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Jahren war wahrscheinlich die Fähigkeit, Natur zu verstehen und Natur in einer vernünftigen Weise zu gestalten. (Dr. Daniels [Regensburg] [GRÜNE]: Natur zu zerstören!) Nun sagt Frau Wollny — und Sie sagen gerade: zerstören — : Wir dürfen uns nicht auf die Meinung der Wissenschaftler verlassen. Verehrte Frau Wollny, die Grenze ist hier nicht die private Meinung von Wissenschaftlern. (Frau Wollny [GRÜNE]: Das habe ich nicht gesagt! Ich sagte, man darf die Verantwortung nicht auf sie abschieben!) — Laßt doch mal. Ich diskutiere wirklich fair. — Sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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zu gestalten. (Dr. Daniels [Regensburg] [GRÜNE]: Natur zu zerstören!) Nun sagt Frau Wollny — und Sie sagen gerade: zerstören — : Wir dürfen uns nicht auf die Meinung der Wissenschaftler verlassen. Verehrte Frau Wollny, die Grenze ist hier nicht die private Meinung von Wissenschaftlern. (Frau Wollny [GRÜNE]: Das habe ich nicht gesagt! Ich sagte, man darf die Verantwortung nicht auf sie abschieben!) — Laßt doch mal. Ich diskutiere wirklich fair. — Sie haben gesagt, wir sollten uns nicht auf die Meinung der Wissenschaftler verlassen. (Frau Wollny
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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private Meinung von Wissenschaftlern. (Frau Wollny [GRÜNE]: Das habe ich nicht gesagt! Ich sagte, man darf die Verantwortung nicht auf sie abschieben!) — Laßt doch mal. Ich diskutiere wirklich fair. — Sie haben gesagt, wir sollten uns nicht auf die Meinung der Wissenschaftler verlassen. (Frau Wollny [GRÜNE]: Habe ich nicht gesagt!) Gnädige Frau, die Grenzen liegen nicht in der Meinung der Wissenschaftler oder der Wissenschaft. Die Grenzen für die Risiken sind durch das Gesetz gesetzt, und zwar durch den Staat. Das sogenannte NEPA
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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auf sie abschieben!) — Laßt doch mal. Ich diskutiere wirklich fair. — Sie haben gesagt, wir sollten uns nicht auf die Meinung der Wissenschaftler verlassen. (Frau Wollny [GRÜNE]: Habe ich nicht gesagt!) Gnädige Frau, die Grenzen liegen nicht in der Meinung der Wissenschaftler oder der Wissenschaft. Die Grenzen für die Risiken sind durch das Gesetz gesetzt, und zwar durch den Staat. Das sogenannte NEPA, der National Environmental Policy Act, ist das Gesetz, das dieses faßt, unbeschadet dessen — was Laermann dargestellt hat — , was wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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Fall sind wir — wie so oft — von besorgten und sensibilisierten Bürgerinnen und Bürgern auf diese Gefahren aufmerksam gemacht worden. Ich muß kritisch anmerken, daß viele Entwicklungen, die zu mehr Sicherheit geführt haben, leider nicht von den Verantwortlichen und von den Wissenschaftlern, also von innen her gekommen sind, sondern entweder dadurch, daß eine Katastrophe oder eine Beinahe-Katastrophe geschah, oder dadurch, daß kritische Menchen gewarnt und Widerstand geleistet haben. Wir müssen also dankbar sein, wenn wir auf solche Gefahren aufmerksam gemacht werden; denn
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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von innen her gekommen sind, sondern entweder dadurch, daß eine Katastrophe oder eine Beinahe-Katastrophe geschah, oder dadurch, daß kritische Menchen gewarnt und Widerstand geleistet haben. Wir müssen also dankbar sein, wenn wir auf solche Gefahren aufmerksam gemacht werden; denn die Wissenschaftler selber, die an den Systemen arbeiten, leisten das nur in den seltensten Fällen. (Beifall bei den GRÜNEN — Dr. Daniels [Regensburg] [GRÜNE]: Im Elfenbeinturm!) Wenn sie es tun, werden sie zu Außenseitern gestempelt. Wir haben das oft genug erlebt. Die Planetensonde
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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die Akzeptanz der Weltraumforschung, die ja einen großen finanziellen Einsatz verlangt, in der Bevölkerung darf nicht durch unverantwortliche Risiken aufs Spiel gesetzt werden. (Beifall bei der SPD und den GRÜNEN — Dr.-Ing. Laermann [FDP]: Auch nicht durch unqualifizierte Panikmache!) Die Wissenschaftler haben mit ihrer Leistungsfähigkeit bei diesem Projekt viele Probleme gelöst und bewältigt, besonders auch nach dem Challenger-Unglück. Ich kann nicht glauben, daß die gefahrlose Energieversorgung das einzige Problem ist, das nicht gelöst werden kann. Weltraumforschung ist eine ehrgeizige und wichtige
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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Sie sagen, der Verzicht auf interplanetarische Forschung. Es ist zwar richtig, daß diese Forschung für das physische Überleben der Menschheit nicht unmittelbar notwendig ist. Aber diese Forschung gefährdet die Menschheit auch nicht. Die Galileo-Mission und auch das UlyssesProjekt bieten den Wissenschaftlern — ich finde, das ist eine faszinierende Angelegenheit — die Chance, neue Erkenntnisse über die Entstehung, die Struktur und die Zukunft des Universums zu gewinnen. (Vosen [SPD]: Das ist ja gut!) Das elementare Interesse vieler Menschen an diesem kulturellen Nutzen der Raumfahrt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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abweichen. Es ist hier heute morgen von der wissenschaftlichen Gläubigkeit gesprochen worden. Als Techniker, als Ingenieur einer jüngeren Generation hätte ich gern das Vertrauen, das jeder Berufsgruppe entgegengebracht wird, wenn es nun auch Beamte oder Landwirte sind. Wir Techniker und Wissenschaftler möchten dieses Vertrauen. Ich bin mir schon bewußt, was ich mache, und ich hoffe, daß diese Berufsgruppe das Vertrauen einmal bekommt. (Beifall bei Abgeordneten der SPD) Herr Rüttgers, Sie haben hier von einer Faszination gesprochen. Ich hatte den Eindruck, Sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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worden. Daß sich Techniker Gedanken machen, liegt daran, daß es eben solange gedauert hat. Die Bundesrepublik Deutschland ist an diesem Projekt mit 95 Millionen DM beteiligt. Ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen: An Bord befinden sich zwei von bundesdeutschen Wissenschaftlern verantwortete Experimentierinstrumente, und fünf weitere wissenschaftliche Experimente sind von der Bundesrepublik gestaltet. Zusätzlich ist das gesamte Antriebssystem der Galileo-Sonde von einem deutschen Raumfahrtunternehmen entwickelt und gebaut worden. — Soweit zur bundesdeutschen Beteiligung. Nach dem jetzt erfolgten Start soll „Galileo" auf der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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ernüchtert feststellen müssen: Unser Normenbestand ist wieder einmal weit, meilenweit hinter dem zurück, was heute eigentlich notwendig wäre. Wer dann noch darüber hinausgeht — das sollten wir Abgeordnete uns auch zur Pflicht machen — und zur Kenntnis nimmt, was uns viele engagierte Wissenschaftler hier für diesen Bereich an neuen Erkenntnissen vorlegen, der sieht diesen Eindruck bestätigt. (Beifall der Abg. Frau Nickels [GRÜNE]) Nur ergibt sich daraus, daß der Handlungsbedarf schon länger besteht, und noch viel größer ist, als wir ihn bisher angenommen haben
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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weit voraus. Sie hat in den letzten Jahren mit ambulanten Maßnahmen, wie Betreuungsweisungen, sozialen Trainingskursen, Arbeitsweisungen oder aber dem schon weitgehend praktizierten Täter-Opfer-Ausgleich, die erzieherischen Möglichkeiten des Jugendgerichtsgesetzes zu Lasten der stationären Maßnahmen längst erweitert. Lassen Sie mich auf die Wissenschaftler zurückkommen. Die haben nicht nur interessante Grundfragen aufgegriffen oder Detailfragen geklärt, nein, die haben heute an Hand von langjährigen empirischen Untersuchungen nachgewiesen, daß solche Maßnahmen auch für den Geldbeutel interessant sind. Sie sind auch unter diesem Gesichtspunkt effizient. „Weniger Haft
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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um die grundsätzliche Abschaffung von Freizeit- und Kurzarrest. Ich hätte gerne noch mehr erreicht — das wissen Sie —, aber ich denke, in diesen drei Punkten müssen Sie sich auf jeden Fall bewegen. Dann nämlich fühlen sich auch die Praktiker und die Wissenschaftler, die uns in den letzten Jahren so hilfreich zur Seite standen, von uns nicht immer nur entmutigt, sondern sie fühlen, daß sie wirklich ernst genommen werden. Wir schlagen weiter vor, auch bei der Ausbildung, bei der Fortbildung und bei der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.10.1989 () [PBT/W11/00168]
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worden. In meiner Begleitung reisten die Bundesminister Genscher, Scholz, Kiechle, Riesenhuber und Töpfer sowie die Kollegen Dregger und Rühe. Mitglieder meiner Delegation waren führende Vertreter der deutschen Wirtschaft, die Vorsitzenden Heinz-Werner Meyer und Roland Issen als Vertreter der Gewerkschaften, führende Wissenschaftler, Persönlichkeiten des kulturellen Lebens sowie die Präsidenten unserer Organisationen der Kriegsopfer, der Hinterbliebenen und der Kriegsgräberfürsorge in der Bundesrepublik Deutschland. Stärke und auch Zusammensetzung der Begleitung spiegeln den Wunsch unserer Bevölkerung wider, in unseren Beziehungen zur Sowjetunion in allen Bereichen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.11.1988 () [PBT/W11/00106]
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dieses Monats dieses Thema in dem eben genannten Sinne bei der Darstellung unseres gemeinsamen Standpunkts bekräftigen wird. Lassen Sie mich in diesem Zusammenhang auf ein Besuchsergebnis hinweisen. Mit führenden Mitgliedern der sowjetischen Akademie der Wissenschaften habe ich vereinbart, daß führende Wissenschaftler aus den Staaten der EG und des RGW — und unser Land wird dafür gern die Initiative übernehmen — sich bald treffen und über die Auswirkungen des Binnenmarktes 1992 sowie über die Möglichkeiten, diese Dynamik für alle Europäer zu nutzen, eine wissenschaftlich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.11.1988 () [PBT/W11/00106]
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hier nicht seriöserweise einen Beschluß fassen, der sagt, wir richten ein Friedensforschungszentrum ein, ohne daß ich zugleich sage — Herr Duve hat soeben versucht, zumindest die Aufgabe zu umreißen — : Erstens, wie soll es finanziert werden? Zweitens, wer soll dort hin? Welche Wissenschaftler oder Sachverständigen sollen überhaupt nach Guernica ziehen und dort arbeiten? Wer will das? Das sind doch alles Probleme, die man hätte klären müssen. Vizepräsident Stücklen: Herr Abgeordneter, gestatten Sie trotzdem noch eine Zusatzfrage? Irmer (FDP): Natürlich gern. Vizepräsident Stücklen: Bitte
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.11.1988 () [PBT/W11/00106]
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Sie hoch ein. Ich denke dabei nicht einmal in erster Linie an Ihre Fähigkeiten auch in technischer und ökonomischer Hinsicht, (Frau Dr. Vollmer [GRÜNE]: Wie gnädig!) an Ihre kulturellen Leistungen, (Duve [SPD]: Eine Hochnäsigkeit!) an Ihre großen Musiker, Maler und Wissenschaftler, die wir bewundern. Ich denke vor allem an das moralische Kapital, das Sie sich durch Ihre friedliche Revolution in aller Welt erworben haben. (Beifall bei der CDU/CSU) Das war wirklich eine Weltpremiere. Das hat es noch nicht gegeben. Sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 01.12.1989 () [PBT/W11/00180]
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mit dem bemerkenswerten Schlußsatz: Selbst unter den im Untersuchungszeitraum anhaltenden Konjunkturbedingungen sind die gesamtwirtschaftlichen Nettobeschäftigungseffekte der Befristungsneuregelung als gering anzusehen. (Hört! Hört! bei der SPD — Andres [SPD]: Herr Vogt, hören Sie!) Ich frage Sie, wie Sie, wenn dies von unabhängigen Wissenschaftlern so gesehen wird, dieses Gesetz noch ,,Beschäftigungsförderungsgesetz'' nennen können. (Beifall bei der SPD sowie der Abgeordneten Frau Unruh [GRÜNE]) Diese zynische Bezeichnung zeigt, wie Sie mit den Menschen in der Bundesrepublik umgehen. Sie suggerieren ihnen mit einer Überschrift, Sie schafften
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.09.1989 () [PBT/W11/00158]
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kündigen. Warum sollte sie bzw. er auf eine mögliche Option verzichten? Das Wissenschaftszentrum berichtet von einem überraschend hohen Anteil befristet beschäftigter Arbeitnehmer, die sich trotz Befristung ihres derzeitigen Arbeitsverhältnisses nicht nach alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten woanders umsehen. Als Erklärung wird von den Wissenschaftlern auf die Existenz bestimmter Milieus verwiesen, in denen Befristungen mehr oder minder gang und gäbe sind und deswegen hingenommen werden müssen. Als Politik für Arbeitslose hat das Beschäftigungsförderungsgesetz nicht getaugt. Sie, Herr Arbeitsminister, mit Ihrer wortgewaltigen Sprache (Dr. Blüm [CDU
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.09.1989 () [PBT/W11/00158]
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lieben und mit ihm vertraut sind, in ihren Gefühlen bewegt. Diese Emotionalisierung ist notwendig, um eine breite Zustimmung zu den notwendigen Maßnahmen zu erreichen. Herr Kollege Wolfgramm hat darauf zu Recht hingewiesen. Ich habe deshalb auch Verständnis dafür, daß selbst Wissenschaftler das Robbensterben, dessen Ursachen nach wie vor nicht sicher geklärt sind, zum Anlaß genommen haben, die Öffentlichkeit für Schutzaktionen zu mobilisieren. Das Foto eines toten Seehundbabys bewirkt hier mehr als ein nüchterner Bericht über das Algenwachstum, mag dies auch als
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1990 () [PBT/W11/00198]
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wie das eigentlich passieren soll. Herr Wimmer, Sie haben nicht das Vertrauen in die Bevölkerung. Sie haben weniger Vertrauen als die amerikanische Regierung in ihre Bevölkerung. Sie verzichten auf den Wissensstand, der bei uns, bei den Fachleuten, bei den besorgten Wissenschaftlern und bei den Bürgerinitiativen da ist. Sie nutzen das nicht, um ein wirklich sicheres Regime für den Abzug dieser Waffen hier zu benutzen, und das halten wir für absolut unverantwortlich. (Beifall bei der SPD und den GRÜNEN) Ist denn die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.10.1989 () [PBT/W11/00172]
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die zahlreichen Zusagen und Versprechungen Revue passieren läßt, die der Bundesminister in letzter Zeit gemacht hat. Ich zitiere mal so eine beliebige Auswahl: Da ist die Rede von verstärkter Grundlagenforschung in der Informationstechnik, bis 1992 soll die Zahl der tätigen Wissenschaftler von derzeit 1 700 auf 4 000 erhöht werden. (Zuruf des Abg. Carstensen [Nordstrand] [CDU/CSU]) — Hier im Zitat steht „4 000", aber vielleicht ist das ein Druckfehler, Kollege Carstensen, und dann kann man das gern korrigieren. Die entscheidende Frage
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.11.1987 () [PBT/W11/00042]
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vollem Umfang, wie es unserem Verständnis von unserem Land und unserer Wissenschaft entspricht. (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP) Wir haben das Abkommen mit der DDR abgeschlossen, ein Abkommen, das dem freien Fluß von Wissen, die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern ermöglicht, wiederum unter Einbeziehung von Berlin. Auch dieses Abkommen soll die wissenschaftlichen Gemeinschaften hüben und drüben so zusammenführen, daß wir gemeinsam Aufgaben lösen können. Das ist der Geist, aus dem Zukunft in Europa entsteht — aus gemeinsamen Zielen und nicht nur
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.11.1987 () [PBT/W11/00042]
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sind, die Schwierigkeiten haben, das zu bedienen. Fünfter Punkt: Zum Thema des wissenschaftlichen Nachwuchses. Was ich hier höre, ärgert mich am meisten. Es gibt kein Bundesland wie das Land Nordrhein-Westfalen — da regiert die SPD allein — , das so massiv Stellen von Wissenschaftlern und wissenschaftlichem Nachwuchs kürzt. Sie stellen sich aber hierher und sagen, Sie seien die Vertreter und Verteidiger des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der Bund hat dafür nicht die Hoheit, das wissen Sie doch; (Kuhlwein [SPD]: Aber der Bund kann den Ländern mehr
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.11.1987 () [PBT/W11/00042]
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steigende. Das hängt damit zusammen, daß viele, die nach dem Abitur erst in eine Berufsausbildung gegangen sind, nach der Lehre ein Studium beginnen. Wir werden zur Bewältigung dieser Überlast nach meiner Überzeugung den Mittelbau verstärken müssen und damit auch jungen Wissenschaftlern eine Perspektive geben. Wir müssen das auch aus einem anderen Grund tun — das heißt, eigentlich müßten das die Länder tun, aber hier wird der Bund vielleicht in einer Gemeinschaftsaktion etwas tun können; ich hoffe, mich mit den Ländern darüber verständigen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 25.11.1987 () [PBT/W11/00042]