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facie „Auf den ersten Anschein“. Princeps legibus solutus „Der Herrscher steht über dem Recht“. Prior tempore, potior iure „Früher in der Zeit, stärker im Recht“: Entspricht „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Privilegium de non appellando/Privilegium de non evocando „Gerichtsprivileg, das den Instanzenzug beendet“: Historische Möglichkeit bestimmter Stände, eigene Gerichte zu unterhalten, gegen die nicht appelliert werden konnte. Probatio diabolica „Teuflischer Beweis“: Ein Beweis, der sehr schwer bis praktisch gar nicht zu erbringen ist (wie zum Beispiel der lückenlose Nachweis der
Latein im Recht by 62.96.245.74, u.a. () [WPD11/L00/74131]
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Halevi oder Halevy. Der Vorname Levi ist dagegen unter allen Juden recht verbreitet und deutet nicht auf eine Zugehörigkeit zu den Leviten hin. Im Tempel waren die Leviten unter anderem für die Einhaltung der Regeln im 3. Buch Mose zuständig, das daher auf Lateinisch Leviticus genannt wird. Der direkte Dienst am Altar wurde nur von einer Untergruppe der Leviten, den Kohanim, ausgeübt; diese gelten als direkte Nachfahren Aarons, der selbst Levit war. Mit dem Ausdruck „Leviten“ sind heute meist nur die
Leviten by Saint-Louis, u.a. () [WPD11/L00/69545]
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Cohn, Cohen, Cahn o.ä. hin. Die Kohanim haben bei der Torah-Lesung wiederum Vorrang vor den anderen Leviten, sie sprechen einen besonderen Segen in der Synagoge, und für sie gelten besondere Ehe- und Reinheitsvorschriften. So dürfen sie nach religiösem Recht, das in Israel auch als staatliches Recht anwendbar ist, beispielsweise keine Nichtjüdin, Konvertitin oder geschiedene Frau, sondern nur eine jüdisch geborene Jungfrau heiraten. Levitentum ist in männlicher Linie erblich und kann weder abgelegt noch erworben werden; insbesondere gehören Konvertiten grundsätzlich nicht
Leviten by Saint-Louis, u.a. () [WPD11/L00/69545]
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Lithographie und Steindruck. Seite 8-10.) Materialien, Werkzeuge und Techniken [[Datei:Klingenberg Lithostein.jpg|thumb|Lithografiestein mit dem Logo der Fa. Hoffmanns Stärke]] Eine Steinhandhebelpresse im Landesamt für Vermessung und Geoinformation in München Lithografiestein Jedes Druckverfahren benötigt eine Druckvorlage, also ein Medium, das die zu druckenden Texte, Zeichnungen und Bilder enthält. Beim Steindruck wird dazu der Lithografiestein eingesetzt. Im Handel werden Lithografiesteine in unterschiedlichen Stärken zwischen 5 und 10 cm dick angeboten; die ergiebigsten Vorkommen werden außerhalb Deutschlands bis heute in Frankreich bei
Lithografie by Geof, u.a. () [WPD11/L00/71418]
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Stein zu übertragen, stehen dem Lithografen verschiedene Techniken zur Verfügung. Lithografische Techniken Bei der Federtechnik wird eine Federzeichnung direkt auf einen glatt geschliffenen Stein gebracht. In der Regel benötigt der Lithograf eine Vorzeichnung als Anhalt. Er benutzt dazu Transparentpapier, auf das die Konturen der Originalzeichnung übertragen werden. Anschließend wird die Rückseite des Transparentpapiers mit Graphit oder Rötelkreide eingerieben und das Papier auf dem Stein seitenverkehrt positioniert und befestigt. Mit einer Stahlnadel zeichnet der Lithograf die Konturen nach und überträgt sie so
Lithografie by Geof, u.a. () [WPD11/L00/71418]
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als Schutz gummiert.(Jürgen Zeidler: Lithographie und Steindruck. Seite 29f) Honoré Daumier: Kreidelithografie, 1839 Zur Vorbereitung einer Kreidelithografie wird der Stein mit Sand gekörnt, bekommt also eine raue Oberfläche. Für das Körnen wurde früher Quarzsand verwendet. Heute nimmt man Siliziumcarbid, das im Handel in verschiedenen Körnungen von grob, mittel und fein angeboten wird. Das Druckbild wird wie bei der Federtechnik seitenverkehrt auf den Stein übertragen. Das Anspitzen der Kreide erfolgt von der Spitze her mit einem scharfen Messer. Je nach Tonwert
Lithografie by Geof, u.a. () [WPD11/L00/71418]
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die besonders feine Punkte setzen konnten.(Jürgen Zeidler: Lithographie und Steindruck. Seite 29-30) Die Tangiermanier verdrängte die Federpunktiermanier schließlich teilweise, weil sie bedeutend einfacher war. Hier trägt eine gehärtete Gelatinefolie bereits das gewünschte Muster aus Punkten, Linien oder anderen Formen, das nach dem Einfärben direkt durch Andrücken auf den Stein übertragen wird. Stellen, die dabei frei bleiben sollen, werden mit einer abweisenden Schicht aus Gummiarabicum bedeckt. Diese Technik eignet sich allerdings nur für glatte Halbtöne. Verläufe und Schattierungen können damit nicht
Lithografie by Geof, u.a. () [WPD11/L00/71418]
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Diese Technik eignet sich allerdings nur für glatte Halbtöne. Verläufe und Schattierungen können damit nicht erzeugt werden.(Jürgen Zeidler: Lithographie und Steindruck. Seite 36) Bei der Spritzmanier, die schon Senefelder bekannt war, wird eine tuschegetränkte Bürste über ein Sieb gestreift, das in bestimmtem Abstand über den Stein gehalten wird. Auch hier werden wieder die Stellen mit Gummiarabicum abgedeckt, auf denen später keine Farbe haften soll. Eine Abstufung der Tonwerte wird durch die Häufigkeit des Spritzvorgangs erzeugt.(Jürgen Zeidler: Lithographie und Steindruck
Lithografie by Geof, u.a. () [WPD11/L00/71418]
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Teil des B-Decks war hauptsächlich mit Toiletten, der elektrischen Küche mit Speiseaufzug und der Mannschafts- und Offiziersmesse eingerichtet. Die Mannschaftsquartiere befanden sich außerhalb der Fahrgastanlage im Rumpf des Schiffes. Es gab hier auch – erstmalig auf einem Luftschiff – Duschen. Das Essen, das den meist wohlhabenden Passagieren serviert wurde, bestand aus erlesenen Gerichten und Weinen und hatte schon bald einen sehr guten Ruf. Berühmt wurde auch der Blüthner-Flügel. Das Musikinstrument wurde auf einigen Fahrten mitgeführt und war speziell für LZ 129 angefertigt worden
LZ 129 by 188.195.137.75, u.a. () [WPD11/L00/71058]
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Im Jahre 1943 wurde das Instrument bei einem Bombenangriff auf Leipzig zerstört. Entstehung [[Datei:Starrluftschiff Gerippe.jpg|thumb|Gerippe des Hindenburg-Nachbaus im Zeppelin Museum Friedrichshafen]] Ein Grund für die Größe des LZ 129 war der geplante Einsatz von Helium als Traggas, das den leicht entzündlichen Wasserstoff ersetzen sollte. Der ursprünglich geplante Nachfolger des überaus erfolgreichen LZ 127 „Graf Zeppelin“, der Zeppelin LZ 128, wurde nach dem Verlust des englischen Luftschiffes R101, bei dem nach der Notlandung ein Wasserstofffeuer die meisten Opfer forderte
LZ 129 by 188.195.137.75, u.a. () [WPD11/L00/71058]
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Lakehurst während einer Linienfahrt im Rahmen des Nordamerika-Programms der DZR. Die Fahrt verlief – von den ungünstigen Wetterverhältnissen abgesehen – ohne besondere Vorkommnisse. Auf Grund eines Gewitters verzögerte sich die geplante Landung. Bei dieser brach im Heckteil des Schiffes ein Wasserstoff-Feuer aus, das sich dann schnell ausbreitete, das Luftschiff verlor dadurch seinen statischen Auftrieb und sank in etwa einer halben Minute auf den Boden. Durch die Flammen entzündete sich auch der für die Antriebsmotoren mitgeführte Dieselkraftstoff. 35 der 97 Personen an Bord und
LZ 129 by 188.195.137.75, u.a. () [WPD11/L00/71058]
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erste Zeppelin-Luftschiff einer neuen Generation. Der Zeppelin NT ist derzeit das einzige Luftschiff mit einem inneren Gerüst, ein sogenanntes halbstarres Luftschiff. Er ist mit nichtbrennbarem Helium gefüllt. Museen Die reichhaltigste Sammlung zum Thema Zeppelin besitzt das Zeppelin Museum in Friedrichshafen, das seit 1996 in eigenen Räumlichkeiten mit 4000 m² Ausstellungsfläche untergebracht ist. Dort ist auch ein Teil der Fahrgastanlage von LZ 129 nachgebaut. Kleinere Zeppelinmuseen gibt es außerdem in der nahe gelegenen Stadt Meersburg und in Zeppelinheim, einem Stadtteil von Neu-Isenburg
LZ 129 by 188.195.137.75, u.a. () [WPD11/L00/71058]
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aufgegeben. Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt. Hotel Kronprinz, provisorischer Sitz des Landrats in Senftenberg Kreis Calau im ehem. Bezirk Cottbus Deutsche Demokratische Republik Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte der Landkreis Calau zum Land Brandenburg, das in der Sowjetischen Besatzungszone aus dem westlich der Oder-Neiße-Linie gelegenen Teil der Provinz Brandenburg gebildet worden war. Am 15. September 1946 fanden die ersten Kommunalwahlen und am 20. Oktober 1946 die ersten Kreis- und Landtagswahlen nach dem Zweiten Weltkrieg statt
Landkreis Calau by Wilske, u.a. () [WPD11/L00/69114]
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Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Walter de Gruyter, Berlin 1975, Lemma Aussatz.) Der Krankheitsname Lepra wurde erst im 18./19. Jahrhundert gebräuchlich, und er ist aus dem griechisch-lateinischen Wort lépra entlehnt. Dieses Lehnwort ist vom griechischen Adjektiv leprós abgeleitet, das im Deutschen die Bedeutung schuppig, uneben, rau, aussätzig hat. Das griechische Verb ist lépein, was [ab]schälen bedeutet.(Herkunftswörterbuch: Lemma Lepra. Dudenverlag, Mannheim o.a.O. 2007.) Geschichte Übersicht über Neuinfektionen mit Lepra im Jahr 2003 Lepra ist eine der
Lepra by Hardenacke, u.a. () [WPD11/L00/70753]
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sie unter den Langobarden verbreitet. Das Leprosorium an der Königsstraße nach Maastricht in Aachen-Melaten kann nach den Ausgrabungsergebnissen auf das 8. Jahrhundert datiert werden. In Würzburg wurde im 11. Jahrhundert ein Hospital für Leprakranke gegründet. Das Bremer Leprosenhaus St.-Remberti-Hospital, das dem Heiligen Remberti gewidmet war, findet erstmals im 13. Jahrhundert urkundliche Erwähnung.(Werner Kloos: Bremer Lexikon.Hauschild, Bremen 1980, Lemma Leprosenhaus.) [[Datei:Leprarätsche.jpg|thumb|upright|Mittelalterliche Lepraratsche, mit der Erkrankte vor sich warnen sollten]] Die allgemeinere Verbreitung des Aussatzes in Europa
Lepra by Hardenacke, u.a. () [WPD11/L00/70753]
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ohne selbst an Lepra zu erkranken, hatten deshalb das Ansehen, von einer höheren Macht beschützt zu werden. Diese mied man auch meistens nicht, da man nicht damit rechnete, ein Gesunder könnte von einem Kranken irgendetwas auf einen anderen Gesunden übertragen, das ihn erkranken lässt. Meyers Konversationslexikon von 1888 weist darauf hin, dass Lepra in Skandinavien, auf Island und der Iberischen Halbinsel, in der Provence und an den italienischen Küsten, in Griechenland und auf den Inseln des Mittelmeers regelmäßig vorkam. Im Verlauf
Lepra by Hardenacke, u.a. () [WPD11/L00/70753]
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Lepra war die Entdeckung des Krankheitserregers, des Bakteriums Mycobacterium leprae, durch den norwegischen Arzt Gerhard Armauer Hansen im Jahr 1873. Der deutsche Dermatologe Eduard Arning begann am 28. September 1884 ein vierjähriges Menschenexperiment an dem damals 48-jährigen gesunden Polynesier Keanu, das den Nachweis der Übertragbarkeit der Lepra erbrachte. Erste Therapieansätze gab es schon in den 1920er Jahren. Diese waren jedoch wenig erfolgreich. Ein Durchbruch in der Lepratherapie gab es in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Sulfonamidtherapie. 1947 führte
Lepra by Hardenacke, u.a. () [WPD11/L00/70753]
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Der Begriff Leitungsband gehört zum Bändermodell, mit dem die elektrische Leitfähigkeit von Materialien erklärt wird. Er bezeichnet das Energieband, das am absoluten Temperatur-Nullpunkt (T = 0 Kelvin) über dem höchsten mit Elektronen besetzten Energieband (Valenzband) liegt. Dabei kann es sich teilweise mit dem Valenzband überlagern und so teilweise (Metalle und Halbmetalle) besetzt sein bzw. vom Valenzband durch die Bandlücke getrennt und
Leitungsband by Cepheiden, u.a. () [WPD11/L00/89303]
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nur der innere Ring der Sternschanze. Auch die Westseite des Ihmeufers in Linden erhielt ein Befestigungswerk zum Schutz der Brücke. Alt-Linden und Neu-Linden Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus dem Areal das vom alten Dorf Linden verwaltungsrechtlich getrennte „Neu-Linden“, das auch einen eigenen Nachtwächter, einen eigenen Vorsteher und eine eigene Schützengesellschaft erhielt. Zu Neu-Linden gehörten die Häuser der Weberstraße, Häuser und Speicher in der Blumenauer Straße sowie Häuser in der Hohe Straße und der Deisterstraße. Nach dem Rückkauf des Gutes
Linden-Limmer by Nonoh, u.a. () [WPD11/L00/90468]
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sich in der Milz an. Erkrankungen Zu den Erkrankungen des lymphatischen Systems gehören die angeborenen primären und die erworbenen sekundären Immundefekte, sowie die von lymphatischen Zellen ausgehenden malignen Erkrankungen wie die Non-Hodgkin-Lymphome einschließlich der chronischen lymphatischen Leukämie, der Morbus Hodgkin, das von den Plasmazellen ausgehende Plasmozytom und die akute lymphatische Leukämie. Im Rahmen einer HIV-Infektion kommt es zu einer Verminderung der Lymphozytenzahl. Normalwerte Relativ: 20-50 Prozent der Blutleukozyten. Absolut: 1,50 bis 4,00 Gigapartikel pro Liter Blut (siehe Labormedizin), entspricht 1500-4000 Zellen
Lymphozyt by MerlIwBot, u.a. () [WPD11/L00/89199]
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regis) hervorgegangen sind. Zu Ludwigs Lebzeiten hatten diese Gremien noch einen eher provisorischen Charakter und sollten erst unter seinen Nachfolgern fest etabliert werden. Auf juristischem Gebiet orientierte sich Ludwig in seinen Reformen im besonderen Maße auf das römische Recht zurück, das stark von der aufkommenden Scholastik jener Zeit beeinflusst war.(Papst Honorius III. verbat 1218 der Universität von Paris, das römische Recht zu lehren, Papst Gregor IX. gestattete es jedoch 1235 der Universität von Orléans.) Mittels des römischen Rechts versuchte Ludwig
Ludwig IX. (Frankreich) by Johnny47, u.a. () [WPD11/L00/91989]
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Zweikampfes als Gottesurteil. Der Errichtung einer königlichen Rechtshoheit diente nicht nur die Heranziehung des römischen Rechts, sondern auch die unter Ludwigs Herrschaft vorangetriebene schriftliche Fixierung nordfranzösischer Gewohnheitsrechte. Die wichtigsten Werke waren dabei die Coutumes de Beauvaisis des Philippe de Beaumanoir, das Conseil à un ami des Pierre de Fontaines, das Livre de Jostice et de Plet, die Grand Coutumier de la Normandie und die Établissements de Saint Louis. Die Urteile des königlichen Parlaments wurden seit 1254 systematisch in einem Register, dem
Ludwig IX. (Frankreich) by Johnny47, u.a. () [WPD11/L00/91989]
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des Rechts und des inneren Friedens eingehen. Für Montesquieu war Ludwig IX. der Vernunftherrscher, der im krassen Gegensatz zum Gewaltherrscher Ludwig XIV. stand.(Montesquieu: Vom Geist der Gesetze, XXVIII 38) Als konkretes Beispiel dieses Anspruches ist das Gericht zu nennen, das der König über einen Priester hielt, der drei Diebe erschlagen hatte, dem er im Urteil den Klerikerrang entzog.(Joinville, II, §4, hrsg. von Ethel Wedgwood (1906)) Ludwig griff hier in die Rechtsprechung der Kirche ein, die sich gegenüber der königlichen
Ludwig IX. (Frankreich) by Johnny47, u.a. () [WPD11/L00/91989]
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aufgrund dessen Schutzbedürfniss vor dem Kaiser. Wenn auch Lyon zum Reich gehörte, lag diese Stadt bedingt durch ihre Grenzlage im Zugriffsbereich Ludwigs, der somit zum Garant des persönlichen Schutzes der Kurie wurde. In Lyon konnte der Papst ein Konzil einberufen, das im Juli 1245 mit der Absetzung des Kaisers endete. Kaiser Friedrich II. wandte sich drauf im September des Jahres direkt an Ludwig, mit der Bitte um eine persönliche Vermittlung. Auch erklärte er sich bereit, Ludwigs Urteil als Schiedsrichter in dieser
Ludwig IX. (Frankreich) by Johnny47, u.a. () [WPD11/L00/91989]
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Jean Fouquet, Mitte 15. Jahrhundert. (Paris, Bibliothèque nationale de France)]] Ludwig erachtete einen neuen Kreuzzug nun dringlicher denn je, obwohl seine unmittelbare Umgebung deutliche Kritik und Ablehnung an diesem Vorhaben äußerte. Diese ignorierend legte er 1267 ein neues Kreuzzugsgelübde ab, das vom Papst bestätigt wurde. Der Transport des Heeres sollte erneut von Aigues-Mortes aus über das Meer verlaufen. Eigens dafür ließ Ludwig erstmals eigene Schiffe bauen, weshalb er als Begründer der französischen Marine angesehen wird. Eine Zusage zur Teilnahme erhielt Ludwig
Ludwig IX. (Frankreich) by Johnny47, u.a. () [WPD11/L00/91989]