedereingliederung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1962 () [PBT/W04/00020]
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sich bereiterklärt, unter intensiver Mitwirkung und Anregung des Bundes die Auslandstätigkeit der in ihrem Dienst stehenden Wissenschaftler und Hochschullehrer durch eine großzügige Beurlaubung zu erleichten. Das Auswärtige Amt und die Länderkultusverwaltungen haben ferner im engsten Zusammenwirken die „Vermittlungsstelle für deutsche Wissenschaftler im Ausland" eingerichtet. Sie betreut die Gelehrten während ihres Auslandsaufenthalts und trifft Vorsorge für ihre Wiedereingliederung .in das deutsche akademische Leben nach ihrer Rückkehr. Die Bundesregierung ist laufend bemüht, die Länder zu veranlassen, für die wirtschaftliche Sicherstellung der in das
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1962 () [PBT/W04/00020]
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eingerichtet. Sie betreut die Gelehrten während ihres Auslandsaufenthalts und trifft Vorsorge für ihre Wiedereingliederung .in das deutsche akademische Leben nach ihrer Rückkehr. Die Bundesregierung ist laufend bemüht, die Länder zu veranlassen, für die wirtschaftliche Sicherstellung der in das Ausland gehenden Wissenschaftler in den Länderhaushalten Leerstellen einzurichten. Andere Möglichkeiten haben wir leider nicht. Für die Dauer des Auslandsaufenthalts gewährt das Auswärtige Amt finanzielle Zuschüsse. Die oben genannte Vermittlungsstelle läßt sich auch die Pflege des wissenschaftlichen Kontakts zwischen den im Ausland tätigen Gelehrten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1962 () [PBT/W04/00020]
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deutscher Orchester — ein Beispiel besonders glänzender Art habe ich bereits erwähnt —, Opern- und Theaterensembles, deutsche Buch- und Kunstausstellungen und die vielfältigen Maßnahmen auf dem Gebiet des wissenschaftlichen Austausches, unter die die Stipendiengewährung für Studenten ebenso fällt wie die Entsendung deutscher Wissenschaftler an ausländische Hochschulen. Viele der hier aufgezeigten Maßnahmen dienen — selbstverständlich in entsprechender Modifizierung — auch der Bildungshilfe für Entwicklungsländer. Das gilt insbesondere für die deutschen Auslandsschulen, die über ihren ursprünglichen Charakter als Unterrichtsstätten für deutsche Schüler im Ausland hinaus heute weitgehend
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1962 () [PBT/W04/00020]
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Politik sind. Hier sind wir in unserer Bundesrepublik immer in einer gewissen Verlegenheit, wenn wir diese internationalen Gremien beschicken sollen. Nicht etwa, weil es nicht durchaus begrüßenswert wäre, wenn anstelle eines Ministerialbeamten oder eines Staatssekretärs oder gar Ministers einmal ein Wissenschaftler von Rang, etwa vom Wissenschaftsrat die deutsche Vertretung übernähme. Das kann er sicherlich. Aber die Verlegenheit besteht darin, daß er nicht verantwortlich für die Bundesrepublik sprechen kann. Weder der Präsident der Kultusministerkonferenz kann verantwortlich für die Länder außer für sein
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1962 () [PBT/W04/00020]
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Geld allein genügt nicht, sosehr ich das unterstützen möchte, was Herr Minister Höcherl über die Notwendigkeit einer Vermehrung der finanziellen Mittel gesagt hat. Es ist notwendig, zu beachten, daß es einen Unterschied der politischen Systeme in der internationalen Zusammenarbeit der Wissenschaftler nicht geben kann. Es ist aber auch notwendig, zu wissen, daß die Maßnahmen, die wir treffen, gemeinsam getroffen werden müssen, koordiniert werden müssen, damit wir zur Kooperation kommen. Ich meine dabei die Zusammenarbeit von Bund und Ländern, ich meine dabei
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1962 () [PBT/W04/00020]
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aber nicht nur für die Zeit, in der sich die anderen bei uns oder unsere Leute sich bei den anderen aufhalten, sondern auch für die Zeit danach, in der ein ständiger Kontakt aufrechterhalten werden sollte. Ich denke nicht nur an Wissenschaftler, Lehrer und Studenten, sondern im besonderen Maße auch an die vielen Praktiker, die wir hier hatten, und an die noch zahlreicheren Praktiker, die im Austausch mit anderen Nationen zu uns kommen sollten. Ich hoffe, daß wir im Sommer dieses Jahres
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.03.1962 () [PBT/W04/00020]
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eine Abschwächung oder gegen eine Baisse kennen, daß aber ein Heilmittel gegen eine Konjunkturüberhitzung bis jetzt noch nicht gefunden worden ist. Wir tasten alle mehr oder weniger im Dunkeln. Erst die Erfahrungen der Jahre 1959, 1960 und 1961 werden den Wissenschaftlern vielleicht das Rüstzeug für die Erarbeitung von Rezepten liefern. Zunächst aber haben wir der Hochkonjunktur den Tribut zu zollen. Für das Jahr 1961 erwarten wir ein Sozialprodukt von über 300 Milliarden DM, eine Summe, die uns noch vor Jahren unvorstellbar
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 05.10.1960 () [PBT/W03/00127]
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Beratung die Konzentration in der deutschen Wirtschaft zu besprechen und sie dort, wo sie nachteilig ist, einzuengen. Die CDU/CSU-Fraktion begrüßt es, daß die von ihr angeschnittenen Fragen der Wirtschaftskonzentration in einem erfreulichen Ausmaß in der politisch interessierten Öffentlichkeit, von Wissenschaftlern und Fachleuten diskutiert werden. Wir bitten die Bundesregierung, neben den Arbeiten der Kommission ihrerseits die Bemühungen um eine höhere Wettbewerbsneutralität im Steuer- und Gesellschaftsrecht fortzusetzen. Wir haben den Wunsch, daß man idabei die tatsächlichen Verhältnisse in Wirtschaft und Gesellschaft etwas
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 05.10.1960 () [PBT/W03/00127]
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Bargatzky, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheitswesen: Die Frage des Herrn Abgeordneten Josten beantworte ich wie folgt. Ein Exemplar der Originalausgabe des amerikanischen Berichts liegt dem Bundesministerium für Gesundheitswesen erst seit einigen Tagen vor; er umfaßt rund 400 Seiten. Die amerikanischen Wissenschaftler stützen sich auf Tausende von Veröffentlichungen aus aller Welt, von denen weit über 800 in dem Bericht zitiert sind. Der Bericht stellt eine umfassende Materialsammlung dar, die das Problem des Rauchens von den verschiedensten Seiten her beleuchtet. Die Kommission hat
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1964 () [PBT/W04/00109]
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Verbrennungsrückständen von Zigaretten experimentelle Untersuchungen durch, wobei die gewonnenen Bestandteile analysiert und auf ihre Giftwirkungen untersucht werden. Gleiches gilt hinsichtlich der Wirksamkeit verschiedener Filtersorten. Ferner ist seit einem Jahr beim Bundesgesundheitsamt eine Kommission „Tabak und Gesundheit" tätig, der einige namhafte Wissenschaftler angehören. In dieser Kommission ist seinerzeit der Bericht der britischen Ärztekommission ausgewertet worden. Sie wird auch an der Stellungnahme des Bundesgesundheitsamtes zu dem jetzt veröffentlichten amerikanischen Bericht mitarbeiten. Neben der Todesursachenstatistik hat die Kommission auch Sektionsbefunde herangezogen. Für die Zukunft
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.01.1964 () [PBT/W04/00109]
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Leben erstrecken sich die Gefahren aber auch auf alle zur Ernährung des Menschen notwendigen Nahrungsmittel, auf das Wasser und durch die radioaktiven Einflüsse auch auf die Luft. Ich bin keine Physikerin und keine Chemikerin; ich kann die Behauptungen, die die Wissenschaftler vor uns ausbreiten, nicht nachprüfen. Aber wir können doch alle annehmen, daß diese Wissenschaftler von großem Ernst erfüllt sind und daß sie die Verantwortung gegenüber dem, was sie veröffentlichen, was sie bejahen oder verneinen, genauso gut fühlen, wie wir unsere
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.06.1959 () [PBT/W03/00070]
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Nahrungsmittel, auf das Wasser und durch die radioaktiven Einflüsse auch auf die Luft. Ich bin keine Physikerin und keine Chemikerin; ich kann die Behauptungen, die die Wissenschaftler vor uns ausbreiten, nicht nachprüfen. Aber wir können doch alle annehmen, daß diese Wissenschaftler von großem Ernst erfüllt sind und daß sie die Verantwortung gegenüber dem, was sie veröffentlichen, was sie bejahen oder verneinen, genauso gut fühlen, wie wir unsere Verantwortung fühlen, zu versuchen, den Folgen entgegenzuwirken. Wenn man wie ich das Vergnügen hatte
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.06.1959 () [PBT/W03/00070]
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erst so weit kommen, daß der Nachwuchs entweder verkümmert oder die Lehre an den Hochschulen in einem Lautsprecherdröhnen verhallt? ... Unsere Chance im Konkurrenzkampf der Völker liegt einzig in der Tüchtigkeit, vor allem in der schöpferischen Phantasie und der Erfindungsgabe unserer Wissenschaftler. Sie sind es letztlich, von denen die Höhe des Lebensstandards abhängt -- und ich möchte hinzufügen, Herr Finanzminister, von denen auch die Höhe des Steueraufkommens abhängt und der gesamten Leistungen, die die öffentliche Hand aufzubringen hat. Von da aus gesehen — das
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.06.1959 () [PBT/W03/00070]
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die 300 Millionen DM ist von dem Herrn Kollegen Frede mit einer Reihe von statistischen Unterlagen begründet worden. Diese statistischen Unterlagen, Herr Kollege, sind nicht unangefochten. Ich will mit Genehmigung des Herrn Präsidenten kurz einmal verlesen, was ein namhafter sozialdemokratischer Wissenschaftler, Professor Dr. Heckel , Ministerialdirigent im hessischen Kultusministerium, zu diesen Statistiken sagt. Er berichtet folgendermaßen: Seit der Währungsreform, besonders aber seit 1952, ist überall eine äußerst rege Schulbautätigkeit entfaltet worden. Jeder, der Kinder in der Schule hat, weiß, daß die Raumverhältnisse
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.06.1959 () [PBT/W03/00070]
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sie als Erläuterung deklariert. Der Irrtum sei damit richtiggestellt. Es handelt sich, kurz gesagt, um folgendes. Auch auf dem Gebiete der Medizin ist die Spezialisierung, wie wir sie heute auf allen Gebieten haben, festzustellen. Infolgedessen ist es sowohl für den Wissenschaftler als auch für den praktischen Arzt nicht mehr möglich, ,auch nur annähernd das zu überschauen und zu erfassen, was publiziert wird. Hier soll eine Stelle geschaffen werden, an der zentral sämtliche Publikationen auf medizinischem Gebiet registriert, ausgewertet und vor allem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.06.1959 () [PBT/W03/00070]
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der Herr Staatssekretär des Auswärtigen Amts, Lahr, Staatssekretär des Auswärtigen Amts: Die Frage der Bedürftigkeit wie überhaupt des sozialen Status spielt bei den Forschungsstipendien der Alexander-von-Humboldt-Stiftung keine Rolle. Diese Stipendien werden in einem weltweiten Wettbewerb angeboten, um hervorragend begabten jungen Wissenschaftlern aller Nationen, die bereits ein abgeschlossenes akademisches Studium hinter sich haben, Gelegenheit zu geben, ein bestimmtes Forschungsvorhaben in engstem Kontakt mit der deutschen Wissenschaft zu bearbeiten. Die Bewerbungen um ein Stipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung werden bei den zuständigen deutschen diplomatischen oder
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.01.1964 () [PBT/W04/00105]
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31. Juli 1961 zugesprochen. Es wurde nach Ablauf verlängert bis 31. Juli 1962. Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Eine Zusatzfrage! Dr. Kohut (FDP) : Herr Staatssekretär, erscheint es Ihnen nicht außerordentlich merkwürdig und dem Geiste Alexander von Humboldts zuwider, daß ausgerechnet ein Wissenschaftler ein Stipendium von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung erhält, der aus einem außerordentlich vermögenden Hause stammt und von jemandem abstammt, der sich durch eine Sonderstellung in der Rassenpolitik derart ausgezeichnet hat, daß er isoliert in der Welt dasteht, und daß er es von
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.01.1964 () [PBT/W04/00105]
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Dr. Kohut (FDP) : Sollte es nicht auch in der Bundesrepublik, die ja gerade auf dem Gebiet der Wissenschaft und Forschung, gemessen an anderen Kulturstaaten der Erde, sehr im Rückstand ist, möglich sein, Stipendien — ich betone: Stipendien —' an qualifizierte unterstützungsbedürftige deutsche Wissenschaftler zu geben, oder spielen politische Momente bei der Entscheidung der Alexander-von-Humboldt-Stiftung eine Rolle, wie es auch in der „Kölner-Rundschau" vor fünf Wochen etwa angedeutet worden ist? Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Zur Beantwortung der Herr Staatssekretär. Lahr, Staatssekretär des Auswärtigen Amts
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.01.1964 () [PBT/W04/00105]
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ich sagen: ich habe den Eindruck, daß da sehr viel geschieht. Aber ich glaube, gegenüber dieser Notwendigkeit, die zweifelsfrei zu bejahen ist, darf nicht die Notwendigkeit verneint werden, auch im Verhältnis zum Ausland, d. h. zur Pflege der Beziehungen mit Wissenschaftlern des Auslands, etwas zu tun. (Beifall.) Präsident D. Dr. Gerstenmaier: Eine Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten Schmitt-Vockenhausen. Schmitt-Vockenhausen (SPD) : Herr Staatssekretär, sollte man in solchen Fällen nicht auch nur den Anschein einer Stipendiaten-Patronage vermeiden? Darauf kommt es ja entscheidend an. Lahr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.01.1964 () [PBT/W04/00105]
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Wir können Ihnen Hunderte von Briefen zeigen, die uns zustimmen!) Sie wissen — und darum Ihre Angst vor der Volksbefragung —, (Abg. Frau Dr. h. c. Weber [Essen] : Was wollen Sie denn damit beweisen?) daß Sie gegen eine Front von Tausenden von Wissenschaftlern und Forschern stehen. (Abg. Frau Dr. h. c. Weber [Essen]: Wer soll denn „hörig" sein?) — Frau Kollegin Weber — es tut mir leid — Sie sind damit gemeint! (Abg. Frau Dr. h. c. Weber [Essen] : Ich?) — Nach dem Brief. (Beifall bei der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.04.1958 () [PBT/W03/00025]
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Thema mit Genehmigung des Herrn Präsidenten zwei Sätze Platons zu verlesen. (Zurufe von der SPD.) — Ich dachte, Sie wollten den Geist mobilisieren. (Heiterkeit und Beifall bei den Regierungsparteien.) Ich wünschte, daß diese Sätze auch von denen gehört würden, die als Wissenschaftler und Künstler Ihre Aufrufe unterzeichnet haben. Platon beschreibt in seinem achten Brief einen glücklichen Staat. Die Ursache dieses Glücks sieht er in folgendem; nun hören Sie das Zitat: Daher genießen da so viele Generationen mit Ruhm eine friedliche konservative Regierung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.04.1958 () [PBT/W03/00025]
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zu ihren Wählern gehören. Es geht hier um eine Bewegung, von der wir meinen, daß sie notwendig ist, um die Atombewaffnung der Bundesrepublik zu verhindern, und zwar durch die Zusammenarbeit von Menschen beider Bekenntnisse, verschiedener Parteien, der Gewerkschaften, von Schriftstellern, Wissenschaftlern und anderen, die gemeinsam hier in einer Frage, allerdings in einer Frage, von der wir glauben, daß sie entscheidend ist, versuchen, einen Einfluß in der Öffentlichkeit zu gewinnen und die Regierung und die Mehrheit davon abzuhalten, den Weg, den Sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.04.1958 () [PBT/W03/00025]
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der Öffentlichkeit zu gewinnen und die Regierung und die Mehrheit davon abzuhalten, den Weg, den Sie hier im vorigen Monat aufgezeigt haben, zu gehen. Ich hatte eigentlich die Absicht gehabt — ich will es nun tun —, mit einem Dank an die Wissenschaftler zu beginnen, die in Deutschland und anderswo aus dem Wissen um die Entwicklung der neuen Massenvernichtungsmittel, aus ihrem Wissen um die Waffentechnik und ihre Wirkung, das Wort genommen haben, um die Politiker und die Völker zu warnen und ihnen zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.04.1958 () [PBT/W03/00025]