108,713 matches
-
Fragt sich bloß, wer hier den Geist spielt!) Vor allem aber werden wir eines bei diesem Gerede von der Gentherapie der sogenannten Erbkrankheiten erleben: den Zusammenbruch des christlichen und abendländischen Menschenbildes. Die Menschen werden nur noch Mängelwesen, defizitäre Objekte für Wissenschaftler sein, die es gilt zu reparieren, zu verbessern, einem einheitlichen Ideal — wessen? der Arbeitgeber vielleicht? — anzupassen. Es wird nicht mehr darum gehen, ihnen zu helfen, ihnen zur Seite zu stehen, sondern darum, sie neu zu schaffen und dabei Ruhm in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.05.1984 () [PBT/W10/00072]
-
Stahl [Kempen] [SPD]: Überspitzen Sie nicht, Frau Professorin!) Ich denke nicht, daß die Enquete-Kommission allein dies verhindern kann. Alle, die diese Entwicklung nicht wollen, müssen sich einmischen und nach Beweisen dafür fragen, daß die Gentechnik hält, was Politiker, Industrielle und Wissenschaftler zur Zeit versprechen — was wir vorhin hörten —, daß ihre Folgen abschätzbar und wünschbar sind, daß sie unersetzlich ist. Diese Beweise werden wohl nicht erbracht werden können. Und dann, denke ich, wollen wir die neue Technik nicht. Sie ist viel zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.05.1984 () [PBT/W10/00072]
-
Ministers, der Einführung einer sogenannten Milchkontingentierung, einer Quotenregelung. (Zustimmung bei der SPD — Michels [CDU/CSU]: Schuld ist Ihre Politik!) Er hat sie wie kein anderer gefordert. Leider, ich sage: leider hat der Bauernverband damals noch Pate gestanden. Alle haben gewarnt, Wissenschaftler, Praktiker, die Molkereiwirtschaft und auch wir, die Opposition. Auch sein Vorgänger im Amt und auch der Koalitionspartner steht heute noch nicht eindeutig zu den Entscheidungen von Brüssel. (Zustimmung bei der SPD) Vor allem unsere kleinen und mittleren Bauern fühlen sich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.05.1984 () [PBT/W10/00072]
-
in diesem Hause und, wie wir hoffen, auch eine breite Offentlichkeit werden die Praxis dieser vorgesehenen Schutzmaßnahmen sehr genau beobachten, insbesondere am Anspruch dieses Gesetzes in seinem ersten Paragraphen messen. Dazu bieten wir den Gesundheits- und Umweltschutzorganisationen wie den engagierten Wissenschaftlern die Zusammenarbeit an. Dieser Zusammenarbeit bedarf es, wenn der vorliegende Entwurf auch in der Praxis ein Gesetz des vorbeugenden Gesundheits- und Umweltschutzes werden soll. Der Vergleich von Anspruch und Wirklichkeit wird zudem spätestens vier Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes dem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.06.1980 () [PBT/W08/00225]
-
obwohl diese Forderung nicht erfüllt wurde, so ist dies aus meiner Überzeugung geschehen, daß die LD 50 ihre derzeitige Bedeutung als Kriterium in Bälde verlieren wird. Zu dieser Überzeugung bringen mich viele Gespräche, die ich in letzter Zeit mit namhaften Wissenschaftlern aus dem In- und dem Ausland geführt habe. Darüber hinaus mehren sich in der einschlägigen Fachliteratur Publikationen über neue Wirksamkeits- und Toxizitätsnachweismethoden, bei denen keine Tiere gequält oder getötet und damit geopfert werden müssen. Ich bin davon überzeugt, daß sich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.06.1980 () [PBT/W08/00225]
-
Jahre waren ein ständiger, sich beschleunigender Rückzug vor dem Linksextremismus. Ich nenne nur ein paar Beispiele. Die bis zum Jahre 1976 noch unter der Rubrik ,.Volksfrontpolitik" genannte DKP-beeinflußten Gruppen: (Spranger [CDU/CSU]: Das ist der Punkt!) z. B. Bund demokratischer Wissenschaftler, Demokratischer Kulturbund, die sogenannten Freundschaftsgesellschaften mit Kuba oder Vietnam. Diese kommen in den Berichten seit 1977 gar nicht mehr vor. Die ganze Rubrik „Volksfront" ist abgeschafft — im Verfassungsschutzbericht wohlgemerkt, (Jäger [Wangen] [CDU/CSU]: Hört! Hört!) nicht in der politischen Wirklichkeit
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.06.1980 () [PBT/W08/00225]
-
sagen, sondern sie müssen es jetzt auch machen. Es sind Taten notwendig und nicht nur Ankündigungen. (Beifall bei der CDU/CSU — Zurufe von der SPD) Massenarbeitslosigkeit und sozialer Rückschritt — das zweite folgt aus dem ersten — sind kein unabwendbares Schicksal. Unternehmer, Wissenschaftler und Ingenieure müssen jetzt daran arbeiten, unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit auch auf den Gebieten wiederherzustellen, auf denen wir sie verloren haben. Das gilt für Spitzenleistungen in den Zukunftstechnologien ebenso wie für den Preiswettbewerb in den Serienprodukten. Dazu gehört, daß es in
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.11.1982 () [PBT/W09/00127]
-
die in die Zukunft gerichtet ist, dann sollten wir uns Sorgen um die jungen Leute machen, die beginnen auszusteigen. Das ist wahr. Wir können diese jungen Leute nicht im Abseits lassen. Wir müssen Modelle weiterführen, wir müssen die Erfahrungen der Wissenschaftler und Pädagogen zu Rate ziehen, um diesen Menschen helfen zu können. Aber wir dürfen ob der Sorge um diese jungen Menschen nicht die anderen jungen Menschen vergessen, die nicht aussteigen, (Sehr gut! bei der CDU/CSU) sondern die ihren sozialen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.11.1982 () [PBT/W09/00127]
-
daß wir die Forschungsförderung mit einem Plus von 4 % bei einem Plus von 2,9 % des gesamten Bundeshaushalts darin haben. Das ist doch ein Wort. (Zurufe von der SPD) Wollen Sie bitte zweitens zur Kenntnis nehmen, daß wir für einige tausend Wissenschaftler das Graduiertenförderungsprogramm, das Sie haben auslaufen lassen, wieder im Haushalt haben? Das ist doch für einige tausend junge Wissenschaftler ein Wort, (Beifall bei der CDU/CSU) die Sie ohne Perspektive für sich selbst, aber auch ohne Perspektive für die Wissenschaft
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.11.1982 () [PBT/W09/00127]
-
Das ist doch ein Wort. (Zurufe von der SPD) Wollen Sie bitte zweitens zur Kenntnis nehmen, daß wir für einige tausend Wissenschaftler das Graduiertenförderungsprogramm, das Sie haben auslaufen lassen, wieder im Haushalt haben? Das ist doch für einige tausend junge Wissenschaftler ein Wort, (Beifall bei der CDU/CSU) die Sie ohne Perspektive für sich selbst, aber auch ohne Perspektive für die Wissenschaft in diesem Land lassen wollten. Diese haben in diesem Haushalt eine Perspektive. Wollen Sie drittens bitte zur Kenntnis nehmen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.11.1982 () [PBT/W09/00127]
-
Zuruf von der SPD: Dadurch wird es auch nicht besser!) vorangeschritten ist. Dieser Bereich hat sich in zunehmendem Maße zu einem ideologisch überfrachteten Gemischtwarenladen entwickelt. Dabei hat sich vor allem der Bereich der sozio-politischen Themenstellungen zu einer Pfründenwirtschaft für linke „Wissenschaftler" entwickelt. (Sehr richtig! bei der CDU/CSU) Es ist deshalb bemerkenswert, daß Minister von Bülow gerade in diesem Bereich mit seinen Änderungsabsichten gescheitert ist. Die empirische Sozialforschung ist zu Recht immer wieder in die öffentliche Kritik geraten. Seit es sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 12.11.1981 () [PBT/W09/00064]
-
Institut für Pflanzenschutz und auch das Regierungskrankenhaus. Zum Teil werden nur Teile von Einrichtungen abgewickelt. Dabei werden sie — wie etwa Fakultäten der Universitäten — in Wirklichkeit gar nicht aufgelöst. Der Lehrbetrieb geht weiter. Es findet eine sofortige Neugründung statt. Nur: Die Wissenschaftler sind ihrer Arbeitsrechte beraubt. Es geht um Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaftler, Künstler und Mediziner; es geht um über 100 000 Intellektuelle. Diesen groben Maßnahmen folgt dann die Feinarbeit mit Fragebögen bei der Wiederbewerbung. Sie erstreckt sich auf die Hunderttausende von
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.02.1991 () [PBT/W12/00007]
-
für diese Beratungen benötigt. Ich komme gleich noch darauf zurück, warum sich die Schwierigkeiten auch in den Einzelheiten in der Vergangenheit so extrem dargestellt haben. In Betracht gezogen wurde bei dieser Frage, was zu tun sei, ein weiterer Einbezug externer Wissenschaftler. Ich weiß, daß bestritten wird, daß dies eine richtige Maßnahme ist. Wir finden aber, daß der Einbezug externer Wissenschaftler a) zur Prüfung der Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Arzneimitteln notwendig war und b) daß die Vorprüfung von Zulassungsanträgen unbedingt eingeführt werden
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.03.1990 () [PBT/W11/00199]
-
der Vergangenheit so extrem dargestellt haben. In Betracht gezogen wurde bei dieser Frage, was zu tun sei, ein weiterer Einbezug externer Wissenschaftler. Ich weiß, daß bestritten wird, daß dies eine richtige Maßnahme ist. Wir finden aber, daß der Einbezug externer Wissenschaftler a) zur Prüfung der Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Arzneimitteln notwendig war und b) daß die Vorprüfung von Zulassungsanträgen unbedingt eingeführt werden mußte, weil wegen der häufig schlechten Qualität auch der einzelnen Anträge erheblicher und unnötiger Mehraufwand notwendig war, der nun
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.03.1990 () [PBT/W11/00199]
-
für die Prüfung der Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Arzneimitteln und auch für die Vorprüfung von Zulassungsanträgen hier heute endgültig beschließen. Abgerückt wurde von einer darüber hinausgehenden Übertragung der Zulassungsentscheidung auf ein privates Unternehmen. Im Anhörungsverfahren haben sich eine Reihe von Wissenschaftlern diesem Bereich zugewandt, aber ein ganz entscheidendes Hindernis nicht ausräumen können: Das EG-Recht verlangt, daß die Zulassung von einer Behörde erteilt wird. Wer nämlich die behördliche Zulassung aufgeben will, setzt die gegenseitige Anerkennung nationaler Zulassungsentscheidungen aufs Spiel. Das wollen wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.03.1990 () [PBT/W11/00199]
-
Gesetz die Nutzung externen Sachverstandes vermehrt und verbessert, wie Dr. Paul Hoffacker schon ausgeführt hat. Ich bin sicher, daß wir damit auch einen Beitrag zu einem besseren Verständnis und einer besseren Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern des Bundesgesundheitsamtes und den externen Wissenschaftlern leisten können. Ich hoffe sehr, daß sich diese Neuregelungen, die eigentlich im Zusammenhang mit der 3. AMG-Novelle stehen, bewähren. Schließlich haben wir noch den Verbraucherschutz erheblich verbessert. Zum einen werden die Bestandteile des Arzneimittels deutlich gekennzeichnet. Zum anderen haben wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.03.1990 () [PBT/W11/00199]
-
Wort hat die Abgeordnete Frau Dr. Segall. Frau Dr. Segall (FDP): Herr Präsident! Liebe Kollegen! Liebe Kolleginnen! Ich möchte die Beratung des Zwischenberichts der Enquete-Kommission zum Anlaß nehmen, den Bürgern unseres Landes ein wenig von den Problemen, die von den Wissenschaftlern für unser Klima vorhergesagt werden, zu vermitteln. Daß das „Raumschiff Erde" bedroht ist, hat der Club of Rome bereits 1972 in seinem Bericht „Grenzen des Wachstums" gezeigt. Und so war denn auch bereits 1972 die Frage nach dem qualitativen anstelle
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.12.1988 () [PBT/W11/00115]
-
betonen, daß sich die Enquete-Kommission keineswegs in dieser Kassandra-Rolle gefällt und daß sie auch keinen Ehrgeiz dareinsetzt, Weltuntergangsgemälde zu entwerfen. Aber sie hat die Pflicht, ein ungeschminktes Bild dessen zu vermitteln, (Beifall der Abg. Frau Blunck [SPD]) was uns die Wissenschaftler — übrigens in seltener Einmütigkeit! — als gegenwärtige Situation und als anzunehmende künftige Entwicklung dargestellt haben. (Beifall bei der SPD und den GRÜNEN) Meine Damen und Herren, die drohende Klimakatastrophe ist keine Erfindung notorischer Schwarzseher, sondern eine Entwicklung, in der wir bereits
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.12.1988 () [PBT/W11/00115]
-
die Weichen für nationales, europäisches und weltweites Verhalten gestellt werden. Denn wir können nicht jede Analyse zu jeder Einzelheit zu den Hunderten, zu den Tausenden von Fragestellungen, die wir haben, erst vorliegen haben und dann noch darauf warten, daß andere Wissenschaftler Vernetzungen herstellen. Wir dürfen auch nicht mit dem Hinweis darauf, daß das eine oder andere Klimamodell noch nicht ausreichend funktioniert und dreidimensionale Modelle noch nicht arbeiten, sagen: Deshalb kann jetzt nicht gehandelt, deshalb kann jetzt nicht entschieden werden. (Schmidbauer [CDU
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.12.1988 () [PBT/W11/00115]
-
der kranken, vergifteten Nordsee politisch profilieren kann. (Lennartz [SPD]: Richtig, so ist es! — Carstensen [Nordstrand] [CDU/CSU]: Der sagt „richtig"?! Pharisäer!) Wir brauchen breite Bündnisse, meine Herren und Damen. Auch wir stützen uns auf Kräfte im Norden des Landes, auf Wissenschaftler und Experten, mit denen wir ja schon in der letzten Legislaturperiode einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet und eingebracht haben. Das von uns im Juni vorgelegte Notprogramm gibt einen Auszug dringendster Maßnahmen wieder. Eine Forderung war, wie gesagt, die schwarze Liste, von
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.12.1988 () [PBT/W11/00115]
-
Großteil der Kadaver bereits zu Tierfutter verarbeitet worden. Schleswig-Holstein unterband zwar die Verarbeitung zu Fischmehl, aber Niedersachsen ließ es zu und beschwor damit leichtfertig wieder weitere Probleme herauf. (Beifall bei den GRÜNEN und der SPD) Vor wenigen Tagen haben die Wissenschaftler der tierärztlichen Hochschule ihren Befund über das Robbensterben bekanntgemacht: Herpesviren, Staupeviren, Mykoplasmen, unendlich viele Parasiten, Magen-, Darm- und Lungenwürmer! Vielfach sind hohe Quecksilberwerte gefunden worden. Fazit der Wissenschaftler: Komplexes Krankheitsgeschehen. Meine Herren und Damen, zu diesem komplexen Krankheitsgeschehen hat die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.12.1988 () [PBT/W11/00115]
-
Beifall bei den GRÜNEN und der SPD) Vor wenigen Tagen haben die Wissenschaftler der tierärztlichen Hochschule ihren Befund über das Robbensterben bekanntgemacht: Herpesviren, Staupeviren, Mykoplasmen, unendlich viele Parasiten, Magen-, Darm- und Lungenwürmer! Vielfach sind hohe Quecksilberwerte gefunden worden. Fazit der Wissenschaftler: Komplexes Krankheitsgeschehen. Meine Herren und Damen, zu diesem komplexen Krankheitsgeschehen hat die fehlentwickelte Spezies Mensch beigetragen, die unfähig ist, das Überleben zu sichern, wie Konrad Lorenz es ausdrückt. Durch entschiedene Maßnahmen, meine lieben Kollegen und Kolleginnen, hätten wir aber die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.12.1988 () [PBT/W11/00115]
-
wieder aufholen könnten. Darum müssen wir alle zusammen auch die Schuld eingestehen, daß wir 20 Jahre zu langsam gehandelt haben. (Beifall bei der SPD) Ich will gar nicht sagen, wer noch langsamer als der andere handelte. Es haben auch die Wissenschaftler schuld. Ich habe 1980 am Nordsee-Gutachten ja nun selber mitgewirkt und den Teil Küste in diesem Bereich zum erheblichen Teil geschrieben. Um so betroffener bin ich hinsichtlich der Beratung der Politik durch Wissenschaftler im Fall Nordsee. Das meiste, was wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.12.1988 () [PBT/W11/00115]
-
der andere handelte. Es haben auch die Wissenschaftler schuld. Ich habe 1980 am Nordsee-Gutachten ja nun selber mitgewirkt und den Teil Küste in diesem Bereich zum erheblichen Teil geschrieben. Um so betroffener bin ich hinsichtlich der Beratung der Politik durch Wissenschaftler im Fall Nordsee. Das meiste, was wir hier heute sagen, ist nachlesbar. Wir wiederholen es nur noch einmal, damit es uns selbst bewußt wird. Dem Nordsee-Gutachten gingen zwei, drei Jahre Beratung voraus. Wir können also ruhig sagen: Wir haben zehn
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.12.1988 () [PBT/W11/00115]
-
diese Schätzungen sehr unrealistisch sind. Oder glauben Sie etwa, daß ein Student heute mit 622 DM auskommen kann, wenn er kein BAföG bekommt und von diesem Geld Wohnung, Fahrgeld, Lebenshaltungskosten, Lernmaterial, Krankenversicherung und Kleidung finanziert werden sollen? Man braucht kein Wissenschaftler zu sein, um zu sehen, daß diese Zahlen nicht stimmen können. In dieser Antwort gibt es eine ganze Reihe solcher Schätzungen, mit denen wir wirklich nichts anfangen können. Über Daten, die nicht vorliegen, die uns nicht vorgelegt wurden, können wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 06.10.1989 () [PBT/W11/00165]