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geschlossen und der Ausleger wird automatisch zurückgezogen. Sonde und Fangtrichter [[Datei:AV-8B Harrier.KC-10.drogue.jpg|miniatur|Eine USMC AV-8B Harrier tankt an einer KC-10 mit Fangtrichter.]] Der Fangtrichter, manchmal auch als Korb bezeichnet, ähnelt einem Badminton-Ball (ohne Federn). An seinem schmalen Ende, das in Flugrichtung zeigt, befindet sich ein Ventil. Von dort führt ein flexibler Schlauch zum Tankflugzeug (Er ist auf dem Bild rechts zu erkennen, wo der Flügel der Harrier am Rumpf anschließt). Das Empfängerflugzeug ist mit einer Sonde, einer Art nach
Luftbetankung by Ifixplanes, u.a. () [WPD11/L00/47270]
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des patrizischen Adels, einsetzten und vor allem eine Stärkung des Senats im Kräftespiel der römischen Institutionen betrieben, und die Popularen, die die Interessen des Volkes vertraten. Mit den Ereignissen in den Jahren 133/132 v. Chr. begann das Zeitalter der Bürgerkriege, das etwa einhundert Jahre später durch die Transformation der Republik in das Kaiserreich beendet werden sollte. Seine Jugendjahre verbrachte Sulla abseits dieser politischen Auseinandersetzungen. Im Umfeld des Theaterwesens und im Umgang mit Gauklern und Schauspielern pflegte er einen freizügigen Lebenswandel. Neben
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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Vermögen seiner Stiefmutter erbte, verfügte Sulla über die Mittel, um eine standesgemäße Laufbahn einschlagen zu können. Der Jugurthinische Krieg Numidien Nach einem intensiven Wahlkampf wurde Sulla 107 v. Chr. zum Quästor gewählt. Er wurde dem Heer des Gaius Marius zugeteilt, das in Nordafrika operierte und den Krieg gegen die Numidier, der durch die Bestechlichkeit der Senatoren überschattet wurde, zu einem erfolgreichen Ende bringen sollte. Der Konflikt mit Numidien, einem römischen Vasallenkönigreich, begann nach dem Tod des Königs Micipsa im Jahr 118
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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kappadokischen Königsdynastie der Ariarathiden hatte Mithridates Ariobarzanes I. von Kappadokien vertrieben und seinen Vertrauensmann Gordius als Machthaber installiert. Ariobarzanes floh nach Rom und bat den Senat um Beistand. Im Sommer des Jahres 96 v. Chr. stellte Sulla ein Heer auf, das die Rückführung des kappadokischen Königs erzwingen sollte. In Kappadokien traf er auf das aus kappadokischen und armenischen Einheiten bestehende Heer von Mithridates VI., das er noch im selben Jahr bis zum Euphrat zurückdrängte. Dort erreichte ihn Orobazos, ein Gesandter des
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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den Senat um Beistand. Im Sommer des Jahres 96 v. Chr. stellte Sulla ein Heer auf, das die Rückführung des kappadokischen Königs erzwingen sollte. In Kappadokien traf er auf das aus kappadokischen und armenischen Einheiten bestehende Heer von Mithridates VI., das er noch im selben Jahr bis zum Euphrat zurückdrängte. Dort erreichte ihn Orobazos, ein Gesandter des Partherkönigs Mithridates II., der mit Sulla eine grundlegende Regelung zwischen beiden Staaten auf friedlicher Basis herbeiführen wollte. Es war die erste Kontaktaufnahme zwischen den
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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anzugreifen. Der Befehlshaber des Bundesheeres Gaius Papius Mutilus schickte ein Entsatzheer unter der Leitung von Lucius Cluentius gegen die Truppen Sullas. In der folgenden Schlacht wurde Cluentius vernichtend geschlagen. Für seine militärischen Erfolge verlieh das Heer Sulla den Graskranz. Pompeji, das nun keine Hilfe von außen zu erwarten hatte, ergab sich im Herbst des Jahres 89 v. Chr. Schließlich nahm Sulla Bovianum, die Hauptstadt der Samniten, ein. Seine militärischen Erfolge im Bürgerkrieg und seine gute Kenntnis Kilikiens befähigten Sulla für den
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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über die Gesetze des Sulpicius abgestimmt werden sollte, zu verhindern. Es kam zu Tumulten. Beide Konsuln mussten fliehen. Sulla suchte Schutz im Haus des Marius und musste unter Gewaltandrohung den sulpicischen Gesetzen zustimmen. Er zog sich daraufhin zu seinem Heer, das schon im Bundesgenossenkrieg unter seinem Kommando stand, nach Nola zurück. Unterdessen hatte Marius durch Sulpicius’ Initiative den Oberbefehl über dieses Heer für den Krieg gegen Mithridates erhalten. Als zwei Militärtribunen Sullas Heer bei Nola gemäß dem Beschluss der Volksversammlung übernehmen
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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sich mit den Resten seines Heeres nach Capua zurückziehen. Auch von anderen Fronten wurden Sulla günstige Nachrichten gemeldet. Pompeius hatte in Picenum seine Truppen verstärken und in mehreren Schlachten populare Heere schlagen können, darunter das Heer des Carbo bei Ariminum, das eine zentrale Stellung in der Gallia cisalpina besetzt hatte. Indes verlor Scipio sein Heer durch Desertation, und Crassus konnte im Stammesgebiet der Marser Rekrutierungen für Sullas Heer durchführen. Neben dem Mangel an Soldaten stand die populare Führung vor finanziellen Problemen
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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innenpolitische Gegner gebilligt. Am 3. November wurden auf dem Marsfeld in Rom mehrere Tausend Samniten eingeschlossen und durch Speerwürfe getötet. Die Abschlachtung der Gegner auf dem sakralen Grund des Marsfeldes könnte religiös motiviert und somit als Menschenopfer gedacht gewesen sein, das erst wenige Jahre zuvor offiziell verboten worden war.(Valerius Maximus 9,2,1–2 mit Y. Thomas, Sich rächen auf dem Forum. Familiäre Solidarität und Kriminalprozeß in Rom (1. Jh. v. Chr.– 2. Jh. n. Chr.), in: Historische Anthropologie 5, 1997, 183–186
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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keinerlei gesetzliche Grundlage, sondern waren reine Willkür von Seiten Sullas. Vgl. Hermann Bengtson, Römische Geschichte: Republik und Kaiserzeit bis 284 n. Chr. , München 1985, S. 159.) Als eine seiner ersten Amtshandlungen als Diktator brachte Sulla Ende Dezember ein Gesetz ein, das die Rechtsfolgen der Proskriptionen im Einzelnen regeln sollte.(Wolfram Letzner, Sulla, S. 250f. Der konkrete Titel des Gesetzes ist nicht überliefert, so dass in der Forschung unterschiedliche Vermutungen angestellt wurden. In der jüngsten Spezialuntersuchung über die Proskriptionen wurde das Gesetz
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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Catulus und des Pompeius wurde vom Senat das erste Staatsbegräbnis der späten Römischen Republik beschlossen. Wirkung Bereits acht Jahre nach seinem Tod wurden wichtige Gesetze Sullas wieder zurückgenommen. So wurde die Gesetzesinitiative der Volkstribune in vollem Umfang wiederhergestellt. Das Volkstribunat, das seit den Gracchen vielfach Auslöser sozial motivierter Gewalt gewesen war und sich seitdem zu einem Machtinstrument popularer Politiker entwickelt hatte, stellte somit wieder eine Opposition zum Senat dar. Die ausschließliche Bestellung der Gerichtshöfe mit Senatoren wurde aufgehoben. Ebenfalls wurde die
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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ausschließliche Bestellung der Gerichtshöfe mit Senatoren wurde aufgehoben. Ebenfalls wurde die Censur wiederhergestellt, wodurch Umstrukturierungen der Senatorenschicht ermöglicht wurden. Das drängende innenpolitische Problem der Veteranenversorgung löste Sulla zwar zu seinen Gunsten, schuf allerdings keine dauerhafte Regelung; denn das eingebrachte Verkaufsverbot, das den Zweck verfolgte, die Nutznießer der sullanischen Ordnung auf Dauer abzusichern, schlug fehl. Viele Veteranen gerieten in Schulden und fanden Mittel und Wege, das zugewiesene Land wieder zu veräußern. Sullas Reform der senatorischen Ämterlaufbahn hatte in größeren Teilen Bestand. Die
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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Münzporträt eine anonym überlieferte Darstellung mit Sulla zu identifizieren. Zuletzt hat sich Volker Michael Strocka eingehend mit der Frage beschäftigt und schlägt, wie schon Klaus Fittschen, vor, einen Porträtkopf in der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen als Porträt Sullas anzusehen, das aus dem östlichen Mittelmeerraum stammen dürfte. Repliken sieht Strocka in einer Statue im Vatikan, einem Bronzekopf aus Verona und mehreren spätrepublikanischen Gemmen.(Strocka, Bildnisse, vor allem S. 14–27.) Weitere von einzelnen Wissenschaftlern mit Sulla identifizierte Porträts befinden sich wiederum in
Lucius Cornelius Sulla Felix by Xqbot, u.a. () [WPD11/L00/52062]
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für eine neue Grabstätte aus Backstein ausgewählt. Als diese im Jahr 1831 vollendet war, wurden die sterblichen Überreste Washingtons, seiner Ehefrau Martha und anderer Familienmitglieder dorthin verlegt. Sklavendenkmal und Friedhof Der Standort des ehemaligen Sklavenfriedhofs wird durch ein Denkmal markiert, das den Sklaven gewidmet ist, die auf Mount Vernon lebten und arbeiteten. Dieses Stück Land diente als Begräbnisstätte für Sklaven und freie Schwarze, die im 18. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts für die Familie Washington arbeiteten. Keiner
Landsitz Mount Vernon by Courcelles, u.a. () [WPD11/L00/46842]
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Typs besteht aus vielen entlang einer geraden Achse angeordneten rohrförmigen Elektroden, den so genannten Driftröhren. Diese sind abwechselnd an den einen und den anderen Pol der Wechselspannung angeschlossen. In den Spalten zwischen den einzelnen Driftröhren pulsiert daher ein elektrisches Feld, das so getaktet ist, dass die Teilchen beim Durchflug von einer Röhre zur nächsten beschleunigt werden. Die Driftröhre selbst wirkt wie ein Faradayscher Käfig, in ihrem Inneren besteht kein Feld. Während das Teilchen"paket" die Driftröhre passiert, verstreicht eine Halbperiode der
Linearbeschleuniger by Aka, u.a. () [WPD11/L00/45842]
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Das Militärwesen des Spätmittelalters basierte auf zwei Säulen: Dem eisengepanzerten Ritter, der als Vasall seines Lehnsherrn getreu seinem Lehenseid in den Kampf zog, begleitet von reisigen Kriegsknechten des eigenen Gefolges. Anderseits das Volksaufgebot zur allgemeinen Landesverteidigung durch die wehrpflichtigen Männer, das insbesondere die Bürger der Städte zur Verteidigung ihrer Mauern verpflichtete. Neben diesen feudalistisch geprägten Kriegern warben Landesherren und insbesondere die erstarkenden Städte in zunehmenden Maß auch besoldete Fußsoldaten für einzelne Feldzüge an und stellten damit das Kriegsmonopol des Ritterstandes in
Landsknecht by Pittimann, u.a. () [WPD11/L00/49573]
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Arkebusiere. Da die Linien mit etwas Abstand hintereinander aufgestellt waren, sollte der Haufen auch dann noch standhalten können, wenn die vordersten Reihen der Pikeniere bereits durchbrochen waren. Im Zentrum der Schlachtordnung schwenkte der Fähnrich hoch über dem Haupt die Fahne, das für Freund und Feind sichtbare Feldzeichen, welches im sich nun ergebenden dramatischen Schlachtgetümmel den buntgemischten Landsknechthaufen zusammenhalten musste. An seiner Seite marschierte das Spiel: Der Trommler oder Trummetschlager mit der hohen hölzernen, kalbfellbespannten Trommel am Bandelier, vor der Brust die
Landsknecht by Pittimann, u.a. () [WPD11/L00/49573]
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bzw. schräg darüber ein breitkrempiges mit Federn und Wollbüschen bunt geschmücktes Barett aufsetzten. An den Füßen trugen sie die nach ihrer Form benannten Kuhmaulschuhe. Da es keine Uniformen gab, unterschieden sich die Knechte im Kampf an einem Band bestimmter Farbe, das quer über der Brust getragen wurde. Um sich von Zivilpersonen zu unterscheiden galt das Reisig als Erkennungszeichen des bewaffneten Haufens. Die kaiserlichen Truppen Österreichs trugen ein Tannenzweiglein als Reisig weit bis nach dem Dreißigjährigen Krieg. Noch im Ersten Weltkrieg war
Landsknecht by Pittimann, u.a. () [WPD11/L00/49573]
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heutzutage verhältnismäßig kleiner sind, ist der Lech geologisch einer der jüngeren Flüsse, da die Alpen nicht zu den ältesten Gebirgen gehören. Noch vor der letzten Eiszeit begann der Rhein erst an der südwestlichen Spitze des Schwarzwaldes. Das Wasser der Alpen, das heute in den Rhein fließt, wurde damals in der Urdonau nach Osten getragen, die bis zur Rißeiszeit weiter nördlich im Tal der heutigen Altmühl und des Wellheimer Trockentals entlangfloss. Südlich der Donau floss der Urlech nach Norden, dessen damaliger Verlauf
Lech by 93.104.32.144, u.a. () [WPD11/L00/48656]
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dass die Farbe eines Flusses nicht am Wasser (reines H2O), sondern an den Mineralien liegt, die der Fluss mit sich bringt. Weil der Anteil an Feinstsedimenten sehr gering ist, wie in Schnee oder Gletschereis, wird das Sonnenlicht gefiltert und abgespiegelt, das den Fluss bläulich erscheinen lässt. Bei Zunahme der aufgelösten Mineralstoffen, bei denen es sich im Lech häufig um Kalkgesteine handelt, verwandelt sich die Färbung ins Grünliche. Die Klarheit und Reinheit des Lechs, die seine durchsichtige, glas- bis smaragdhafte Farbigkeit unterstützt
Lech by 93.104.32.144, u.a. () [WPD11/L00/48656]
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klar voneinander geschieden sind, hat sich im Lechrain eine eigentümliche Mischform entwickelt, die wohl auf eine ursprünglich alemannische Bevölkerung zurückzuführen ist, die in Jahrhunderten baierischer Herrschaft zahlreiche baierische Dialektmerkmale übernommen hat. Auffällige Merkmale des Lechrainischen sind das harte, kehlige -kch-, das man sonst im Allgäu und in Tirol hört, die Beibehaltung eines -ch- anstelle des stummen -h- (ziehen → ziacha, leihen → leicha) und eine Lautverschiebung vom hochdeutschen -i- zum -u- (Kirche → Kurcha, Wirt → Wurt). Die Ausprägung des Lechrainer Dialekts verläuft parallel zum
Lech by 93.104.32.144, u.a. () [WPD11/L00/48656]
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ist Gohfeld als Vogteisitz Verwaltungsmittelpunkt für ein größeres Umland. Schon früh, wohl um 1530, setzt sich die Reformation durch und das Gebiet wird lutherisch. 1682 werden die Ortschaften zu neun Bauerschaften zusammengefasst und innerhalb dieser die Höfe durchnummeriert, ein System, das sich in den Postanschriften z.T. bis 1969 erhalten hat. Ab dem 17. Jh., verstärkt ab etwa 1750, verdingt sich ein stetig wachsender Teil der Bevölkerung, die Heuerlinge, in Heimarbeit mit der Herstellung von Leinen, das nach den Leinenhandelsstädten Herford
Löhne by DaBroMfld, u.a. () [WPD11/L00/48639]
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Höfe durchnummeriert, ein System, das sich in den Postanschriften z.T. bis 1969 erhalten hat. Ab dem 17. Jh., verstärkt ab etwa 1750, verdingt sich ein stetig wachsender Teil der Bevölkerung, die Heuerlinge, in Heimarbeit mit der Herstellung von Leinen, das nach den Leinenhandelsstädten Herford und Bielefeld abgesetzt wird. Während des Dreißigjährigen Krieges ist die Bevölkerung teils schweren Übergriffen durch marodierende Soldateska ausgesetzt. Dies wiederholt sich auch später mehrfach, da von Anbeginn der Hohenzollernherrschaft durch Gohfeld die Hauptverbindungsstraße zwischen dem Kernland
Löhne by DaBroMfld, u.a. () [WPD11/L00/48639]
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nach 1945 und späteren Zugezogenen eine Verständigung nur auf Hochdeutsch möglich. Seit einiger Zeit wird versucht, das sprachliche Erbe durch Volkshochschulkurse sowie gelegentliche Zeitungsartikel und Theaterstücke auf Platt zu pflegen. In Löhne wurde Ravensberger Platt gesprochen, eine Variante des Ostwestfälischen, das wiederum zum Sprachraum des Westfälischen gehört. Wesentliche Merkmale des Letzteren fanden sich auch in der Löhner Sprache, so etwa viele Diphthonge, das aus dem langen mittelniederdeutschen a entwickelte dumpfe o, die Dehnung des kurzen mittelniederdeutschen a und die Erhaltung des
Löhne by DaBroMfld, u.a. () [WPD11/L00/48639]
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gelegentliche Zeitungsartikel und Theaterstücke auf Platt zu pflegen. In Löhne wurde Ravensberger Platt gesprochen, eine Variante des Ostwestfälischen, das wiederum zum Sprachraum des Westfälischen gehört. Wesentliche Merkmale des Letzteren fanden sich auch in der Löhner Sprache, so etwa viele Diphthonge, das aus dem langen mittelniederdeutschen a entwickelte dumpfe o, die Dehnung des kurzen mittelniederdeutschen a und die Erhaltung des inlautenden sk. Beispiele: Hochdeutsch: essen, kochen; Abend, Schale, schlafen; machen, graben, Sache; Fisch, waschen, deutsch Löhner Mundarten: iaden, koaken/kuaken; Obend, Schole
Löhne by DaBroMfld, u.a. () [WPD11/L00/48639]