108,713 matches
-
ich per Zufall auf ein interessantes Buch stoße und wir es alle nicht schaffen, dies dann systematisch in unsere Politik einzubinden und umzusetzen. Wenn wir uns irgendwann einmal gesagt haben, unser Konzept sah so aus und uns aber jetzt sieben Wissenschaftler sagen, daß sich das und das geändert hat, dann frage ich mich, warum wir das nicht zur Kenntnis nehmen. Deshalb, Frau Lehr, wäre es wunderbar, wenn wir jetzt endlich — und zwar vielleicht mit dem heutigen Tag wirklich endgültig — mit der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 06.10.1989 () [PBT/W11/00165]
-
Staaten halten, die dem Vertrag nicht beigetreten sind. Wir halten diese Auflagen für zureichend. Vizepräsident Westphal: Eine Zusatzfrage, Herr Verheugen. Verheugen (SPD): Hält die Bundesregierung es eigentlich mit der Zielsetzung des Atomwaffensperrvertrages für vereinbar, daß an deutschen Kernforschungszentren und Universitätseinrichtungen Wissenschaftler aus solchen Ländern ausgebildet und weitergebildet werden, Informationen erhalten, die dann in Länder zurückkehren, die dem Atomwaffensperrvertrag nicht beigetreten sind? Möllemann, Staatsminister: Ja, da sie dort nur in der friedlichen Nutzung der Kerntechnologie ausgebildet werden, widerspricht dies auch nicht unseren
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1985 () [PBT/W10/00146]
-
denen auch noch 20 Minuten zubilligen. Ich habe noch eine Zusatzfrage der Kollegin Frau Dr. Hamm-Brücher zu der jetzt behandelten Frage des Abgeordneten Horn. Bitte schön. Frau Dr. Hamm-Brücher (FDP): Herr Staatsminister, hat die Bundesregierung überhaupt einen Überblick, wie viele Wissenschaftler aus Ländern, die hier bezeichnet worden sind, hier ausgebildet werden, und wird dieser Sachverhalt bei der Entscheidung irgendwie mitbedacht, ob solche Wissenschaftler hier überhaupt arbeiten dürfen? Möllemann, Staatsminister: Ich kann Ihnen die Frage im Augenblick nicht konkret beantworten; ich würde
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1985 () [PBT/W10/00146]
-
Abgeordneten Horn. Bitte schön. Frau Dr. Hamm-Brücher (FDP): Herr Staatsminister, hat die Bundesregierung überhaupt einen Überblick, wie viele Wissenschaftler aus Ländern, die hier bezeichnet worden sind, hier ausgebildet werden, und wird dieser Sachverhalt bei der Entscheidung irgendwie mitbedacht, ob solche Wissenschaftler hier überhaupt arbeiten dürfen? Möllemann, Staatsminister: Ich kann Ihnen die Frage im Augenblick nicht konkret beantworten; ich würde das gern schriftlich tun. Vizepräsident Westphal: Ich rufe die Frage 15 des Abgeordneten Dr. Soell auf: Teilt die Bundesregierung die Auffassung, daß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1985 () [PBT/W10/00146]
-
Staaten dem Nichtverbreitungsvertrag angehören. Es ist fraglich, ob ein umfassender Teststopp den Beitritt der abseits stehenden Schwellenländer fördern würde, die das Nichtverbreitungsregime generell als diskriminierend bezeichnen. Vizepräsident Westphal: Eine Zusatzfrage, Herr Voigt. Voigt (Frankfurt) (SPD): Herr Staatsminister, stimmen Sie den Wissenschaftlern und auch Politikern in den Vereinigten Staaten zu, die der Auffassung sind, daß auf Grund neuer technologischer Entwicklungen inzwischen die Verifizierung eines umfassenden Teststopps erreicht werden kann, ohne daß durch Personen dauernd eine Inspektion an Ort und Stelle erfolgen müßte
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1985 () [PBT/W10/00146]
-
nicht allzu großer Entfernung von denkbaren Testgebieten installiert werden können. Aber erstens ist zwischen denen, die es angeht, noch keine einvernehmliche Regelung über die Aufstellung solcher technischer Mittel in hinreichender Nähe zu Testorten in Sicht, und zweitens gibt es keinen Wissenschaftler, der behauptet, daß man auch relativ kleine Sprengmengen jetzt schon mit diesen Methoden erfassen könne. Wir meinen aber, daß ein genereller Stopp der Erprobung von nuklearen Waffen angestrebt werden sollte und daß er generell, nicht nur in bestimmten Größenordnungen, verifizierbar
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1985 () [PBT/W10/00146]
-
Überprüfung zu schließender Abkommen, also eines umfassenden Teststoppabkommens unverzichtbar. Die Bundesregierung unterstützt ferner die Bemühungen der Konferenz um weitere Fortschritte auf dem Gebiet der Verifikationstechnik. Der von der Konferenz eingesetzten Gruppe seismologischer Experten gehören auch zwei von der Bundesregierung entsandte Wissenschaftler an. Weiter setzt sich die Bundesregierung dafür ein, die Testmöglichkeiten bis zur Erzielung eines umfassenden Verbots wenigstens schrittweise zu beschränken. Vizepräsident Westphal: Zusatzfrage, Herr Voigt. Voigt (Frankfurt) (SPD): Herr Staatsminister, Sie haben in der Beantwortung der vorhergehenden Fragen immer deutlich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1985 () [PBT/W10/00146]
-
daß das möglich ist, haben ja einige der hier anwesenden Sozialdemokraten gestern gerade mit der Vorlage eines Vorschlages gezeigt. Vizepräsident Westphal: Sie müssen fragen, Herr Kollege Voigt. Voigt (Frankfurt) (SPD): Ich frage Sie, ob Sie bereit sind, ein Symposium deutscher Wissenschaftler zu organisieren, die sich mit Fragen der Verifikation in diesem Bereich beschäftigen, um zu prüfen, ob es auf Grund der Erkenntnisse der deutschen Wissenschaft hier eigenständige Vorschlagsmöglichkeiten gibt und ob ein solches Symposium gegebenenfalls auch öffentlich durchgeführt werden könnte. Möllemann
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1985 () [PBT/W10/00146]
-
können — das haben wir bereits erreicht —, sondern sie auch, wenn auch nur schrittweise, zurückführen können. (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP) Im Namen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der größten Fraktion dieses Hauses, fordere ich alle — Unternehmer, Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Publizisten, Wissenschaftler, Erfinder, (Zuruf von der SPD: Und die FDP!) Manager (Zuruf von der SPD: Und die CDU!) und Politiker — auf, dazu beizutragen, daß wir das zurückgewinnen, was wir schon einmal hatten und was in den 70er Jahren unter der Verantwortung der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.06.1985 () [PBT/W10/00146]
-
Todesfälle erwarten lasse. Verehrte Frau Kollegin, Sie haben in Ihre Überlegungen nicht mit einbezogen, was Professor Gale sagte. Das sagt nicht die Union, und das sagt nicht die Rechte in diesem Bundestag, sondern das sagt ein neutraler medizinischer Sachverständiger und Wissenschaftler. (Dr. Daniels [Regensburg] [GRÜNE]: Es gibt keine neutralen Wissenschaftler!) Damit wird einmal mehr auf die äußerst bedrohlichen Gefahren — jetzt leuchtet bei mir schon wieder das Licht auf — hingewiesen, die durch den Einsatz fossiler Brennstoffe entstehen. Ich erinnere nur an die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.04.1988 () [PBT/W11/00071]
-
Ihre Überlegungen nicht mit einbezogen, was Professor Gale sagte. Das sagt nicht die Union, und das sagt nicht die Rechte in diesem Bundestag, sondern das sagt ein neutraler medizinischer Sachverständiger und Wissenschaftler. (Dr. Daniels [Regensburg] [GRÜNE]: Es gibt keine neutralen Wissenschaftler!) Damit wird einmal mehr auf die äußerst bedrohlichen Gefahren — jetzt leuchtet bei mir schon wieder das Licht auf — hingewiesen, die durch den Einsatz fossiler Brennstoffe entstehen. Ich erinnere nur an die verzweifelte Situation der Energieversorgung im anderen Teil Deutschlands, wo
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.04.1988 () [PBT/W11/00071]
-
Techniken zur Verfügung stehen, bei denen ich überzeugt bin, daß sie den Kriterien sicher, umweltfreundlich und wirtschaftlich besser entsprechen. Es ist für mich ein merkwürdiges Phänomen, daß in der Öffentlichkeit und auch in diesem Haus ständig unterstellt wird, daß unsere Wissenschaftler und Techniker überfordert sind, wenn es darum geht, eine seit Jahrzehnten angewandte Technik der Kernspaltung zu beherrschen. Dieselben Skeptiker haben aber in Wissenschaft und Technik ein fast unbegrenztes Vertrauen, wenn es darum geht, die Kosten von Solarstrom kurzfristig von jetzt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.04.1988 () [PBT/W11/00071]
-
Geis, gerne. Geis (CDU/CSU): Frau Schmidt, ist Ihnen die letzte Anhörung der Enquete-Kommission AIDS im Dezember letzten Jahres vor der Weihnachtspause noch bekannt (Frau Schmidt [Nürnberg] [SPD]: Von Herrn Koch!) — nein, Herr Koch war gar nicht dabei — , in der Wissenschaftler aus Schweden, aus der Bundesrepublik Deutschland und aus Wien erklärt haben, daß die Übertragung des Virus sehr wohl durch Makrophagen erfolgen kann? Frau Schmidt (Nürnberg) (SPD): Herr Geis, mir sind die Anhörungen sehr wohl bekannt, ich muß mir aber nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.04.1988 () [PBT/W11/00071]
-
für Mathematik und Datenverarbeitung und die Überführung des Dienstleistungsteils in private Trägerschaft. Das Konzept einer eigenständigen Infrastruktureinrichtung für die Fachinformation wird von der Bundesregierung nicht verfolgt. Vizepräsident Westphal: Zusatzfrage, Herr Stahl. Stahl (Kempen) (SPD): Herr Staatssekretär, wenn die dort tätigen Wissenschaftler und Hilfskräfte zu einem großen Teil der GMD zugeführt werden sollen: Was ergibt sich für die dort Tätigen? Ein Umzug nach Köln? Oder wie stellt sich die Bundesregierung die Aufteilung des Personenkreises für diesen Tätigkeitsbereich eventuell auf andere Institutionen vor
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 05.06.1986 () [PBT/W10/00219]
-
des Hafenschlicks auf der Deponie Höltigbaum in Stadtnähe ab? Vizepräsident Stücklen: Gestatten Sie eine Zwischenfrage des Abgeordneten Duve? Austermann (CDU/CSU): Ja, gerne. Vizepräsident Stücklen: Bitte. Duve (SPD): Sind Sie bereit, zur Kenntnis zu nehmen, daß von acht möglichen, von Wissenschaftlern erwogenen Lösungen eine darin bestand, Schlick ins Wattenmeer zu tun, daß dies vom Senat, von der Regierungspartei, von mir als dem Vorsitzenden der zuständigen Kommission der Partei schärfstens abgelehnt worden ist und daß dies nicht in Frage kommt und nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 05.06.1986 () [PBT/W10/00219]
-
zuständigen Kommission der Partei schärfstens abgelehnt worden ist und daß dies nicht in Frage kommt und nicht realisiert werden wird? Austermann (CDU/CSU): Ich freue mich, wenn dieser Umdenkungsprozeß in Hamburg Platz greift. (Duve [SPD]: Das war ein Vorschlag von Wissenschaftlern!) Ich kann mich erinnern, daß noch vor wenigen Tagen im Norddeutschen Fernsehen von einem aktuellen Plan gesprochen wurde, nicht aber von einem Plan, der zu den Akten gelegt wurde. (Duve [SPD]: Das ist ein Vorschlag von Wissenschaftlern gewesen!) Meine Damen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 05.06.1986 () [PBT/W10/00219]
-
ein Vorschlag von Wissenschaftlern!) Ich kann mich erinnern, daß noch vor wenigen Tagen im Norddeutschen Fernsehen von einem aktuellen Plan gesprochen wurde, nicht aber von einem Plan, der zu den Akten gelegt wurde. (Duve [SPD]: Das ist ein Vorschlag von Wissenschaftlern gewesen!) Meine Damen und Herren, weitere Voraussetzung für eine größere Wirksamkeit der Unterschutzstellung ist, daß von seiten der See jede Beeinträchtigung unterbleibt. Dazu muß die Nordsee zum Sondergebiet nach dem MARPOL-Abkommen erklärt werden. Es ist gesagt worden, wir hätten das
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 05.06.1986 () [PBT/W10/00219]
-
Schwierigkeiten zeigt sich die DDR jetzt auch zur Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Drogenmißbrauchs bereit. Wir werden auch die Chancen, meine Damen und Herren, die das Kulturabkommen von 1986 eröffnet hat, zielstrebig nutzen. Wechselseitige Ausstellungen, Konzerte, Theatergastspiele und Begegnungen von Wissenschaftlern wecken große Aufmerksamkeit und Interesse für den jeweils anderen Teil Deutschlands. Sie tragen zu dem Bewußtsein auch der kulturellen Verbundenheit und der gemeinsamen Geschichte bei und geben vielfältige Anstöße zur Auseinandersetzung mit den Fragen unserer Zeit. Die bisherige Bilanz ist
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1989 () [PBT/W11/00173]
-
der DDR abzeichnen. Von ganz großer Bedeutung ist auch die Verbesserung der Kontakte zwischen den Hochschulen. Meine Damen und Herren, es sollte und müßte gelingen, die Zahl der Hochschulpartnerschaften und wissenschaftlichen Einzelkontakte auszubauen, besonders aber die wechselseitigen Arbeitsaufenthalte von jungen Wissenschaftlern zu steigern. Natürlich — auch das gehört zu diesem Bericht — gibt es ebenfalls im Kulturbereich nach wie vor Defizite. Das gilt vor allem für die Volks- und Laienkunst und für die Begegnung von Auszubildenden und Schülern. Wir werden auch weiterhin alles
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1989 () [PBT/W11/00173]
-
auch wir verfügen nicht über Patentrezepte. Das gilt auch für die Frage, wie wir einen ökonomischen und ökologischen Umbau in der DDR unterstützen können. Mit „wir" meine ich nicht nur Regierung und Parlament, sondern vielleicht sogar in erster Linie die Wissenschaftler, die Unternehmer, die Gewerkschaftler und überhaupt alle gesellschaftlichen Kräfte in ihrem jeweiligen Bereich. Daß eine solche Politik von uns Westdeutschen Opfer verlangt, liegt auf der Hand. Aber wird es nicht unserem politischen Selbstverständnis dienen, wenn wir uns dieser großen nationalen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1989 () [PBT/W11/00173]
-
Pressekonferenz kürzlich von Ihrer Seite, ich würde fast sagen: wider besseres Wissen so dargestellt worden wären. Wir sprechen heute nicht zum erstenmal über diese Frage. In der letzten Woche waren wir zusammen in einer Diskussion im Radio. Dort waren zwei Wissenschaftler vertreten, zum einen Professor Dr. Robert Guderian. Er kommt vom Institut für Angewandte Botanik in Essen; er ist ein Bio- und Geowissenschaftler. Der zweite war Herr Dr. Florian Scholz; er ist ein Forstgenetiker. Ein weiterer Teilnehmer war der Herr Landesforstmeister
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1989 () [PBT/W11/00173]
-
Herr Dr. Florian Scholz; er ist ein Forstgenetiker. Ein weiterer Teilnehmer war der Herr Landesforstmeister a. D. Fröhlich, und dann waren noch Sie und ich beteiligt. Wir haben uns eine Stunde lang über diese Frage eingehend unterhalten. Diese Forstleute, diese Wissenschaftler haben Ihnen eindeutig gesagt, daß niemals daran gedacht war, irgend etwas zu beschönigen. Niemand kann den Eindruck haben, daß die Bundesregierung diese Absicht hat. Jedermann kann doch zusammenzählen, daß 15,9 und 37,1 % zusammen 53 % ergeben. Wir beschönigen doch überhaupt nichts
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1989 () [PBT/W11/00173]
-
zur Zeit in der Diskussion; es wird nichts beschönigt. Ich kann Ihnen hier nur eines sagen: Es wird Ihnen nicht gelingen, Herr Kollege Knabe, so zu tun, als ob wir in der Bundesrepublik Deutschland Wesentliches versäumt hätten, seit die maßgeblichen Wissenschaftler überhaupt die Erkenntnis akzeptiert haben, daß es sich hier um Waldschäden handelt. Bevor sich die Wissenschaftler in bezug auf das, was hier auf uns zukommt, überhaupt einig waren, hat die Bundesregierung gehandelt! Darüber hinaus, Herr Knabe — das müssen Sie als
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1989 () [PBT/W11/00173]
-
Es wird Ihnen nicht gelingen, Herr Kollege Knabe, so zu tun, als ob wir in der Bundesrepublik Deutschland Wesentliches versäumt hätten, seit die maßgeblichen Wissenschaftler überhaupt die Erkenntnis akzeptiert haben, daß es sich hier um Waldschäden handelt. Bevor sich die Wissenschaftler in bezug auf das, was hier auf uns zukommt, überhaupt einig waren, hat die Bundesregierung gehandelt! Darüber hinaus, Herr Knabe — das müssen Sie als Forstmann bestätigen, und da sollte man die Dinge nicht falsch darstellen — , haben wir dafür gesorgt, daß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1989 () [PBT/W11/00173]
-
Herr Kloose, der Vorsitzende des Forschungsbeirates, vertritt eben eine Politik der Großforschungseinrichtungen, nicht eine Politik, wie unabhängige Forscher sie vertreten würden. Mit anderen Worten, ich möchte fragen, ob hier nicht eine Manipulation der wissenschaftlichen Meinungen stattfindet. Wird die Unsicherheit des Wissenschaftlers, wenn es darum geht, eine genaue Grenze zwischen 10 und 11 % zu ziehen, nicht für einen politischen Zweck mißbraucht? Gallus, Parl. Staatssekretär: Herr Kollege Knabe, das bestreite ich hier zum wiederholten Male. Daß ein wissenschaftliches Mitglied des Forschungsbeirates angeblich auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.11.1989 () [PBT/W11/00173]