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Sitz der gleichnamigen Grafen. Der Standort der Burg innerhalb der Stadtmauern ist heute unbekannt. Lügde wurde wiederholt zum Spielball fremder Interessen. 1255 mussten die Grafen von Waldeck und Pyrmont die Hälfte Lügdes an den Erzbischof von Köln abtreten, ein Ereignis, das auch im Stadtwappen verdeutlicht wird. Fürstbischof Ferdinand von Paderborn um 1672 Hylliger Born, Dreißigjähriger Krieg und paderbornische Exklave Zur Mitte des 16. Jahrhunderts verbreitete sich die Mär vom Hylligen Born, dessen Wasser angeblich jedes Gebrechen heilen sollte. Nicht nur aus
Lügde by Cccefalon, u.a. () [WPD11/L00/95432]
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253 evakuierte Frauen und Kinder aus Essen aufnehmen, für die Behelfsheime errichtet wurden. In diesem Krieg fielen 114 Lügder und zwölf wurden vermisst. Am Abend des 4. April 1945 gegen 18 Uhr trat in Lügde ein eilig zusammengerufenes Standgericht zusammen, das sich aus mehreren deutschen Offizieren und Generalmajor Otto Goerbig als Vorsitzenden und zugleich Ankläger zusammensetzte. Die Anklage gegen den Lemgoer Bürgermeister Wilhelm Gräfer lautete auf Landesverrat, und nach kurzer Verhandlung wurde Gräfer zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am nächsten
Lügde by Cccefalon, u.a. () [WPD11/L00/95432]
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Wasser getränkte brennende Eichenräder zu Ostern die umliegenden Berge herunterrollen zu lassen. Nach Überlieferungen wurde das bereits 784 beim Besuch Karls des Großen praktiziert, der in der Nähe das Weihnachtsfest verbrachte. Auch davor soll das Osterräderlaufen bereits Tradition gewesen sein, das vermutlich auf dem heidnischen-germanischen Sonnenkult basiert. Zwischenzeitlich gab es mehrere Versuche, diesen Brauch zu verbieten. Dies war 1743 durch den Vikar von Wiedenbrück oder 1781 durch den Paderborner Fürstbischof Wilhelm Anton der Fall. Seit dem Bau der Eisenbahntrasse Hannover–Altenbeken Ende
Lügde by Cccefalon, u.a. () [WPD11/L00/95432]
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2003 wurde die Lippische Rundschau eingestellt. Zusätzlich findet auch Berichterstattung über Lügde in den „Pyrmonter Nachrichten“, der lokalen Ausgabe der Deister- und Weserzeitung des Nachbarkreises Hameln-Pyrmont, statt. Lügde gehört zum Berichtsgebiet des Regionalstudios Bielefeld des WDR und von Radio Lippe, das es in der Berichterstattung als Lokalradio mit abdeckt. Öffentliche Einrichtungen Die Freiwillige Feuerwehr in Lügde gliedert sich in sechs Löschgruppen und zwei Löschzüge. Darüber hinaus gibt es zur Nachwuchsförderung eine Jugendfeuerwehr. Das Wasserwerk der Stadt gewinnt sein Wasser aus zehn
Lügde by Cccefalon, u.a. () [WPD11/L00/95432]
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der deutschen Frauenbewegung. Im Laufe ihrer politischen Karriere versuchte sie, zwischen der bürgerlichen und der proletarischen Frauenbewegung zu vermitteln, wurde dafür aber von beiden Seiten scharf kritisiert. Auch die von ihr propagierte Idee, Mutterschaft und Erwerbstätigkeit zu verbinden (ein Modell, das sie selbst lebte), stieß auf Kritik. Als Tochter aus adligem Haus wurde sie von der sozialistischen Frauenbewegung – allen voran Clara Zetkin und Ottilie Baader – eher abgelehnt, obwohl sie sich selbst dieser Bewegung zugehörig fühlte. Clara Zetkin verriss die 1901 erschienene
Lily Braun by Trockennasenaffe, u.a. () [WPD11/L00/93497]
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Lamelle erzeugen, weshalb es meist konsonant klingt. Mbira Die klassische Mbira besteht aus einem massiven Holzbrettchen, auf dem – je nach Region und Volksstamm – sieben bis 56 Metallzungen unterschiedlicher Länge und Stärke befestigt sind. Rechts unten befindet sich ein Loch, in das der kleine Finger der rechten Hand als Stütze eingeführt wird. Das Instrument wird beidhändig gespielt, wobei Töne erzeugt werden, indem die Zungen mit den Fingernägeln von Daumen (nach unten) oder Zeigefingern (nach oben) gezupft werden. Als Resonanzkörper kommt ein hohler
Lamellophon by Bertramz, u.a. () [WPD11/L00/92412]
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unten) oder Zeigefingern (nach oben) gezupft werden. Als Resonanzkörper kommt ein hohler Kürbis oder ein Schildkrötenpanzer, in neuerer Zeit auch eine Kunststoffschale zum Einsatz, in dem die Mbira befestigt wird. Die Verwendung eines halbrunden, 15 bis 20 Zentimeter langen Bambusrohres, das an seinen Schnittflächen durch passende Holzeinlagen abgeschlossen wird, ist auch recht häufig. Als weiterer Resonator kann eine halbe Kalebasse dienen, in die das Instrument gestellt wird. Für die Metallzungen werden auch, in Ermangelung spezieller Materialien, Löffelstiele verwendet. Zusätzlich sind häufig
Lamellophon by Bertramz, u.a. () [WPD11/L00/92412]
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einbezogen. Ephat Mujuru, Stella Chiweshe, Dumisani Maraire und Hakurutwe Mude, sowie Maurice White (Earth, Wind & Fire) sind einige der bekanntesten zeitgenössischen Interpreten. Die kubanische Marimbula ist eine Art Bass-Lamellophon. Sansula Es existiert seit 2001 ein neu entwickeltes Lamellophon namens Sansula, das von dem deutschen Musiker und Instrumentenbauer Peter Hokema entwickelt und patentiert wurde. Die Sansula besteht aus einem mit Trommelfell bespannten Holzring, ähnlich einer Rahmentrommel, auf den der klassische Klangblock der Kalimba montiert ist. Ergebnis dieser Konstruktion soll ein gegenüber den
Lamellophon by Bertramz, u.a. () [WPD11/L00/92412]
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Teil den Zusammenfluss von Agger und Sülz. Visuelles Erscheinungsbild – Lohmar in der Öffentlichkeit Anfang 2003 führte Lohmar ein neues visuelles Erscheinungsbild ein. Damit soll die Stadt einheitlich und unverwechselbar in der Öffentlichkeit präsentiert werden. Wichtigster Aspekt ist das neue Logo, das bei allen Kommunikationsmitteln und -maßnahmen an optisch prominenter Stelle platziert wird. Darüber hinaus wirkt es gleichsam als Markenzeichen für die Stadtverwaltung und ihre Dienstleistungen. {{Zitat|Die schwarze Schrift steht für die von Menschen geschaffenen Strukturen. Die grüne Welle steht für
Lohmar by 80.136.31.190, u.a. () [WPD11/L00/93092]
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Lechtaler Alpen einschließlich der Kletterrouten Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen alpin, 1. Auflage 2002, Bergverlag Rother, München, ISBN 3-7633-1268-4 Dieser Führer beinhaltet nur noch Wege und Routen bis zum II. Schwierigkeitsgrad. Damit gibt es zur Zeit für die Lechtaler Alpen kein Werk, das die Gebirgsgruppe aus bergsteigerischer Sicht umfassend beschreibt. Rother Wanderführer Arlberg-Paznaun, Bergverlag Rother, München, ISBN 3-7633-4121-8 Der Führer umfasst von den Lechtaler Alpen das Gebiet um den Arlberg sowie die Südseite gegen das Stanzer Tal. Rother Wanderführer Kaunertal-Oberinntal, Bergverlag Rother, München
Lechtaler Alpen by Svíčková, u.a. () [WPD11/L00/93002]
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erhoben, dem auch die Nachbarsiedlung Lingental zugeordnet wurde. 1779 wurde durch Aron Elias Seligmann, der sich ab 1814 Freiherr von Eichthal nennen konnte, in Leimen eine Tabakmanufaktur eingerichtet, und 1792 erbaute dieser sich in Leimen ein Schloss im klassizistischen Stil, das heute als Rathaus der Stadt dient. 1803 fielen Leimen und die Orte Gauangelloch, Ochsenbach, Lingental und St. Ilgen an das Kurfürstentum bzw. Großherzogtum Baden und wurden Gemeinden im Unteramt bzw. Landamt Heidelberg, das 1825 mit dem Stadtamt Heidelberg zum Oberamt
Leimen (Baden) by Dealerofsalvation, u.a. () [WPD11/L00/92738]
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Heidelberg–Stuttgart. Hier verkehrt auch die S-Bahn RheinNeckar. Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen darüber hinaus mehrere Buslinien und eine Straßenbahnlinie nach Heidelberg. Leimen gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar. Ergänzt wird der ÖPNV seit 2001 durch ein von Stadtmobil betriebenes Carsharing-Auto, das nahe der Straßenbahnlinie nach Heidelberg stationiert ist. Für Jahreskarteninhaber des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) bestehen Rabatte. Dem Güterverkehr der HeidelbergCement dient die Materialseilbahn Leimen–Nußloch. Öffentliche Einrichtungen Ein Alten- und Pflegeheim Bildung Grundschule Leimen-Mitte In Leimen gibt es
Leimen (Baden) by Dealerofsalvation, u.a. () [WPD11/L00/92738]
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O národních písních a pověstech plemen slovanských (Über die Volkslieder und Märchen der slawischen Stämme; Prag 1853, online: [http://zlatyfond.sme.sk/dielo/180/Stur_O-narodnych-povestiach-a-piesnach-plemien-slovanskych/1] Ausgabe von 1932 im modernen Slowakisch) zu erwähnen. Auch hinterließ er als Manuskript ein deutsch geschriebenes Werk aus den Jahren 1852–53, das eine Darstellung seiner Theorie des Panslawismus enthält und in russischer Übersetzung von Lamanskij erschien - Das Slawentum und die Welt der Zukunft, Mosk. 1867; dt. 1931; slow. 1993; online: [http://zlatyfond.sme.sk/dielo/359/Stur_Slovanstvo-a-svet-buducnosti/1] Ausgabe von 2003 im modernen Slowakisch). Würdigung Ihm zu Ehren wurde
Ľudovít Štúr by ZéroBot, u.a. () [WPD11/L00/92154]
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der mailändischen Prinzessin Valentina Visconti, der Tochter des ohne männliche Erben gestorbenen Herzogs Gian Galeazzo Visconti. 1499 eroberte Ludwig Herzogtum und Stadt (siehe Italienische Kriege). Danach verbündete er sich mit Ferdinand II. von Aragonien zur Eroberung des Königreichs Neapel, auf das er ebenfalls Erbansprüche geltend machte. Zwar wurde das Ziel der Eroberung erreicht, doch brach wenig später Krieg aus unter den Siegern. Ludwigs Truppen wurden 1503 aus Neapel vertrieben und er musste seine Rechte auf seine Nichte Germaine de Foix übertragen
Ludwig XII. by Muck, u.a. () [WPD11/L00/90986]
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und die Trochozoa, die jedoch aus systematischer Sicht nur als Entwicklungsstufen gelten können, da sie keine Monophyla darstellen. Dass die Lophotrochozoen selbst eine geschlossene Abstammungsgemeinschaft darstellen, wird heute weitestgehend anerkannt, ist jedoch ebenso umstritten. Die traditionelle Konkurrenzhypothese ist das Articulata-Konzept, das sich hauptsächlich auf morphologische Befunde stützt. Aus dieser Sicht wird eine enge Verwandtschaft der Ringelwürmer mit den Gliederfüßern (Insekten, Spinnentiere und anderen) angenommen, die durch die beiden gemeinsame äußere Segmentierung belegt wird. Weder die Ergebnisse der Molekulargenetik noch ein Studium
Lophotrochozoen by ArthurBot, u.a. () [WPD11/L00/91094]
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Armfüßer fossil bekannt. Sie umfassen etwa 5.000 Arten und haben ihren Namen erhalten, weil sie oft in großen Kolonien leben, die dann oberflächlich wie ein Moospolster aussehen. Sie entwickeln sich nicht sofort zur erwachsenen Form, sondern durchlaufen zuvor ein Stadium, das als Cyphonautes-Larve bezeichnet wird. Die Hufeisenwürmer (Phoronida) sind eine recht kleine Gruppe von wurmartigen Organismen. Ihren Namen verdanken sie der hufeisenförmigen Form ihres Lophophor genannten Tentakelorgans. Auch sie entwickeln sich über ein Actinotrocha-Larve genanntes Zwischenstadium zum erwachsenen Tier. Neben den
Lophotrochozoen by ArthurBot, u.a. () [WPD11/L00/91094]
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Territorium zu überlassen, lehnte er als unehrenhaft ab.(Hans-Ulrich Thamer: Ludwig XVIII. (1814-1824) In. Die französischen Könige und Kaiser der Neuzeit 1498-1870 München, 1994 S.377) Zwischen dem 24. August 1796 und dem 10. Februar 1798 lebte er etwa in Blankenburg, das zum Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel gehörte. Später ging er nach Kurland, wo er unter dem Schutz des russischen Zaren stand. Schließlich lebte er seit 1807 im englischen Hartwell House in Aylesbury bei Oxford. Dort war es ihm untersagt seinen Titel zu führen
Ludwig XVIII. by Andreas aus Hamburg in Berlin, u.a. () [WPD11/L00/91247]
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zu arbeiten. Aufstieg zum Charakterdarsteller Aufgrund seiner eindrucksvollen Statur und markanten Physiognomie wurde der ehemalige Catcher Ventura zunächst vorwiegend als Leibwächter oder Unterweltfigur besetzt. Ab den späten 1950er Jahren etablierte er sich dann im Rollenfach des wortkargen Kommissars im Trenchcoat, das er jahrzehntelang mit entsprechenden Darstellungen bediente. Ab den frühen 1960er Jahren avancierte Ventura mit erweitertem Rollenspektrum in den Fußstapfen von Gabin zu einem der populärsten Charakterdarsteller Frankreichs und Europas. Er spielte Hauptrollen unter führenden internationalen Regisseuren wie Louis Malle, Claude
Lino Ventura by Magpie ebt, u.a. () [WPD11/L00/90954]
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mit ganz Europa in Konflikt bringen würde; der Herzog von Orléans hingegen sei den Prinzipien der Revolution verpflichtet, habe die Trikolore unter Beschuss getragen und sei deshalb ein Bürgerkönig, wie ihn das Land wünsche. Diese Ansicht wurde vom Rumpfparlament geteilt, das noch im Palais Bourbon tagte. Eine von Thiers und Laffitte geführte Deputation machte dem Herzog eine Aufwartung, um ihn aufzufordern, den Lauf der Dinge in seine Hand zu nehmen. Er kehrte mit ihnen am 30. nach Paris zurück und wurde
Louis-Philippe I. by EmausBot, u.a. () [WPD11/L00/91251]
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Seconds) oder ECPS (Effective Candle Power Seconds). Die Lichtmenge hat physikalisch die Einheit Lumensekunde. Verstellbarer Reflektor Viele Blitzgeräte bieten die Möglichkeit, mittels eines verstellbaren Reflektors den ausgeleuchteten Bildwinkel dem Aufnahme-Bildwinkel der Kamera anzupassen. Üblicherweise wird die Brennweite eines Objektivs angegeben, das an einer Kleinbildkamera einen passenden Bildwinkel hat. Dabei ändert sich mit der Größe der ausgeleuchteten Fläche auch die Leitzahl. Beispiel (Nikon SB 800): Siehe auch Blitzgerät Elektronenblitz Computerblitz Studioblitzanlage Blitzreichweite Literatur Andreas Feininger: Andreas Feiningers große Fotolehre. Düsseldorf, Wien, 1979
Leitzahl by 84.62.51.2, u.a. () [WPD11/L00/90273]
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von der Bevölkerung beifällig zur Kenntnis genommen. Ihr Hang zur Einfachheit bestimmte auch die Auswahl der Wohnsitze. In Berlin zogen sie das Kronprinzenpalais dem Stadtschloss vor, die Sommermonate verbrachten sie vorzugsweise im ländlichen Herrenhaus Paretz nahe Potsdam. Das einfache Schloss, das wegen seiner Lage von Zeitgenossen den Beinamen „Schloss Still-im-Land“ erhielt, bot Friedrich Wilhelm Erholung von seinen Amtsgeschäften und Luise die Landluft und Ruhe, die sie besonders während ihrer zahlreichen Schwangerschaften schätzte. Als Mutter erfüllte Luise alle Erwartungen, die an sie
Luise von Mecklenburg-Strelitz by Rlbberlin, u.a. () [WPD11/L00/93224]
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Königin hier sein könnten, und zwar je eher, je lieber“. Nun hatte aber Friedrich Wilhelm seiner Frau kurz zuvor nach Memel geschrieben, wie er Napoleon erlebt hatte: „Ich habe ihn gesehen, ich habe mit diesem von der Hölle ausgespienen Ungeheuer, das von Beelzebub gebildet wurde, um die Plage der Erde zu werden, gesprochen! […] Nein, niemals habe ich eine härtere Prüfung erfahren …“. Trotzdem leitete er den Vorschlag Kalckreuths weiter. Luise antwortete: „Ihr Brief mit der Beilage von K. erreichte mich gestern abend
Luise von Mecklenburg-Strelitz by Rlbberlin, u.a. () [WPD11/L00/93224]
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Männern unserer tapferen Heere … in pflegender Sorgfalt Labsal und Linderung“ verschafften.(Zitat nach Günter de Bruyn: Preußens Luise. Vom Entstehen und Vergehen einer Legende. Siedler Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-88680-718-5, Seite 72.) Neben mehreren Mädchenschulen trug ein Stift Luises Namen, das seit 1807 für „verwahrloste und verlassene Knaben“ sorgte, ebenso eine Stiftung von 1811, in der deutsche Erzieherinnen ausgebildet wurden – sie sollten in vornehmen Familien statt der französischen Gouvernanten tätig werden. Im Spendenaufruf für diese Stiftung wurde in Hinblick auf Luise
Luise von Mecklenburg-Strelitz by Rlbberlin, u.a. () [WPD11/L00/93224]
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rigoros umgegangen war. Königin Luise war Mittelpunkt eines Mythos, der sich fast 150 Jahre lang mehr oder weniger direkt auf den „Erbfeind“ Frankreich bezogen hatte. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war dieser Bezug gegenstandslos geworden, ebenso das Frauenideal, das sie verkörpern sollte, die Personalunion von treusorgender Ehefrau, vielfacher Mutter und unerschütterlich dem Vaterlande dienender Dulderin. Kritische Stimmen Mehr als ein Jahrhundert lang bestimmten uneingeschränktes Lob, Verehrung, beinahe schon Anbetung das Bild Luises in der Öffentlichkeit. Es gab aber, sozusagen
Luise von Mecklenburg-Strelitz by Rlbberlin, u.a. () [WPD11/L00/93224]
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der historischen Wahrheit übereinstimmte. In den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ schrieb er 1862: „Mehr als von der Verleumdung ihrer Feinde hat Luise von der Phrase<nowiki />nhaftigkeit ihrer Verehrer zu leiden gehabt. Sie starb nicht am ‚Unglück ihres Vaterlandes’, das sie freilich bitter genug empfand. Übertreibungen, die dem Einzelnen seine Gefühlsregungen zuschreiben wollen, reizen nur zum Widerspruch.“(Zitate nach Günter de Bruyn: Preußens Luise. Vom Entstehen und Vergehen einer Legende. Siedler Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-88680-718-5, Seiten 58/59.) Grundsätzlicher war
Luise von Mecklenburg-Strelitz by Rlbberlin, u.a. () [WPD11/L00/93224]