108,713 matches
-
Millionen DM auf 9,1 Millionen DM erhöht. Das sind 60 %. Wenn man sich die Projekte anschaut, die gefördert werden und die zur Forschung freigegeben werden sollen, kann man an Hand der Liste feststellen, daß eine ganze Reihe von Ihnen nahestehenden Wissenschaftlern unterstützt werden sollen. Das ist das, was wir bedauern: Sie wollen hier den rechten Kreisen in den Universitäten Schützenhilfe geben. (Beifall bei der SPD und den GRÜNEN — Dr. Knabe [GRÜNE]: Viel Geld! — Schulze [Berlin] [CDU/CSU]: Haben Sie was dagegen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.11.1988 () [PBT/W11/00108]
-
doch neue Fakten aufgekommen sind, nachdem diese Trennung von Netz und Erzeugung in Großbritannien verwirklicht wurde und dieses in den Niederlanden geprüft wird? Sind Sie angesichts dieser neuen Entwicklung nicht auch bereit, einmal eine sorgfältige Prüfung durch wirklich unabhängige, objektive Wissenschaftler einzuleiten? Dr. Riedl, Parl. Staatssekretär: Die Geschichte in den Niederlanden ist interessant. Wir brauchen hier sicherlich eine Reihe praktischer Erfahrungen. Wir wollen sie nutzen. In England gehen die Lichter öfter aus. Ich bin nicht so ganz sicher, ob wir uns
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 09.05.1990 () [PBT/W11/00209]
-
Bündnisses auf. Mit ihren nebenaußenpolitischen Vereinbarungen mit regierenden kommunistischen Parteien hat sich die SPD mehr als einmal gegen die Sicherheitspolitik des Westens gestellt. Vor wenigen Tagen, am 29. Oktober, hat sich im Deutschen Fernsehen der — glaube ich — allseits angesehene französische Wissenschaftler und Publizist Alfred Grosser zu den deutschen Sozialdemokraten wie folgt geäußert — ich zitiere —: Heute scheint es jedenfalls, daß die SPD weniger Bruderpartei ist mit den französischen Brüdern als mit der SED, (Hört! Hört! bei der CDU/CSU) wenn man sieht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 06.11.1986 () [PBT/W10/00243]
-
daß die deutsche Sprache in Konkurrenz mit der englischen Sprache als internationale Verkehrssprache der Wissenschaft, besonders im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, ständig an Bedeutung verliere. Als Wissenschaftssprache ist Deutsch in vielen Fächern laut Professor Weinrich fast schon zu einer Nischensprache geworden. Manche Wissenschaftler sagen deshalb: Die Spitzenforschung spricht Englisch. Diesen Prozeß sollten wir durch geeignete Maßnahmen zu stoppen versuchen. (Rusche [GRÜNE]: Bayerisch!) Unser Entschließungsantrag enthält eine Reihe von Schwerpunkten der Sprachförderung. Verstärkte — auch finanzielle — Anstrengungen zugunsten der deutschen Auslandsschulen und der deutschsprachigen Einrichtungen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 06.11.1986 () [PBT/W10/00243]
-
in diesem Zusammenhang daran, daß Regelungen aus dem Betriebsverfassungsgesetz, die von der Koalition zur Verstärkung der Minderheitenrechte in den Betrieben angestrebt wurden, bereits in der vergangenen Wahlperiode in einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung in seltener Einmütigkeit von Wissenschaftlern, DGB, DAG und anderen als überflüssig und mißlungen abgelehnt worden sind. Wir halten es aber für gut und vernünftig, daß die Koalition bereit ist, die beiden Gesetzentwürfe in aller Ruhe und entsprechend ihrer Bedeutung in den Ausschüssen zu beraten, und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.12.1987 () [PBT/W11/00046]
-
den Pranger gestellt werden. Wir wollen einen effizienten Schutz für Nichtraucher erreichen und sinnvoll aufklären, gerade die junge Generation. Denn das Gesundheitsrisiko ist sehr, sehr hoch, wenn die Jugend zu früh mit dem Rauchen beginnt. Das sagen auch Mediziner und Wissenschaftler. (Dr. Hoffacker [CDU/CSU]: Das ist die richtige Richtung!) Die CDU/CSU-Fraktion ist im Augenblick in der Diskussion über ein Grundprogramm zum Schutz der Nichtraucher. Die Meinungsbildung ist noch nicht abgeschlossen. Aber wir werden unser Programm in absehbarer Zeit zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.12.1987 () [PBT/W11/00046]
-
auch sehr viele Raucher. Wir werden in der nächsten Zeit unseren Katalog vorlegen. Denn die Devise lautet nun: Jetzt muß gehandelt werden. Ich darf Ihnen einmal ein paar Fakten nennen, die wichtig sind und klarmachen, warum gehandelt werden muß. Die Wissenschaftler sagen: Es sterben in der Bundesrepublik auf Grund der Hauptursache Rauchen im Jahr 140 000 Menschen. Das sind Zahlen der Wissenschaftler. 30 % der jährlich über 160 000 Krebstoten sind auf das Rauchen zurückzuführen. Wir haben bei den Lungenkrebstoten einen Raucheranteil
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.12.1987 () [PBT/W11/00046]
-
werden. Ich darf Ihnen einmal ein paar Fakten nennen, die wichtig sind und klarmachen, warum gehandelt werden muß. Die Wissenschaftler sagen: Es sterben in der Bundesrepublik auf Grund der Hauptursache Rauchen im Jahr 140 000 Menschen. Das sind Zahlen der Wissenschaftler. 30 % der jährlich über 160 000 Krebstoten sind auf das Rauchen zurückzuführen. Wir haben bei den Lungenkrebstoten einen Raucheranteil von nahezu 90 %. Wir haben bei den Früh- und Fehlgeburten 10 %, die auf Rauchen in der Schwangerschaft zurückzuführen sind, nicht nur
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.12.1987 () [PBT/W11/00046]
-
die Wahrheit!) Meine Damen und Herren, wissen Sie eigentlich, daß in der KFA Jülich 144, im Kernforschungszentrum Kalrsruhe 206, im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching 523, d. h. 873, jetzt nicht gerechnet die Forscher an den Universitäten und Hochschulen, qualifizierte Wissenschaftler auf diesem Gebiet tätig sind? Die lassen Sie alle grüßen. Von denen werden Sie Bescheid bekommen. (Vosen [SPD]: Grundlagenforschung!) Wollen Sie die Leute alle brotlos machen? (Vosen [SPD]: Das will keiner!) Haben Sie — weil gerade von Jülich die Rede ist
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 03.12.1987 () [PBT/W11/00046]
-
hier heute neu erzählt haben, gehört die Behauptung, daß unsere Politik die kommunalen Investitionen geschwächt habe. Gucken Sie sich einmal — ich empfehle Ihnen das zur Lektüre — den Wochenbericht 11/1987 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin an, dessen Präsident, als Wissenschaftler angesehen, Ihnen ja gut bekannt ist, weil er 1983 mit Ihnen zur sozialdemokratischen Regierungsmannschaft des Herrn Kollegen Vogel gehört hat. Dieser Bericht, den ich jetzt hier leider nur im Extrakt erwähnen kann — aber Sie können ihn aufmerksam lesen — , kommt zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 19.03.1987 () [PBT/W11/00005]
-
das Sie in der Wirklichkeit unserer Nachbarländer, auch der beiden genannten, zunehmend studieren können. Und das sind nicht nur jene Fußballer oder Schauspieler, von denen einer meiner Freunde geredet hat, nein, das sind zunehmend auch führende, fähige Persönlichkeiten, die als Wissenschaftler ein hervorragendes Einkommen haben. Und warum sollen unsere Spitzenwissenschaftler nicht ein sehr gutes Einkommen haben, meine Damen und Herren? Dagegen ist nichts einzuwenden. Das sind Leute aus dem Management von Betrieben, die mit den modernen Verkehrsmitteln einen Wohnsitz im Nachbarland
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 19.03.1987 () [PBT/W11/00005]
-
entspricht auch dem Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen. (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP) Das gilt für wirtschaftliche Verflechtungen ebenso wie für kulturelle. Der Sport ist in gleicher Weise betroffen wie Gewerkschaften oder Kirchen. Junge Menschen sollen ebenso zueinanderfinden wie Wissenschaftler oder Handwerker. Schul- und Bildungsabschlüsse sollten wieder vergleichbar werden können. Umweltschutz und Telekommunikation können in Deutschland Klammern bilden. (Jäger [CDU/CSU]: Sehr richtig!) Die zu schaffende „gemeinsame Wirtschaftskommission" — unter Einschluß Berlins — kann hier Beispiel für vieles sein. (Hiller [Lübeck] [SPD
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.11.1989 () [PBT/W11/00177]
-
des Auswärtigen Amtes können wir nicht mittragen. (Beifall bei der SPD) Wir halten es für wichtig und für notwendig, neue und größere Anstrengungen zu unternehmen, und dies nicht nur in Europa, um die Begegnung von Menschen und die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, Forschern, Künstlern und Lernenden mit einer erheblichen Ausweitung der kulturellen Möglichkeiten und Mittel voranzutreiben und die dazu notwendigen Umschichtungen im Bundeshaushalt vorzunehmen. Meine Damen und Herren, Herr Bundesminister, wir erkennen auch die großen, weit über jegliche Dienstvorschrift hinausgehenden Bemühungen vieler
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.11.1989 () [PBT/W11/00177]
-
diese Worte, nämlich daß 40 Jahre Sozialismus 40 Jahre der Gewaltherrschaft sind, starken Beifall beim Volk in Prag bekommen. Er, aber auch besonders Kulturschaffende waren und sind es, die Freiheit und Gewalt am besten einordnen können. So hat auch ein Wissenschaftler aus Dresden um Hans Modrow für die Verbreitung des Spruchs gesorgt: Um das elektrische Licht zu erfinden, war es sinnlos, die Kerze zu verbessern. Das gilt auch für den Sozialismus. Meine Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Was kann
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 28.11.1989 () [PBT/W11/00177]
-
wir über Montreal und dieses Abkommen sprechen. Aber genauso richtig und notwendig ist es, darauf hinzuweisen, daß seit der Verabschiedung dieses Protokolls die Informationen noch besorgniserregender geworden sind, daß sich die Entwicklungen beschleunigt haben, wie im Ozone-Trends-Panel von international renommierten Wissenschaftlern im März dieses Jahres noch einmal deutlich gemacht wurde. Daraus ergibt sich, daß die Gesamtozonkonzentrationen nicht nur in der südlichen, sondern auch in der nördlichen Hemisphäre bisher stärker abgenommen haben, als die Trendrechnungen das haben erwarten lassen. Das sind alarmierende
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 13.10.1988 () [PBT/W11/00100]
-
einbezogen. Etwas zu wenig hat man die Förderung des schöngeistigen ostdeutschen Schrifttums und des Schrifttums über ostdeutsche Gebiete berücksichtigt. Sehr wichtig bleibt die Vermehrung — Sie haben es angesprochen — der wissenschaftlichen landeskundlichen Projekte. Mit ihrer Hilfe wird eine größere Zahl von Wissenschaftlern — nicht nur ostdeutschen —, Universitätsprofessoren, aber auch jungen Nachwuchskräften an die ostdeutsche wissenschaftliche Landeskunde herangeführt. Einige Universitäten arbeiten mit landeskundlichen wissenschaftlichen Instituten und Landesmuseen gut zusammen. Ich nenne die Universität Münster, aber auch den Projektbereich „Schlesische Geschichte" an der Universität Stuttgart
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 13.10.1988 () [PBT/W11/00100]
-
Herr Dr. Nöbel — eine längere Vorbereitung für Publikationen als beispielsweise im Bereich des Staats- und Völkerrechts. Im In- und Ausland sind eine Reihe Staats- und völkerrechtlicher Schriften der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen namhafter, insbesondere vorn Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen geförderter Wissenschaftler, sehr hoch geschätzt. Allerdings sollte diese Stiftung, was die Zahl der Mitarbeiterstellen betrifft, weniger stiefmütterlich behandelt werden. Man könnte fast meinen, daß die anerkannte Leistung für manche unbequem wird. Nähere Zusammenarbeit mit den genannten Verbänden möchte man im übrigen auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 13.10.1988 () [PBT/W11/00100]
-
Bagatellklausel zu präzisieren. Weiter wird eine klarstellende Vorschrift eingefügt, um die öffentliche Verbreitung von Kenntnissen in Wissenschaft und Forschung oder im Rahmen wissenschaftlicher Zusammenarbeit nicht unnötig zu behindern. „Normale" Forschungstätigkeit soll nicht in den Einzugsbereich der neuen Strafvorschriften geraten. Der Wissenschaftler bleibt jedoch strafbar, wenn er vorsätzlich die Verbreitung von ABC-Waffen fördert oder vorsätzlich oder fahrlässig die nach Außenwirtschaftsrecht nötigen Genehmigungen nicht einholt. (Müller [Pleisweiler] [SPD]: Dagegen hatte selbst der Bundesjustizminister Bedenken!) Es bleibt dabei: Mit diesen neuen Strafvorschriften setzen wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.06.1990 () [PBT/W11/00215]
-
Gerade der Personenkreis, Herr Minister, der wie kein anderer in diesen gefährlichen Waffenbau verstrickt werden kann, erhält durch den Gesetzgeber auch noch Entwarnung signalisiert. Man muß es sich schon auf der Zunge zergehen lassen, daß selbst dann, wenn Forscher und Wissenschaftler — und wer sollte es eigentlich sonst sein? — den Bau von ABC-Waffen leichtfertig in hohem Umfange fördern, die einschlägigen Normen des Kriegswaffenkontrollgesetzes expressis verbis fingieren, diese Tatbeiträge hätten kraft Gesetzes dennoch als unerheblich zu gelten, wenn sie z. B. im Rahmen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.06.1990 () [PBT/W11/00215]
-
wenn sie z. B. im Rahmen wissenschaftlicher Zusammenarbeit erbracht werden. Hier werden Tatbeiträge eines Personenkreises, von dem man besondere Gewissensanspannungen und besondere Behutsamkeit verlangen kann, so privilegiert, daß er der Gefahr strafrechtlicher Ahndung in einem beträchtlichen Umfang entzogen wird. Gerade Wissenschaftlern und Forschern, die im ABC-waffennahen Bereich arbeiten, müssen besonders strenge Sorgfaltspflichten auferlegt werden. Statt dessen tun Sie genau das Gegenteil: Unter unerträglicher Bezugnahme auf die Wissenschaftsfreiheit wird ein weitgehender strafrechtlicher Freibrief erteilt. Selbst das Bundesjustizministerium hat gegen dieses durch nichts
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.06.1990 () [PBT/W11/00215]
-
Damen und Herren! Ich darf in drei Punkten ganz kurz zusammenfassen. Erstens. Die Koalitionsfraktionen haben in der vorliegenden Beschlußempfehlung des Wirtschaftsausschusses nachhaltige Konsequenzen aus dem im vergangenen Jahr erfolgten illegalen Geschäft mit Rüstungstechnologie und den Vorwürfen wegen angeblicher Beteiligung deutscher Wissenschaftler an der Waffenproduktion im Ausland gezogen. Zweitens. International sind diese Gesetzentwürfe beispielhaft. Die Reichweite der von den Koalitionsfraktionen getragenen Gesetzesvorhaben ist im westlichen Ausland ohne Beispiel. Drittens. Mit den jetzt vorgesehenen Verschärfungen gehen wir nicht nur weit über das international
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.06.1990 () [PBT/W11/00215]
-
Pleisweiler) , Pauli, Dr. Pick, Reimann, Dr. Scheer, Scherrer, Sielaff, Terborg, Adler, Weiler, Bahr, Fuchs (Verl) , Horn, Dr. Klejdzinski, Dr. Soell, Stobbe, Verheugen, Voigt (Frankfurt) , Dr. von Bülow, Dr. Böhme (Unna) , Dr. Vogel und der Fraktion der SPD Einbeziehung von unabhängigen Wissenschaftlern und politischen Mandatsträgern in die Vorbereitung des geplanten Abzugs amerikanischer C-Waffen aus der Bundesrepublik Deutschland — Drucksache 11/6984 — b) Beratung des Antrags der Abgeordneten Frau Beer und der Fraktion DIE GRÜNEN Verbot militärischer Flugübungen während des Abtransports US-amerikanischer C-Waffen aus der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.06.1990 () [PBT/W11/00215]
-
benötigt worden wäre, ging durch diese späte Aufhebung der Informationssperre verloren. Die Sozialdemokraten haben sofort, noch während der Ausschußsitzung am 7. März, gefordert, daß die Testergebnisse und Berichte, die dem Regierungsbericht zugrunde gelegen haben, zugänglich gemacht werden und daß unabhängigen Wissenschaftlern die Möglichkeit eingeräumt werden solle, eigene Gutachten zu erstellen. Diesen Forderungen ist die Regierung bis heute nicht nachgekommen. Die Giftgasmunition sei uneingeschränkt transportfähig, hieß es; während des Transports sei jede Gefährdung von Mensch und Umwelt ausgeschlossen. Die Regierung — wo ist
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.06.1990 () [PBT/W11/00215]
-
Monaten gefordert haben, nämlich das Depot Clausen für Inspektionsbesuche von wissenschaftlichen Fachleuten und Abgeordneten zugänglich zu machen, (Beifall bei der SPD) alle Testergebnisse und sonstigen Materialien, die dem Bericht der Bundesregierung vom 7. März zugrunde liegen, zu veröffentlichen und unabhängigen Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, eigene Inspektionen oder Untersuchungen vorzunehmen. Vor allem aber wollen wir wissen, wie das Umweltverträglichkeitsgutachten aussieht, das Sie nach Auskunft der Amerikaner zu erstellen versprochen haben. (V o r sitz : Vizepräsident Westphal) In dem vorhin erwähnten Bericht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.06.1990 () [PBT/W11/00215]
-
eigentlich eine sogenannte unabhängige Expertenkommission leisten? Wer sind die richtigen Experten, die so etwas beurteilen können: (Frau Vennegerts [GRÜNE]: Mit Sicherheit nicht die vom Militär! — Frau Beer [GRÜNE]: Ich kann sie Ihnen namtlich nennen, und Sie kennen sie auch!) zivile Wissenschaftler, die mit Formeln hantieren, oder diejenigen, die für den Umgang mit solchen Waffen jahrelang ausgebildet worden sind? Konstruktive Vorschläge sind immer willkommen. Wir haben vorgeschlagen — und die FDP macht diesen Vorschlag hier von dieser Stelle noch einmal —, über die geplanten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.06.1990 () [PBT/W11/00215]