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wurde während der Eiszeit durch die vordringenden Gletscher aus dem Iseltal, dem Drautal und den über den Iselsberg vorstoßenden Möllgletscher vertieft und zum größten Talbecken des Bundeslands Tirol ausgeweitet. Die Tallagen bestehen aus relativ jungem, teils grobem, teils feinem Schwemmmaterial, das von Drau und Isel angefrachtet wurde. Charakteristisch für das Lienzer Becken sind Schwemmkegel, die durch wiederkehrende Murausbrüche geschaffen wurden. Sie liegen insbesondere im Norden von Lienz, wobei der Schwemmfächer von Schleinitz- und Zauchenbach der mächtigste ist.(Meinrad Pizzinini: Lienz. Das
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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Pizzinini: Lienz. Das große Stadtbuch S. 18) Geschichte Ur- und Frühgeschichte Ruine der Therme in Aguntum Der bisher älteste Fund, der von menschlicher Besiedelung im Raum Lienz zeugt, ist ein Flachbeil aus Serpentin aus der Zeit um 2000 vor Christus, das am Schlossberg gefunden wurde. Die älteste entdeckte Siedlung im Raum Lienz befindet sich hingegen auf dem nahen Breitegg im Gemeindegebiet von Nußdorf-Debant. Ihre Existenz ist durch Bodenfunde zwischen dem Spätneolithikum und der frühen Eisenzeit belegt. Die hier siedelnde Bevölkerung gehörte
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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Kirche zu Tage förderten. Das Gebiet um die Andreaskirche gehörte zum Besitz des Patriarchen von Aquileia, wobei die Kirche im Zuge der Slawenmissionierung erweitert wurde. Aus dem im Besitz von Aquileia befindlichen Gut dürfte in der Folge Patriasdorf entstanden sein, das die Vorläufersiedlung der späteren Stadt Lienz darstellte. Neben der Andreaskirche stand in Patriasdorf das Schloss Lienz („castrum Luenz“), in dem der Gaugraf, sowie auch später der Burggraf von Lienz, seinen Sitz hatte. In nächster Nähe befanden sich die auch die
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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Meinhardiner, zu den wichtigsten Kolonisatoren gehörten. Die Meinhardiner setzten neben eigenen Untertanen vermutlich auch angeworbene Siedler ein und ließen gegen Ende des 12. Jahrhunderts schließlich auch das „Burgum“ im Talboden anlegen, wo sie die alleinigen Grundbesitzer waren. Es wird vermutet, das die Meinhardiner dabei einen Gegenpol zu Patriasdorf schufen, das vom Patriarchen von Aquileia kontrolliert wurde, wobei Größe und Lage des „Burgum“ mit dem heutigen Hauptplatz gleichzusetzen sind. Beim Lienzer „Burgum“ handelte es sich um ein langgezogenes Dreieck, das von einer
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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neben eigenen Untertanen vermutlich auch angeworbene Siedler ein und ließen gegen Ende des 12. Jahrhunderts schließlich auch das „Burgum“ im Talboden anlegen, wo sie die alleinigen Grundbesitzer waren. Es wird vermutet, das die Meinhardiner dabei einen Gegenpol zu Patriasdorf schufen, das vom Patriarchen von Aquileia kontrolliert wurde, wobei Größe und Lage des „Burgum“ mit dem heutigen Hauptplatz gleichzusetzen sind. Beim Lienzer „Burgum“ handelte es sich um ein langgezogenes Dreieck, das von einer Mauer umgeben war, innerhalb der sich etwa 30 Holzhäuser
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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wird vermutet, das die Meinhardiner dabei einen Gegenpol zu Patriasdorf schufen, das vom Patriarchen von Aquileia kontrolliert wurde, wobei Größe und Lage des „Burgum“ mit dem heutigen Hauptplatz gleichzusetzen sind. Beim Lienzer „Burgum“ handelte es sich um ein langgezogenes Dreieck, das von einer Mauer umgeben war, innerhalb der sich etwa 30 Holzhäuser aneinanderdrängten. Zudem beherbergte das Burgum die gräfliche Burg und den Sitz des Burggrafen. Lienz im Spätmittelalter Schloss Bruck War Lienz zunächst eine ritterständische Ansiedlung gewesen, in der vor allem
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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von Lienz auf, wobei sie zahlreiche Werkstätten, Herbergen und Verkaufsstätten umfassten. Neben den westlichen Vorstädten lag nördlich der Isel der Stadtteil Rindermarkt mit der Kirche St. Michael, die aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammt. Der Aufstieg des Bürgertums, das als Zeichen seines Wohlstandes beispielsweise die heute nicht mehr vorhandene Johanneskirche finanzierte, führte zu einem zunehmenden Bevölkerungswachstum, das erst 1348 durch den Ausbruch der Pest unterbrochen wurde. Während für diese Zeit Angaben zur Größe der Bevölkerung fehlen, schätzen Historiker die
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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Isel der Stadtteil Rindermarkt mit der Kirche St. Michael, die aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammt. Der Aufstieg des Bürgertums, das als Zeichen seines Wohlstandes beispielsweise die heute nicht mehr vorhandene Johanneskirche finanzierte, führte zu einem zunehmenden Bevölkerungswachstum, das erst 1348 durch den Ausbruch der Pest unterbrochen wurde. Während für diese Zeit Angaben zur Größe der Bevölkerung fehlen, schätzen Historiker die Einwohnerzahl im 15. Jahrhundert auf Grund der Quellen auf rund 1.500 Personen. Neben den zahlreichen Gewerbetreibenden lebten in
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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über und Lienz wurde kaiserlich-königliche Stadt. Zahlreiche Liegenschaften wurden in der Folge versteigert, Schloss Bruck und die Liebburg bleiben jedoch in zunächst in staatlichem Besitz und wurde für militärische Zwecke bzw. als Spital genutzt. 1785 erfolgte die Aufhebung des Karmelitenklosters, das noch im selben Jahr von Franziskanern aus Innsbruck übernommen wurde. Die Franziskaner führten neben der Seelsorge auch die Schule der Karmeliter weiter. Per Dekret erfolgte 1788 auch die Sperre der Kirche St. Michael, des Antoniuskirchleins und der Liebburgkapelle, die als
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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dies von der Umschrift „SIGILLUM JUDICIS DE LUENTZ“ umgeben ist. Das Görzer Wappen besteht dabei aus einem schrägrechts geteilten Schild mit einem goldenen, nach rechts schreitenden Löwen in blauem Feld. Hinzu kam ein sechsmal durch Silber und Rot quergeteiltes Feld, das die Görzer als Lehensträger von Aquileia ausweist. Neben dem Görzer Wappen bestand bereits früh ein bürgerliches Wappen, das eine meist fünfblättrige Rose in weißem Feld zeigte. Die „Lienzer Rose“ tauchte auf Siegeln jedoch erst lange nach dem Aussterben der Görzer
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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geteilten Schild mit einem goldenen, nach rechts schreitenden Löwen in blauem Feld. Hinzu kam ein sechsmal durch Silber und Rot quergeteiltes Feld, das die Görzer als Lehensträger von Aquileia ausweist. Neben dem Görzer Wappen bestand bereits früh ein bürgerliches Wappen, das eine meist fünfblättrige Rose in weißem Feld zeigte. Die „Lienzer Rose“ tauchte auf Siegeln jedoch erst lange nach dem Aussterben der Görzer Grafen auf. Ab etwa 1900 wurde das Wappen schließlich vereinheitlicht und der zweite, silberne Balken von unten mit
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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auch ein „Phonomuseum“ mit Ausstellung alter Phonographen und Grammophone. Das Zentrum der Altstadt wird vom Lienzer Hauptplatz geprägt, auf dem Ende des 12. Jahrhunderts der heutige Mittelpunkt der Stadt gegründet wurde. Hier befinden sich neben der Liebburg auch das Antoniuskirchl, das im 17. Jahrhundert auf Basis eines mittelalterlichen Fronkastens zur Lagerung von Erzen zu einer großen Kapelle ausgebaut wurde. Ebenfalls im Stadtzentrum befindet sich das Franziskanerkloster und das ehemalige Bürgerspital mit der heute profanierten Josefskirche. Im Norden der Altstadt nahe der
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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Kirchenbauten von Lienz außerhalb der Altstadt. Die Stadtpfarrkirche St. Andrä im Stadtteil Patriasdorf geht dabei auf eine frühmittelalterliche Kirche zurück und wurde im 15. Jahrhundert zu einer gotischen Basilika ausgebaut. In nächster Nähe bestehen zudem das im Kern mittelalterliche Dekanatswidum, das von Clemens Holzmeister errichtete Bezirkskriegerdenkmal mit einem Bilderzyklus von Albin Egger-Lienz und der Alte Friedhof. Östlich der Stadtpfarrkirche liegt im Ortsteil Rindermarkt die St.-Michaels-Kirche, deren romanischer Kern aus dem 13. Jahrhundert im 16. Jahrhundert zu einem gotischen Langbau erweitert
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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Jahrhundert im 16. Jahrhundert zu einem gotischen Langbau erweitert wurde. Die St.-Michaels-Kirche diente den Herren von Graben, ehemaligen Edelleuten und Ministerialien von Lienz als Begräbnisstätte. Im Westen der Stadt besteht mit dem Dominikanerinnenkloster, dem sogenannten Klösterle, ein weiteres Kloster, das bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet wurde und wie das Franziskanerkloster über eine Klosterkirche verfügt. Des Weiteren befindet sich beim Siechenhaus der älteste bemalte Bildstock Tirols aus der Zeit der Pest um 1400. Moderne Kirchenbauten befinden sich
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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wobei Rapid Lienz wie alle Fußballklubs des Bezirks Lienz auf Grund der geographischen Nähe nicht zum Tiroler, sondern zum Kärntner Fußballverband gehören. Rapid Lienz spielt in der Saison 2009/10 in der Kärntner Liga und trägt seine Heimspiele im Dolomitenstadion aus, das neben seiner Funktion als Heimstätte für Rapid Lienz auch als Leichtathletik-Stadion verschiedener Vereine und Schulen genutzt wird. Zur weiteren Sportinfrastruktur zählt der mit Unterstützung der Stadt Lienz in Lavant errichtete Golfplatz und das Dolomitenbad, ein kombiniertes Hallen- und Freibad. Lienz
Lienz by JAnDbot, u.a. () [WPD11/L00/11724]
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dieser Betrachtung werden auch die jeweils zugehörigen unsymmetrischen Türbeschläge (Bänder, Schlösser, Griffe, Schließer, etc.) als rechts- oder linksseitig bezeichnet. Bei Durchgangstüren unterscheiden sich die schweizerische Norm des VSSM und die europäische DIN-Norm: Nach der europäischen DIN Norm wird ein Schloss, das zu einer links gebandeten Türe passt, als linkes Schloss bezeichnet. In der schweizerischen Norm des VSSM wird dasselbe Schloss allerdings als rechtes Schloss bezeichnet. Das ergibt folgende Situation: DIN: linkes Band, linkes Schloss, linke Tür VSSM: linkes Band, rechtes Schloss
Links und rechts by Scooter, u.a. () [WPD11/L00/04394]
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Russland, im Norden an Estland und im Westen an die Ostsee. Seit dem Inkrafttreten der EU-Erweiterung am 1. Mai 2004 ist Lettland Mitglied der Europäischen Union. Flagge {{Hauptartikel|Flagge Lettlands}} Die lettische Flagge soll das weiße, blutgetränkte Leinentuch darstellen, in das ein lettgallischer Stammesfürst zur letzten Ruhe gebettet worden war. Die blutroten Streifen der Flagge symbolisieren seine im Todeskampf ausgestreckten Arme, der weiße Strich in der Mitte die Stelle, auf welcher der Leib des Stammesfürsten lag. Bereits im 13. Jahrhundert wird
Lettland by Spuk968, u.a. () [WPD11/L00/08515]
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Sowjetunion am 21. August 1991 de facto wirksam werden. 2004 wurde die Republik Lettland Mitglied der Europäischen Union. Politik Lettland ist eine parlamentarische Demokratie. Die Führung der Staatsgeschäfte, vor allem jedoch die internationale Repräsentation, sind die wichtigsten Aufgaben des Präsidentenamtes, das die gewählte Regierung ernennt und entlässt. Der amtierende Präsident fungiert zugleich als Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Es besteht auch ein Gesetzesinitiativrecht, das sporadisch in Anspruch genommen wird. Die Regierungsaufgaben und die Führung des Kabinetts übernimmt jedoch der Premierminister, den die jeweils
Lettland by Spuk968, u.a. () [WPD11/L00/08515]
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der Ostsee sowie eine über lettisches Territorium nach Mažeikiai in Litauen. Betreiber ist das lettisch-russische Joint-Venture LatRosTrans. Die Endstation der Pipeline, Ventspils, ist (noch) der größte Verladehafen für Erdöl und Erdölprodukte in der Ostsee. Allerdings hat Russlands staatliches Öltransportunternehmen Transneft, das auch an LatRosTrans beteiligt ist (siehe Direktinvestitionen), aus wirtschaftspolitischen Gründen seit 2003 die Pipeline trocken gelegt (Transneft erklärt jedoch, dass die Pipeline Lecks enthält), um eigene Ölhäfen in Russland (Primorsk bei St. Petersburg, Kaliningrad) zu bevorzugen. Der Ersatztransport über die
Lettland by Spuk968, u.a. () [WPD11/L00/08515]
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der Statistischen Gebiete. So werden sie beispielsweise in der Verkehrsplanung jeweils in benannte Verkehrszellen unterteilt und diese wiederum in unbenannte Teilverkehrszellen. Ein Beispiel wären die beiden Teilverkehrszellen 00521 und 00522 der Verkehrszelle 0052 (Potsdamer Brücke) im Statistischen Gebiet 005 (Lützowplatz), das zum Ortsteil 0104 (Tiergarten) im Bezirk 01 (Mitte) gehört.(http://www.statistik-berlin.de/berl/regional/bez_ort_stg2005.pdf (PDF).) Im gemeinen Sprachgebrauch gehen die Begriffe zur Verwaltungsteilung häufig durcheinander. Sowohl die amtlichen Bezirke als auch die amtlichen Ortsteile werden mitunter als „Stadtteile“ oder „Bezirke“ bezeichnet. Die Ortslagen werden
Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins by S.K. , u.a. () [WPD11/L00/03770]
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tektonisch seit geologisch längerer Zeit relativ ruhig. Die heutige Oberfläche wurde entscheidend durch die mehrmaligen Vorstöße des Inlandeises während des Eiszeitalters geprägt. Nur ganz vereinzelt stehen deshalb ältere Gesteine an der Erdoberfläche an. Landschaftlich gehört fast ganz Litauen zum Jungmoränenland, das vom Eis der letzten, der Weichseleiszeit überdeckt wurde. Vor ca. 20.000 Jahren, auf dem Höhepunkt der Weichselvereisung, blieb lediglich ein kleiner Streifen im äußersten Südosten eisfrei. Topographie Litauens Im Westen grenzt das Land mit Sandstränden an die Ostsee. Der Niederlitausche
Litauen by Spong129, u.a. () [WPD11/L00/08518]
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Antanas Smetona im Dezember 1926 beseitigt; Smetona regierte anschließend diktatorisch bis 1940. Es wurden neue Verfassungen eingeführt, welche die autoritäre Führung Smetonas bestätigten, darunter die Litauische Verfassung von 1928 und die von 1938. Im März 1939 musste Litauen das Memelland, das es 1923 besetzt hatte, an Deutschland zurückgeben. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verstärkte sich der Druck der Sowjetunion, der im Geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Pakts das Baltikum als Interessensphäre zugesprochen worden war. Smetona dankte im Juni 1940 ab, und nach
Litauen by Spong129, u.a. () [WPD11/L00/08518]
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ist der Präsident, der im Gegensatz etwa zum deutschen Bundespräsidenten nicht nur repräsentative Aufgaben wahrnimmt. Vielmehr ist der Präsident der Republik Litauen noch vor dem Außenminister verantwortlich für die Außenpolitik des Landes. Darüber hinaus verfügt er über ein weitgehendes Veto-Recht, das es ihm ermöglicht, zuvor vom Seimas erlassene Gesetze zu blockieren. Protokollarisch gesehen folgen ihm der Vorsitzende des Seimas und der Ministerpräsident, die gemäß der Verfassung in Abwesenheit des Präsidenten die Republik Litauen (im Inland) leiten bzw. gegenüber ausländischen Staatsgästen vertreten
Litauen by Spong129, u.a. () [WPD11/L00/08518]
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Politik der Regierung. Die Verwaltung Litauens wird jeweils durch die Fachminister geleitet, sie stehen an der Spitze des Ministeriums und anderer untergeordneter Behörden. Rechtsordnung {{Siehe auch|Litauisches Recht}} Menschenrechte Für internationales Aufsehen sorgte Litauen 2009, als ein „Moralgesetz“ verabschiedet wurde, das die Diskriminierung von Homosexualität fördert. Zwar lehnte auch Staatsoberhaupt Dalia Grybauskaitė das Gesetz ab, jedoch sah sie sich verfassungsrechtlich gezwungen, es zu unterschreiben.(http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/praesidentin-entsetzt-ueber-moralgesetz/) Parteienlandschaft Die litauische Parteienlandschaft ist zersplittert. Den kleineren Parteien kommt durch die häufigen Regierungskrisen und wechselnde
Litauen by Spong129, u.a. () [WPD11/L00/08518]
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der vier Regionen, Žemaitija (Niederlitauen), die traditionell wohlhabende Suvalkija, (auch Sūduva), im Südwesten und die traditionell eher arme Dzūkija im Süden. Eine fünfte Region, die aber heute in Litauen meistens als Teil von Niederlitauen angesehen wird, bildet Kleinlitauen (Mažoji Lietuva), das den äußersten westlichen Streifen Litauens bildet und bis 1918 als Teil Ostpreußens zum Deutschen Reich gehörte. Aukštaitija ist teils sehr hügelig und seenreich, im Zentrum dieser Gegend liegt der Nationalpark Aukštaitija. Militär {{Hauptartikel|Litauische Streitkräfte}} Litauische Truppen nehmen an internationalen
Litauen by Spong129, u.a. () [WPD11/L00/08518]