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Press of Harvard University Press, 2003, ISBN 0-674-01061-2, S. 42.) Die Besitzverhältnisse änderten sich im Laufe der Jahre mehrmals: Auf Grund der Übereinkünfte im Pariser Frieden kam der westliche Teil 1762 an Spanien, der östliche ein Jahr später an Großbritannien, das ihn 1783 an die Vereinigten Staaten abgeben musste. 1800 erwarb Napoleon I. den spanischen Anteil zurück. Am 30. April 1803 kaufte US-Präsident Thomas Jefferson mit dem so genannten Louisiana Purchase die französische Kolonie Louisiana von Napoleon I. für 15 Mio
Louisiana by Solid State, u.a. () [WPD11/L00/19046]
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des Mittleren Westens. Louisiana wurde am 10. März 1804 in einer förmlichen Zeremonie übergeben. Mit dem Organic Act vom 26. März 1804 wurde mit Wirkung vom 1. Oktober aus dem Gebiet, das südlich des 33. Breitengrades lag, das Orleans-Territorium geschaffen, das im Wesentlichen dem heutigen Louisiana entspricht. Der weitaus größere Teil nördlich des 33. Breitengrades wurde zum District of Louisiana, der 1805 in Louisiana-Territorium umbenannt wurde. Am 30. April 1812 wurde das Orleans-Territorium unter dem Namen Louisiana als 18. Bundesstaat der
Louisiana by Solid State, u.a. () [WPD11/L00/19046]
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Kreise Güstrow und Bützow kamen zum Bezirk Schwerin und der Kreis Teterow zum Bezirk Neubrandenburg. Die Gebietsreform 1994 führte die drei Kreise Bützow, Güstrow und Teterow wieder zu einem gemeinsamen Landkreis Güstrow zusammen - bis auf das Gebiet des Amtes Schwaan, das zum neuen Landkreis Bad Doberan kam. Mit der Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011 wurde der Landkreis Güstrow mit dem Landkreis Bad Doberan zum neuen Landkreis Rostock vereinigt. Der Kreisverwaltungssitz wurde Güstrow. Politik Landrat Landrat des Landkreises Güstrow war der SPD Politiker Lutz
Landkreis Güstrow by Sebastian.kuerten, u.a. () [WPD11/L00/19291]
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Landkreises Parchim. Flagge [[Datei:Flagge des Landkreises Parchim.svg|links|miniatur|hochkant|20px Flagge des Landkreises Parchim]] Die Flagge des Landkreises Parchim besteht aus goldenem (gelbem) Tuch und ist mit den Figuren des Landkreiswappens belegt; am Liek oben ein blaues Schrägeck, das die Hälfte der Höhe und die Hälfte der Länge des Flaggentuches einnimmt; in der Mitte ein hersehender schwarzer Stierkopf mit schwarzen Hörnern, geschlossenem Maul und einer goldenen Krone, von der drei kleeblattförmige Zinken sichtbar sind, und der zwei Drittel der
Landkreis Parchim by Sebastian.kuerten, u.a. () [WPD11/L00/19287]
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hersehender schwarzer Stierkopf mit schwarzen Hörnern, geschlossenem Maul und einer goldenen Krone, von der drei kleeblattförmige Zinken sichtbar sind, und der zwei Drittel der Höhe und ein Drittel der Länge des Flaggentuches einnimmt; am fliegenden Ende unten ein blaues Schrägeck, das die Hälfte der Höhe und die Hälfte der Länge des Flaggentuches einnimmt; die Länge des Flaggentuches verhält sich zur Höhe wie 3:2. <br clear="left" /> Verkehr Durch den Süden des Landkreises führt die Bundesautobahn 24, im Westen verläuft die
Landkreis Parchim by Sebastian.kuerten, u.a. () [WPD11/L00/19287]
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des Landkreises Uecker-Randow zeigte in fünf Längsstreifen abwechselnd die Farben Rot-Silber (Weiß)-Blau-Silber (Weiß)-Rot. Die roten Streifen nehmen je ein Viertel, der blaue Streifen nimmt ein Achtzehntel der Flaggenhöhe ein. In der Mitte des Flaggentuches befindet sich das Kreiswappen, das den blauen Streifen unterbricht. Die Höhe des Wappenschildes verhält sich zur Höhe des Flaggentuches wie 4:9. Höhe und Länge des Flaggentuches verhalten sich zueinander wie 3:5. Städte und Gemeinden Amtsfreie Gemeinden (Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2010(Mecklenburg-Vorpommern Statistisches
Landkreis Uecker-Randow by JEW, u.a. () [WPD11/L00/19262]
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dem sich mit dem 155 Meter hohen Hülsenberg (westlich von Sieversen) auch die höchste Erhebung des Landkreises befindet. Geschichte {{Wahldiagramm Das Gebiet des heutigen Landkreises Harburg gehörte zum Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und kam durch welfische Erbteilungen an das spätere Kurfürstentum Hannover, das ab 1815 Königreich Hannover hieß. 1866 von Preußen annektiert, gehörte es seitdem zur preußischen Provinz Hannover. Der Staat Preußen bildete im Jahre 1885 den Stadtkreis Harburg, den Landkreis Harburg (aus den bisherigen Ämtern Harburg und Tostedt) und den Landkreis Winsen
Landkreis Harburg by Bernhard Frosdorfer, u.a. () [WPD11/L00/19096]
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1932 im Rahmen einer Verwaltungsreform innerhalb Preußens der Provinz Hannover zugeteilt wurde. Der lippische Teil der Grafschaft Schaumburg nannte sich nach 1647 Grafschaft Schaumburg-Lippe, welches 1807 zum Fürstentum aufstieg, 1918 Freistaat wurde und bis 1946 noch ein eigenständiges Land blieb, das dann im neuen Bundesland Niedersachsen aufging. Das Land Schaumburg-Lippe bestand aus den beiden Landkreisen Bückeburg und Stadthagen, welche 1948 zum Landkreis Schaumburg-Lippe vereinigt wurden. Trachten Im Schaumburger Raum wurden drei der buntesten Trachten Deutschlands entwickelt. Aus der Schaumburger Tracht entstanden
Landkreis Schaumburg by Sebastian.kuerten, u.a. () [WPD11/L00/19376]
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knappem Vorsprung vor der Landrätin des bisherigen Landkreises Aschersleben-Staßfurt, Heike Brehmer (CDU), gewählt. Politik Wappen Blasonierung: „In Silber ein schreitender schwarzer Bär mit silbernen Halsband und roter heraushängender Zunge auf einer schrägrechts aufsteigenden roten, schwarz gefugten Zinnenmauer mit geschlossenem Tor, das links schwarze Türbeschläge und rechts ein schwarzes Schloss enthält.“ Flagge Die Flagge des Landkreises Bernburg war Rot-Grün-Weiß gestreift. Das Wappen war mittig auf die Flagge aufgelegt. Wirtschaft Im Gebiet des Landkreises Bernburg wurden Zuckerrüben angebaut, in Könnern befand sich die
Landkreis Bernburg by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/L00/18733]
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Eine Laufzeitumgebung (wörtliche Übersetzung von englisch: „runtime environment“; kurz: „RTE“ oder seltener auch „RE“), oder Ausführungsumgebung oder seltener Ablaufumgebung genannt, ist ein Computerprogramm, das gemeinsam mit einem Anwendungsprogramm, das nicht direkt mit dem Betriebssystem kommunizieren kann, ausgeführt wird und es auf dem jeweiligen Computer lauffähig, also ausführbar macht, indem es zwischen Anwendungsprogramm und Betriebssystem vermittelt. Details Eine Laufzeitumgebung lädt von Anwendungsprogrammierern entwickelte Programme und lässt diese auf einer Plattform
Laufzeitumgebung by Grossenhayn, u.a. () [WPD11/L00/18062]
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Lübars–Loburg–Gommern folgte im Jahre 1903. Wegen des Truppenübungsplatzes in Altengrabow wurde die Trasse zur Staatsbahn nach Loburg als Dreischienengleis ausgebaut. In Ziesar – jetzt zum Land Brandenburg gehörig – schloss sich an die Schmalspurbahnen das normalspurige Kleinbahnnetz der Genthiner Eisenbahn AG an, das aus mehreren selbständigen Betrieben zusammengewachsen ist. Den Kreis Jerichower Land betreffen folgende Teilstrecken (mit Eröffnungsjahr): 1899 Genthin–Jerichow–Schönhausen und Genthin–Milow 1912 Rogäsen–Karow 1917 Güsen–Ziesar 1924 Güsen–Jerichow Damit waren Eisenbahnstrecken in einer Länge von rund 260 Kilometer im heutigen Kreisgebiet vorhanden; davon
Landkreis Jerichower Land by Sebastian.kuerten, u.a. () [WPD11/L00/18656]
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{{Begriffsklärungshinweis}} [[Datei:Fingerlabyrinth01.jpg|miniatur|Fingerlabyrinth an der Pfarrkirche von Beyenburg]]Labyrinth bezeichnet ein System von Linien oder Wegen, das durch zahlreiche Richtungsänderungen ein Verfolgen oder Abschreiten des Musters zu einem Rätsel macht. Labyrinthe können als Bauwerk, Ornament, Mosaik, Pflanzung und Maislabyrinth, als Zeichnung oder Felsritzung ausgeführt sein. Auch in gedruckter Form existieren Abbildungen labyrinthischer Muster. Darüber hinaus wird der
Labyrinth by Vulcan, u.a. () [WPD11/L00/19898]
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labyrinthischer Muster. Darüber hinaus wird der Begriff im übertragenen Sinne verwendet, um einen Sachverhalt als unüberschaubar oder schwierig zu kennzeichnen. Das Wort Labyrinth (griechisch: λαβύρινθος labyrinthos) ist ein Lehnwort aus der Sprache der Minoer auf Kreta. Die Herkunft des Wortes, das seit dem 18. Jahrhundert häufig mit Doppelaxt, Haus der Labrys übersetzt wird, ist ungeklärt, seine ursprüngliche Bedeutung ist nicht mehr nachvollziehbar. Es ist allgemein bekannt durch die Theseus-Sage. Labyrinthe gibt es außerhalb Europas vereinzelt auch auf anderen Kontinenten der Nordhalbkugel
Labyrinth by Vulcan, u.a. () [WPD11/L00/19898]
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lassen sich zwei Arten unterschieden: Labyrinth im engeren Sinn: Ein verschlungener Weg ohne Verzweigungen, der unter regelmäßigem Richtungswechsel zum Mittelpunkt führt. In einem solchen Labyrinth ist es nicht möglich, sich zu verirren. Labyrinth im weiteren Sinn: Ein System mit Wegeverzweigungen, das also auch Sackgassen oder geschlossene Schleifen enthält. Im deutschen Sprachbereich wird eine derartige Struktur auch als Irrgarten bezeichnet. Hier ist ein Verirren möglich und meist Sinn der Anlage. Unklar ist, ob mit dem in der Theseus-Sage genannten Bauwerk Daidalos', das
Labyrinth by Vulcan, u.a. () [WPD11/L00/19898]
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13. Jahrhundert Mittelalterliche Fußbodenlabyrinthe finden sich in vielen Kathedralen, zum Beispiel in der Basilika von Saint Quentin (Nordfrankreich, achteckig), in der Kathedrale von Amiens (Frankreich) und im Dom von Siena (Italien). Es handelt sich um die Form des christlichen Labyrinths, das nach dem Muster in der Kathedrale von Chartres als „Chartres-Typ“ bezeichnet wird. Dieses wohl bekannteste Fußbodenlabyrinth geht auf eine Zeichnung von Villard de Honnecourt zurück (1200/1210). Es ist rund, hat elf Umgänge, weist einen Durchmesser von 12,8 Meter auf und
Labyrinth by Vulcan, u.a. () [WPD11/L00/19898]
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der Burgruine Reichenfels]] Abweichende Muster finden sich in der Kathedrale von Bayeux (rund, zehn Umgänge, rote und schwarze Ziegel, Durchmesser 375 cm, um 1200) und in der Kathedrale von Reims (quadratisch mit Eckbastionen, elf Umgänge) aus dem frühen 13. Jahrhundert, das 1779 zerstört wurde. Ein Fingerlabyrinth befindet sich am Westeingang der Kathedrale von Lucca (Norditalien). Es handelt sich um eine reliefierte in die Wand eingelassene Steinplatte, auf der ein rundes Labyrinth dargestellt ist, dessen Gangsystem mit dem Finger abgefahren werden kann
Labyrinth by Vulcan, u.a. () [WPD11/L00/19898]
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mit sieben Umgängen. Sie dürften als ornamentaler Schmuck oder als Pflanzschema für Blumen oder Kräuter gedacht sein und treten in der Folgezeit an zahlreichen anderen Stellen auf. Im Palazzo ducale in Mantua befindet sich ein beschädigtes Wandfresko eines unbekannten Meisters, das zwischen 1521–23 entstanden sein dürfte und den Olymp inmitten eines Wasserlabyrinths zeigt. Im Palazzo del Te in Mantua sind zahlreiche Darstellungen zum labyrinthischen Thema und mit Bezug zum Minotauros-Mythos, meist als Impresen vorhanden. Erst in der späten Renaissance treten Muster
Labyrinth by Vulcan, u.a. () [WPD11/L00/19898]
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werden. Zahlreiche neue Labyrinthe wurden angelegt, werden gepflegt und für Veranstaltungen genutzt. Es gibt sowohl im anglo-amerikanischen als auch im deutschen Sprachraum eine Labyrinth-Bewegung, die sich mit der Bedeutung und der Rätselhaftigkeit des Labyrinthsymbols beschäftigt. Das Abschreiten eines begehbaren Labyrinths, das als Symbol des verschlungenen Lebensweges verstanden wird, dient der Meditation und fordert zum Überdenken des eigenen Lebens auf – ein Anknüpfen an den rituellen Weg der Kirchenlabyrinthe in moderner Form. Ein begehbares Pflasterlabyrinth wurde 2007 im Erholungspark Marzahn in Berlin eröffnet
Labyrinth by Vulcan, u.a. () [WPD11/L00/19898]
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Wałęsa erkämpfte einige Tage später eine Einigung mit der Werft und erklärte den Streik für beendet, doch Anna Walentynowicz stoppte die Arbeiter, welche die Danziger Werft verlassen wollten, und überzeugte sie, ein Überbetriebliches Streik-Koordinationskomitee (poln. Międzyzakładowy Komitet Strajkowy) zu bilden, das den Generalstreik in Polen anleiten und unterstützen sollte. Im September des gleichen Jahres unterzeichnete die kommunistische Regierung mit dem Streik-Koordinationskomitee eine Vereinbarung, die die systemunabhängige Gewerkschaft Solidarność legalisierte. Das Streik-Koordinationskomitee legalisierte sich als Nationales Koordinationskomitee der Gewerkschaft Solidarität (poln. Solidarność
Lech Wałęsa by Ahellwig, u.a. () [WPD11/L00/18321]
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DE-NN}} auf dem Bolberg bei Willmandingen. Im Landkreis Reutlingen liegen ungefähr 185 Ortschaften (Städte, Dörfer, Weiler, Höfe, Einzelhäuser und Häusergruppen).→Siehe auch: Liste der Orte im Landkreis Reutlingen Geschichte Der Landkreis Reutlingen geht zurück auf das alte gleichnamige württembergische Oberamt, das nach dem Übergang der ehemals freien Reichsstadt Reutlingen an Württemberg 1802 errichtet wurde. Schon vorher bestanden im heutigen Kreisgebiet die württembergischen Ämter Urach, Münsingen und Pfullingen, wobei Pfullingen bereits 1818 aufgelöst wurde. Die verbleibenden drei Oberämter wurden im Laufe der
Landkreis Reutlingen by S.K. , u.a. () [WPD11/L00/17891]
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lediglich die drei württembergischen Hirschstangen. Aus den größten Teilen der früheren Landkreise Münsingen und Reutlingen sowie aus Splittern der ehemaligen Landkreise Sigmaringen, Tübingen, Saulgau, Hechingen und Nürtingen wurde 1973 der neue Landkreis Reutlingen gebildet. Er entschied sich für das Wappen, das in spätmittelalterlichen Wappenbüchern die schon in vorheraldischer Zeit (1098) ausgestorbenen Grafen von Achalm repräsentiert. Da Angehörige dieses Geschlechts das Kloster Zwiefalten gegründet hatten, war es in Siegeln und Wappen dieser Abtei als Stifterwappen verwendet worden. Die Einflusssphäre von Achalm reichte
Landkreis Reutlingen by S.K. , u.a. () [WPD11/L00/17891]
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Friedrich (1806–1880) studierte Indologie und Sanskrit bei Friedrich Rückert, Christian Lassen und August Wilhelm Schlegel; er trat auch als Übersetzer und Autor hervor. Von den drei Schwestern ist eine musikalische Begabung bekannt. Helene dichtete und komponierte; nach einem unsteten Leben, das sie nach England und Frankreich geführt hatte, lebte sie bis zu ihrem Tod in Italien. Die beiden jüngeren, Leonore und Elise, blieben unverheiratet bei der Mutter. Alle Brüder Ludwigs engagierten sich in ihrer Studienzeit in der Burschenschaftsbewegung, die in der
Ludwig Feuerbach by Trockennasenaffe, u.a. () [WPD11/L00/22291]
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dieser Ausgabe zitiert, im folgenden abgekürzt mit „GW“ plus Bandnummer.), und noch 1835 verteidigte er Hegel öffentlich (in der Kritik des „Anti-Hegels“). Dessen Philosophie begeisterte ihn jedoch nicht nur als grandiose intellektuelle Leistung. Für ihn verwirklichte sie auch ein Menschheitsideal, das die spätere Aufklärung insgesamt beseelte: Indem diese Philosophie ausschließlich auf die Vernunft, an der alle Menschen teilhaben, aufbaute, stiftete sie etwas die Menschheit Einigendes. So schrieb Feuerbach: „Denkend bin ich verbunden, oder vielmehr: Ich bin eins mit allen, ich selbst
Ludwig Feuerbach by Trockennasenaffe, u.a. () [WPD11/L00/22291]
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bereits abweichenden Weg, um die Einheit von Geist und Natur zu begründen: Ausgehend von Leibniz' Monadentheorie wird die materielle Wirklichkeit, also die Natur, als „alter ego“ des Geistes, als sein ebenbürtiges, ihn auch herausforderndes Gegenüber gefasst. Sie erhält ein Eigenrecht, das nicht an die spekulative Erfassung gebunden ist. Dieser Ansatz baute freilich immer noch auf die klassisch-philosophische Begriffsspekulation auf. Feuerbach hat ihn deshalb nicht weiterverfolgt und später ausdrücklich kritisiert. Religionskritik aufklärerisch In seiner Studienzeit in Berlin hatte sich Feuerbach persönlich dem
Ludwig Feuerbach by Trockennasenaffe, u.a. () [WPD11/L00/22291]
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Theologie Gott alles ist.“(Grundsätze der Philosophie der Zukunft, § 24, GW 9, S. 302.) Allerdings ist auch diese Kritik nicht nur negativ, sie hatte, genau wie seine Religionskritik, eine positive Zielrichtung: Feuerbach ging es um die Anerkennung von etwas Wesentlichem, das die Hegelsche Philosophie wie jede spekulative Philosophie vom Ansatz her verfehlt und das er die „Sinnlichkeit“ nannte. In der spekulativen Philosophie ist dieses „Sinnliche“ (das „den Sinnen Gegebene“, auch der Sinnentäuschung Ausgesetzte) negativ besetzt. Es gilt als Hindernis bei der
Ludwig Feuerbach by Trockennasenaffe, u.a. () [WPD11/L00/22291]