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mir überhaupt nicht gefällt. Ich finde, dass wir ihn auch nicht hineinbringen sollten. Wir dürfen unsere Wissenschaft nicht in den Verdacht bringen, dass sie leichtfertig oder unethisch vorgeht. (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP) Es sind dieselben Wissenschaftler, von denen wir uns in schwersten Fällen - wenn wir selbst erkranken oder wenn es um die Medizin im Allgemeinen geht - Hilfe erwarten, die wir jetzt hier so leichtfertig in den Verdacht setzen. Nein, die deutsche Wissenschaft hat klare Regeln. Wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.07.2011 () [PBT/W17/00120]
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wachsen muss, nicht leisten. (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU) An dieser Stelle empfehle ich uns allen einen Besuch bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover. Dort kann man sich bei unabhängigen und hochkompetenten Wissenschaftlern über die wahren Gefahrenpotenziale dieser Technologie und über die Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung kundig machen. Noch haben wir in Deutschland eine Grundstoffindustrie. In vielen Prozessen in diesen Branchen ist es rein technisch gar nicht möglich, CO2-Emissionen noch stärker oder überhaupt zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.07.2011 () [PBT/W17/00120]
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denen unsere Meere ausgesetzt sind. Forscher warnen in einem neuen Bericht sogar vor einem Massensterben in den Ozeanen - so schlimm, wie es sich zuletzt vor rund 55 Millionen Jahren ereignete, als ein bedeutender Teil der im Meer lebenden Arten verschwand. Wissenschaftler warnen auch vor kumulativen Effekten der schädlichen Einflüsse. Ein schädlicher Einfluss ist zum Beispiel die Versauerung der Ozeane. Durch menschlichen Einfluss erwärmen sich die Ozeane - und sie versauern, weil sie Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen. Als Folge schwindet jetzt der
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.07.2011 () [PBT/W17/00120]
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beschleunigt. Eine andere schädliche Veränderung sind das Verschwinden von Fischarten und das Auftreten gefährlicher Algenblüten. Die Bestände einiger kommerziell wichtiger Fischarten sind um mehr als 90 Prozent reduziert worden. Der kumulative Effekt der schädlichen Einflüsse sei - so eine Gruppe von Wissenschaftlern in einem Bericht über einen Kongress in der Universität von Oxford im April - größer als bisher angenommen - und größer als die Summe der einzelnen Effekte. So würden etwa gleichzeitige Überfischung, Überdüngung, klimatische Veränderung und das Einführen nicht heimischer Arten dazu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.07.2011 () [PBT/W17/00120]
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die Forderung nach einem unabdingbaren Zweitverwertungsrecht für wissenschaftliche Autorinnen und Autoren. Dadurch sollen die Autorinnen und Autoren von sich aus ihre Werke unter Open-Access-Bedingungen veröffentlichen können. Wir unterstützen eine solche Forderung zweifelsfrei. Ist es damit aber allein schon getan, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diejenigen Rechte behalten können, die sie nach jetziger Rechtslage - mit Ausnahme der Unabdingbarkeit - ohnehin bereits haben, damit aber die Fortentwicklung von Open Access allein in die Hände der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst gelegt wird? Wir treten für eine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.07.2011 () [PBT/W17/00120]
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nach einem unabdingbaren Zweitverwertungsrecht für wissenschaftliche Autorinnen und Autoren. Dadurch sollen die Autorinnen und Autoren von sich aus ihre Werke unter Open-Access-Bedingungen veröffentlichen können. Wir unterstützen eine solche Forderung zweifelsfrei. Ist es damit aber allein schon getan, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diejenigen Rechte behalten können, die sie nach jetziger Rechtslage - mit Ausnahme der Unabdingbarkeit - ohnehin bereits haben, damit aber die Fortentwicklung von Open Access allein in die Hände der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst gelegt wird? Wir treten für eine umfassendere Förderung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.07.2011 () [PBT/W17/00120]
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zweifelsfrei. Ist es damit aber allein schon getan, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diejenigen Rechte behalten können, die sie nach jetziger Rechtslage - mit Ausnahme der Unabdingbarkeit - ohnehin bereits haben, damit aber die Fortentwicklung von Open Access allein in die Hände der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst gelegt wird? Wir treten für eine umfassendere Förderung von Open Access ein und erwarten neben der einzuführenden Garantie eines unabdingbaren Zweitverwertungsrechts für Autorinnen und Autoren von der Bundesregierung eine Gesamtstrategie zu Open Access, die alle Beteiligten einbezieht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.07.2011 () [PBT/W17/00120]
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es damit aber allein schon getan, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diejenigen Rechte behalten können, die sie nach jetziger Rechtslage - mit Ausnahme der Unabdingbarkeit - ohnehin bereits haben, damit aber die Fortentwicklung von Open Access allein in die Hände der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst gelegt wird? Wir treten für eine umfassendere Förderung von Open Access ein und erwarten neben der einzuführenden Garantie eines unabdingbaren Zweitverwertungsrechts für Autorinnen und Autoren von der Bundesregierung eine Gesamtstrategie zu Open Access, die alle Beteiligten einbezieht und ein
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.07.2011 () [PBT/W17/00120]
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haben, diesen aber nicht realisieren. Die notwendigen Analysen zum Ausmaß und zu Ursachen verdeckter Armut in allen Grundsicherungssystemen und zur Nichtinanspruchnahme von anderen Sozialleistungen, wie beispielsweise Kinderzuschlag oder Wohngeld, fehlen bislang in der Armuts- und Reichtumsberichterstattung. Nach einer Untersuchung der Wissenschaftlerin Dr. Irene Becker, deren Kompetenz die Bundesregierung auch bei der Erarbeitung des letzten Armuts- und Reichtumsberichts sehr zu schätzen wusste, lebten im Jahr 2007 etwa 2,7 Millionen Menschen in Deutschland in verdeckter Armut. Das heißt, sie hätten zwar laut Gesetz
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 07.07.2011 () [PBT/W17/00120]
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ist es ja so, dass man seinen Doktortitel nicht selber abgeben kann; (Volker Kauder [CDU/CSU]: Man muss ihn aber nicht führen!) ein solcher Titel wird nur nach den üblichen Regularien aberkannt. Ich möchte das Thema ansprechen, dass Studierende, Promovierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit sehr scharfen und harten Sanktionen durch ihre Hochschule zu rechnen haben, wenn sie, wie Sie, geistiges Eigentum abkupfern, wenn sie das Urheberrecht verletzen, wenn sie bei Prüfungen schummeln, wenn sie sogar, wie Sie es gemacht haben, eine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.02.2011 () [PBT/W17/00092]
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ja so, dass man seinen Doktortitel nicht selber abgeben kann; (Volker Kauder [CDU/CSU]: Man muss ihn aber nicht führen!) ein solcher Titel wird nur nach den üblichen Regularien aberkannt. Ich möchte das Thema ansprechen, dass Studierende, Promovierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit sehr scharfen und harten Sanktionen durch ihre Hochschule zu rechnen haben, wenn sie, wie Sie, geistiges Eigentum abkupfern, wenn sie das Urheberrecht verletzen, wenn sie bei Prüfungen schummeln, wenn sie sogar, wie Sie es gemacht haben, eine ehrenwörtliche Erklärung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.02.2011 () [PBT/W17/00092]
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dem Hintergrund dessen, dass die Bundesregierung diese Täuschung offensichtlich als Kavaliersdelikt bagatellisiert, möchte ich Sie jetzt auch ganz persönlich fragen, welches Signal Sie als oberster Dienstherr von Bundesuniversitäten an die Schüler, an die Studierenden, an die Promovierenden und an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in unserem Land eigentlich aussenden (Dr. h. c. Hans Michelbach [CDU/CSU]: Wo ist denn die Frage, junger Mann? - Gegenruf der Abg. Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Sind Sie nervös!) - welches Signal Sie aussenden, ist die Frage -, welches
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.02.2011 () [PBT/W17/00092]
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dessen, dass die Bundesregierung diese Täuschung offensichtlich als Kavaliersdelikt bagatellisiert, möchte ich Sie jetzt auch ganz persönlich fragen, welches Signal Sie als oberster Dienstherr von Bundesuniversitäten an die Schüler, an die Studierenden, an die Promovierenden und an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in unserem Land eigentlich aussenden (Dr. h. c. Hans Michelbach [CDU/CSU]: Wo ist denn die Frage, junger Mann? - Gegenruf der Abg. Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Sind Sie nervös!) - welches Signal Sie aussenden, ist die Frage -, welches Signal Sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.02.2011 () [PBT/W17/00092]
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Medien sowie auf den einschlägigen Internetseiten veröffentlichten Informationen über einen möglichen CO2-Austritt im Zusammenhang mit der Nutzung von CO2 für Entölungsmaßnahmen im Ölfeld Weyburn aufmerksam verfolgt. Das vorliegende Gutachten von Petro-Find Geochem reicht für die Bewertung einer CO2-Leckage nicht aus. Wissenschaftler von Universitäten und Forschungseinrichtungen, die sich mit Weyburn, aber auch generell mit Bodengasanalysen befassen, haben in einer gemeinsamen mir vorliegenden Stellungnahme festgestellt, dass es keinerlei Hinweise auf Leckagen gibt. Sie legen unter anderem dar, dass hohe CO2-Konzentrationen im Boden auch
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.02.2011 () [PBT/W17/00092]
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diese Unterscheidung tatsächlich getroffen werden kann? Der Stoff an sich ist ja gleich. Hans-Joachim Otto, Parl. Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie: Nein, Frau Kollegin, es wäre sicherlich nicht seriös, wenn ich das ausschließen würde; denn ich bin kein Wissenschaftler. Das, was in Saskatchewan passiert ist, ist von mehreren unterschiedlichen Wissenschaftlern untersucht worden. Sie haben gesagt, dass keine Erkenntnisse vorliegen, die auf eine Leckage schließen lassen. Ob man zwischen schon vorhandenen CO2-Konzentrationen und Leckagen sauber unterscheiden kann, kann ich nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.02.2011 () [PBT/W17/00092]
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ja gleich. Hans-Joachim Otto, Parl. Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie: Nein, Frau Kollegin, es wäre sicherlich nicht seriös, wenn ich das ausschließen würde; denn ich bin kein Wissenschaftler. Das, was in Saskatchewan passiert ist, ist von mehreren unterschiedlichen Wissenschaftlern untersucht worden. Sie haben gesagt, dass keine Erkenntnisse vorliegen, die auf eine Leckage schließen lassen. Ob man zwischen schon vorhandenen CO2-Konzentrationen und Leckagen sauber unterscheiden kann, kann ich nicht beurteilen. Ich bin, wie gesagt, kein Wissenschaftler. (Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.02.2011 () [PBT/W17/00092]
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ist von mehreren unterschiedlichen Wissenschaftlern untersucht worden. Sie haben gesagt, dass keine Erkenntnisse vorliegen, die auf eine Leckage schließen lassen. Ob man zwischen schon vorhandenen CO2-Konzentrationen und Leckagen sauber unterscheiden kann, kann ich nicht beurteilen. Ich bin, wie gesagt, kein Wissenschaftler. (Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Dann schreiben Sie doch etwas ab!) Ich vertraue darauf, dass die Wissenschaft diese Unterscheidung treffen kann. Vizepräsident Dr. h. c. Wolfgang Thierse: Eine weitere Nachfrage stellt der Kollege Rolf Hempelmann. Rolf Hempelmann (SPD): Herr Staatssekretär
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.02.2011 () [PBT/W17/00092]
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Plagiate von Herrn zu Guttenberg dokumentierte, da nannte der Minister die Vorwürfe abstrus und behauptete: Die Anfertigung dieser Arbeit war meine eigene Leistung. - Heute wissen wir, dass Herr Guttenberg auf über 100 Seiten verstreut über das ganze Buch von zahlreichen Wissenschaftlern, Politikern, Journalisten und sogar Studenten abgeschrieben hat, ohne die Urheberschaft kenntlich zu machen. Wir erfahren täglich von neuen Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes, die Herr Guttenberg in Auftrag gegeben und in seine Arbeit einverleibt hat, ohne dafür um eine Genehmigung zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.02.2011 () [PBT/W17/00092]
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Berlin der Deutsche Gewerkschaftsbund, was die SPD, was der Berliner Senat selbst zu Ihrer Art von Berlinförderung sagen. Aber ich empfehle Ihnen — ich habe es Ihnen schon empfohlen — , sich einmal mit den Repräsentanten der Berliner Wirtschaft, auch mit den gutachtenden Wissenschaftlern zu unterhalten. Wir, meine Damen und Herren von den Regierungsfraktionen, werden Ihren Weg nicht mitgehen. Wir werden auf die Widersprüche zwischen Ihren Worten und Ihrem Handeln verweisen, und wir werden durch unsere eigenen Vorstellungen versuchen, Schaden von Berlin abwenden zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 05.02.1988 () [PBT/W11/00059]
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sich als Coronasheriffs auf, (Jan Korte [DIE LINKE]: Mit Verrücktsein kennen Sie sich ja aus!) und Merkels Ministerpräsidentenstammtisch vernichtet Hunderttausende von Existenzen in diesem Land. (Beifall bei der AfD) Der Lockdown bis zur Impfung gilt als alternativlos, obwohl viele namhafte Wissenschaftler und wir als AfD-Fraktion bereits seit Monaten darauf hinweisen, dass es durchaus weitere sinnvolle Alternativen zu diesem Vorgehen gibt. Statt über den Schutz der Risikogruppen sprechen die Altparteien lieber über „Privilegien für Geimpfte“ und wollen Teilen der Bevölkerung, die nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 13.01.2021 () [PBT/W19/00203]
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ist die nächste Rednerin. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Kordula Schulz-Asche (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Herzlichen Dank. – Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Seit fast einem Jahr verbreitet sich ein neuartiges Virus weltweit und rasant, und dank der beispiellosen Anstrengung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – nicht nur hier bei uns, sondern weltweit – sind wir heute in der Lage, mit den Impfungen gegen Covid-19 zu beginnen. Wir sind auf dem Weg, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Aber Wollen alleine reicht noch nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 13.01.2021 () [PBT/W19/00203]
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nächste Rednerin. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Kordula Schulz-Asche (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Herzlichen Dank. – Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Seit fast einem Jahr verbreitet sich ein neuartiges Virus weltweit und rasant, und dank der beispiellosen Anstrengung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – nicht nur hier bei uns, sondern weltweit – sind wir heute in der Lage, mit den Impfungen gegen Covid-19 zu beginnen. Wir sind auf dem Weg, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Aber Wollen alleine reicht noch nicht; man muss
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 13.01.2021 () [PBT/W19/00203]
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Böden schützen; auch das wird von Umweltseite zu Recht gefordert. Wenn ich mechanisch vorgehe, dann habe ich eine Abtragung in Erosionsgebieten. Dort, wo es einen hohen Erosionsgrad gibt, muss ich abwägen. Diesen Punkt sprechen wir an; das wurde übrigens mit Wissenschaftlern entwickelt. Vizepräsident in Claudia Roth: Danke schön. – Wir kommen jetzt zu Berengar Elsner von Gronow für die AfD-Fraktion. Berengar Elsner von Gronow (AfD): Frau Präsidentin! Werte Frau Ministerin, mich interessiert der Einsatz der Bundeswehr zur Unterstützung im deutschen Forst. Welche
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 13.01.2021 () [PBT/W19/00203]
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der SPD) Vizepräsident von Hassel: Eine Zusatzfrage des Herrn Abgeordneten Professor Schweitzer. Dr. Schweitzer (SPD) : Herr Staatssekretär, wären Sie bereit, dem Fragesteller nochmals ausdrücklich zu bestätigen, daß es in der von ihm angezogenen Frage durchaus unterschiedliche völkerrechtliche Lehrmeinungen gibt, ein Wissenschaftler daher in seiner Lehre und Forschung und in seinen Veröffentlichungen — bezogen auf Art. 5 GG, d. h. die Freiheit von Lehre und Forschung — durchaus frei ist, sich hier in der Bundesrepublik in jeder Weise zu äußern, und der andere Teil
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 11.06.1975 () [PBT/W07/00177]
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würde überall auf der Welt als gleichberechtigte Alternative zur Endlagerung gesehen. Wie üblich verkennen Sie die Realität. Nein, Deutschland ist nicht die Insel, auf der sich aus reiner Lust mit der Problematik der Endlagerung von hochradioaktivem Atommüll befasst wird, sich Wissenschaftler den Kopf zerbrechen, wie Sicherheit für 1 Million Jahre hergestellt werden kann. Sie von der AfD sind die Insel. Sie sind die Insel der Verweigerung, sich sachgerecht mit den Problemen auseinanderzusetzen, die wir haben. Sie einer Lösung zuzuführen, ist Aufgabe
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.02.2020 () [PBT/W19/00147]