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nicht das Gefühl hat, es sei attraktiv, hier zum Zuge zu kommen. - Zweitens: Deutsche Wissenschaftler haben Computer, Mikroprozessor, Telefax und Compact-Disc als erste entwickelt; aber japanische und amerikanische Firmen haben diese Schlüsseltechnologien
Grußwort von Bundespräsident Roman Herzog zur Eröffnung des 15. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Halle an der Saale by Roman Herzog () [REI/RBP/00053]
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Stellen wir uns schnell und offensiv genug auf die Internationalisierung des Wissens- und Wirtschaftswettbewerbes ein? Sind alle unsere Wissenschaftler genügend darauf vorbereitet? Wird an unseren Hochschulen schon global genug gedacht? Sind unsere Förderungsinstrumente, unsere Forschungsstrukturen geeignet
Grußwort von Bundespräsident Roman Herzog zur Eröffnung des 15. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Halle an der Saale by Roman Herzog () [REI/RBP/00053]
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neue Herausforderung an die Wissenschaft in unserem Land. Da müssen nicht die Bürger studieren, damit sie die Wissenschaftler verstehen, da müssen die Wissenschaftler studieren, um sich mit den Bürgern zu verständigen. Wie kommt es eigentlich
Grußwort von Bundespräsident Roman Herzog zur Eröffnung des 15. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Halle an der Saale by Roman Herzog () [REI/RBP/00053]
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unserem Land. Da müssen nicht die Bürger studieren, damit sie die Wissenschaftler verstehen, da müssen die Wissenschaftler studieren, um sich mit den Bürgern zu verständigen. Wie kommt es eigentlich, daß unser Wohlstand und ein
Grußwort von Bundespräsident Roman Herzog zur Eröffnung des 15. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Halle an der Saale by Roman Herzog () [REI/RBP/00053]
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unterstützt werden. Auch die Wissenschaft hat in dieser Sache ihre Verantwortung. Wie viele neue Erkenntnisse werden von Wissenschaftlern hervorgebracht, und die Öffentlichkeit erfährt davon kaum etwas? Man hält solchen Thesen manchmal allen Ernstes entgegen, die
Grußwort von Bundespräsident Roman Herzog zur Eröffnung des 15. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Halle an der Saale by Roman Herzog () [REI/RBP/00053]
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. Wer forscht, um kranken Menschen Heilung zu bringen, macht sie nicht zum Objekt. Aber kein Wissenschaftler kann sich der persönlichen ethischen Verantwortung entziehen, wenn seine Forschungen in den Grenzbereich zur Instrumentalisierung des Menschen und damit
Grußwort von Bundespräsident Roman Herzog zur Eröffnung des 15. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Halle an der Saale by Roman Herzog () [REI/RBP/00053]
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Interessen seiner Zunft gut zu vertreten weiß. Lieber Herr Markl, ich wünsche Ihnen hierbei- auch als ehemaliger Wissenschaftler- von Herzen viel Erfolg. Gehen Sie davon aus, daß ich es nicht als einen Abstieg betrachte, wenn
Grußwort von Bundespräsident Roman Herzog zur Eröffnung des 15. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Halle an der Saale by Roman Herzog () [REI/RBP/00053]
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, ein reger Jugendaustausch mit über zwei Millionen Begegnungen seit 1965, vielfältige Kontakte zwischen Kulturschaffenden, Gewerkschaftern und Wissenschaftlern haben ein dichtes Netz der Zusammenarbeit geschaffen. Eine Vielzahl gemeinsamer Forschungsprojekte knüpft an die Tradition der engen Symbiose deutsch-jüdischen
Ansprache von Bundespräsident Roman Herzog anläßlich eines Abendessens gegeben von Präsident Ezer Weizman in Jerusalem by Roman Herzog () [REI/RBP/00021]
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. Und aus diesem Geist heraus ist damals die Bundesrepublik aufgenommen worden und damit hat sich deutschen Bildungsexperten und Wissenschaftlern, Künstlern und Journalisten wieder die Möglichkeit eröffnet, zum ersten Mal internationale Kontakte zu knüpfen, Anerkennung zu finden
Grußwort aus Anlass der Einweihung des Ignatz-Bubis-Gedenkstipendienfonds für Jüdische Studien an der Universität Tel Aviv by Johannes Rau () [REI/RBP/00314]
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Nationalsozialismus unterstützt haben, weil er ihre besonderen Interessen aufgriff und zu bedienen verstand. Nicht zuletzt Akademiker und Wissenschaftler waren davon überzeugt, dass der Nationalsozialismus auf der Höhe der Zeit sei. Das war kein Zufall. Von
Grußwort anlässlich des 75. Fürsorgetages by Johannes Rau () [REI/RBP/00277]
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Dabei spielten Wissenschaft und Forschung eine besondere Rolle. Lassen Sie mich dazu einige Bemerkungen machen. Es waren Wissenschaftler, die mit ihren Theorien über Rasse, Eugenik und Selektion die NS-Ideologie vorbereitet und weiterentwickelt haben. Es waren
Grußwort anlässlich des 75. Fürsorgetages by Johannes Rau () [REI/RBP/00277]
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waren Ärzte, die Behinderte klassifiziert, an Zwillingen experimentiert und Kranke und Alte getötet haben. Ärzte und Wissenschaftler waren es auch, die Menschenexperimente in Konzentrationslagern durchgeführt haben, um der eigenen Karriere willen. All das geschah
Grußwort anlässlich des 75. Fürsorgetages by Johannes Rau () [REI/RBP/00277]
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froh darüber, dass auch die großen Wissenschaftsorganisationen sich nun mit ihrer Geschichte im Dritten Reich auseinandersetzen. Die Wissenschaftler, von denen ich spreche, waren nicht in allen Fällen überzeugte Nazis. Sie waren Wissenschaftler ohne jede Selbstbeschränkung
Grußwort anlässlich des 75. Fürsorgetages by Johannes Rau () [REI/RBP/00277]
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. Die Wissenschaftler, von denen ich spreche, waren nicht in allen Fällen überzeugte Nazis. Sie waren Wissenschaftler ohne jede Selbstbeschränkung. Für sie war der Zivilisationsbruch das Tor zu neuen Möglichkeiten. Ein Historiker hat das einmal
Grußwort anlässlich des 75. Fürsorgetages by Johannes Rau () [REI/RBP/00277]
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nicht lohnt. Auf soviel Idealismus kann man aber nicht prinzipiell vertrauen. Unser starres Beamtenrecht macht es für Wissenschaftler auch unnötig schwer, zwischen der Universität und der Wirtschaft zu wechseln. So frustriert die Universität viele junge Talente
Ansprache von Bundespräsident Roman Herzog anläßlich des Banketts der Corporation of London in der Guildhall in London by Roman Herzog () [REI/RBP/00131]
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an ein Studium fragen, so werden wir ganz unterschiedliche Antworten erhalten, je nachdem ob wir Studenten, Wissenschaftler oder Unternehmer ansprechen. Aber vielleicht leitet uns diese simple Tatsache schon zu möglichen Lösungen. Der eine verspricht sich
Grußwort von Bundespräsident Roman Herzog zu "Grundlagen und Formen einer gesamteuropäischen und internationalen Zusammenarbeit" beim Europa Forum Berlin 1997 der Herbert Quandt Stiftung by Roman Herzog () [REI/RBP/00098]
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dem weniger ambitionierten geht es nur um ein Überblickswissen und um den schnellen Weg zur beruflichen Verantwortung. Mancher Wissenschaftler wird sagen, daß exzellente Forschungsleistungen noch mehr Spezialisierungen im Studium verlangen. Dem Unternehmer wiederum sind die Hochschulabsolventen schon
Grußwort von Bundespräsident Roman Herzog zu "Grundlagen und Formen einer gesamteuropäischen und internationalen Zusammenarbeit" beim Europa Forum Berlin 1997 der Herbert Quandt Stiftung by Roman Herzog () [REI/RBP/00098]
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. Andererseits sind unsere universitären Studiengänge noch zu oft so strukturiert, als ob die Studierenden allesamt zu potentiellen Wissenschaftlern ausgebildet werden müßten. Muß jedes geisteswissenschaftliche Studium wirklich mit einem Magister abgeschlossen werden? Qualifiziert bei naturwissenschaftlichen Studiengängen wirklich
Grußwort von Bundespräsident Roman Herzog zu "Grundlagen und Formen einer gesamteuropäischen und internationalen Zusammenarbeit" beim Europa Forum Berlin 1997 der Herbert Quandt Stiftung by Roman Herzog () [REI/RBP/00098]
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und darum wahrscheinlich auch weniger Freunde unseres Landes haben. Wir brauchen das intellektuelle Potenzial guter ausländischer Studierender und Wissenschaftler. Wir brauchen aber noch mehr die menschlichen Beziehungen und Verbindungen, die entstehen. Wer in Deutschland studiert und
Begrüßungsansprache von Bundespräsident Johannes Rau anlässlich des Empfangs für die Teilnehmer des 8. Jahreskolloquiums der Alfred Herrhausen Gesellschaft für internationalen Dialog zum Thema "Generationen im Konflikt" im [...] by Johannes Rau () [REI/RBP/00234]
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. Darum ist es für uns so wichtig, dass wir die Attraktivität deutscher Hochschulen für ausländische Studierende und Wissenschaftler steigern. Die Bundesrepublik Deutschland muss besonders für die herausragend qualifizierten Studierenden aus allen Teilen der Welt wieder interessanter werden
Begrüßungsansprache von Bundespräsident Johannes Rau anlässlich des Empfangs für die Teilnehmer des 8. Jahreskolloquiums der Alfred Herrhausen Gesellschaft für internationalen Dialog zum Thema "Generationen im Konflikt" im [...] by Johannes Rau () [REI/RBP/00234]
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Wissenschaft gewinnt viele Freunde, die lieber Äpfel essen als Apfelbäume pflanzen, und zweitens: Es gibt auch Wissenschaftler, die dafür mehr Verständnis haben als nötig. Was meine ich damit? Ganz einfach: Ich habe manchmal
Tischrede anlässlich des Abendessens mit dem Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste by Johannes Rau () [REI/RBP/00321]
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Erkenntnis zum allein maßgeblichen Ideal machen könnten. Unser Wissenschaftssystem und unsere Gesellschaft brauchen offenbar beides: Die vielen Wissenschaftler, die anwendungsorientierte Forschung betreiben, genauso wie jene, die sich der Grundlagenforschung verschreiben. Gewiss: Nicht jeder
Tischrede anlässlich des Abendessens mit dem Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste by Johannes Rau () [REI/RBP/00321]
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die anwendungsorientierte Forschung betreiben, genauso wie jene, die sich der Grundlagenforschung verschreiben. Gewiss: Nicht jeder Wissenschaftler kann ein Freibeuter der Erkenntnis sein. Jeder Wissenschaftler sollte aber die" Leidenschaft", das" Erlebnis der
Tischrede anlässlich des Abendessens mit dem Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste by Johannes Rau () [REI/RBP/00321]
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die sich der Grundlagenforschung verschreiben. Gewiss: Nicht jeder Wissenschaftler kann ein Freibeuter der Erkenntnis sein. Jeder Wissenschaftler sollte aber die" Leidenschaft", das" Erlebnis der Wissenschaft" kennen und spüren, von denen Max
Tischrede anlässlich des Abendessens mit dem Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste by Johannes Rau () [REI/RBP/00321]
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ethische Fragen machen, forschungs- oder wissenschaftsfeindlich sind und es ist auch nicht so, dass sich Forscher und Wissenschaftler grundsätzlich gegen ethische Fragestellungen oder gar Grenzziehungen wenden. Wir müssen alles dafür tun, dass dieser falsche Gegensatz sich
Tischrede anlässlich des Abendessens mit dem Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste by Johannes Rau () [REI/RBP/00321]