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legte es an ihre Seite. Ihr totes Kind aber legte sie an meine Seite. Als ich am Morgen aufstand, um mein Kind zu stillen, war es tot. Als ich es aber am Morgen genau ansah, war es nicht mein Kind, das ich geboren hatte.“ Die beiden Frauen rufen König Salomo als Richter an. Der schlägt vor, das Kind mit dem Schwert zu teilen, um beiden Frauen je die Hälfte zu geben. An der Mutterliebe, die das Kind lieber der falschen Frau
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Spruch gibt Beckenbauers Weltanschauung wieder, die nach eigenen Bekunden hier ein bisschen Konfuzius, dort ein bisschen Wiedergeburt und indische Gelassenheit enthält. Beckenbauer selbst sagt zu diesem Spruch: {{Zitat Scheiden tut weh. Dieser Floskel findet sich im „Matrosenlied“ von Wilhelm Gerhard, das mit folgender Zeile beginnt: „Auf, Matrosen! Die Anker gelichtet!“ Weiter heißt: „Liebchen, ade!Scheiden tut weh!Morgen gehts in die wogende See.“ In dem Kinderlied Winters Abschied von Hoffmann von Fallersleben tauchen die beiden kurzen Zeilen in abgewandelter Form wieder
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lautet: „Schifoan – Schifoan – ooooh – Schifoan.Weil Schifoan ist des Leiwandste, was ma si nur vorstell'n kann. “(Zitiert nach http://www.magistrix.de/lyrics/Wolfgang%20Ambros/Schifoan-5356.html) Ambros besingt das „Schifoan“ im Stubaital und in Zell am See als „des Leiwandste, was ma si nur vorstö'n kann“ (das Schönste, das man sich nur vorstellen kann). Das Lied gilt als österreichische „Wintersporthymne“. Dieser Song wurde beim Publikum des Après-Ski zum heimlichen Hit, was Ambros erst bewusst wurde, als die Fans bei seiner nächsten Tournee immer wieder danach verlangten. Scheint die Sonne
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könnte man sagen: Die Werbe-Branche hat von Loriot gelernt. Schlag nach bei Loriot!“[http://www.kbe-bonn.de/148.html Schlag nach bei] Schlage die Trommel und fürchte dich nicht! „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“ ist der erste Vers eines der „Zeitgedichte“ Heinrich Heines, das zu furchtlosem und zupackendem Handeln auffordert: „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht,Und küsse die Marketenderin!Das ist die ganze Wissenschaft, Das ist der Bücher tiefster Sinn. “ Die Widerstandskämpferin Maria Gräfin von Maltzan verwendete diese Gedichtzeile als Titel für
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zum gleichen Thema: „Ein Rezensent, siehst du, das ist der Mann,Der alles weiß, siehst du, und gar nichts kann!“ Schleswig-Holstein, meerumschlungen [[Datei:138687main image feature 458 northeurope.jpg|miniatur|Schleswig-Holstein aus dem All]] Schleswig-Holstein meerumschlungen ist der Anfang eines Heimatliedes, das Matthäus Friedrich Chemnitz im Jahr 1844 dichtete und eine Umdichtung des kurz zuvor vom Berliner Rechtsanwalt Karl Friedrich Straß verfassten Liedes ist, das mit den folgenden Versen beginnt: <poem style="margin-left: 2em; font-style: italic"> Schleswig-Holstein, schöne Lande, Wo mein Fuß
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138687main image feature 458 northeurope.jpg|miniatur|Schleswig-Holstein aus dem All]] Schleswig-Holstein meerumschlungen ist der Anfang eines Heimatliedes, das Matthäus Friedrich Chemnitz im Jahr 1844 dichtete und eine Umdichtung des kurz zuvor vom Berliner Rechtsanwalt Karl Friedrich Straß verfassten Liedes ist, das mit den folgenden Versen beginnt: <poem style="margin-left: 2em; font-style: italic"> Schleswig-Holstein, schöne Lande, Wo mein Fuß die Welt betrat. Das Schleswig-Holstein-Lied heißt offiziell „Wanke nicht mein Vaterland“, der umgangssprachliche Name ist jedoch Schleswig-Holstein meerumschlungen. Chemnitz' Lied beginnt mit den
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Stunk, das umgangssprachlich für Zank und Nörgelei steht. Schuld und Sühne [[Datei:Klodt Michail Petrovich - Raskolnikov and Marmeladov.jpg|miniatur|Raskolnikov und Marmeladov aus Schuld und Sühne, Fyodor Dostoevsky]] Die Formulierung Schuld und Sühne kann ein Kommentar zu einem Verbrechen sein, das gesühnt werden muss. Das Zitat ist der deutsche Titel von Fjodor Michailowitsch Dostojewskis Roman, der nach dem russischen Original eigentlich „Verbrechen und Strafe“ heißen müsste. Im Deutschen Sprachraum ist jedoch Schuld und Sühne der geläufigste Titel des Romans. Die viel
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australis Schilfrohr.jpg|miniatur|Schilfrohr]] Diese Redewendung geht zurück auf zwei fast gleich lautende Stellen im Neuen Testament, wo Jesus mit Bezug auf Johannes den Täufer fragt: „Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her bewegt?“(Evangelium nach Lukas. 7,24 und Evangelium nach Matthäus. 11,7) Ein „schwankendes Rohr“ ist nach diesen Bibelstellen ein Sinnbild für einen nicht in sich gefestigten Menschen und hat die Bedeutung in seinen Entschlüssen unsicher sein
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an seinem Bild kritisierte, rief er ärgerlich aus:(„[…] ne supra crepidam sutor iudicaret […]“, siehe Plinius der Ältere: Naturalis historia, Buch 35, Abschnitt 85: [http://www.archive.org/stream/cpliniisecundin00secugoog#page/n142, [http://books.google.de/books?id=87g9AAAAcAAJ&pg=PA148])„Ne sutor supra crepidam!“„Schuster, nicht über die Sandale hinaus!“ Der Leisten ist das Formstück, das zum Bau eines Schuhs verwendet wird. Früher waren diese oft aus Holz. Meist wird dieses Sprichwort jedoch in der Mehrzahl gebraucht ("Schuster, bleib bei deinen Leisten"), was mindestens ebenso sinnvoll ist, da ein Schuster nicht nur einen Leisten, sondern derer
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Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. “(1. Buch Moses, 1,28. Zitiert nach http://www.bibel-online.net/text/luther_1912/1_mose/1/) Noch deutlicher fordert Gott die Menschen nach dem Ende der Sintflut auf, für reichen Kindersegen zur sorgen: „1 Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und
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sollen und sie im Beisein der Priester zum Zeichen ihrer Unschuld über der Kuh ihre Hände waschen sollen mit den Worten: „Unsre Hände haben dies Blut nicht vergossen, so habens auch unsre Augen nicht gesehen. Sei gnädig deinem Volk Israel, das du, Herr, erlöst hast; lege nicht das unschuldige Blut auf dein Volk Israel!“(5. Buch Moses, 21,1-9) Sie wurde klassisch durch den römischen Statthalter Pontius Pilatus, der seine Unschuld am Tod Jesu beteuert: „Da … nahm er Wasser und wusch die
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einem schwarzen Schwan oder einer weißen Krähe gleich. Die Redewendung Rara avis geht aber letztlich auf den römischen Dichter Aulus Persius Flaccus zurück(Aulus Persius Flaccus: Saturae. I,46) und wurde im Deutschen zuerst von Martin Luther verwandt: „Und solt wissen, das von anbegyn der wellt gar eyn seltzam vogel ist umb eyn klugen fursten […]“(Martin Luther: Von weltlicher Obrigkeit) Damit ist jemand gemeint, der nur sehr selten in einem bestimmten Umfeld auftaucht, so wie ein Irrgast unter den heimischen Vögeln. Angeblich
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du geschwiegen hättest, so wärest du ein Philosoph geblieben. “ Das Zitat stammt aus der Schrift Trost der Philosophie des spätantiken christlichen Philosophen Boëthius, wo von einem Möchtegern-Philosophen berichtet wird. Dieser stoische Philosoph beschwerte sich bei seinem Lehrer über ein Unrecht, das ihm widerfahren war. Der Lehrer forderte ihn auf, das Unrecht schweigend zu erdulden, um zu beweisen, dass er ein wahrer Philosoph wäre. Beim nächsten Vorfall ging der Schüler wieder zu seinem Lehrer, meldete ihm, dass er dieses Mal nicht geklagt
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ein glattes, leinwandartig gewebtes, ziemlich dichtes Baumwollzeug. Sie sollen ihn nicht haben. [[Datei:Nikolaus Becker Gedenktafel Geilenkirchen.jpg|miniatur|Gedenktafel an der Pfarrkirche von Geilenkirchen-Hünshoven]] Diese störrischen Worte stammen aus dem 1840 veröffentlichten Lied Der deutsche Rhein des Schriftstellers Nikolaus Becker, das wie andere bekannte Rheinlieder dieser Zeit (Die Wacht am Rhein) ein Ausdruck des deutschen Patriotismus war und sich gegen französische Ansprüche auf das linke Rheinufer richtete. „Sie sollen ihn nicht habenden freien deutschen Rhein,ob sie wie gierige Rabensich heiser
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ehemaligen deutschen Außenminister Gustav Stresemann angedichtet, stammt jedoch von einem seiner Untergebenen. Stresemann sagte, der in London von dem Bankier und späteren US-Vizepräsidenten Charles Gates Dawes ausgehandelten Plan, sei: „Ein Silberstreifen an dem sonst düsteren Horizont“ Der Dawesplan sah vor, das nach dem Ersten Weltkrieg und Inflation zahlungsunfähig gewordene Deutsche Reich mit einer internationalen Anleihe im Nennwert von 230 Millionen Dollar wieder aufzupäppeln. Damit brach ein kurzer Wirtschafts-Frühling an. Doch die alten Reichsschulden erwiesen sich als dauerhafter. Das Zitat wird heute
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ihres Zorns und ihres Eifers sind die Karikaturen, die einen wesentlichen Teil der Bestände des Reiss-Museums in Mannheim ausmachen. “[http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/geschichte/1848/zorn.htm Die Revolution 1848/49] Singe wem Gesang gegeben. Dies ist der Anfang des 1812 geschriebenen Gedichts Freie Kunst von Ludwig Uhland, das mit folgender Strophe beginnt: „Singe, wem Gesang gegebenin dem deutschen DichterwaldDas ist Freude, das ist Lebenwenn´s von allen Zweigen schalltNicht an wenig stolze Namenist die Liederkunst gebanntausgestreuet ist der Samenüber alles deutsche Land“(Zitiert nach http://www.volksliederarchiv.de/text1484.html) Der Dichter Adelbert
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geben würde auf Moralisieren hinauslaufen. Und die Moral im alten Sinn wird bald ausgespielt haben. Über kurz oder lang werden wir nämlich nicht mehr moralisieren, sondern die Moral ontologisieren – gut und böse werden nicht definiert werden im Sinne von etwas, das wir tun sollen beziehungsweise nicht tun dürfen, sondern gut wird uns dünken, was die Erfüllung des einem Seienden aufgetragenen und abverlangten Sinnes fördert, und für böse werden wir halten, was solche Sinnerfüllung hemmt. Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden
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mehr zusammen ist der Titel einer Ausstellung junger Leipziger Fotografen über ihre Großeltern, die von Dezember 2007 bis Januar 2008 im Kultur- und Bürgerzentrum der Landeshauptstadt München gezeigt wurde. Den gleichen Titel hat auch ein Lied der Hamburger Indierock-Band Tocotronic, das mit folgenden Worten beginnt: „So jung komm wir nicht mehr zusammenSo jung werden wir uns nicht mehr sehn“(Zitiert nach http://www.magistrix.de/lyrics/Tocotronic/So-Jung-Kommen-Wir-Nicht-Mehr-Zusammen-104134.html) So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen! So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen – es ist soweit ist ein
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dem Titel Mein Apfelbäumchen bezieht sich ebenfalls auf dieses Zitat. Mey singt darin über sein neugeborenes Kind: „Wenn alle Hoffnungen verdorr´n,Mit dir beginn ich ganz von vorn,und Unerreichbares erreichen, ja ich kann´s!Du bist das Apfelbäumchen, das ich pflanz´!“(Zitiert nach http://www.leo.ellenberger.name/Apfelbaumchen.htm) So nimm denn meine Hände! [[Datei:J v hausmann.jpg|miniatur|Julie von Hausmann]] Diese Worte sind der Anfang eines Trauerliedes der deutsch-baltischen Schriftstellerin Julie von Hausmann, das auf Grund seiner Anfangsworte oft für Hochzeiten verwendet
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ja ich kann´s!Du bist das Apfelbäumchen, das ich pflanz´!“(Zitiert nach http://www.leo.ellenberger.name/Apfelbaumchen.htm) So nimm denn meine Hände! [[Datei:J v hausmann.jpg|miniatur|Julie von Hausmann]] Diese Worte sind der Anfang eines Trauerliedes der deutsch-baltischen Schriftstellerin Julie von Hausmann, das auf Grund seiner Anfangsworte oft für Hochzeiten verwendet wird und mit folgenden Versen beginnt: „So nimm denn meine HändeUnd führe michBis an mein selig EndeUnd ewiglich!Ich mag allein nicht gehen,Nicht einen Schritt;Wo du wirst geh'n und stehen
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eine griechische Filmkomödie von Jules Dassin aus dem Jahr 1960. Melina Mercouri in der Hauptrolle spielt eine lebenslustige Dirne, die sich den Luxus leistet, Sonntags nicht ihrer Arbeit nachzugehen. Die Floskel wird gerne scherzhaft zur Ablehnung eines Ansinnens verwendet, auf das man nicht eingehen möchte. Sozialverträgliches Frühableben Der Begriff Sozialverträgliches Frühableben war das Unwort des Jahres 1998. Es spielt darauf an, dass ein Mensch mit Erreichen des Rentenalters mehr Kosten verursacht, als er volkswirtschaftlichen Nutzen bringt. Bekannt wurde der Begriff dadurch
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wir müssen insgesamt überlegen, ob diese Zählebigkeit anhalten kann, oder ob wir das sozialverträgliche Frühableben fördern müssen. “ In einem Kommentar zu diesem Begriff schreibt Hans Sillescu: „Wenn alles so weiterläuft wie bisher, wird es am Ende wohl auf etwas hinauslaufen, das mit dem Unwort ‚sozialverträgliches Frühableben‘ gar nicht so falsch beschrieben ist. Doch der volle Wortlaut der Äußerung von Vilmar in dem NDR-Interview von 1998 offenbart einen unverkennbaren Zynismus im Hinblick auf die ‚zählebigen‘ Alten: ‚... und wir müssen insgesamt überlegen, ob
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im 15. Jahrhundert die letzten Worte mit „quod punctum salit iam et movetur ut animal“, was zum „punctum saliens“, den springenden Punkt wurde. Friedrich Schiller verwendete dieses Bild in seinem Gedicht Der Genius: „Jene Zeit … Da noch das große Gesetz, das oben im Sonnenlauf waltetUnd verborgen im Ei reget den springenden Punkt, ... “ Der Komiker Heinz Erhardt prägte dann später das "hüpfende Komma". Stark am Geist, am Leibe schwach [[Datei:Grabplatte Rudolfs von Habsburg im Dom zu Speyer.jpg|miniatur|Rudolf von Habsburgs
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ihm entgegenwallen. “ Um Mitternacht stirb der König dann im Kaisersaal und wird anschließend in der Kaisergruft des Doms bestattet. Rudolf starb am 15. Juli 1291. Rudolfs Grab befindet sich im Speyerer Dom. Der Sargdeckel zeigt ein lebensnahes Abbild des Königs, das kurz nach seinem Tode geschaffen wurde. Es gilt als eine herausragende künstlerische Leistung dieser Zeit. Stell dir vor, es gibt Krieg, und keiner geht hin. In den 1970er und 1980er Jahren wurde von der Friedensbewegung oft der Satz „Stell dir
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durch den ungebetenen Gast gestört fühlte. Gegen den ausdrücklichen Befehl des Feldherrn Marcellus stach der Soldat Archimedes jedoch nieder. Meist werden dessen letzte Worte in der lateinischen Fassung „Noli turbare circulos meos“ zitiert. Strukturelle Gewalt Strukturelle Gewalt bezeichnet ein Konzept, das den klassischen Gewaltbegriff umfassend erweitert und 1971 vom norwegischen Friedensforscher Johan Galtung formuliert wurde. Galtung ergänzte den traditionellen Begriff der Gewalt, der vorsätzlich destruktives Handeln eines Täters oder einer Tätergruppe bezeichnet, um die Dimension einer diffusen, nicht zurechenbaren strukturellen Gewalt
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